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Jura- und das logische Denken
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Jura- und das logische Denken
 
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-Jimbuu-
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Anmeldungsdatum: 09.04.2009
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: 11 Okt 2009 - 23:48:21    Titel:

Zitat:
Aber wir sind doch noch keine Freunde


Ach phantz ich bin eben ein sehr anhänglicher Mensch und wer um die Uhrzeit vorm PC hockt, kann ja nicht viele Freunde haben, drum bin ich immer auf der Suche nach neuen Wink

Nun zurück zum Thema: Danke für deine Antwort, denn du triffst den Nagel auf den Kopf: Meine Assoziationen mit dem Begriff Logik beschränken sich wahrhaftig auf naturwissenschaftliche Schulfächer, auf Einstein, auf Newton etc.

Genau deswegen hoffe ich ja, dass mir jmd ein Bild von der "juristischen Logik" zeichnen kann.Ich verstehe nicht genau was damit gemeint ist, da ich, wie bereits erwähnt, Logik in die naturwissenschaftliche Begrifflichkeit einordne(ignoranterweise?).

Und ja: Diese "komischen Tests " haben mich echt verrückt gemacht und mich zwischenzeitlich auch davon überzeugt ja kein Jura zu studieren, doch nach 1 Monat der Ablehnung lande ich dann immer wieder bei diesem Fach.
Jeder Mensch hat seine Fähigkeiten, so sollte meine Studienwahl natürlich in Korrelation zu diesen stehen. Und ich denke mir immer, dass diese "Tests" mir eben den Spiegel vor die Nase halten und mir deutlich zu machen versuchen, dass ich plump gesagt "zu dumm" für ein erfolgreiches Jurastudium bin.

Meine Noten habe ich nicht genannt, um Lobgesang zu erhalten, sondern im Gegenteil, ich wollte zeigen, dass ich eben nicht die Fächer belegt habe und darin erfolgreiche ware, welche mir logisches Denken bescheinigen könnten(deswegen auch die Anmerkung über meine Mathe-Vornote).



Warum Prädikatsexamen??: Ganz einfach; ich habe eben immer gelesen, dass man ohne Prädikatsexamen berufstechnisch wenig(er) Möglichkeiten hat.
Diese Annahme basiert natürlich nur auf Zeitungartikel oder ähnliches, da ich selbst niemanden kenne, der im juristischen Berufsfeld tätig ist.

Da ich noch keine Vorlesung Live erlebt habe, habe ich natürlich noch ein relativ eingeschränktes Bild vom Studium. Bisher beruht meine Vorstellung auf Lektüren(zB."Jura-erfolgreich studieren") und Klausuren, die ich mir im I-net angeschaut habe.
Darüberhinaus hoffe ich, dass das Studium inhaltlich am nähesten zu meine Interessen steht. Eigentlich wollte ich Politik studieren, jedoch musste ich feststellen, dass Politik als Schulfach und Studium doch eine andere Bedeutung hat und tagesaktuelle Themen auch nicht wirklich Teil eines PoWi Studiums sind.

Ich glaube, dass es an meinem Fleiß nicht scheitern wird und auch meine Motivation, solange mich das studium anspricht, auf Hochtouren läuft.

@cauchy:
Zitat:
Ich glaube schon, dass phantz ein Jäger-Abi hat:
Denn mit seinen Beiträgen schießt er doch meist den Vogel ab.... Cool



Haha, habe gerade einen anderen Thread gelesen, der einen Kommentar von phantz beinhaltete.Einfach nur HAmmer Laughing (aus Diskretion werde ich jedoch keine weiteren Angaben dazu machen)[/quote]
Lilienkult
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Anmeldungsdatum: 14.08.2009
Beiträge: 383

BeitragVerfasst am: 11 Okt 2009 - 23:54:55    Titel:

cauchy hat folgendes geschrieben:
Jimbuu hat folgendes geschrieben:
Das überrascht mich nicht mein Freund Wink


WAAAAAAAAAAAAAS???? phantz ist kein Mädchen? Mist, jahrelange Anmache am völlig falschen Objekt......


