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schlechtes abi
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> schlechtes abi
 
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Viviane21
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Anmeldungsdatum: 08.02.2007
Beiträge: 2206

BeitragVerfasst am: 13 Dez 2009 - 14:02:35    Titel:

Crankk: Und? Einfach mal angenommen, das gilt für jeden Studiengang (ka, ob es das tut): Was heißt das dann? Ich meine mir als EInzelperson ist doch die Stochastik egal.

Was nützt es mir, wenn die Wahrscheinlichkeit, dass ich vom Blitz getroffen werde, 1 zu einer Milliarde ist, wenn ich einer on den Sechsen weltweit bin?
FH-Spacken
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Anmeldungsdatum: 20.04.2009
Beiträge: 1766

BeitragVerfasst am: 13 Dez 2009 - 14:23:26    Titel:

Ausreißer gibt es immer. Ich halte es nur nicht für sinnvoll, den Leuten einzureden, dass sie mit einem verkackten Abi große Chancen haben, als Überflieger ihr Studium zu meistern.
Accounting
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Anmeldungsdatum: 12.03.2009
Beiträge: 523

BeitragVerfasst am: 13 Dez 2009 - 16:21:24    Titel:

FH-Spacken hat folgendes geschrieben:
Ausreißer gibt es immer. Ich halte es nur nicht für sinnvoll, den Leuten einzureden, dass sie mit einem verkackten Abi große Chancen haben, als Überflieger ihr Studium zu meistern.

Mit welcher Begründung? Ich hatte selbst ein grotten schlechtes Abi mit 3,4 und gehörte an meiner Hochschule im Jahrgang zu den 10 besten Absolventen. Zudem habe ich eine abgeschlossene Lehre mit 1,1. Der Rat an Menschen, die ein Studium aufnehmen wollen, sollte ein anderer sein, nämlich das er es probieren soll.
FH-Spacken
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Anmeldungsdatum: 20.04.2009
Beiträge: 1766

BeitragVerfasst am: 13 Dez 2009 - 16:54:09    Titel:

Der Rat sollte sein, das Studium ernst zu nehmen und dass es für den Großteil der Studenten harte Arbeit ist, ein 1,x-Abschluss zu erlangen. Natürlich gibt es auch einige - scheinbar sogar viele hier im Forum - die locker flockig durchs Studium pimmeln und dabei auch noch super Noten abstauben, während sie in der Schule mit der gleichen Strategie auf die Nase gefallen sind. Jedoch sollte man das nicht als den allgemeingültigen Fall darstellen.

Im Übrigen fällt es mir auch leichter meinen 1,x-Schnitt an der Hochschule zu halten, als es damals am Gymnasium der Fall.
KamiKami
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Anmeldungsdatum: 17.08.2007
Beiträge: 1859
Wohnort: Hier nicht mehr aktiv!

BeitragVerfasst am: 13 Dez 2009 - 17:08:47    Titel:

Diese Diskussion ist so alt wie das Forum selbst und wurde bereits unzählige Male durchgekaut. Es ist allerdings nach wie vor eine Frechheit zu sagen, dass bei einem nicht so guten Abitur gewisse Arbeitstechniken, Intelligenz und Interesse nicht vorhanden seien. Ebenso wie die vor Arroganz strotzende Aussage, das Abitur sei ein Signifikant für hohe Intelligenz.

Korrelationen oder Studien helfen da m. E. n. nur äußerst wenig, denn jedes Lager hat so seine Quellen und Beweise.

Gruß
Smutje
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Anmeldungsdatum: 18.07.2008
Beiträge: 3004
Wohnort: Gießen

BeitragVerfasst am: 13 Dez 2009 - 17:22:31    Titel:

KamiKami hat folgendes geschrieben:
Diese Diskussion ist so alt wie das Forum selbst und wurde bereits unzählige Male durchgekaut. Es ist allerdings nach wie vor eine Frechheit zu sagen, dass bei einem nicht so guten Abitur gewisse Arbeitstechniken, Intelligenz und Interesse nicht vorhanden seien. Ebenso wie die vor Arroganz strotzende Aussage, das Abitur sei ein Signifikant für hohe Intelligenz.


Und dann fehlen ja noch die "Südländer", die mal wieder herausposaunen müssen, dass das Abitur in Bayern/BW ja viel mehr wert sei als in Berlin/Hamburg/Bremen -- dass es also nicht nur eine Korrelation zwischen Abitursnote und Studienerfolg gibt, sondern zwischen Abitursnote, verrechnet mit einem imaginären Bundesland-Faktor und dem Studienerfolg, verrechnet mit einem ebenfalls imaginären Bundesland-Faktor.
chrisblake
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Anmeldungsdatum: 05.12.2007
Beiträge: 775

BeitragVerfasst am: 13 Dez 2009 - 17:43:04    Titel:

KamiKami hat folgendes geschrieben:
Diese Diskussion ist so alt wie das Forum selbst und wurde bereits unzählige Male durchgekaut. Es ist allerdings nach wie vor eine Frechheit zu sagen, dass bei einem nicht so guten Abitur gewisse Arbeitstechniken, Intelligenz und Interesse nicht vorhanden seien. Ebenso wie die vor Arroganz strotzende Aussage, das Abitur sei ein Signifikant für hohe Intelligenz.

