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Eigenverantwortung und Wahlrecht
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cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24252

BeitragVerfasst am: 13 Nov 2009 - 18:52:09    Titel:

Nun, das Wahlergebnis der Grünen wird in den nächsten Jahren auf ganz makabere Weise weiter ansteigen: Unter den über-60-Jährigen werden sie kaum gewählt, d.h. wenn aus dieser Bevölkerungsgruppe zur nächsten Bundestagswahl jedenfalls einige nicht mehr wahlberechtigt (weil lebend) sind, verlieren dadurch die Grünen kaum Wähler, die anderen Parteien eben mehr...

Cyrix
Steve2525
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Anmeldungsdatum: 19.06.2008
Beiträge: 1465

BeitragVerfasst am: 13 Nov 2009 - 19:20:42    Titel:

Die Grünen sind echt ein Phänomen. Ihnen kommt in Zukunft wohl die Schlüsselposition im Parteienspektrum zu. Als Vertreter der postindustriellen eher wissensbasierten Dienstleistungsgesellschaft haben sie das Potenzial Ökologie und Ökonomie miteinder zu versöhnen. Und das beste: ihre Wähler sind weit weniger störrisch als die Anhänger der übrigen Parteien. Man wählt die Grünen eher aus einem bestimmten Lebensgefühl heraus, und weniger weil man konkrete materielle Ansprüche hat.
Celtic-Tiger
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Anmeldungsdatum: 04.08.2008
Beiträge: 2079

BeitragVerfasst am: 13 Nov 2009 - 19:31:11    Titel:

Wobei natürlich auch viele 68er Grün wählen und die sind heute auch alle so um die 60 (wer 68 bewußt erlebt und unterstützt hat ist i. d. R. so zwischen 1940 und 50 geboren)! Allerdings ist sicher kaum ein Grünwähler über 70! Wieder andererseits ändert sich manche Interessenslage und manche Ansicht mit zunehmendem Alter, darf man auch nicht vergessen und kann man (wenn man nicht mehr gaaaaanz jung ist) auch durchaus an sich selber beobachten!
Steve2525
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Anmeldungsdatum: 19.06.2008
Beiträge: 1465

BeitragVerfasst am: 13 Nov 2009 - 19:46:15    Titel:

Ja, aber die Grünen versuchen genau aus diesem Grund sich ein stärker wirtschaftsfreundliches Profil zu geben. Wer gut gebildet ist verdient auch nichts schlecht, und wer nicht schlecht verdient, steht dem grünen Grundeinkommen eher skeptisch gegenüber. Auffällig, wie dieser doch bedeutende Teil des grünen Programms im letzten BT Wahlkampf eigentlich garkeine Rolle gespielt hat. Es ging vielmehr um Umwelt und Wirtschaft (und ein wenig Gesellschaftspolitik). Das dürfte zukünftig der Dreiklang der Themen bei den Grünen sein. Joschka Fischer wollte die Grünen ja schonmal dahingehend ausrichten, aber die Basis hat damals nicht mitgemacht.
H.-P.Haack
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Anmeldungsdatum: 01.03.2009
Beiträge: 7
Wohnort: 4105 Leipzig

BeitragVerfasst am: 14 Nov 2009 - 10:36:34    Titel:

Die Widersprüche haben mich bekehrt. Ich bin vom Saulus zum Paulus geworden. Wahlrecht hin oder her, meine Forderung lautet jetzt:

REICHTUM FÜR ALLE, mit oder ohne Berufsabschluss.

Dieses Maxime stammt nicht von mir (von dem Notar Gysi), ist es aber wehrt, zitiert zu werden.

Auf bessere Zeiten, - ohne soziale Schieflage!

H.-P.Haack
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Anmeldungsdatum: 03.05.2009
Beiträge: 714

BeitragVerfasst am: 14 Nov 2009 - 11:46:09    Titel:

Zitat:
Dieses Maxime stammt nicht von mir (von dem Notar Gysi), ist es aber wehrt, zitiert zu werden.
... war hier nicht eben noch von Bildung und der beklagenwerten Fragmentierung die Rede?

Es ist schon fatal, wenn selbst der Vater der sozialen Marktwirtschaft und des Wirtschaftswunders nichts mehr gilt, oder?! (PDF-Dokument)
nAim
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Anmeldungsdatum: 04.12.2007
Beiträge: 2134

BeitragVerfasst am: 14 Nov 2009 - 13:22:18    Titel:

H.-P.Haack hat folgendes geschrieben:
Die Widersprüche haben mich bekehrt. Ich bin vom Saulus zum Paulus geworden. Wahlrecht hin oder her, meine Forderung lautet jetzt:

REICHTUM FÜR ALLE, mit oder ohne Berufsabschluss.