Trollst du jetzt auch im Juraforum? Oder bist du mit deinen 14 Jahren einfach besonders frühreif und hast - was neu wäre - auch einmal fachlich etwas beizutragen?

Deine Masche, Forummitglieder anzumachen, scheint zumindest System zu haben.


@ TE:

Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich nur sagen: In den ersten Semestern scheint Jura mir näher an mathematischem Denken zu liegen; und auf Sprache kommt es da nun wirklich kaum an.

Sobald die Aufgaben allerdings etwas umfangreicher wird, liegt ein weiterer Schwerpunkt auch auf der Argumentation und Darstellung - was dann mehr mit Sprachgefühl und einem scharfen Verstand, aber nicht mit klassischem logischen Denken zu tun hat.

Alles nur mein Empfinden..
phantz
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Anmeldungsdatum: 24.03.2006
Beiträge: 1315

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2009 - 00:11:13    Titel:

Zitat:
Genau deswegen hoffe ich ja, dass mir jmd ein Bild von der "juristischen Logik" zeichnen kann.

Wenn ich es umschreiben müsste: Es geht um Transfer-Denken. Um Probleme identifizieren. Um Probleme lösen - stringent und schlüssig zu lösen. Und darum, verknüpft zu denken. (übrigens: Besser nicht nach "juristischer Logik" googlen - das ist quasi eine Teildisziplin, die mitunter SEHR abschreckend wirken kann Wink )

Zitat:
Diese Annahme basiert natürlich nur auf Zeitungartikel oder ähnliches, da ich selbst niemanden kenne, der im juristischen Berufsfeld tätig ist.

Ist auch wirklich so. Aufnahme im Staatsdienst z.b. ist ohne Prädikatsexamen quasi unmöglich. Aber: Das heißt nicht, dass man als Volljurist ohne Prädikatsexamina automatisch Taxifahrer wird. Es gibt ja eine ganze Menge an Berufsfeldern neben den typischen "Juristen-Jobs" (Richter, (Staats-)Anwalt, Notar etc.), die in Frage kommen. Und wo ein Wille, da ein Weg. Wink Auf jeden Fall sollte man sich selber nicht unnötig von Anfang an unter Erwartungsdruck setzen!

Zitat:
Eigentlich wollte ich Politik studieren, jedoch musste ich feststellen, dass Politik als Schulfach und Studium doch eine andere Bedeutung hat und tagesaktuelle Themen auch nicht wirklich Teil eines PoWi Studiums sind.


In dem Kontext ist Jura meiner Meinung nach sogar absolut empfehlenswert. Weil Jura eben absolut "nah" am Gesellschaftsgesehen dran ist. Und vermutlich wird einem nirgendswo mehr das Systemverständnis für (inter)nationale politische Grundstrukturen vermittelt als bei Jura (Meiner Meinung nach zielt PoWi eher darauf ab, Wissen zu vermitteln, anhand dessen man Konzepte kritisch reflektieren kann. Aber wirklich tief in die Systemverständnis steigt man dort nicht ein...).

Zitat:
und auch meine Motivation, solange mich das studium anspricht

Es wird mutmaßlich definitiv auch Rechtsgebiete geben, die dich (hoffentlich nicht buchstäblich) ankotzen werden. Darüber solltest Du dir vorher bewusst sein. (Aber: Das ist in fast jedem Studium so).

Zitat:
In den ersten Semestern scheint Jura mir näher an mathematischem Denken zu liegen; und auf Sprache kommt es da nun wirklich kaum an


Diese Meinung teile ich im Übrigen überhaupt nicht.
-Jimbuu-
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Anmeldungsdatum: 09.04.2009
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2009 - 16:52:53    Titel:

Mit Tranfer-Denken und verknüpften Denken kann ich begrifflich schon wesentlich mehr anfangen, als der ständige Begriff der Logik.
Danke für deine Bemühung einer kleinen Definition Smile

Beruflich könnte ich mich zum jetzigen Zeitpunkt eh nicht festlegen, da man wohl davon ausgehen kann, dass sich die Interessen mit Einsinken in die juristische Materie verändern.
Zitat:

In dem Kontext ist Jura meiner Meinung nach sogar absolut empfehlenswert.

schön zu hören, denn das bestärkt mich nochmals in meiner Annahme, dass mich Jura auf Dauer auch anspricht.
Übrigends kann ich gerade deswegen nicht dieses ewige Wort "trocken" im Bezug auf Jura verstehen.

