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Warum wurde die soziale Marktwirtschaft eingeführt?
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aloa5
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Anmeldungsdatum: 28.02.2007
Beiträge: 1971

BeitragVerfasst am: 10 Jan 2010 - 12:38:10    Titel: Re: ...

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:

Da wir aber trotz steigender Staatsquote eine wie Du sagst sich weiterhin verschlechternde Umverteilung haben stimmen entweder Deine Infos zu den Kenngrößen nicht oder der Zusammenhang, den Du herstellen möchtest.

Eher letzteres.

In der Steuerquote ist die MwSt mit drin sowie Verbrauchssteuern. Und die wirken selbstredend degressiv, d.h. sie betreffen untere Einkommensgruppen stärker als obere. Innerhalb der Steuerquote hat somit eine Lastenverteilung stattgefunden.

Grüße
ALOA
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11581
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 10 Jan 2010 - 13:25:14    Titel: Re: ...

aloa5 hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:

Da wir aber trotz steigender Staatsquote eine wie Du sagst sich weiterhin verschlechternde Umverteilung haben stimmen entweder Deine Infos zu den Kenngrößen nicht oder der Zusammenhang, den Du herstellen möchtest.

Eher letzteres.

In der Steuerquote ist die MwSt mit drin sowie Verbrauchssteuern. Und die wirken selbstredend degressiv, d.h. sie betreffen untere Einkommensgruppen stärker als obere. Innerhalb der Steuerquote hat somit eine Lastenverteilung stattgefunden.

Grüße
ALOA


Gut, das auch Du die Notwendigkeit von Steuersenkungen erkannt hast.....
Julius_Dolby
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Anmeldungsdatum: 22.06.2008
Beiträge: 3856

BeitragVerfasst am: 10 Jan 2010 - 13:33:25    Titel: Re: ...

Asselmeier hat folgendes geschrieben:
die Vermögen der obersten 10% am Gesamtvermögen zugenommen haben, während die vom Rest der Bevölkerung überwiegend abgenommen haben

Fragt sich nur: Wie haben die Vermögen der obersten 10% zugenommen?
Durch Arbeit und Erwerb?
Oder durch Investition und Spekulation(sblasen)?

Asselmeier hat folgendes geschrieben:
Dort kann man entnehmen, dass zwischen 2002 und 2007 (Boomphase) die Vermögen der obersten 10% am Gesamtvermögen zugenommen haben, während die vom Rest der Bevölkerung überwiegend abgenommen haben

Das ist natürlich mal wieder ein sehr "clever" gewählter Zeitraum.
Mich würde mal sehr dringend die Entwicklung der zwei Jahre davor bzw. danach interessieren.
Denn man muss sich fragen:
Wodurch sich die Vermögen der obersten 10% wohl am meisten verändert?
Durch Arbeit und Erwerb?
Oder durch Investition und Spekulation(sblasen)?

Meine These:

In Boomzeiten profitieren die Vermögenden am stärksten.
In Krisenzeiten tragen allerdings auch vor allem sie die grössten Vermögensverluste.


"Misst man das Vermögen der Großaktionärin vornehmlich an den Arcandor-Aktien, ist es in den vergangenen Jahren drastisch geschrumpft. Im Jahr 2007 stand der Kurs bei mehr als 29 Euro, gestern bei zeitweise 55 Cent. Auf rund fünf Milliarden Euro wurde das Vermögen der Quelle-Erbin zur Zeit des höchsten Kursstandes bei Arcandor geschätzt. Nach aktuellem Börsenkurs von gestern Abend war ihr Anteil an dem Handelskonzern wiederum gerade noch rund 50 Millionen Euro wert."

http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article1048105/Madeleine-Schickedanz-Arme-reiche-Erbin.html
Ich 3.0
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Anmeldungsdatum: 16.06.2009
Beiträge: 673
Wohnort: Sowjet-Europa

BeitragVerfasst am: 10 Jan 2010 - 13:44:18    Titel:

Zitat:
Wie wäre es, die Raubzüge zu _beenden_ und dem - insbesondere unteren - Mittelstand die Luft zu verschaffen, die er so dringend braucht?


Richtig, du hast es erkannt der Mittelstand braucht mehr Freiheit und das erreicht man durch Deregulierung. Die Bestie namens Staat muss verkleinert werden, und zwar im jeden Bereich.

Zitat:
Starke Worte. Wie sähe denn die "Erneuerung" aus?


