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Zukunft der Bildung in Deutschland
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hansi111
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Anmeldungsdatum: 17.08.2009
Beiträge: 298

BeitragVerfasst am: 15 Okt 2009 - 17:50:57    Titel: Zukunft der Bildung in Deutschland

Hallo,

zurzeit gibt es ja sehr große Disskussionen in der Politik über die richtige Form der Lehranstalten. Dabei werden häufig auch Gesamtschulen genannt. Der Hauptpunkt dafür ist ja, dass man meint, dadurch könnte man die Bildung der sozial Schwachen verbssern und sie besser fördern.

Ich aber habe eine ganz andere Idee. Wie wäre es mit staatlichen Internaten ohne direkte Kosten für die Eltern, sondern durch Steuern bezahlt. Diese würden dann die Schulen in Deutschland ersetzen. Ich weiß wohl, dass diese Idee zurzeit praktisch nicht machbar ist. Es wäre zu teuer, man hat nicht das nötige und qualifizierte Lehr- und Betreungspersonal und es würde das Leben in den Familien stark verändern, was wohl die wenigsten Eltern annehmen würden. Aber ich will damit nicht in den Bundestag, sondern es soll nur ein Denkanstoß an euch zukunftige Lehrer sein.

Was haltet ihr von der Idee.
engelchen26.01
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Anmeldungsdatum: 21.06.2009
Beiträge: 246

BeitragVerfasst am: 15 Okt 2009 - 18:39:34    Titel:

Also,meiner Meinung nach,ist deine Idee im theoretischen recht gut.Wie du allerdings schon sagtest,praktisch vielleicht irgendwann umsetztbar,aber derzeit ,keine Chance.
Ich denke,dass es viele Eltern meist gar nicht mehr ineressiert,was ihre Kinder für Perspektiven haben,da sie meist viel zu sehr mit sich und ihren eigenen Problemen beschäftigt sind.
Andererseits gibt es auch noch die Eltern,die genug haben und sagen,dass sie das nicht brauchen und die privaten Schulen selbst zahlen können oder die,die sagen,dass sie keine Almosen wollen und so würden sie sich dann nun mal fühlen.
Ich denke aber auch,dass dann die komplette Erziehung wieder am Lehrpersonal hängen bleibt und die Vorsätze,bzw. die Dinge,die Ansätze,die man versucht in den Elternhäusern zu verbessern,dass diese nicht mehr anerkannt werden würden.
Man kann Kinder nicht immer"abschieben".Man braucht viel mehr Pädagogen,Betreuer und Hilfe vom Jugendamt.
Es sollte den Kinder einfach mal klar gemacht werden,dass es egal ist, wo sie her kommen,sondern dass es wichtig ist wo sie hingehen und was sie aus sich machen.

engelchen 26.01
Very Happy Shocked Shocked Very Happy
cauchy
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Anmeldungsdatum: 18.02.2009
Beiträge: 687

BeitragVerfasst am: 15 Okt 2009 - 18:49:25    Titel:

Ich finde die Idee total bescheiden!!!

Warum sollten Leute in Dtl. dann überhaupt noch Kinder in die Welt setzen? 6 Wochen nach der Geburt sollen die Elten sie in Krippen bringen, danach Ganztages-Kiga und mit der Einschulung beginnt das Internatsleben?!?

Wozu brauchen wir da noch das Wort Familie im Duden?
Da kann der Staat sich doch gleich die Kinder klonen, die er "erziehen und beschulen" will.

Nein, als Angebot finde ich es o.k., (Internate gibt es ja auch schon) aber die Bildung, Erziehung sowie den ganzen Menschen = das Kind in die Hände des Staates geben, lehne ich ab!
johnruizone
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Anmeldungsdatum: 25.09.2008
Beiträge: 736

BeitragVerfasst am: 16 Okt 2009 - 12:59:02    Titel:

Die Ganztagsschule wäre ein Schritt in die Richtung.
cauchy
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Anmeldungsdatum: 18.02.2009
Beiträge: 687

BeitragVerfasst am: 16 Okt 2009 - 20:43:17    Titel:

johnruizone hat folgendes geschrieben:
Die Ganztagsschule wäre ein Schritt in die Richtung.



In welche?
Den Eltern die Erziehung ihrer Kinder abzunehmen?
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24256

BeitragVerfasst am: 16 Okt 2009 - 20:50:14    Titel:

Nuja, Ganztagsschulen verlässt man auch gegen 4 oder 5 nachmittags. Das einzige, was sich im Vergleich zur "normalen" Schule ändert, ist, dass die Hausaufgaben nun in der Schule erledigt werden und nicht mehr zu Hause...


Cyrix
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 16 Okt 2009 - 21:07:09    Titel:

Und dass es Anregungen geben könnte, außerhalb der Playstation. Das ist für Haushalte in denen es genug Anregung gibt, sicherlich nicht notwendig und ein grenzwertiger Eingriff in die Elternrechte. Diese wären aber hinzunehmen, wenn dadurch die vielen Kinder, die daheim schon ihre Zukunft versaut bekommen aus dem Elend herausgeholt werden.

Gruß
pauker
hansi111
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Anmeldungsdatum: 17.08.2009
Beiträge: 298

BeitragVerfasst am: 18 Okt 2009 - 20:11:09    Titel:

Die frage ist doch, wie viel Erziehung kriegt ein 16 jähriger nich von den Eltern. Die Erziehung spielt sich doch meistens nür bis zur Pubertät ab. Dann wollen die Kinder halt unter sich sein.
Pauker
Moderator
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Moderator


Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 18 Okt 2009 - 20:39:29    Titel:

Da gebe ich dir Recht. Mit 16 erst anfangen zu wollen, ist deutlich zu spät.

Gruß
Pauker
Mathe-Freak
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Anmeldungsdatum: 02.07.2007
Beiträge: 227

BeitragVerfasst am: 19 Okt 2009 - 18:10:54    Titel:

Ganz ehrlich, Jahrzehnte lang hat das "alte" System bestens funktioniert. Warum spinnen jetzt alle rum mit Ganztagsschulen und Förderungen am besten gleich nach der Geburt Rolling Eyes Ein Mensch muss sich auch entwickeln. Man muss ihm genug Freiheiten lassen, besonders in jungen Jahren. War ich froh, dass die Schule nur bis 13 Uhr ging. Ab nachhause und nachm Essen gleich auf den nächsten Dreckberg oder in den Wald. Und wenn jetzt einer sagt, dass das heutzutage eben net mehr zeitgemäß oder was weiß ich ist....ich habe auch studiert und gute Noten gehabt. Und das geht auch ohne Ganztagssschulen etc. Ich verstehe das neumodische Denken einfach nicht. Wie sollen Kinder jemals ein Profil entwickeln, wenn man ihnen die Zeit zur persönlichen Entfaltung nimmt?
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