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1. Bachelor 2. Master, aber wie?
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> 1. Bachelor 2. Master, aber wie?
 
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wing09
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Anmeldungsdatum: 04.08.2009
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 08 Dez 2009 - 21:47:46    Titel: 1. Bachelor 2. Master, aber wie?

Hallo zusammen,

ich habe mich nach langer auseinandersetzung mit Studiengängen usw. nun inzwischen so gut wie entschieden Management im Handel (Bachelor) zu studieren. Jedoch möchte ich danach sehr gerne den Master Wirtschaftspsychologie anschließen, weil mich das auch sehr interessiert.

Nun die Frage: Ist es "machbar" den Master im Studiengang Wirtschaftspsychologie zu machen, ohne den Bachelor Studiengang Wirtschaftspsychologie absolviert zu haben. Oder kann man den Bachelor und den Master auch unabhängig voneinander sehen, sodass das im Prinzip "egal" ist? Anders ausgedrückt, ist es überhaupt "gesund" ein Masterstudiengang zu absolvieren, ohne den selben Bachelorstudiengang absolviert zu haben bzw. bereitet es irgendwelche besonderen Schwierigkeiten?

Bin gespannt auf eure Antworten...

Gruß...
Argi
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Anmeldungsdatum: 28.02.2007
Beiträge: 1402

BeitragVerfasst am: 08 Dez 2009 - 23:08:35    Titel:

Ich rate dir, für dich interessante Masterstudiengänge herauszusuchen und dort die Zulassungsvoraussetzungen zu studieren. Pauschale Aussagen dürften hier wohl nicht möglich sein.
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5742
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 09 Dez 2009 - 10:22:58    Titel:

Argi hat den Punkt bereits getroffen, was formale Dinge angeht.

Ob es "gesund" ist, das ist eine ganz andere Frage. Es kann durchaus Sinn machen seinen Master in einem fachverwandten aber auch völlig fachfremden Bereich zu machen. Man muss nicht immer den scheinbar geraden Weg gehen. Die Breite der Ausbildung steht aber dann natürlich immer in Konkurrenzu zur Tiefe. Es kommt also darauf an, was man will, wohin man möchte und wie man das Ziel am besten erreichen kann (und natürlich auch ob es von den Zugangsbedingungen funktioniert). Wirtschaftspsychologie und Handel kann z.B. eine sehr gewinnbringende Verbindung sein, denn Verkaufen (v.a. im Handel) hat viel mit Psychologie zu tun.

Allerdings habe ich so meine Schwierigkeiten mit spezialisierten Bachelorstudiengängen. Ich kann es Dir wirklich nur empfehlen, wenn Du wirklich sehr sicher bist, dass die Spezialisierung etwas für Dich ist.

Grüße,
Gozo
wing09
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Anmeldungsdatum: 04.08.2009
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 09 Dez 2009 - 22:39:53    Titel:

@ Argi & Gozo

Vielen dank für eure Antworten...

Ich hab in den Zugangsvoraussetzungen einfach mal reingeschaut und i. d. R. halten es die Hochschulen allgemein (Vorassetzung steht beispielsweise nur Wirtschaftswissenschaft, Sozialwissenschaften, vergleichb. usw...)

Eine frage an Gozo, kannst du deine Bedenken gegenüber spezialisierten Bachelorstudiengängen vielleicht bisschen erläutern, hab mir nämlich auch lange Zeit die Frage gestellt...
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5742
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 10 Dez 2009 - 11:16:53    Titel:

Hi Wing!

Gerne kann ich Dir meine Vorbehalte erläutern, ist im Grunde aber sehr einfach.

Der größte Vorteil dieser Studiengänge kann zum Nachteil werden.

Handel ist dabei ein besonders schönes Beispiel (ist aber auf jede Spezialisierung anwendbar). Der Studiengang ist auf den Handel ausgerichtet. Neben den absoluten generalistischen Schwerpunkten wird es also um branchenrelevante Themen gehen. Ausschließlich. Um das auch ausreichend zu können werden in anderen, weniger wichtigen Bereichen, Stoffmengen verkürzt. Sonst würde das ja auch keinen Sinn machen.

Nach dem Abschluß bist Du für die Branche oder das Fach - je nach Spezialisierung - besser geeignet als Deine Kollegen, die einen generalistischen Abschluß mit entsprechendem Schwerpunkt gewählt haben. Denen machst Du schon etwas vor. Hier liegt der bekannte Vorteil.

Es kommt aber nicht selten vor, dass viele Studenten erst während des Studiums entscheiden, in welche Richtung sie gehen. Nicht selten ist es eine andere Richtung als am Anfang gedacht. Wenn Du jetzt bspw. merkst, dass Dein Interesse vor allem im Rechnungswesen und Finanzen liegt oder der Aviationsindustrie, dann wird es schwerer (nicht unmöglich aber schwerer) mit einen Handels-Bachelor, ausserhalb der Branche, dort unterzukommen. Das fällt Leuten mit einem nicht branchen- oder stark fachbezogenen Bachelor leichter.

Ich habe nicht selten erlebt im Bekanntenkreis, dass der Wechsel von einer in eine andere Branche bzw. Fachgebiet, dadurch sehr viel länger gedauert hat und ich habe auch erlebt, dass Leute des aufgaben. Nicht selten ist auch, dass deswegen noch ein Master mit andere Spezialisierung bzw. ein generalistischer (damals dann ein Dipl. Uni oder FH) drangehangen wurden um den Sprung zu schaffen.

Da Du allerdings eh zu einem Master tendierst, mildert es diesen potentiellen Nachteil sicherlich, aber es beseitigt ihn nicht ganz.

Deswegen rate ich jedem Interessenten von spezialisierten Bachelor-Studiengängen dazu, sich über diese Entscheidung sehr im Klaren zu sein. Wer den Vorteil nutzen kann, der hat die besseren Chancen, wer unsicher ist, ob die Spezialisierung wirklich das richtige ist, der sollte lieber die Finger davon lassen.

Grüße,
Gozo
wing09
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Anmeldungsdatum: 04.08.2009
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 12 Dez 2009 - 15:28:36    Titel:

Danke für deine Antwort...

Verstehe was du meinst. Im Prinzip geht es darum, was man eigentlich wirklich möchte. Ich bin nämlich einer, der gerne das machen möchte, was einem auch wirklich liegt und auch Spaß macht. Ich kenne auch einige, die sich Studiengänge aussuchen, womit die am meisten Kohle verdienen können. Ich mein das ist deren Entscheidung aber der Spaßfaktor sollte auf jeden Fall auch dabei sein.

Mal schauen, hab ja noch bisschen Zeit um mich endgültig für einen Studiengang zu entscheiden...
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