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sprachmittel vorhanden?
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mikeblack
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Anmeldungsdatum: 11.11.2009
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 11 Nov 2009 - 20:50:35    Titel: sprachmittel vorhanden?

Hallo zusammen
Ich hab grad mal eine Analyse zu einem Kommentar geschrieben.
Benutze ich sprachliche Mittel?
Wäre echt nett, wenn mir jemand gute Tipps geben kann und sagen kann was ich falsch gemacht habe.


hier die Analyse:

In dem Kommentar "Studiengebühren in NRW: Ein mutiger und richtiger Schritt" von Leo Flamm aus der WDR, erschienen am 16.03.2006, beschäftigt sich mit der Anschaffung erhöhter Studiengebühren.

Der Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart behauptet mit der Aussage, dass Studiengebühren ein "Meilenstein" zur Qualitätssicherung sind, das die Leistung der Unis verbessert werden.
Außerdem findet er, dadurch verschwinden die Zweit- und "Bummelstudenten".

Dagegen sind aber die Rot-Grünen, denn die Kinder aus sozialen schwachen Familien wären benachteiligt.

Für beide Meinungen aber gibt es genügend Gegenargumente.

Der Autor ist für die Einführung der Gebühr, da es aus seiner Sicht "viel Bewegung" in die Wissenschaft bringt.
Leo Flamm macht sich mit Metapher und Ironie über Pinkwarts Aussage lustig. (z.B.: Z.1-2: "...die Messlatte hoch gelegt,...sich eine Beule zu holen..."; Z.3 "...eine Art Heilmittel...").

Ebenso verschönert er hier das Studentenleben mit umschriebenen Wörtern (z.B.: Z.1: "Bummelstudenten"; Z.2: "fröhliche Studentengar"; Z.3: "lustige Studentenleben").

Mit dem Kommentar informiert und appeliert der Autor, die Studenten die Studentengebühr zu akzeptieren.




Hab da mal ein paar Leerzeilen mehr gemacht, damit es besser zu lesen ist.

Hier ist noch der Kommentar:




link: http://www.bilder-hochladen.net/files/d62n-1-jpg.html


Hoffe ihr könnt mir helfen Smile
manu19870
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Anmeldungsdatum: 10.11.2009
Beiträge: 6
Wohnort: Sonnenbühl

BeitragVerfasst am: 11 Nov 2009 - 23:17:53    Titel:

Das ist mehr eine sehr dünne Textwiedergabe und der Ansatz einer Erörterung.
Ich habe dasselbe Problem, dass ich zu wenig mit sprachlichen Mitteln arbeite.

Sprachliche Mittel wären zum Beispiel Ironie, Alliterationen und Paradoxone sowie Wiederholungen.

Wiederholungen zum Beispiel verwenden Autoren in Texten, um etwas hervorzuheben im Text.
Beispiel: Das Auto hat getönte, stark getönte Scheiben.
Ich möchte hier besonders darauf eingehen, dass das Fahrzeug auf jeden Fall getönte Scheiben hat.

Also Du solltest bei der Analyse auch darauf eingehen, wie der Autor die Argumente hervorbringt (vorallem eben sprachlich gesehen)

Ich hoffe ich konnte etwas helfen.
Leoni
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Anmeldungsdatum: 19.05.2005
Beiträge: 1096
Wohnort: Bochum

BeitragVerfasst am: 12 Nov 2009 - 11:03:32    Titel: Re: sprachmittel vorhanden?

mikeblack hat folgendes geschrieben:

In dem Kommentar "Studiengebühren in NRW: Ein mutiger und richtiger Schritt" von Leo Flamm aus der WDR, erschienen am 16.03.2006, beschäftigt sich mit der Anschaffung erhöhter Studiengebühren.


Der WDR ist doch ein Radiosender, es ist also ein Radio-Kommentar. Da kann man nicht von "erschienen" sprechen, sondern von "gesendet". Studiengebühren werden auch nicht "angeschafft".

