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Mathe-Bachelor nach BWL-Bachelor?
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don_farzado_de_la_noche
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Anmeldungsdatum: 27.02.2007
Beiträge: 933

BeitragVerfasst am: 28 Nov 2009 - 05:24:49    Titel:

Schwachsinn, Koelner. Wer als VWLer im PhD Oekonometrie vertieft, wird dementsprechend auf eine Karriere als Statistiker/Oekonometriker vorbereitet. Die Frage ist eher, wo diese Art von Vorbereitung angeboten wird...
Kölner_VWLer
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Anmeldungsdatum: 09.08.2007
Beiträge: 1616

BeitragVerfasst am: 28 Nov 2009 - 10:48:07    Titel:

schwachsinn ist es wohl nicht, es ist nunmal einfach so, dass an den statistik lehrstühlen mehr mathematiker bzw. wirtschaftsmathematiker als bwl'er arbeiten.
Macht ja auch ganz klar Sinn.
EcOn
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Anmeldungsdatum: 30.04.2008
Beiträge: 151

BeitragVerfasst am: 28 Nov 2009 - 13:36:27    Titel:

Grundsätzlich muss man einfach mal unterscheiden zwischen "angewandter" Ökonometrie und "theoretischer" Ökonometrie.
Die Sache ist, dass du als Vwler/Bwler nach deinem Studium an einem dt Lehrstuhl sowieso nur "angewandt" arbeiten kannst. Anders geht es nicht, denn es fehlen einem hierzu einfach die nötigen Grundlagen. Selbst in europäischen PhD Programmen kommt die Vorbereitung wahrscheinlich meist zu kurz. In den USA sieht es da wahrscheinlich etwas anders aus...

Aber es gibt mehr als genug Ökonometrie Lehrstühle in D die eher angewandt arbeiten. Daher bekommen auch VWler/Bwler ihren Doktortitel an einem Ökonometrie Lehrstuhl. Dass sie damit aber nicht eine steile Karriere als Ökonometriker vor sich haben ist auch klar. Aber vielen in D geht es ja sowieso nur um den Titel Wink Also wenn kümmerts?

Dachte sowieso, das der Threadersteller, entweder in Taxation oder Controlling promovieren möchte. Schwenkt er nun auf einmal um zu Ökonometrie? Oder doch der Mathe Bachelor? Oder was ganz was anderes? Nochmals mein Tipp: Besuch mal ordentliche Seminare, schreib mal ne wissenschaftliche Arbeit und beschäftige dich mit aktueller Literatur. Erst dann würde ich anfangen, Luftschlösser zu bauen!
Midgardschlange
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Anmeldungsdatum: 09.10.2009
Beiträge: 392

BeitragVerfasst am: 28 Nov 2009 - 15:22:43    Titel:

EcOn hat folgendes geschrieben:
Grundsätzlich muss man einfach mal unterscheiden zwischen "angewandter" Ökonometrie und "theoretischer" Ökonometrie.
Die Sache ist, dass du als Vwler/Bwler nach deinem Studium an einem dt Lehrstuhl sowieso nur "angewandt" arbeiten kannst. Anders geht es nicht, denn es fehlen einem hierzu einfach die nötigen Grundlagen. Selbst in europäischen PhD Programmen kommt die Vorbereitung wahrscheinlich meist zu kurz. In den USA sieht es da wahrscheinlich etwas anders aus...

Aber es gibt mehr als genug Ökonometrie Lehrstühle in D die eher angewandt arbeiten. Daher bekommen auch VWler/Bwler ihren Doktortitel an einem Ökonometrie Lehrstuhl. Dass sie damit aber nicht eine steile Karriere als Ökonometriker vor sich haben ist auch klar. Aber vielen in D geht es ja sowieso nur um den Titel Wink Also wenn kümmerts?

Dachte sowieso, das der Threadersteller, entweder in Taxation oder Controlling promovieren möchte. Schwenkt er nun auf einmal um zu Ökonometrie? Oder doch der Mathe Bachelor? Oder was ganz was anderes? Nochmals mein Tipp: Besuch mal ordentliche Seminare, schreib mal ne wissenschaftliche Arbeit und beschäftige dich mit aktueller Literatur. Erst dann würde ich anfangen, Luftschlösser zu bauen!


Hi,

also ich will den Bachelor in Mathe nicht machen. Den Master mache ich dann in Accounting, Controlling, Taxation und besuche bis dahin alle bei uns angebotenen (4 an der Zahl) Ökonometrie-Vorlesungen. Die Masterarbeit schreibe ich dann in Taxation oder in Controlling und sehe dann mal weiter, wo ich promoviere. Ich wollte nur mal wissen, ob es grundsätzlich möglich ist, in Ökonometrie zu promovieren.