@phantz:Hälst du es denn generell für ein Problem, wenn man das Jurastudium beginnt, ohne dass man vollends überzeugt von seiner Wahl ist?
Ich meine, ich will es nicht studieren, weil ich mein Leben lang von der Juristerei beeindruckt war und nie etwas anderes machen wollte. Jedoch würde ich Jura auch nicht studieren, weil mir grundsätzlich nichts anderes eingefallen ist.
Ich weiss, ist irgendwie eine komische Frage, aber mich interessiert es mit welcher Erwartung Leute ihr Jura studium beginnen.

In welchen Semester bist du eigentlich derzeit und was planst du nach dem Studium beruflich?

Gerne dürfen auch noch andere ihren Senf dazugeben.
Bin an jeder ehrlichen Meinung interessiert Wink

Gruß Smile
-Jimbuu-
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Anmeldungsdatum: 09.04.2009
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2009 - 16:54:10    Titel:

Mit Tranfer-Denken und verknüpften Denken kann ich begrifflich schon wesentlich mehr anfangen, als der ständige Begriff der Logik.
Danke für deine Bemühung einer kleinen Definition Smile

Beruflich könnte ich mich zum jetzigen Zeitpunkt eh nicht festlegen, da man wohl davon ausgehen kann, dass sich die Interessen mit Einsinken in die juristische Materie verändern.
Zitat:

In dem Kontext ist Jura meiner Meinung nach sogar absolut empfehlenswert.

schön zu hören, denn das bestärkt mich nochmals in meiner Annahme, dass mich Jura auf Dauer auch anspricht.
Übrigends kann ich gerade deswegen nicht dieses ewige Wort "trocken" im Bezug auf Jura verstehen.

@phantz:Hälst du es denn generell für ein Problem, wenn man das Jurastudium beginnt, ohne dass man vollends überzeugt von seiner Wahl ist?
Ich meine, ich will es nicht studieren, weil ich mein Leben lang von der Juristerei beeindruckt war und nie etwas anderes machen wollte. Jedoch würde ich Jura auch nicht studieren, weil mir grundsätzlich nichts anderes eingefallen ist.
Ich weiss, ist irgendwie eine komische Frage, aber mich interessiert es mit welcher Erwartung Leute ihr Jura studium beginnen.

In welchen Semester bist du eigentlich derzeit und was planst du nach dem Studium beruflich?

Gerne dürfen auch noch andere ihren Senf dazugeben.
Bin an jeder ehrlichen Meinung interessiert Wink

Gruß Smile
onkeldagobert
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Anmeldungsdatum: 15.12.2008
Beiträge: 48

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2009 - 18:21:41    Titel:

ich hatte damals schon recht konkrete vorstellungen vom studium, habe aber, wie wohl alle, das examen in jeglicher hinsicht unterschätzt. man sollte schon wissen, dass da am schluss ein ziemlicher hammer auf einen wartet. das studium selbst hat mir aber echt viel spaß gemacht, würde ich (unter den selben bedingungen, diese neuen studienordnungen klingen nicht ganz so spaßig) auch auf jeden fall nochmal machen.
Rhyeira
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Anmeldungsdatum: 18.03.2008
Beiträge: 3012

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2009 - 18:50:54    Titel:

-Jimbuu- hat folgendes geschrieben:
Hältst du es denn generell für ein Problem, wenn man das Jurastudium beginnt, ohne dass man vollends überzeugt von seiner Wahl ist?

Ich halte das für absolut kein Problem, sondern für vollkommen normal.

