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Der schleichende Tod der Schweinegrippe
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Der schleichende Tod der Schweinegrippe
 
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lepper
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Anmeldungsdatum: 16.01.2006
Beiträge: 418

BeitragVerfasst am: 10 Jan 2010 - 22:20:39    Titel:

Steve2525 hat folgendes geschrieben:
Deutschland ist eine gesättigte Volkswirtschaft

eben nicht mehr. Es gibt viele Menschen und Familien die an der existenzgrenze leben müssen. Dies hat aber auch den Nachteil, dass sie keine Sozialversicherung zahlen und in absehbarer Zukunft in die Altersarmut abrutschen, da die Rentenbeiträge für diese Menschen sehr gering ist. Ich würde nicht behaupten, dass diese Gruppe gesättigt ist. Immer mehr Deutsche wandern aus, bestimmt nicht deswegen weil der Wohlstand so hoch ist.

Und noch etwas (http://www.focus.de/immobilien/kaufen/hauskauf_aid_130880.html):
Zitat:
Eine Umfrage des Kölner Hypothekenversicherers Genworth Financial ergab, dass 89 Prozent gerne Wohneigentum hätten. Tatsächlich besitzen aber nur 43 Prozent eine Eigentumswohnung oder ein Haus. Damit sei Deutschland im europäischen Vergleich fast das Schlusslicht. Allein die Schweizer hätten noch weniger Wohneigentum.

Hier kann man auch nicht von "einer gesättigten Volkswirtschaft" sprechen.

In deutschen Medien wird immer noch Propaganda verbreitet: wie uns (den Deutschen) super geht und wie schlecht woanders ist. Ich kenne schon diese Berichte bzw. Reportagen, die weit von der Wahrheit entfernt sind.
Steve2525
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Anmeldungsdatum: 20.06.2008
Beiträge: 1465

BeitragVerfasst am: 10 Jan 2010 - 22:40:15    Titel:

Polen hat ein BIP pro Kopf von ca. 13.000 €, die Bundesrepublik von ca. 45.000 €. Dass Polen da höhere Wachstumsraten verzeichnet ist kein Wunder. Irgenwann nähern sich die Volkswirtschaften aber ihrem langfristigen Wachstumspfad an, dessen Höhe von den strukturellen Besonderheiten der jeweiligen Volkswirtschaft abhängt. Bis dahin wachsen die Länder stärker, die ihren langfristigen Wachstumspfad eben noch nicht erreicht haben. So oder so ähnlich habe ich das jedenfalls mal gelernt.

Warum Deutschland aber im letzten Jahr so tief abgeschmiert ist, kann Dir keiner so genau erklären. Da müsste man mal einen Harvard Professor fragen.
lepper
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Anmeldungsdatum: 16.01.2006
Beiträge: 418

BeitragVerfasst am: 10 Jan 2010 - 23:07:04    Titel:

Steve2525 hat folgendes geschrieben:
Polen hat ein BIP pro Kopf von ca. 13.000 €, die Bundesrepublik von ca. 45.000 €. Dass Polen da höhere Wachstumsraten verzeichnet ist kein Wunder.

ich spreche jetzt nicht von Polen. Geh auf die Straße und fragt die Leute was sie verdienen. Wenn ich die viele Ings. in Deutschland sehe, die zur Miete wohnen, ganz bescheiden und alten Ford fahren, dann kann man doch nicht von der Sättigung sprechen. Was bring mir diese Zahl BIP 45.000 €, wobei bei der Kaufkraftparität sieht es wieder anders aus.... Kaufkraft ist wichtig, was die Firmen für Umsätze einfahren ist mir scheiß egal, ich habe nichts davon, höchsten profitieren davon Statistiken wie BIP und die Aktionäre, die durch die ganze Welt verstreut sind.
Meiner Meinung nach muss Binnenkonsum in Deutschland gestärkt werden.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,666784,00.html
http://www.focus.de/immobilien/kaufen/hauskauf_aid_130880.html
Lamasshu
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Anmeldungsdatum: 23.12.2005
Beiträge: 3987