Radikale Reformen in allen Bereichen, mit dem Ziel den Einfluss des Staates zu senken, um Wettbewerb und Freiheit zu etabilieren. Es stehen viele wirtschaftsliberale Konzepte bereit, um umgesetzt zu werden.
Julius_Dolby
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Anmeldungsdatum: 22.06.2008
Beiträge: 3856

BeitragVerfasst am: 10 Jan 2010 - 13:49:20    Titel: Re: ...

aloa5 hat folgendes geschrieben:
In der Steuerquote ist die MwSt mit drin sowie Verbrauchssteuern. Und die wirken selbstredend degressiv, d.h. sie betreffen untere Einkommensgruppen stärker als obere. Innerhalb der Steuerquote hat somit eine Lastenverteilung stattgefunden.

Nur wurde der ermässigte Mehrwertsteuersatz von 7% auf Güter des täglichen Bedarfs ja nicht erhöht.

Die Mehrwertsteuererhöhung trifft also stärker Vermögende und obere Einkommensgruppen.
aloa5
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Anmeldungsdatum: 28.02.2007
Beiträge: 1971

BeitragVerfasst am: 10 Jan 2010 - 18:09:35    Titel: Re: ...

Julius_Dolby hat folgendes geschrieben:
aloa5 hat folgendes geschrieben:
In der Steuerquote ist die MwSt mit drin sowie Verbrauchssteuern. Und die wirken selbstredend degressiv, d.h. sie betreffen untere Einkommensgruppen stärker als obere. Innerhalb der Steuerquote hat somit eine Lastenverteilung stattgefunden.

Nur wurde der ermässigte Mehrwertsteuersatz von 7% auf Güter des täglichen Bedarfs ja nicht erhöht.

Die Mehrwertsteuererhöhung trifft also stärker Vermögende und obere Einkommensgruppen.

Nein. Sobald man nur einen Euro an MwSt mehr zahlen muss (z.B. aus HartzIV) ist das ein Kaufkraftverlust. Dieser (Kaufkraft)Verlust trifft jemanden der den Euro aus der Sparquote nehmen kannnicht.

Benzin, Trinken, Textilien, Öl usw. beinhalten MwSt. Es ist (für den Kaufkraft-Verlust) unerheblich ob 9/10 der MwSt-Summe von Besserverdienern getragen werden.

Grüße
ALOA
HigherConsciousness
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Anmeldungsdatum: 18.09.2008
Beiträge: 2986

BeitragVerfasst am: 24 Jan 2010 - 02:17:32    Titel:

Warum ist die falsche Frage.

WER fuehrt in Deutschland die soziale Marktwirtschaft wieder ein!? Das sollten wir uns fragen.
x-x-x
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Anmeldungsdatum: 12.08.2007
Beiträge: 824

BeitragVerfasst am: 24 Jan 2010 - 03:04:20    Titel:

HigherConsciousness hat folgendes geschrieben:
Warum ist die falsche Frage.

WER fuehrt in Deutschland die soziale Marktwirtschaft wieder ein!? Das sollten wir uns fragen.



Richtig!

Unter Erhart lag die Einkommenssteuer bei 56%
Unter Kohl lag die Einkommenssteuer bei 53%

Jetzt liegt sie 10%-Punkte drunter. Das ist die Entwicklung weg von der sozialen Marktwirtschaft. Ich finde es gut, dass du das auch beklagst, HigherConsciousness!
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11581
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 24 Jan 2010 - 07:31:20    Titel:

x-x-x hat folgendes geschrieben:
HigherConsciousness hat folgendes geschrieben:
Warum ist die falsche Frage.

WER fuehrt in Deutschland die soziale Marktwirtschaft wieder ein!? Das sollten wir uns fragen.



Richtig!

Unter Erhart lag die Einkommenssteuer bei 56%
Unter Kohl lag die Einkommenssteuer bei 53%

Jetzt liegt sie 10%-Punkte drunter. Das ist die Entwicklung weg von der sozialen Marktwirtschaft. Ich finde es gut, dass du das auch beklagst, HigherConsciousness!


oh ja,

nur eben vergißt Du dabei, dass unter Erhard der Spitzensteuersatz beim 17fachen eines Durchschnittslohnes griff und heute bereits beim 4fachen!!! Inzwischen zahlen nämlich bereits gut verdienende Facharbeiter den zwar reduzierten aber eben viel früher greifenden Spitzensteuersatz.
murania
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Anmeldungsdatum: 23.10.2005
Beiträge: 2602

BeitragVerfasst am: 24 Jan 2010 - 10:57:58    Titel:

Zitat:


nur eben vergißt Du dabei, dass unter Erhard der Spitzensteuersatz beim 17fachen eines Durchschnittslohnes griff und heute bereits beim 4fachen!!!

Anstatt Relationen zu betrachten, betrachte mal Absolutzahlen. Dann sollte dir etwas auffallen.
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