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Mathe-Bachelor nach BWL-Bachelor?
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Midgardschlange
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Anmeldungsdatum: 09.10.2009
Beiträge: 392

BeitragVerfasst am: 25 Nov 2009 - 08:16:35    Titel:

Du bist einfach unglaublich. Du schreibst So viele Wörter, aber keines lässt vermuten, dass du den Thread gelesen hast. Du bist definitiv nicht die Dümmste. Aber es gibt eine ganze Menge Nutzer im Forum, die wesentlich kompetentere Antworten gegeben haben. Meide doch besser Themen, von denen du keine Ahnung hast. Erst lesen, DANN kommentieren Wink
wima
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Anmeldungsdatum: 12.05.2006
Beiträge: 1232

BeitragVerfasst am: 25 Nov 2009 - 23:43:30    Titel:

Normalerweise wäre wohl Wirtschaftmathemaitk das beste für dich.

Ich habe selber als Finance Vorlesungen, Corporate Finance, Financial Modelling, Financial Mathematics I+II, Numerical Finance(Monte Carlo, Black Scholes am Computer, Exotic Options mittels Fouriertransformation usw.), Investment Risk Analysis usw. gehört.

Ich habe selber mal daran gedacht Ökonometrie zu hören, aber ich kann es hier nirgendwo anrechnen lassen(zählt als keine MAthe und keine BWL Vorlesung), aber mit Statisik 1,2 und Time Series sollten ausreichen.

Das Vorteil an Bindestrich Studiengängen ist halt, dass man als Mathematik nicht jeden reinen Scheiss hört, sorry, aber Galoistheore gehört dazu:) und man aus dem BWL/VWL Bereich sich selber seinen Schwerpunkt bildet.
Manche hören Controlling I+II, manche was anderes.

Der Nachteil ist das man um einen PHD in MAths zu machen noch paar Mastervorlesungen nachholen müsste. Dafür geht mathematical Finance wunderbar, sitzen im Ausland viele Ingenieure dadrinnen und Physiker(als Wima hat man mehr MAthe normalerweise)

Zitat:
wie wärs mit nem master in mathe?

fernuni hagen bietet sowas für fachfremde an.

quasi wie ein nichtkonsekutiver master in bwl oder mba.


Ist dir klar was du da postest. Das ist für Leute gedacht die an Schulen Mathe unterrichten wollen. Da sollte schon jeder VWLer mehr Mathe gemacht habe. Nun gut vieles ist Stoff aus den ersten 3 Semestern eines MAthestudiums.

Im Ausland, oder teilweise in Deutschland, gibt es VWL Studiengänge, die am Mathematik Department angelehnt sind und sehr quantitativ sind.
Sowas finde ich sehr interessant, aber nach dem BWl Studium noch ein MAthestudium bringt weniger als es kostet vom Aufwand und der Zeit.
aldus
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Anmeldungsdatum: 18.11.2008
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 26 Nov 2009 - 00:27:17    Titel:

ich habe bwl aus prinzip nicht studieren wollen nach dem abi sondern meinte auch, mathe studieren zu müssen, nur weil die schulnoten einen dazu verleiten liessen. nun. ich habs 2 semester lang probiert, war wirklcih interessant, gescheitert bin ich aber trotzdem, wie knapp 70 prozent auch.
es wäre zeitverschwendung nun einen bachelor in mathe anzufangen. wenn du meinst es unbeding ausprobieren zu müssen, dann mit dem master in wima ... (dann gibst dus dir aber richtig). wenn du das jetzige bwl-studium interessant findest, dann war es auch die richtige studienwahl und heisst, dass mathe eindeutig die falsche wahl gewesen wäre. diese erfahrungen habe ich mir recht "teuer" erkauft im letzten jahr.

gruss
Binomialkoeffizient
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Anmeldungsdatum: 30.07.2008
Beiträge: 589
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 26 Nov 2009 - 08:27:32    Titel:

Hi,

was sind eigentlich deine Gründe Mathe in Erwägung zu ziehen? Ist es Leidenschaft oder Karriere? Wenn es ersteres ist, dann würde ich mir meinen Traum nicht kaputt machen lassen von Karrieregedanken.

Grüße, BK
wima
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Anmeldungsdatum: 12.05.2006
Beiträge: 1232

BeitragVerfasst am: 26 Nov 2009 - 22:59:04    Titel:

Zitat:
wenn du meinst es unbeding ausprobieren zu müssen, dann mit dem master in wima ... (dann gibst dus dir aber richtig). wenn du das jetzige bwl-studium interessant findest, dann war es auch die richtige studienwahl und heisst, dass mathe eindeutig die falsche wahl gewesen wäre. diese erfahrungen habe ich mir recht "teuer" erkauft im letzten jahr.