Zitat:
Der Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart behauptet mit der Aussage, dass Studiengebühren ein "Meilenstein" zur Qualitätssicherung sind, das die Leistung der Unis verbessert werden.
Außerdem findet er, dadurch verschwinden die Zweit- und "Bummelstudenten".

Dagegen sind aber die Rot-Grünen, denn die Kinder aus sozialen schwachen Familien wären benachteiligt.

Für beide Meinungen aber gibt es genügend Gegenargumente.

Der Autor ist für die Einführung der Gebühr, da es aus seiner Sicht "viel Bewegung" in die Wissenschaft bringt.


Du machst am Anfang nicht richtig kenntlich, dass es eine Inhaltsangabe sein soll (wer sagt denn das?).

Manche Begriffe zitierst du wörtlich mit Gänsefüßchen, andere fast wörtlich ohne Gänsefüßchen (z.B. "Für beide Meinungen aber gibt es genügend Gegenargumente").

Zitat:
Leo Flamm macht sich mit Metapher und Ironie über Pinkwarts Aussage lustig. (z.B.: Z.1-2: "...die Messlatte hoch gelegt,...sich eine Beule zu holen..."; Z.3 "...eine Art Heilmittel...").

Wer ist denn überhaupt Pinkwart? Das weiß vielleicht nicht jeder. Jetzt müsste deine Analyse kommen. Da kannst du alles an Hintergrundwissen bringen, was du weißt. Landtagswahl 2005, Studiengebühren (was? wie viel? wann?), usw.?

Was ist denn "mit Matapher und Ironie"? Du müsstest das säuberlich trennen und belegen (wo eine Metapher und wo Ironie). Wenn es eine Metapher ist, dann die Frage: Wofür steht sie?

Zitat:
Mit dem Kommentar informiert und appeliert der Autor, die Studenten die Studentengebühr zu akzeptieren.

Wenn du der Meinung bist, dass sich die Radiosendung speziell an Studenten richtet, dann müsstest du das erstmal schreiben und belegen (ist aber eher unwahrscheinlich). Worin liegt der Appell (Doppel-P und Doppel-L)?

Die ganze Analyse ist viel zu oberflächlich.
mikeblack
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Anmeldungsdatum: 11.11.2009
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 12 Nov 2009 - 18:25:29    Titel:

Alles klar danke euch beiden.
Hat mir sehr geholfen.
Hat vielleicht jemand irgendeine gute Kommentar Analyse? (egal welcher Kommentar)
Damit ich die mal lesen kann.
Finde nirgendswo eine.
sonnenglück
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Anmeldungsdatum: 26.08.2009
Beiträge: 392

BeitragVerfasst am: 12 Nov 2009 - 19:37:48    Titel:

Zitat:
Wiederholungen zum Beispiel verwenden Autoren in Texten, um etwas hervorzuheben im Text.


Nun ja, das ist etwas dürftig. Viele schreiben auch immer wieder " der Autor benutzt xxx, um das zu verdeutlichen". Da sollte man schon konkreter werden..

Aber, wieso schriebst du
Zitat:

Ich hab grad mal eine Analyse zu einem Kommentar geschrieben.
Benutze ich sprachliche Mittel?
willst du wissen, ob DU s.M. benutzt oder ob du die vorhandenen analysierst??
mikeblack
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Anmeldungsdatum: 11.11.2009
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 12 Nov 2009 - 20:40:59    Titel:

Hm jo eher die vorhandenen sprachlichen Mittel analysiert.
Sry habs etwas unglücklig formuliert.
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Moderator


Anmeldungsdatum: 01.05.2004
Beiträge: 620

BeitragVerfasst am: 12 Nov 2009 - 22:38:38    Titel:

Hier gibt es Beispiele für den Aufbau einer Sachtextanalyse:

http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/85651,0.html
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