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Grammatikalisch richtig?
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R4CK
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Anmeldungsdatum: 22.11.2009
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 22 Nov 2009 - 22:44:48    Titel: Grammatikalisch richtig?

Hallöchen,

Ich habe für ein Filmprojekt eine kurze Geschichte geschrieben.
Ich habe zum ersten mal verucht eine Geschichte zu schreiben und ich muss sagen es hat mir echt Spaß gemacht. Nach ungefähr 2 Minuten war ich dann schon so drinnen, dass ich einfach nur noch drauflosgeschrieben habe, wie in einem Wahn^^.

Für die kurze folgende Geschichte habe ich ungefähr 10-15 Minuten gebraucht.
Leider muss ich behaupten, dass ich einige grammatikalische Defizide habe, bzw. einfach oft nicht weiß wie es grammatikalisch richtig geschrieben wäre.

Ich möchte keinen hier dazu auffordern sich die ganze Story durchzulesen. Doch wenn vll. ein 2 nette Leute das Geschreibsel schnell überfliegen würden und mir vll. jeder 1-2 grammatikalische Fehler nennt, wäre das supi.

Es ist mir wirklich total wichtig, dass dieser Text von der Form her passend ist.

Zitat:
Es war ein Tag wie jeder andere. Ein kalter Tag. Ich glaube es war Oktober des Jahres 2009. Ich weiß es nicht. Meine Erinnerungen könnten mich täuschen. Ich glaube mich zu erinnern, was nicht heißt, dass ich etwas weiß. Was wissen wir schon. Was ist Wissen? Ist Wissen die Fähigkeit seine Erinnerungen perfekt abzurufen? Schwachsinn. Jedenfalls ging ich diese kalte Straße entlang. Es war gegen 23 Uhr. Ich lief ziellos die Straße entlang. Neben mir ein Busch. Im Licht der Straßenlaterne sah sein Schatten aus wie ein unheimliches Monster. Ich erschrak kurz, ging dann aber wieder weiter. Ich genoss den nächtlichen Duft des Ghettos. Ich lief weiter. In meinen Ohren das Geräusch des peitschenden Windes. Es war kalt. Völlig ohne Ziel, bog ich in eine dunkle Gasse ab. Am Ende der Gasse ein schier endloses, dunkles Feld. Nur ein kleiner Streifen am Horizont, zeigte, dass am Ende dieses Feldes ein Wald war. Ich weiß nicht was in mir vorging, jedoch verspürte ich auf einmal dieses immense Verlangen gen Wald, gen Dunkelheit, gen Ungewissheit zu ziehen.

Ich hatte Gerüchte über diesen Wald gehört. Schreckliche Gerüchte. Angeblich soll dort der Geist eines verstorbenen Gangster Rappers sein Unwesen treiben. Der Adrenalin trug mich in Richtung Wald. Man munkelt, dass jeder der dem Wald nach 24 Uhr zu Nahe kommt, vom Geist eines verstorbenen Gangster Rappers aufgesucht wird. Es war 10 vor 12. Ich hatte, mittlerweile, das Ende der Gasse erreicht und befand mich nun auf dem dunklen Feld. Der Wald am Ende des Feldes sog mich zu ihm, mein Adrenalin beschleunigte mich. Plötzlich Erinnerungen, Erinnerungen an das Gespräch mit meinem Freund vor ungefähr einem Monat: "Man munkelt der Geist zwingt einen Gangster Rap zu hören", sagte er. Ich lief weiter. "Was ein Unsinn", dachte ich mir und ging weiter. Ich drehte mich um und schaute auf die schwach beleuchtete Gasse an der meine Reise ins Ungewisse begonnen hatte. Ich drehte mich wieder zurück Richtung Wald. Plötzlich stand er vor mir. Groß, imposant, Angst einflößend. Ich gefror. Ich spürte jeden Tropfen den mein Herz pumpte. Er stand vor mir. Der Wald. Er schien immer näher zu kommen. Doch mit der Zeit gewöhnte ich mich daran. An den Wald. Ich war ein Teil von ihm. Er war um mich herum ich war geborgen. Ein Moment der Stille. Auf einmal ein lautes, tiefes Geräusch. Ein komisches Gefühl in meiner Bauchgegend. Es war eine, eine Basedrum. Die Schläge wurden schneller. Immer mehr. Nun kam auch eine Snare dazu. Es wurde immer schneller und immer, immer, immer unmelodischer. Da erschien er mir. Riesig, durchsichtig transparent, doch trotzdem erkennbar schwarz. Ein riesiger Gangster mit einer Goldkette, riesig wie ein Schiffsanker. Er kam auf mich zu. Immer näher. Ich hatte Angst. Langsam öffnete er seinen Mund. Mir kam ein süßlicher Weed Geruch entgegen. Ich fühlte mich geborgen. Ich sah wie seine Hand langsam auf mich zu kam. Er war ungefähr 2 Meter groß. Seine Hand raste auf mich zu. Ich schloss die Augen. Ich hatte Angst. Angst wie Scheiße, kurz bevor sie ins Klo klatscht und somit ihr Leben beendet. Sie denkt nochmal an ihr Leben. Den Weg durch den Dick -und Dünndarm, die anfänglichen Luftausstöße bis hin zu diesem Moment. Mein ganzes Leben zog an mir vorbei. Plötzlich blieb seine Hand stehen und bildete verkrampft, verkrampft aber deutlich ein "W". Im gleichen Moment kam aus dem Mund des Rappers ein lautes "Westcoast". Ich war erstaunt. Ich wusste nicht was dies bedeutete. Ich fiel auf die Knie und fing das Winseln an. "Bitte lieber Geist, zwing mich nicht Gangster Sprechgesang zu hören". Nach etwa einer Minute schaute ich auf zu ihm. "Yo, hör mir zu alter", sagte er. Ich war doch erst 17, wieso nennt er mich alt? War das ein Geheimcode? Ich verstand es nicht. Ich hatte Angst. "Du hast die Wahl man", sagte er mit tiefer Stimme. Langsam verstand ich, "alter" und "man", waren Anhängsel, Anhängsel die dem Satz eine gewisse Stärke verleihen sollten. Es wirkte. Seine Sätze waren einschüchternd. "Entweder du gibsd dir jetzt das neue Album von Massiv, oder du drehst einen Film.". Ich verstand seine Forderung nicht doch ich wusste eine Sache ganz sicher. Ganz sicher wusste ich, dass ich die Sache mit Massiv nicht überstehen würde. "Was für einen Film?", fragte ich. Er antwortet mir nach einiger Zeit mit ruhiger Stimme: "Du wirsd einen Film drehen Digger, einen Film der das Leben eines Gangsters zeigt. Einen Film, jener der Menschheit endlich zeigt wie das Leben als Gangster wirklich ist". Ich entschloss mich den Film zu drehen. Gezwungener Maßen. Ich wusste nicht wie spät es war, ich hatte mein Zeitgefühl schon lange verloren. Ich dachte an meine Katze. Sie müsste mittlerweile verhungert sein. Ich trauerte einen Moment. Ich vergaß den Gangster. Plötzlich ein lautes "Yo", kurz darauf ein "Peace out!" und er war weg. Plötzlich stand ich wieder in der dunklen Gasse. Es war kalt. Es war ungefähr 10 Minuten nach Mitternacht. Soweit ich mich erinnere...


Vielen Dank schonmal im Vorraus. Smile
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