In Ökonometrie lernt man doch sowieso nur das "Handwerkzeug", um Theorien empirisch zu überprüfen. Meist wird es ja in der VWL angewendet, aber Theorien gibt es auch massig in der BWL, daher wollte ich dann grundsätzlich wissen, ob man das empirische Arbeiten mithilfe von Ökonometrie nicht auch als BWLer machen kann. Ist ja im Grunde egal, ob man betriebswirtschaftliche oder volkwirtschaftliche Fragestellungen untersucht. Deshalb wollte ich nur fragen, ob es mir grundsätzlich offen steht. Ich könnte ja beispielsweise, wenn ich auf den Finance-Kurs plötzlich abfahre, nach dem Master in Ökonometrie promovieren und mir während des Promotionsstudiums die fehlenden Finance-Kenntnisse aneignen und in diese Richtung weitergehen. Ich bin ja mit meinem Abschluss nicht endgültig festgelegt. Nach wie vor gibt es aber für mich momentan nichts besseres als ACT. Ökonometrie ist nur eine Leidenschaft von mir. Ich find Statistik und Ökonometrie einfach klasse Wink
EcOn
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Anmeldungsdatum: 30.04.2008
Beiträge: 151

BeitragVerfasst am: 28 Nov 2009 - 16:40:52    Titel:

Midgardschlange hat folgendes geschrieben:

In Ökonometrie lernt man doch sowieso nur das "Handwerkzeug", um Theorien empirisch zu überprüfen. Meist wird es ja in der VWL angewendet, aber Theorien gibt es auch massig in der BWL, daher wollte ich dann grundsätzlich wissen, ob man das empirische Arbeiten mithilfe von Ökonometrie nicht auch als BWLer machen kann.


Ja, es wird tatsächlich auch in der BWL empirisch gearbeitet. Wer hätte das für möglich gehalten? Ein Blick auf eine zufällig ausgewählte BWL- Lehrstuhl Seite an irgendeiner Uni --meist unter Forschung und Veröffentlichungen oder Arbeitspapieren -- offenbart dir ungeahnte Welten (und leider auch Abgründe)...

Midgardschlange hat folgendes geschrieben:

Ich könnte ja beispielsweise, wenn ich auf den Finance-Kurs plötzlich abfahre, nach dem Master in Ökonometrie promovieren und mir während des Promotionsstudiums die fehlenden Finance-Kenntnisse aneignen und in diese Richtung weitergehen.


Du brauchst doch nicht in Ökonometrie promovieren wenn du einfach nur ein bisschen empirisch arbeiten willst in deinem BWL Bereich. Wende die Methoden, die du (hoffentlich auf guter theoretischer Basis) erst lernen WIRST, einfach auf richtige Art und Weise an und erweitere deinen Horizont was Schätzmethoden und Probleme angeht.


Ich frage mich allen Ernstes, was das hier eigentlich soll. Du sprichst hier von Plänen in welchen Bereichen du alles promovieren möchtest, hast aber offensichtlich keinen blassen Schimmer, was man da eigentlich macht. Daher nochmals:


EcOn hat folgendes geschrieben:

Nochmals mein Tipp: Besuch mal ordentliche Seminare, schreib mal ne wissenschaftliche Arbeit und beschäftige dich mit aktueller Literatur. Erst dann würde ich anfangen, Luftschlösser zu bauen!
Midgardschlange
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Anmeldungsdatum: 09.10.2009
Beiträge: 392

BeitragVerfasst am: 28 Nov 2009 - 17:55:04    Titel:

EcOn hat folgendes geschrieben:

Nochmals mein Tipp: Besuch mal ordentliche Seminare, schreib mal ne wissenschaftliche Arbeit und beschäftige dich mit aktueller Literatur. Erst dann würde ich anfangen, Luftschlösser zu bauen!


Jap. Nur musst du bedenken, dass ich die Grundmodule im Bachelor belegen muss, damit ich im Master dann die Aufbaumodule nehmen kann. Deshalb plane ich schon jetzt. Die Idee, Ökonometrie zu belegen, war eine wirklich gute! Alles weitere werde ich dann wohl sehen müssen Wink Trotzdem danke für die Antworten!
Midgardschlange
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Anmeldungsdatum: 09.10.2009
Beiträge: 392

BeitragVerfasst am: 28 Nov 2009 - 18:13:56    Titel:

Ist Gießen eigentlich die einzige Uni, die einen Schwerpunkt ACT anbietet? Mir wäre sonst keine Hochschule mehr bekannt. Immer nur 2 von 3 Schwerpunktbereichen. Frankfurt z.B. auch nur Accounting + x.
dougg
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Anmeldungsdatum: 10.11.2008
Beiträge: 86

BeitragVerfasst am: 28 Nov 2009 - 18:19:43    Titel:

Midgardschlange hat folgendes geschrieben:
Ist Gießen eigentlich die einzige Uni, die einen Schwerpunkt ACT anbietet? Mir wäre sonst keine Hochschule mehr bekannt. Immer nur 2 von 3 Schwerpunktbereichen. Frankfurt z.B. auch nur Accounting + x.