Korrelationen oder Studien helfen da m. E. n. nur äußerst wenig, denn jedes Lager hat so seine Quellen und Beweise.

Gruß


Sehr richtig.
CarlosII
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Anmeldungsdatum: 21.11.2008
Beiträge: 558

BeitragVerfasst am: 13 Dez 2009 - 17:47:42    Titel:

Kennt jemand denn Studien, in denen Hochschul-Erfolge von Abiturienten mit verschiedenen Durchschnittsnoten aus verschiedenen Bundesländern verglichen werden?
Accounting
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Anmeldungsdatum: 12.03.2009
Beiträge: 523

BeitragVerfasst am: 13 Dez 2009 - 17:47:45    Titel:

FH-Spacken hat folgendes geschrieben:
Der Rat sollte sein, das Studium ernst zu nehmen und dass es für den Großteil der Studenten harte Arbeit ist, ein 1,x-Abschluss zu erlangen. Natürlich gibt es auch einige - scheinbar sogar viele hier im Forum - die locker flockig durchs Studium pimmeln und dabei auch noch super Noten abstauben, während sie in der Schule mit der gleichen Strategie auf die Nase gefallen sind. Jedoch sollte man das nicht als den allgemeingültigen Fall darstellen.

Im Übrigen fällt es mir auch leichter meinen 1,x-Schnitt an der Hochschule zu halten, als es damals am Gymnasium der Fall.

Also erstmal ganz langsam. Du unterstellst mir gleiches Vorgehen am Gymnasium und an der Hochschule. Woher willst du das wissen? Du unterstellst mir selben Lernaufwand und Einstellung, deiner Theorie zufolge ist ein Studium wesentlich einfacher als das Abitur. Wozu ging ich dann überhaupt studieren.
Vielleicht liegt es im Studium am Interesse. Ich war in Mathe, VWL und IT spitze am Gymnasium. Werte+Normen, Deutsch und Spanisch haben das aber massivst nach unten ausgeglichen. Hätte ich an der Schule meinen Lehrplan selbst erstellen können, hätte ich ein besseres Abi gehabt, da ich ganz andere Interessenschwerpunkte gewählt hätte. Wie man am Studienabschluss sieht, liegt es doch nur am Fachinteresse und nicht an mangelnder Intilligenz. Das ist lediglich deine Unterstellung.
Dein Rat ist richtig, aber den sollte man unabhängig der Abitursnote vergeben und nicht daran koppeln.
gradient
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Anmeldungsdatum: 24.06.2009
Beiträge: 35
Wohnort: Regensburg

BeitragVerfasst am: 13 Dez 2009 - 17:49:30    Titel:

KamiKami hat folgendes geschrieben:
Diese Diskussion ist so alt wie das Forum selbst und wurde bereits unzählige Male durchgekaut. Es ist allerdings nach wie vor eine Frechheit zu sagen, dass bei einem nicht so guten Abitur gewisse Arbeitstechniken, Intelligenz und Interesse nicht vorhanden seien. Ebenso wie die vor Arroganz strotzende Aussage, das Abitur sei ein Signifikant für hohe Intelligenz.

Korrelationen oder Studien helfen da m. E. n. nur äußerst wenig, denn jedes Lager hat so seine Quellen und Beweise.

Gruß


Offenbar liegen einige übereinstimmende Quellen vor, siehe z.B. hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Intelligenz_als_Pers%C3%B6nlichkeitseigenschaft#Intelligenz_und_schulischer_Erfolg (man beachte die Fußnoten)
"Laut Amelang korreliert die Höhe des erreichten Schulabschluss zu 0.70 mit der Intelligenz[11]. Ähnliches berichtet auch Asendorpf. Dass die Intelligenz stärker mit dem Bildungsniveau korreliert als mit Einzelnoten wird darauf zurückgeführt, dass eine einzelne Note stark durch einen einzelnen Lehrer bestimmt wird. Das Bildungsniveau wird jedoch durch alle Zeugnisse, also die Noten aller Lehrer bestimmt. Somit sind die Daten hier höher aggregiert[12]."

Diese Statistiken sind offenbar allgemein anerkannt. (Falls jemand die Sendung "Geist und Gehirn" von Prof. Dr. Manfred Spitzer kennt, wird man sich an diese Statistiken vielleicht erinnern.)
Im Übrigen finde ich es auch logisch, dass es positive Korrelationen zwischen Schulnoten und IQ gibt, denn darin werden sprachliche Fähigkeiten getestet, die man in Deutsch/Fremdsprachen benötigt, mathematische Fähigkeiten (Mathematik/Naturwissenschaftliche fächer), technisches Verständnis (Physik,...) und räumliches Denken (Mathe und Kunst stellt z.B. Anforderungen an diese Fähigkeit), sowie logisches/analytisches Denken (Mathematik, Physik, Informatik, Deutsch). Ob der IQ dann auch wirklich alles über die Intelligenz aussagt, sei mal dahingestellt, das würde auch OT führen...


Wichtig ist aber, was man aus seinen Stärken und Schwächen macht. Wenn man kein so gutes Abitur hat, sollte man sich vielleicht fragen, woran es lag (da nur 0,7^2=49% vom IQ abhängt, gibt es 51% restliche Einflüsse).

Keine Ahnung, warum sich immer so viele über diese Statistiken aufregen.
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