BeitragVerfasst am: 10 Jan 2010 - 23:09:01    Titel:

Es ist relativ sinnlos, solche Fragen mit lepper auf Basis von willkürlich ausgesuchten Schnipseln aus dem Internet zu diskutieren. Auf der Basis von Statistiken kann man das leider auch nicht, da der IWF, Eurostat & Co. allesamt nur Lügen über Polen erzählen und der von ihm stets bemühte Verweis auf Nachbarn, Saufkumpane oder Zufallsbekanntschaften von ihm viel mehr geschätzt wird.

Mir ist etwa nicht klar, was er uns mit der Statistik zum Wohneigentum sagen möchte. Ich habe mir erlaubt die Daten einmal unter Einbezug aller EU27-Länder herauszusuchen (http://www.as-immobilien.com/index.php4?cmd=index&ImmoniaSession=1536cbc59fc4aa9148e0c4806a7f4313).

Zitat:
Spitzenreiter war Rumänien mit einem Anteil von 96 Prozent, dahinter folgten die Slowakei und Litauen mit je 89 Prozent, Ungarn mit 87 und Lettland mit 84 Prozent. Am unteren Ende folgten nach Deutschland (46) und Österreich (52) die Niederlande (56), Frankreich, Dänemark und Polen (je 5Cool und Schweden mit 62 Prozent.


Wir lernen also, dass es den Menschen in Rumänien, der Slowakei und Litauen besonders gut geht, während die Menschen in Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Frankreich, Dänemark, Schweden und auch Polen (!) so richtig darben müssen.
Nun gut, immerhin eine Statistik, in der sich Polen eher mit den westeuropäischen Ländern vergleichen darf als mit Rumänien, Bulgarien oder der Slowakei Wink

Die KKP für Polen und Deutschland habe ich auch einmal herausgesucht, der Hinweis darauf ist berechtigt:

Polen: Pro-Kopf-BIP (KKP):
14.840 international $

Deutschland: Pro-Kopf-BIP (KKP):
32.320 international $

Tschechien zum Vergleich mit Polen: Pro-Kopf-BIP (KKP):
22.120 international $

Wenn Polen sich weiter gut entwickelt und Tschechien völlig stagnieren sollte kann Polen sein südliches Nachbarland vielleicht noch vor der Mitte des Jahrhunderts eingeholt haben.
lepper
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Anmeldungsdatum: 16.01.2006
Beiträge: 418

BeitragVerfasst am: 10 Jan 2010 - 23:26:00    Titel:

@Lamasshu, habe ich da was von Polen gesprochen?? oder willst du nur provozieren? frag den Wirtschaftsinformatiker wie gut den deutschen Ings und inf. geht. Warum wandern immer mehr aus? Bitte diese Fragen beantworten.
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 10 Jan 2010 - 23:34:05    Titel:

lepper hat folgendes geschrieben:
Warum wandern immer mehr aus? Bitte diese Fragen beantworten.


Besseres Wetter, schönere Landschaften und die naive Illusion, dass im Ausland alles besser wird...
HigherConsciousness
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Anmeldungsdatum: 18.09.2008
Beiträge: 2986

BeitragVerfasst am: 10 Jan 2010 - 23:34:59    Titel:

lepper hat folgendes geschrieben:

In deutschen Medien wird immer noch Propaganda verbreitet: wie uns (den Deutschen) super geht und wie schlecht woanders ist. Ich kenne schon diese Berichte bzw. Reportagen, die weit von der Wahrheit entfernt sind.


Ja, ja.

Letztens war ich in Tokio und Fukuoka. Ich durfte mir das Elend einer Volskwirtschaft, die schon seit Jahrzehnten in der Rezession steckt, mit eigenen Augen anschauen. Erschüttert war ich. Überall Arbeitslosigkeit, Hunger und Elend. Denen geht's genauso schlimm wie Deutschland (wenn nicht schlimmer)!

