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Was ist "anstrengender" Studium oder Ausbildung?
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golfons123
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Anmeldungsdatum: 28.01.2009
Beiträge: 182

BeitragVerfasst am: 09 Dez 2009 - 18:04:23    Titel: Was ist "anstrengender" Studium oder Ausbildung?

Mal ganz pauschal gefragt.... Also es geht garnicht um mich. Allerdings bin ich der Ansicht, dass eine Ausbildung anstrengender und ein Bekannter vertritt die gegenteilige Meinung.

Eure Erfahrung und Meinungen würde uns also interessieren, da sich mein Bekannter zwischen Ausbildung und Studium im nächsten Jahr entscheiden muss.
maîtresse_de_Louis XV
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Anmeldungsdatum: 01.07.2007
Beiträge: 801
Wohnort: Versailles

BeitragVerfasst am: 09 Dez 2009 - 18:23:50    Titel:

Bei einer Ausbildung arbeitest du halt 38 Stunden die Woche und gehst dann Heim. Punkt. lernst evtl. noch bissl für die Berufschule.
Im Studium bist du NIE fertig, dazu kommt der psychische Druck.
WOBEI: Leute, die eine Ausbildung machen, sind wahrscheinlich geistig auch weniger beanspruchbar, insofern...wird beides wahrscheinlich als gleich anstrengend empfunden.
Jagger
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Anmeldungsdatum: 20.09.2005
Beiträge: 72

BeitragVerfasst am: 09 Dez 2009 - 18:36:07    Titel:

Ohne jetzt irgendwas zu pauschalisieren,halte ich ein Studium für deutlich anstrengender.Dir Frage ist halt wie man anstrengend definiert,legt man körperliche Arbeit als Maßstab zugrunde ist die Arbeit eines Maurers natürlich anstrengender,betrachtet man aber den Zeitaufwand den so manches Studium mit sich bringt,zusätzlich teilweise nicht wenige Stunden für einen Nebenjob und vor allem den leistungsdruck so ist ein Studium ganz klar anstrengender.Ich kann dies aus Erfahrung sagen,da ich vor meinem ingenieurwissenschaftlichen Studium eine naturwissenschaftlich-technische Ausbildung absolviert habe.Natürlich war die Arbeit anstrengend,aber wenn man Feierabend hatte,hatte man auch wirklich frei.Jetzt hab ich eigentlich immer ne 60 Stunden Woche(insklusive Nebenjob) und vor allem hat man nie wirklich frei.Viele haben einfach falsche Vorstellungen von einem Studium,man sitzt da nicht den ganzen Tag rum und hört nen bißchen zu,der Stoff der dort in einem Monat behandelt wird,ist mehr als in der ganzen Aubildung,Vom Anspruch vom Theoriesstoff mal ganz zu schweigen.Wenn man in den meisten technischen Ausbildungen nen Dreisatz besitzt gehört man ja schon fast zu den Überfliegern;-)Ich persönlich würde jedem zu einem Studium raten wenn er die Chance dazu bekommt,man sollte aber nicht außer Achr lassen welcher Aufwand dahintersteckt,zumindest wenn man sein Studium halbwegs ehrgeizig betreibt.Natürlich variiert das auch von Studiengang zu Studiengang,aber im Mittel leistet der Durchschnittsstudent deutlich mehr als ein Auszubildender,dies ist abe nur meine persönliche Meinung und Einzelschicksale gibt es immer.Aber eins ist klar,wäre ein Studium super einfach und mit 20 Stunden die Woche möglch würden sicherlich nicht nur 40% der Studienanfänger einen Abschluss machen.
Maxel6669
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Anmeldungsdatum: 10.05.2006
Beiträge: 616

BeitragVerfasst am: 09 Dez 2009 - 18:39:37    Titel:

Eindeutig: Studium, einfach aus dem Grund: Bei einer Ausbildung hat man nach 8 Stunden Feierabend. Was man für die Ausbildung lernen muss ist ein Witz (und ich habe schon von vielen gehört, dass sie das nicht mal lernen, sondern spicken).

Ein weiterer wichtiger Faktor: Die Ausbildung wird bezahlt, das Studium kostet. Die meisten der Studenten müssen nebenbei zusätzlich arbeiten, um gerade mal das Existenzminimum halten zu können...
Andi1
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Anmeldungsdatum: 28.02.2009
Beiträge: 925

BeitragVerfasst am: 09 Dez 2009 - 18:53:18    Titel:

...

