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Der Kampf
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EMG08
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Anmeldungsdatum: 06.07.2008
Beiträge: 456

BeitragVerfasst am: 22 Okt 2009 - 04:41:40    Titel:

xXDroogXx hat folgendes geschrieben:

1 Mrd Menschen leiden unter Hunger. Die Weltlandwirtschaft könnte 12 Mrd Menschen ernähren (wir sind nur 6 Mrd auf der Welt) Die Kosten würden weniger als die jährlichen Militärausgaben betragen.

Die Auslandsschuld verknechtet die 3. Welt: In den meisten afrikanischen Ländern beträgt der Etat für die Rückzahlungen an die reichen Industrienationen das 2-3 fache des Sozialetats (Bildung, Versorgung, Sicherheit)

In vielen der trockensten Gebiete der Erde ist man grade dabei das Wasser zu privatisieren. Aus dem Leid anderer wird ein lukratives Geschäft gemacht.

Man könnte noch sehr viele andere brutale Absurditäten aufzählen, die der Kapitalismus im Laufe der Zeit hervorgebracht hat. DIESE müssen bekämpft werden.
Und nicht das Wirtschaften an sich.
Gute Nacht


Wieder die typische Geschichte "Die Menschen in Afrika hungern damit es uns gut gehen kann".
Les dir dazu mal am besten im thread http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/224142,0.html auf der ersten Seite den Post von Tokyob durch.
Da gibt es sehr interessante Statements zu dem Hungerproblem und dem fehlenden Geld in den Staatshaushalten (Stichwort: Kenias 94 Minister mit einem Monatseinkommen von jeweils 20.000 Euro + Mitarbeiterstab, obwohl es Hungersnoete im Land gibt)

Deiner Logik nach muessten auch Lateinamerika und Asien vom Westen geknechtet werden, dennoch machen zum Beispiel Brasilien, Indien und China dank des Kapitalismus und seiner Theorien wie den komperativen Kostenvorteilen Fortschritte, obwohl sie frueher genau so ausgebeutet wurden wie die Afrikaner.

Sie haben aber im Gegensatz zu den Afrikanern einen vergleichsweise stabilen Staat/Gesellschaft aufbauen koennen in dem westliche Firmen auch mal riskieren koennen Teile der Wertschoepfungskette aufgrund bestehender Kostenvorteile dort hin zu verlagern anstelle einfach nur Rohstoffe abzutransportieren, weil sie nicht fuerchten muessen, dass sie enteignet werden wenn der Praesident mal bessere Umfragewerte oder Geld braucht.

Es ist natuerlich viel leichter den Fehler beim "korrupten" Westen zu sehen, weil es einem besser in die ueberholte Antikapitalistische Ideologie passt, anstatt die Afrikaner fuer ihre misere endlich einmal auch selber Verantwortlich zu machen.
xXDroogXx
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Anmeldungsdatum: 22.08.2009
Beiträge: 241

BeitragVerfasst am: 22 Okt 2009 - 12:14:49    Titel:

@ EMG08: Lesen hilft!
Wo hab ich geschrieben, dass wir "Afrika ausbeuten müssen, damit es uns gut geht"? Ich weiß um die Notwendigkeit einer effektiven Marktwirtschaft, nur sie kann den Lebensstandard in diesen Ländern erhöhen. Also werf mir bitte keinen Kommunismus vor, nur weil du gerne hättest, dass ich einer wäre.

Ich habe lediglich gefordert, gewissen Auswüchsen des Kapitalismus zu beseitigen. Dass für Rüstung erheblich mehr ausgegeben wird, als für hungernde Menschen ist für mich ein Unding. Auch wenn du diese Meinung vielleicht nicht teilst. Und komm mir bitte nicht mit dem allseits bekannten Kenia-Beispiel an, um deine fast schon lachhafte These zu verbreiten: "Die Afrikaner sind allein dran Schuld". Du solltest dich z.B. mal über EU-Agrardumping informieren, bevor du so pauschal antwortest.
Meinst du ich streite die Eigenverantwortlichkeit vieler afrikanischer Länder ab? Nein! Aber ich blende auch sicher nicht die Fehler und Brutalitäten deines "Westens" aus.

Was sagst du dazu, dass 37% der Preissteigerung auf Grundlebensmittel im letzten Sommer aus Spekulationen an der größten Lebensmittelbörse in Chicago rührt?
Infolge dieses Preisantiegs sind tausende Menschen jämmerlich gestorben. Sagst du jetzt immer noch, dass diese toten Menschen selbst dran Schuld sind?
Warst du schonmal in Afrika, wenn du so viel von diesem Kontinent redest? Ich war es. Und ich würde es jedem empfehlen, der wie du aus seinem Glashaus guckt und die Schuld nur den Anderen zuschiebt.

Nochmal: Für mich ist die Marktwirtschaft das einzige System, in welchem der Mensch sein Recht auf Besitz, Wohlstand und Statuserhöhung durch eigene Kraft erreichen kann. (bevor hier wieder die "Du Kommunist!"-Schreier antanzen)
Man sollte sich jedoch die Frage stellen inwieweit man ehthische Absurditäten, die der Markt nunmal hervorbringt, regulieren kann und endlich aufhören das eigene System zu einem unfehlbaren Kult zu erheben.
Diplomierter
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 12.06.2007
Beiträge: 1988
Wohnort: Am Tor zum Allgäu

BeitragVerfasst am: 23 Okt 2009 - 04:52:06    Titel:

Die Bilderberger (googelt mal nach Bilderberg) haben schon längst beschlossen, die Weltbevölkerung auf 2-3 Mrd. Menschen zu reduzieren. Neue Krankheiten in Labors zu entwickeln, Impfstoffe nur für Priviligierte auszuteilen um somit die Welt zu heilen!
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