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Doppelstudium mit Jura zu schaffen?
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VioletteLila
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Anmeldungsdatum: 12.12.2009
Beiträge: 5
Wohnort: Nähe Bodensee

BeitragVerfasst am: 12 Jan 2010 - 18:00:32    Titel:

Vielen vielen Dank - jetzt kann ich mir schon ein klareres Bild machen.
Ich fahr jetzt erst mal zu einer Info-Tagung und lass mich noch mal inspierieren... hab ja noch Zeit Smile
ilieta
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Anmeldungsdatum: 06.09.2009
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 14 Jan 2010 - 15:20:46    Titel:

Hallo,

also ganz grundsätzlich teile ich die Ansicht, dass man sich fragen sollte was man später damit machen möchte - schaffbar ist es aber auf jeden Fall.
Ich habe selbst ein Doppelstudium gemacht und eigentlich alles ganz gut hinbekommen. Mein Vorredner mit dem Selbststudium hat völlig recht, in Jura-Vorlesungen muss man nicht unbedingt sitzen.
Allerdings halte ich es für ziemlich ausgeschlossen beide Abschlüsse gleichzeitig zu machen. Ich weiß ja nicht, wie Theologie abschließt, aber ich z.B. habe eine Magisterarbeit geschrieben, dazu noch Klausuren und mündliche Prüfungen. Damit bin nun fertig, hab den Magister also in der Tasche, und bin nun in der Examensvorbereitung. Bis ich fertig bin habe ich dann voraussichtlich 12 oder 13 Semester studiert, wenn man bedenkt, dass jeder Studiengang 9 Regelsemester hat bin ich damit zufrieden.
Fazit: nacheinander (18 Semester) muss man es nicht machen, es aber exakt parallel in nur 9 Semestern zu schaffen ist je nach Abschlussmodalitäten des zweiten Studiengangs aber meiner Erfahrung nach unmöglich.
Ich wünsch dir viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung! Schreib dich doch vielleicht fürt beides ein, eventuell stellst du nach dem ersten Semester ohnenhin fest, dass du dich in deiner Wahl getäuscht hast und steigst bei einem Fach halt wieder aus..
dogukaan
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Anmeldungsdatum: 22.02.2009
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 15 Jan 2010 - 19:39:01    Titel:

Ich hatte damals gehört, dass einer medizin und jura zusammen studiert hat, und soll auch was wahres dran sein auch wenn kaum zu glauben und der typ soll richtig drauf sein:)

Ich denke wenn mann fleissig genug ist ist alles zu schaffen, aber da ich selber wirtschaftsjura studiere weiss ich selber wieviel zeit reininvestiert wird..sehr viel..und wenn man noch dazu arbeit, ...tja..
AnwaltInSpe
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Anmeldungsdatum: 24.01.2010
Beiträge: 275

BeitragVerfasst am: 10 Feb 2010 - 01:38:29    Titel:

Persoenlich wuerde ich dir hier das Credo "Wenn man etwas macht, dann richtig." ans Herz legen. Sicher geht beides, aber nicht effektiv.

Bestenfalls wuerde ich ein Studium im Ausland vorschlagen. In England etwa kann man in 3 Jahren sein Jurastudium beenden. Danach koennte man noch einen Bachelor in Theologie, wahrscheinlich ebenfalls 3 Jahre, nachlegen. Allerdings waerst du dann wohl an Grossbritannien bzw. das Land, in dem du studierst, gebunden.

Es waere aber nacheinander ausgefuehrt und wuerde nicht so lange dauern (6-8 Jahre) wie ein vergleichbares gestacktes Studium in Deutschland (ca. 11). Viel Zeit, aber dafuer kannst du beides studieren und dabei jeweils dem Fach, das du studierst deine volle Aufmerksamkeit widmen.
Alpenkind
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Anmeldungsdatum: 02.06.2005
Beiträge: 25
Wohnort: Zürich

BeitragVerfasst am: 15 Feb 2010 - 16:20:39    Titel:

@AnwaltInSpe

Dein aktives Engagement in diesem Forum in allen Ehren! Aber darf man mal fragen, warum du dich eigentlich befähigt fühlst, anderen ständig Empfehlungen und Ratschläge zu erteilen, die eine gewisse Studienerfahrung notwendigerweise voraussetzen, zumal du noch nicht einmal begonnen hast zu studieren?

Beste Grüsse
Alpi
AnwaltInSpe
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Anmeldungsdatum: 24.01.2010
Beiträge: 275

BeitragVerfasst am: 15 Feb 2010 - 16:49:38    Titel:

Liebes Alpenkind Smile,

abgesehen, davon, dass Alter und Qualifikationen nicht immer mit Wissen und Erfahrung gleichzusetzen sind, kann ich dir nur Folgendes antworten.