Zuletzt bearbeitet von Andi1 am 08 Dez 2010 - 13:35:40, insgesamt einmal bearbeitet
maîtresse_de_Louis XV
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Anmeldungsdatum: 01.07.2007
Beiträge: 801
Wohnort: Versailles

BeitragVerfasst am: 09 Dez 2009 - 19:00:03    Titel:

Eine Bekannte von mir hat erst eine Ausbilgung gemacht, ist dann auf die BOS und studiert jetzt. Sie sagt öfter mal lachend "In der Berufsschule hatte ich ohne lernen auch immer 1,0!"... Laughing Soll heißen: Berufsschule ist tatsächlich lächerlich im Vergleich zu Studium und selbst zu der BOS, findet sie.
golfons123
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Anmeldungsdatum: 28.01.2009
Beiträge: 182

BeitragVerfasst am: 09 Dez 2009 - 19:01:43    Titel:

Dies muss man aber doch abwägen. Natürlich hat man in einer Ausbildung viel mehr Geld zur Verfügung, dafür verdient man aber doch nach dem Studium besser.

Meinetwegen beschäftigt sich ein Wirtschaftsingenieurstudent 4h am Tag zu hause mit dem stoff und 7h an der Uni, wo er ja hauptsächlich in der Vorlesung sitzt und mitschreibt, und zuhause lernen kann ja auch spaß machen, finde ich zumindest. Sicherlich in geringerem Umfang als man vor den Klausuren lernen muss.
Und dazu hat man doch auch noch das Studentenleben, viele junge Menschen ständig um sich mit denen man auch Spaß hat, weg geht und evt. über den Stress reden kann. Je nach Studiengang mal ausschlafen kann und unter der woche weggehen oder evt sogar Freitags frei hat. Sicherlich gibt es da riesige unterschiede zwischen einem Pädagogik und einem Medizinstudium.


edit: und das berufsschule sehr einfach ist meinte ich ja auch garnicht. Ich dachte eher es sei sehr anstrengend jeden Tag aufs neue 9h an der Arbeit zu sein, körperliche Arbeit zu absolvieren. Also ich fand dies bei Ferienjobs schon sehr belastend.
Intellektuell nicht gefordert zu werden ebenso.
Steel1000
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Anmeldungsdatum: 30.11.2009
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 09 Dez 2009 - 19:09:25    Titel:

ich hab beides gemacht und kann dir sagen das ein studium (wissenschaftlich) deutlich heftiger ist als ne ausbildung. gründe dafür sind oben schon genannt, aber der psychische druck steht im vordergrund den hat man bei ner ausbildung eigentlich garnicht. vor allem muss man sich im studium komplett selbst organisieren. aber das ist ganz unterschiedlich, wenn man z.b. sozialpädagogik studiert und nen finanziellen background hat kann das auch alles ganz entspannt ablaufen.

übrigens das leute die eine ausbildung machen "geistig weniger beanspruchbar" sind, halt ich mal für extrem realitätsfremd.

als student hast du heute keinen elitestatus mehr, jeder idiot hat abi und rennt auf irgendwelchen universitäten rum.

im endeffekt sparst du durch ne ausbildung viel zeit und bist auf dem arbeitsmarkt wesentlich flexibler, ich hab ein abgeschlossenes studium und bin dipl.ing. aber finde das eine gute ausbildung mit vernünftigen noten heutzutage fast gleichwertig mit nem studium ist. vor allem verdienst du dadurch heutzutage nur unwesentlich weniger, ist aber natürlich je nach branche unterschiedlich.
Luna123
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Anmeldungsdatum: 04.05.2007
Beiträge: 754

BeitragVerfasst am: 09 Dez 2009 - 20:10:46    Titel:

Paaaaah Ausbildung und anstrengend? Very Happy Laughing
In der Berufsschule habe ich es 5 Minuten vorher erfahren wenn wir ne Arbeit schreiben. Und ohne lernen hatte ich immer eine 1 am Zeugnis.
Für die Gesellenprüfung hab ich dann paar Tage vorher angefangen zu lernen und ne 2 geschrieben. Ich war 3 Tage die Woche arbeiten, und hatte 2x Berufsschule.
Also wenn das Jemand als anstrengend bezeichnet, dann darf ich jetzt mal herzlich lachen...


liebe Grüße
iTRASHER
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Anmeldungsdatum: 10.12.2009
Beiträge: 11
Wohnort: Dresden

BeitragVerfasst am: 10 Dez 2009 - 18:55:40    Titel:

also ich habe ja erst eine ausbildung gemacht und dann angefangen zu studieren. würde sagen beides hat vor und nachteile.
beim arbeiten hat man halt den vorteil, dass man, zumindest in vielen fällen, abends nach dem heimkommen, einfach tun kann was man möchte.

beim studieren, evtl mit nebenjob, kreist einem ständig das lernen im kopf..
ich hab mich noch nicht ganz entschieden zu was ich tendiere..zumal es ja auch aufs studium ankommt..
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