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Theaterszene zum Thema Sprachverfall
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*svenny91*
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Anmeldungsdatum: 27.10.2009
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 27 Okt 2009 - 20:27:59    Titel: Theaterszene zum Thema Sprachverfall

Hallo,

Ich und einige Freunde haben uns überlegt eine szene zum Thema "sprachverfall" zu spielen, da wir in der Schule etwas aktives zu diesem Thema verfassen sollen. Dabei soll eine abstrakte und eine aktuelle Szene aus dem Alltag entstehen.
Einige Ideen zu der Szen aus dem Alltag haben wir schon, z.B. eine Art Frauentausch (Familie mit hohem srachlichem Niveau und niedrigem im Tausch) oder eine Szene in einer Familie ,in der besondere Sprachstile (Jugendsprache, Standardsprache usw. ) gebraucht werden.
Nun müssen wir aber auf jeden Fall noch etwas abstraktes einbringen, dabei haben wir z.B. an eine Art Zeitreise in die Vergangenheit gedacht, in der ein Jugendlicher auf Goethe spößt , aber diese Ideen lassen sich so schlecht verbinden, es sollte ja schon irgendwelche Verknüpfungen geben.
Hat vielleicht einer von euch eine Idee , die un ein bisschen weiterhelfen könnte?? das wäre klasse, da wir bis freitag die stücke kreirt haben müssen.
ganz liebe Grüße
Eure Svenny
Argi
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Anmeldungsdatum: 28.02.2007
Beiträge: 1402

BeitragVerfasst am: 27 Okt 2009 - 22:42:56    Titel:

Hallo,

was mir zunächst zu dem Thema einfällt ist "sprachverfall" (sic!), srachlichem (sic!), kreirt (sic!) usw. Grundsätzlich also die mangelnde Sorgfalt - in den Augen so manchen Lesers auch Rücksichtslosigkeit - bei der Verwendung von Sprache.

Ich würde mich bei der abstrakten Darstellung des Sprachverfalls vielleicht noch etwas mehr von der Einbindung in eine Szene oder Situation entfernen. Habt ihr schon mal vom Dadaismus gehört? Vielleicht lassen sich ein paar Lautgedichte vortragen, mit denen man zeigen kann, wie sich die Sprache von der Bedeutung lösen kann.

Noch grundlegender wäre vielleicht ein wirklicher Sprachverfall: Nehmt einen kurzen, eingängigen Text und tragt ihn immer wieder vor, wobei ihr grundlegende sprachliche Bausteine nach und nach rausfallen lasst. Hier könnte man auf grammatische Aspekte wie Artikel, Casi, Konjugationen eingehen, alternativ könnte man auch beispielsweise rundenweise je einen weiteren Buchstaben ersatzlos streichen:

Das Auto ist rot.
Das Aut ist rt.
Das Au is r.
Da Au i r.
usw.

(Die Aussprache ist sicher eine Herausforderung für den Vortragenden...)

Eben Sprache, die verfällt. Interessant ist hier sicher, bis wann vollständige Verständlichkeit und ab wann vollständige Unverständlichkeit gegeben ist. Vielleicht gibt es ja Buchstaben oder sprachliche Elemente, die auf der reinen Ebene der Verständlichkeit überflüssig sind?

Was meinst du?
Dipl.Bio_d.NW
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Anmeldungsdatum: 19.03.2009
Beiträge: 616

BeitragVerfasst am: 27 Okt 2009 - 22:47:45    Titel:

was hälst du von einer szene, in der sich ein elternteil/die eltern über die jugendsprache/assislang des sprößlings aufregen und das mit diesem auch diskutieren.
dann könnte man die eltern in einer zeitreise auf goethe stoßen lassen, der sich ebenfalls über den schlechten sprachgebrauch, aber diesmal über den der eltern, aufregt.

fazit: eine sprache untersteht immer einem wandel und jüngere generationen werden sich immer, auch über den sprachgebrauch, von der älteren generation abheben... ist doch ne nette diskussionsgrundlage.


Zitat:
Vielleicht gibt es ja Buchstaben oder sprachliche Elemente, die auf der reinen Ebene der Verständlichkeit überflüssig sind?


ja, gibt es. siehe die signatur von bellis Very Happy
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