Bei Jura ist es eben so, dass fast alle Studienanfänger vor etwas ganz Neuem stehen - die allermeisten hatten mit Jura als Fach noch nie zuvor etwas zu tun, und auch die, die Recht schon mal als Schulfach hatten oder eine einschlägige Ausbildung gemacht haben, stehen nicht so viel besser da.
Es ist eben nicht so wie z.B. bei Geschichte oder Chemie, wo das Studium natürlich nochmal anders ist als die entsprechenden Schulfächer, man aber immerhin eine ungefähre Ahnung hat, was einen erwartet. Bei Jura ist das nun einmal anders - fast alle fangen mehr oder weniger bei Null an und wissen nicht, was auf sie zukommt.

Weiß man aber gar nicht, was genau einen erwartet, ist es aus meiner Sicht fast unmöglich, vollends von seiner Studienwahl überzeugt zu sein - es bleibt einem letztlich gar nichts anderes übrig, als es einfach auf sich zukommen zu lassen. Man findet dann doch sehr schnell heraus, ob einem das Fach liegt oder nicht.

Ich zumindest habe Jura auch erstmal aus Interesse gewählt, ohne wirklich viel Ahnung zu haben, was genau mich erwartet - ich habe dann aber sehr schnell gemerkt, dass es genau das Richtige für mich war. Mir ist auch später nie ein Fach begegnet, das ich lieber studiert hätte.
Crankk
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Anmeldungsdatum: 08.08.2009
Beiträge: 119

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2009 - 19:20:18    Titel:

Hey
Ich habe mir auch vorgenommen Jura zu studieren.
Den Selbsttest hab ich übrigens auch gemacht(mein Thread dazu:http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/243515,0.html), ein anderer Member, der den test ebenfalls gemacht hat studiert jetzt Jura,auch er hat beim logischen Teil sehr schlecht abgeschnitten, trotzdem hat er im Studium anscheinend keine Probleme.=)
Weiter kann ich dir jetzt aber nicht helfen, freue mich aber zu hören dass logisches Denken für Jura sehr wichtig ist, bin mir wegen der Studienwahl nämlich immernoch unsicher, da ich nicht meine ganzen mathematischen/naturwissenschaftlichen Begabungen "verschleudern" will.^^
onkeldagobert
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Anmeldungsdatum: 15.12.2008
Beiträge: 48

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2009 - 19:49:57    Titel:

wenn auch andere studienfächer für dich in frage kommen, würde ichs mir natürlich nochmal genau überlegen. eine freundin von mir hat sich zum beispiel mehrere semester mit jura herumgequält (trotz recht guter noten) und dann später zu wirtschaftsmathematik gewechselt, womit sie letztlich total happy war. jura hat mit mathe, logik etc wenig bis nix zu tun!!
-Jimbuu-
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Anmeldungsdatum: 09.04.2009
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2009 - 20:42:57    Titel:

Ersteinmal vielen Dank an alle für eure Antworten; ich weiss dies wirklich zu schätzen Smile

Es ist schon interessant zu lesen, wie stark die Meinungen bezüglich der "juristischen Logik" divergieren. Insbesondere die Meinung von "onkeldagobert" steht im starken Kontrast zu den bisherig genannten Auffassungen. Da besteht Diskussionsbedarf Wink

Phantz hat netterweise bereits versucht diesen Begriff der Logik thematisch auf die Juristerei bezogen zu konkretisieren. Ich würde mich sehr freuen, wenn auch andere von euch Experten versuchen würden, diese Fähigkeit des logischen Denkens, die ja immer wieder im Bezug auf ein erfolgreiches Jurastudium genannt wird, verständlicher zu machen.

Eine weiterer Frage, die mir auf dem Herzen liegt, lautet, ob man bereits nach einem Semester merkt, ob Jura etwas für einen ist oder nicht, da ich, auch aus Altersgründen, dann sofort mein Studienfach wechseln wollen würde.

Achja, da hier im Ruhrgebiet die meisten Unis erst zum Wintersemester beginnen(darunter meine präferierte), ist es ratsam
erst woanders ein semester zu beginnen und dann zur "Wunschuni" zu wechseln, um dort weiter zu studieren?

Ich freu mich weiterhin auf interessant Beiträge eurerseits Wink

LG
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