Zeige mir eine Uni, die BWL Absolventen in einen Master Studiengang Wirtschaftsmathematik reinlassen.
Hier lassen sie nicht mal VWLer zu, weil man als klare Voraussetzung Mathevorlesungen gehört haben muss, Mathe für Physiker wird auch akzeptiert.
Ich wette, dass in Mannheim dies ebenfalls unmöglich ist.
Midgardschlange
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Anmeldungsdatum: 09.10.2009
Beiträge: 392

BeitragVerfasst am: 27 Nov 2009 - 00:59:22    Titel:

Hi,

danke für eure Antworten und Meinungen. Ich denke, ich verlasse mich auf meine Kernkompetenzen und bleibe bei BWL. Wima ist zwar ein guter Vorschlag gewesen, jedoch glaube ich auch nicht so ganz, dass man mit einem Bachelor in ACT zu einem Wima-Master zugelassen wird und selbst wenn, wären die Lücken schon wirklich sehr groß. Ich denke, ich werde einen BWL-Master ebenfalls in Richtung ACT machen und dann entweder in T oder in C promovieren. Das ist mein Plan Wink Ich habe mich noch mal intensiv mit dem Thema Mathestudium auseinander gesetzt und bin zu dem Schluss gekommen, dass es mir als reine Wissenschaft zu abstrakt ist und bei den Berufsaussichten nichts für mich dabei ist. Finance liegt mir nicht so und Versicherungen mag ich auch nicht. Ich denke, es wird entweder auf Controlling oder Stb/WP werden. Danke für eure Hilfe!

Ich würde jedoch ganz gerne wissen, ob es Sinn macht, wenn ich in Taxation promovieren möchte, Steuertheorie zu hören (VWL). Ich kann mir vorstellen, dass man bei der Forschung auch gesamtwirtschaftliche Wirkungen von Steuern untersucht!?

Im Falle einer Promotion in Controlling wäre es doch sicher sinnvoll, die Wahlmodule mit Management-Fächern wie Strategisches Management usw. zu füllen oder?

Wäre super, wenn mir noch jemand diese Fragen beantworten könnte Wink

Grüße
EcOn
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Anmeldungsdatum: 30.04.2008
Beiträge: 151

BeitragVerfasst am: 27 Nov 2009 - 01:51:04    Titel:

Zunächst einmal ist festzustellen, dass zwischen deinem Bachelor und deiner Promotion immer noch ein Master liegt.
Wenn du wirklich etwas sinnvolles machen willst, dann belege mal ordentliche (!) Seminare in deinen Wunschbereichen. Vielleicht bekommst du so die Chance dich mal in die aktuelle Literatur einzulesen. Denn ausser "ich möchte in Besteuerung (...sorry, das heisst anscheinend nun Taxation) oder Controlling promovieren", wurde von dir nichts näheres spezifiziert. Von daher gehe ich einfach mal davon aus, dass du keine Ahnung hast, was in diesen Bereichen "geforscht" wird. Sehe diese Seminare daher als Chance einen kleinen Einblick zu bekommen.
Desweiteren bin ich davon überzeugt, dass Ökonometrie auch nie schadet. Wenn man sieht, wie so mancher BWL Lehrstuhl quantitativ arbeitet, könnte einem schlecht werden... Durch Ökonometrie hälst du dir zumindest noch die Tür offen, empirisch zu arbeiten ohne dir alles komplett neu aneignen zu müssen.
Aber ob du jetzt diesen oder jenen VWL/BWL Schein belegt hast --in dem sowieso nur Wissen aus irgendwelchen Lehrbüchern widergekaut wird-- bringt dir für eine ordentliche Promotion mal gar nichts.
Midgardschlange
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 09.10.2009
Beiträge: 392

BeitragVerfasst am: 27 Nov 2009 - 13:44:10    Titel:

Da gebe ich dir recht. Die von mir genannten Module kann man auch relativ einfach in Büchern nachlesen, aber bei Ökonometrie wäre es schon ratsam, eine Vorlesung dazu zu besuchen. Ich habe ja sowieso schon die ganze Zeit mit dem Gedanken gespielt, dieses Fach als Ergänzung zu nehmen. Dann hätte ich mein Mathe und ich denke, das reicht mir dann auch. Danke für die Antwort!
Midgardschlange
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 09.10.2009
Beiträge: 392

BeitragVerfasst am: 27 Nov 2009 - 20:41:53    Titel:

Was mir gerade noch einfällt... Unser Statistik/Ökonometrie-Prof. ist VWLer. Kann grundsätzlich jeder, der sehr gut in Ökonometrie ist, in diesem Bereich promovieren oder ist das eher den VWLern vorbehalten? Würde mich nur mal so interessieren Wink
Kölner_VWLer
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Anmeldungsdatum: 09.08.2007
Beiträge: 1616

BeitragVerfasst am: 27 Nov 2009 - 23:13:51    Titel:

du kannst in statistik promovieren als BWL/VWLer es ist aber eher ungewöhnlich und man benötigt einen Doktorvater der einen unterstürzt und man muss selbstständig die riesigen mathematischen Lücken schließen, die für eine Promotion auf hohem Niveau einfach da sind.

Es ist möglich, aber es ist nicht der direkte Weg und nur für echte Cracks empfehlenswert, die halt auch locker Mathe hätten studieren können, aber aus irgendwelchen Gründen halt WiWi studiert haben.

Er hier ist so einer:

http://www.wisostat.uni-koeln.de/Institut/LSMosler/Frahm.htm
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