Dieses Maxime stammt nicht von mir (von dem Notar Gysi), ist es aber wehrt, zitiert zu werden.

Auf bessere Zeiten, - ohne soziale Schieflage!

H.-P.Haack


Achso, ich dachte du hättest es aus dem Koalitionsvertrag wo Wohlstand fr alle propagiert wird.
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7572

BeitragVerfasst am: 14 Nov 2009 - 18:02:38    Titel:

Steve2525 hat folgendes geschrieben:
Ja, aber die Grünen versuchen genau aus diesem Grund sich ein stärker wirtschaftsfreundliches Profil zu geben. Wer gut gebildet ist verdient auch nichts schlecht, und wer nicht schlecht verdient, steht dem grünen Grundeinkommen eher skeptisch gegenüber. Auffällig, wie dieser doch bedeutende Teil des grünen Programms im letzten BT Wahlkampf eigentlich garkeine Rolle gespielt hat. Es ging vielmehr um Umwelt und Wirtschaft (und ein wenig Gesellschaftspolitik).


Da hättest du vielleicht mal ein bißchen besser zuhören oder dich besser informieren sollen...

Trittin, Künast und Lemke haben in jeder Diskussionsrunde für eine Erhöhung des ALGII geworben. Auch halte ich es eher für Wunschdenken, dass der typische Grünenwähler ein liberaler Marktradikaler ist, der dem solidarischen Prinzip skeptisch gegenübersteht, eher dem Leistungsgedanken nachhängt und die Grünen nur wegen ein bißchen Umweltschutz wählt.
Wäre das so, dann gäbe es keine Grünen und die FDP läge bei über 20%...
W.Kaiser
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Anmeldungsdatum: 09.01.2006
Beiträge: 1623
Wohnort: BGL

BeitragVerfasst am: 15 Nov 2009 - 00:51:23    Titel:

Das Wort Eigenverantwortung im Titel des Threads stellt schon eine Provokation dar. Der Threadersteller meint womöglich, Verantwortung für das eigene Tun und Handeln zu übernehmen. Wer will das?

Nun bietet sich natürlich an, die Wörter Arbeit und Erfolg nachzuschieben.


Mit freundlichen Grüßen

W. Kaiser
Steve2525
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Anmeldungsdatum: 19.06.2008
Beiträge: 1465

BeitragVerfasst am: 15 Nov 2009 - 08:21:43    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Steve2525 hat folgendes geschrieben:
Ja, aber die Grünen versuchen genau aus diesem Grund sich ein stärker wirtschaftsfreundliches Profil zu geben. Wer gut gebildet ist verdient auch nichts schlecht, und wer nicht schlecht verdient, steht dem grünen Grundeinkommen eher skeptisch gegenüber. Auffällig, wie dieser doch bedeutende Teil des grünen Programms im letzten BT Wahlkampf eigentlich garkeine Rolle gespielt hat. Es ging vielmehr um Umwelt und Wirtschaft (und ein wenig Gesellschaftspolitik).


Da hättest du vielleicht mal ein bißchen besser zuhören oder dich besser informieren sollen...

Trittin, Künast und Lemke haben in jeder Diskussionsrunde für eine Erhöhung des ALGII geworben. Auch halte ich es eher für Wunschdenken, dass der typische Grünenwähler ein liberaler Marktradikaler ist, der dem solidarischen Prinzip skeptisch gegenübersteht, eher dem Leistungsgedanken nachhängt und die Grünen nur wegen ein bißchen Umweltschutz wählt.
Wäre das so, dann gäbe es keine Grünen und die FDP läge bei über 20%...


Glaub es oder glaub es nicht. Bei den Grünen schaut man schon seit einiger Zeit auf das FDP Klientel als mögliches Wählerpotenzial. Wollen die Grünen weiter wachsen müssen sie sich programmatisch erweitern. Da die SPD gerade viel Platz in der Mitte schafft bietet sich hier ein geeigneter Platz an. Özdemir und auch Frau Künast stehen als Person für diese Richtung. Außerdem sind Deine Zuordnungen von einem typischen links-rechts Denken geprägt. Zwischen den Extremen finden sich aber auch viele, die einem eher pragmatischen Ansatz nicht sonderlich abgeneigt sind. Die Grünen werden wahrscheinlich keine Öko-FDP werden, aber doch die am weitesten rechts stehende aller linken Parteien. Ich kenne übrigens genau zwei Grünen-Wähler, und mit denen kann man durchaus vernünftig über ökonomische Frage diskutieren. Berührungsängste an dieser Stelle sehe ich nicht.
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