Dann war ich in Polen, unserem slawischen Tiger (oder doch lieber gleich Drachen?). Glitzernd-funkelnde graue hochtürmende Klötze auf ehemaligem jüdischen Ghetto, luxuriös anmutende und elegant verwinkelte Katakomben namens Hauptbahnhof und dann die Prachtmeile, wo einst Könige und Grafen in teuren Kutschen rumchauffiert wurden: Krakauer Vorstadt. Von deren eintönigem Glanz war ich mehr als beeindruckt. Überall krampfhafte Versuche, den american way of life zu imitieren. Zum Gähnen.

Aber zumindest haben der Borschz und die Blinschiki in einem ukrainischen Restaurant gut geschmeckt. Und die Lasik-OP für umgerechnet 1200 EUR kann sich auch sehen lassen.
Lamasshu
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Anmeldungsdatum: 23.12.2005
Beiträge: 3987

BeitragVerfasst am: 10 Jan 2010 - 23:38:57    Titel:

lepper hat folgendes geschrieben:
@Lamasshu, habe ich da was von Polen gesprochen?? oder willst du nur provozieren? frag den Wirtschaftsinformatiker wie gut den deutschen Ings und inf. geht.


Wieso sollte ich? Ich frage doch auch die studierten Erntehelfer in der Nachbarschaft wie gut es ihnen in Polen oder Rumänien geht? Ich bemühe Statistiken, du selektierst subjektive Eindrücke nach persönlichem Gefallen.

lepper hat folgendes geschrieben:

Warum wandern immer mehr aus? Bitte diese Fragen beantworten.


Das hat mehrere Gründe. Ein Anteil der Auswanderung wird von Heimkehrern getragen, ein anderer möchte sich beruflich verbessern, ein anderer hat private Gründe. Andere Menschen sind einfach nur global mobil und interpretieren ihre Auswanderung nicht mit einer Entscheidung für oder gegen Deutschland.
Mir ist nicht klar weshalb du als Vertreter eines der klassischsten Auswandererländer schlechthin diese Frage stellst. Polen hatte praktisch noch nie eine positive Wanderungsbilanz, demnach muss es dort fürchterlich sein?
Die Anzahl der Auswanderungen hat sich dort von 2004 auf 2006 vervierfacht. Kannst du mir das erklären?
lepper
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Anmeldungsdatum: 16.01.2006
Beiträge: 418

BeitragVerfasst am: 10 Jan 2010 - 23:51:21    Titel:

Lamasshu hat folgendes geschrieben:
Die Anzahl der Auswanderungen hat sich dort von 2004 auf 2006 vervierfacht. Kannst du mir das erklären?

Klar, weil man in England mehr verdienen kann. Angeblich dürfen polnische Ings und Informatiker nach Deutschland zur Arbeit kommen aber warum kommt fast keiner?
Asselmeier
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Anmeldungsdatum: 02.01.2010
Beiträge: 181

BeitragVerfasst am: 11 Jan 2010 - 21:20:34    Titel: @h c

Du scheinst den ganzen Nutzen der Impfung nicht verstanden zu haben. Zunächst mal sind die Inhaltsstoffe überhaupt nicht bedenklich. Wenn man nicht grade gegen einzelne Stoffe alergisch ist (kann man im Vorfeld klären). Es geht in erster Linie darum, dass dem Virus die Möglichkeit zur Mutation entzogen wird. Es war eben vor allem eine gehörige Portion Glück dabei, dass die Erkrankungen so mild verlaufen sind. Bei einer derartig leichten Übertragbarkeit mit den dann entsprechenden Infektionszahlen, ist das Mutationspotential im vergleich zu anderen Grippe-Viren deutlich erhöht. Noch kannst du dich über die Impfung lustig machen. Aber bis in einigen Jahren wird es wohl zur Selbstverständlichkeit gehören, sich gegen Grippe impfen zu lassen.
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