Alles, was sich auf das Studium an sich bezieht, also bsw. Arbeitsaufwand, ist natuerlich "nur" gesunder, spekulativer Menschenverstand, und keine persoenliche Erfahrung. Daher lege ich, im Gegensatz zu manch anderen, auch Wert darauf (siehe Screenname), mich eindeutig als Nicht-Student zu identifizieren. Das wird mir dann leider meistens vorgehalten um mich als unerfahrenen Schulbub abzustempeln, so wie du es jetzt tust.
Andere Aussagen aber, wie etwa

Zitat:

Bestenfalls wuerde ich ein Studium im Ausland vorschlagen. In England etwa kann man in 3 Jahren sein Jurastudium beenden. Danach koennte man noch einen Bachelor in Theologie, wahrscheinlich ebenfalls 3 Jahre, nachlegen. Allerdings waerst du dann wohl an Grossbritannien bzw. das Land, in dem du studierst, gebunden.

Es waere aber nacheinander ausgefuehrt und wuerde nicht so lange dauern (6-8 Jahre) wie ein vergleichbares gestacktes Studium in Deutschland (ca. 11). Viel Zeit, aber dafuer kannst du beides studieren und dabei jeweils dem Fach, das du studierst deine volle Aufmerksamkeit widmen.


sind nicht etwa gemutmasst, sondern durchaus recherchiert. Denn gerade weil ich noch kein Student bin, ist es fuer mich momentan extrem wichtig herauszufinden, was das Beste fuer meine Zukunft waere und wie ich dieses Problem am besten angehen und loesen kann. Waehrend meine Quellen neben dem Internet auch etliche Gespraeche mit internationalen Universitaeten, britischen, amerikanischen und selbstverstaendlich auch deutschen Juristen beinhalten, komme ich langsam meinem Ziel naeher, verschiedene Optionen und Strategien auszuarbeiten, die sich dann waehrend des Studiums weiter verfeinern lassen. Gerade deshalb, weil ich momentan fast tagtaeglich neue Informationen sammele, behaupte ich, einige nicht irrelevante Fakten zu kennen, die ich gerne mit der Community teile. Manchmal werde ich verbessert und lerne wieder Neues daraus. Ich denke, das ist auch der allgemeine Sinn einer solchen Plattform.

Abschliessend moechte ich sagen, dass man keinesfalls spezifische Studienerfahrung braucht, um allgemeine und legitime Karriereoptionen vorstellen zu koennen, wenn man sie zuvor aus fundierter Quelle entnimmt. Aber damit mich niemand faelschlicherweise fuer einen erfahrenen Experten haelt und sich nicht von irgendwelchen Titeln blenden laesst, habe ich mich entsprechend kenntlich gemacht. Dennoch sind meine fachlichen Aussagen immer auf Recherche basiert.


Zuletzt bearbeitet von AnwaltInSpe am 16 Feb 2010 - 01:32:59, insgesamt 2-mal bearbeitet
Alpenkind
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Anmeldungsdatum: 02.06.2005
Beiträge: 25
Wohnort: Zürich

BeitragVerfasst am: 15 Feb 2010 - 17:03:39    Titel:

Ich verstehe, es ging mir bei meiner Kritik u.a. namentlich um deine Äusserung, dass sich ein mit Jura gekoppeltes weiteres Studium nicht effektiv vereinbaren lässt, wobei du in diesem Kontext wahrscheinlich Effizienz meintest. Diese Pauschalaussage trifft 1. so mit Sicherheit nicht zu, da dies stark von den Fähigkeiten, den Neigungen, dem Willen etc. der betreffenden Person abhängig ist, zudem kenne ich genügend Leute, die diese Doppelbelastung gut meistern. 2. handelt es sich bei dieser Aussage um eine solche, die sich m.E. nach ohne jegliche Studienerfahrung nicht treffen lässt, da du auch bei fundierter Recherche betreffend diese konkrete Fragestellung (was ich stark anzweifeln würde) lediglich Fremderfahrungen wiedergibst.

Gruss
Alpi
AnwaltInSpe
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Anmeldungsdatum: 24.01.2010
Beiträge: 275

BeitragVerfasst am: 16 Feb 2010 - 01:27:43    Titel:

Alpi,

da muss ich dir zustimmen. Die Einzelerfahrung und Meisterung eines derartigen Studiums kann ich objektiv nicht einschaetzen und wuerde unter die bereits angesprochene Kategorie "spekulativer, gesunder Menschenverstand" fallen, da, wie du schon indirekt sagst, diese Art des Studiums fuer die Mehrheit nicht attraktiv bzw. gut machbar waere.
Das war auch meine Motivation jene Aussage zu treffen.

Dennoch verwahre ich mich gegen eine Pauschalisierung der Sichtweise, das Nichtstudenten nicht faehig seien hilfreiche Beitraege ueber Studienmoeglichkeiten zu liefern.
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