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Was bewirkt Elektrische Spannung?
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goofy94pl
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Anmeldungsdatum: 10.12.2009
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 10 Dez 2009 - 21:39:12    Titel: Was bewirkt Elektrische Spannung?

Hallo Leute,
wir schreiben morgen eine Physik arbeit und ich wollte mal fragen was bewirkt die Elektrische Spannung?
Ich versteh die Formulierung auch garnicht.

Bitte um hilfe

Dankee! Very Happy
sm00ther
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Anmeldungsdatum: 27.01.2008
Beiträge: 4451

BeitragVerfasst am: 10 Dez 2009 - 21:40:22    Titel:

welche formulierung?

sonst wirds schwer, dir die zu erklären Wink
goofy94pl
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Anmeldungsdatum: 10.12.2009
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 10 Dez 2009 - 21:59:31    Titel:

also die ganze fragestellungen.

Und dann hab ich noch eine Frage Wink
Wozu wird Gleichstrom und Wechelstrom verwendet ?
sm00ther
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Anmeldungsdatum: 27.01.2008
Beiträge: 4451

BeitragVerfasst am: 10 Dez 2009 - 22:02:10    Titel:

du sagst, du verstehst die definition nicht. wenn ich die selbst nicht lese, kann ich dir nicht viel weiter helfen.

Gruß
GvC
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Anmeldungsdatum: 16.02.2009
Beiträge: 3474

BeitragVerfasst am: 11 Dez 2009 - 01:11:22    Titel:

Auf der fachlichen Ebene, auf der sich der Fragesteller offenbar befindet, kann er sagen, dass die Spannung die Ursache für einen elektrischen Strom ist, sofern der Stromkreis, in dem die Spannung wirkt, geschlossen ist.

Gleichstrom wird überall dort verwendet, wo es auf eine eindeutig gerichtete Ladungsträgerbewegung ankommt, z. B. bei der Elektrolyse. Wechselstrom und Wechselspannung für die Übertragung und Verteilung elektrischer Energie, da man Wechselspannung auf einfache Art und Weise herauf- und heruntertransformieren kann. Das ist insbesondere bei der Übertragung der elektrischen Energie relevant. Denn bei einer betimmten zu übetragenden Leistung, ist der Strom bei höherer Spannung niedriger (in erster Näherung um denselben Faktor niedriger wie die Spannung erhöht ist), und deshalb entstehen entsprechend geringere Übertragungsverluste auf den Leitungen. Die sind nämlich vom Quadrat des Stromes abhängig.
Diplomierter
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 12.06.2007
Beiträge: 1988
Wohnort: Am Tor zum Allgäu

BeitragVerfasst am: 11 Dez 2009 - 01:55:28    Titel:

Die Spannung entspricht in einem fließenden Gewässer dem Wasserdruck. Der Strom ist dabei die Wassermenge!

Beim Gleichstrom wandern die freien Elektronen auf der Leiterseite von Minuspol zum Pluspol (irgendwann haben die mal Plus und Minus wirkürlich festgelegt, aber in Wirklichkeit fießt der Strom von Minus nach Plus. Nachweis über galvanische Prozesse).

Beim Wechselstrom schwingen die freien Elektronen im Takt der Frequenz um ihren Punkt und stoßen die Nachbarelektronen an. Schau Dir ein Sprungseil an, das schwingt zwischen den beiden Seilhalter hin und her. Wenn jetzt der zweite Seilhalter mit seiner Hand ein zweites Seil zu einem Dritten hält, gibt er diese Schwingung weiter und dieser wiederum!

Nur Wechselstrom läßt sich über Transformatoren in andere Spannungen umwandeln. Dies geschieht über eine magnetische Kopplung durch Spulen mit Eisenkern. Der Eisenkern besteht aus lauter einzelnen dünnen Blechen. Diese sind wie die Drähte der Wicklungen ebenfalls lakiert.

Beim Draht dient die Lackierung der Isolation und beim Eisenblech für die Reduzierung von Wirbelstromverluste.

Man Unterscheidet beim Transformator Primär- und Sekundärwicklung.
Primär ist die Einspeisung und Sekundär die Abnahme. Elektrischer Strom kann rauf oder runter von der Spannung transformiert werden.