Da gibt es sicher einige. Um mal 2 zu nennen:
In Mannheim kannste aus allen drei Bereichen wählen und es gibt in den Bereichen auch ein großes und sehr gutes Angebot. Und an der Uni Nürnberg-Erlangen gibts den FACT (also noch mit Finance, aber sicher auch ein gutes Programm;http://www.fact.rw.uni-erlangen.de/)
Gruß Dougg
Midgardschlange
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Anmeldungsdatum: 09.10.2009
Beiträge: 392

BeitragVerfasst am: 28 Nov 2009 - 18:32:56    Titel:

dougg hat folgendes geschrieben:
Midgardschlange hat folgendes geschrieben:
Ist Gießen eigentlich die einzige Uni, die einen Schwerpunkt ACT anbietet? Mir wäre sonst keine Hochschule mehr bekannt. Immer nur 2 von 3 Schwerpunktbereichen. Frankfurt z.B. auch nur Accounting + x.

Da gibt es sicher einige. Um mal 2 zu nennen:
In Mannheim kannste aus allen drei Bereichen wählen und es gibt in den Bereichen auch ein großes und sehr gutes Angebot. Und an der Uni Nürnberg-Erlangen gibts den FACT (also noch mit Finance, aber sicher auch ein gutes Programm;http://www.fact.rw.uni-erlangen.de/)
Gruß Dougg


Hi,

danke für den Tipp. Eines der Big4-Unternehmen (E&Y?) bietet doch ein duales Studium in Kooperation mit Mannheim an. Muss man da überragend sein, um in so ein Programm zu kommen? Ist Mannheim so wie Gießen, dass man direkt im ersten Semester seine Kenntnisse vertiefen kann oder eher so wie Frankfurt, dass 1 Semester mit Grundlagen "verschwendet" werden (eben auch in Bereichen wie Marketing, was ich nicht brauche)?
dougg
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Anmeldungsdatum: 10.11.2008
Beiträge: 86

BeitragVerfasst am: 28 Nov 2009 - 18:47:24    Titel:

Midgardschlange hat folgendes geschrieben:
dougg hat folgendes geschrieben:
Midgardschlange hat folgendes geschrieben:
Ist Gießen eigentlich die einzige Uni, die einen Schwerpunkt ACT anbietet? Mir wäre sonst keine Hochschule mehr bekannt. Immer nur 2 von 3 Schwerpunktbereichen. Frankfurt z.B. auch nur Accounting + x.

Da gibt es sicher einige. Um mal 2 zu nennen:
In Mannheim kannste aus allen drei Bereichen wählen und es gibt in den Bereichen auch ein großes und sehr gutes Angebot. Und an der Uni Nürnberg-Erlangen gibts den FACT (also noch mit Finance, aber sicher auch ein gutes Programm;http://www.fact.rw.uni-erlangen.de/)
Gruß Dougg


Hi,

danke für den Tipp. Eines der Big4-Unternehmen (E&Y?) bietet doch ein duales Studium in Kooperation mit Mannheim an. Muss man da überragend sein, um in so ein Programm zu kommen? Ist Mannheim so wie Gießen, dass man direkt im ersten Semester seine Kenntnisse vertiefen kann oder eher so wie Frankfurt, dass 1 Semester mit Grundlagen "verschwendet" werden (eben auch in Bereichen wie Marketing, was ich nicht brauche)?


Ich glaube, alle von den Big4-Unternehmen haben Studenten an der Mannheim Business School für den "Executive Master of Accounting and Taxation". Das sind aber nur sehr wenige und Bedingung ist, dass du vorher ins Praktikantenförderprogramm aufgenommen wurdest. Ich weiß von PwC, dass die gerade 10 Studenten deutschlandweit dort haben. Es ist also nich sehr leicht reinzukommen;). In Mannheim hast im Master relativ wenige Pflichtfächer und kannst von Anfang an relativ frei wählen. Schau dir den MMM am besten mal auf der Homepage an. Die Kurse ich Bereich ACT sind auf jedenfall zahlreich.
Gruß Dougg
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