Ein idealer Transformator (ohne Eisen- und Wirbelstromverluste, die den warm machen) verhält sich folgend:

Primärwicklung/Sekundärwicklung (N1/N2) = Primärspannung/Sekundärspannung (U1/U2) = Sekundärstrom/Primärstrom (I2/I1).

Durch Transformation kann elektrischer Strom über weite Strecken im Hochspannungsnetze transportiert werden. Der Leitungsquerschnitt ist dünner weil hohe Spannung mal geringerer Strom das selbe ist wie niedriege Spannung mal hoher Strom. Denke an das Wasser im Fluß!

Wird die Frequenz (das Schaukeln der Elektronen auf dem Fleck) erhöht, so drängt der Strom auf die Außenseite des Leiters (Skineffekt). In der Hochfrequenz werden wegen diesem Effekt nur noch Rohrleitungen verwendet. Der Hohlleiter (Antenne) strahlt dann seine Energie als Sender (z.B. Radio-TV) ab.

Gleichstrom läßt sich in geringer Stromstärke über eine Kaskadenschaltung Spannungsmäßig auch erhöhen. Eine Kaskadenschaltung besteht aus Dioden (Gleichrichter), die wie Ventile wirken und Kondensatoren (Elektrische Speicher, die anders als Batterien wirken, bei Wechselstrom aber wie eine Pumpe).

Die Kraft vom elktr. Strom wird durch die Multipikation von Spannung mal Stromstärke gekennzeichnet (P [W]= U [V] x I [A]). P ist die Kraft, U ist die Spannung und I die Stromstärke, in den eckigen Klammern stehen dazu die Einheiten Watt , Volt, Ampere.

Bei Wechselstrom kommt noch der Phasenwinkel Cosinusphi dazu und der ist immer kleiner 1.
GvC
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Anmeldungsdatum: 16.02.2009
Beiträge: 3474

BeitragVerfasst am: 11 Dez 2009 - 11:28:43    Titel:

Diplomierter hat folgendes geschrieben:
aber in Wirklichkeit fießt der Strom von Minus nach Plus


Nein, die Elektronen fließen im Verbraucher von Minus nach Plus, der Strom dagegen definitionsgemäß von Plus nach Minus.

Diplomierter hat folgendes geschrieben:
Beim Wechselstrom schwingen die freien Elektronen im Takt der Frequenz um ihren Punkt und stoßen die Nachbarelektronen an.


Das "Schwingen" der Elektronen ist etwas Anderes als die Bewegung der Elektronen im Takt der anliegenden Wechselspannung. Diese Bewegung wird der "Schwingung" der Elektronen überlagert.

Diplomierter hat folgendes geschrieben:
Elektrischer Strom kann rauf oder runter von der Spannung transformiert werden.


...Strom rauf oder runter von der Spannung ... ???

Diplomierter hat folgendes geschrieben:
Durch Transformation kann elektrischer Strom über weite Strecken im Hochspannungsnetze transportiert werden.


Strom kann nicht transportiert werden. "Transportiert" werden Leistung und Energie.

Diplomierter hat folgendes geschrieben:
Die Kraft vom elktr. Strom wird durch die Multipikation von Spannung mal Stromstärke gekennzeichnet (P [W]= U [V] x I [A]). P ist die Kraft, U ist die Spannung und I die Stromstärke,


P ist keine Kraft, sondern die Leistung (seit wann wird denn Kraft in Watt gemessen?). Leistung ist Kraft mal Weg pro Zeit, das gilt auch für die elektrische Leistung.
sm00ther
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Anmeldungsdatum: 27.01.2008
Beiträge: 4451

BeitragVerfasst am: 11 Dez 2009 - 19:05:57    Titel:

Ich habe keine aktuellen Zahlen oder Forschungsberichte, aber ist HGÜ für lange Strecken nicht (theoretisch) sehr begehrt, weil dadurch Leitungen wegfallen werden - dessen Preiseinsparung zugegeben durch das (teure) Herauf- oder Absenken der Gleichspannung wieder relativiert wird.

Es stimmt zwar, dass ein Großteil der Energieübertragung über Wechselstrom geschieht, aber der m.W.n. entscheidende Faktor bzw. das Nonplusultra an Wechselspannung / Drehstrom ist die Energiegewinnung/wandlung bei den Induktionsmaschinen.

Gruß
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