UCL vs. Uni Heidelberg
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ManuelD Full Member

Anmeldungsdatum: 22.04.2007 Beiträge: 120
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Verfasst am: 22 März 2010 - 23:47:49 Titel: |
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Die Kritik an der Punkteskala in Jura halte ich für verfehlt. Es gab auch schon in Bayern 16,08 Punkte im 1. Examen, oder Leute, die in beiden Examina die Platzziffer 1 geholt haben. Die Skala wird nach oben nicht ausgenutzt, weil eben nur sehr wenige Leute in den Top 0,001% sein können - das hat mit der Skala überhaupt nichts zu tun.
Die Argumente gegen die BLS kann ich eigentlich nur nachvollziehen, wenn man eine wissenschaftliche Karriere anstrebt. Einerseits, weil die BLS noch nicht sooo viele wirklich renommierte Dozenten hat, aber andererseits auch, weil man dann die Flexibilität der staatlichen Ausbildung nutzen kann, um tiefer in die Materie einzudringen, als man es durch straffes Klausurenlernen schaffen kann.
Dann reden wir aber über einen sehr geringen Prozentsatz an Personen, die diese Fähigkeit und Neigung besitzen.
Im normalen Berufsleben aber braucht man viel mehr:
1) ein gutes Examen als Eintrittskarte
2) ,,soziale" Fähigkeiten (inkl. Selbständigkeit/Organisationsfähigkeit/Zielstrebigkeit... eben alles wichtige außerfachliche)
3) gute Beziehungen zu den richtigen Leuten
4) dem Beruf angepasste juristische Fähigkeiten
1) und 3) sind bei der BLS sicher nicht schlecht und ob 4 kurze Jahre für die Kategorien 2) und 4) soviel Schaden anrichten können? Der Gedanke ist für mich als Massenuni-Student zwar reizvoll, aber abwegig.
Den entscheidenden Vorteil der BLS sehe ich jedoch an anderer Stelle: Motivation. Sich ohne gute Konkurrenz zu wirklich harter Arbeit zu motivieren ist nicht besonders einfach, selbst viele Prädikatsjuristen und so mancher Professor geben offen zu, dass sie die ersten 4-5 Semester eher "verschlafen" haben. Das geht an einer staatlichen Massenuni einfach verdammt leicht, weil man zu schnell in die oberen Notenränge vorstößt, und diesen "Top 5% reicht mir nicht, ich muss der ALLERBESTE sein" Ehrgeiz hat nunmal nicht jeder... An der BLS wäre man mit vergleichbaren Leistungen wahrscheinlich Mittelmaß, was subjektiv vielleicht einen größeren Ansporn darstellt.
(Hier: http://www.paulgraham.com/determination.html gibt es einen Essay von Paul Graham, der auch diese Ansicht vertritt und daher dem deutschen Ausbildungssystem eher kritisch gegenüber steht) |
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JuraHD2010 Senior Member

Anmeldungsdatum: 10.03.2010 Beiträge: 500
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Verfasst am: 23 März 2010 - 17:07:52 Titel: |
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| ManuelD hat folgendes geschrieben: | | Sich ohne gute Konkurrenz zu wirklich harter Arbeit zu motivieren ist nicht besonders einfach, selbst viele Prädikatsjuristen und so mancher Professor geben offen zu, dass sie die ersten 4-5 Semester eher "verschlafen" haben. Das geht an einer staatlichen Massenuni einfach verdammt leicht, weil man zu schnell in die oberen Notenränge vorstößt, |
1. Ich weiß nicht, wo du studierst, aber in meiner Uni ist es nicht möglich, das Studium zu verschlafen und trotzdem andauernd Prädikat zu schreiben.
2. Selbst wenn es stimmt, dass an Massen-Unis eine demotivierende Lernumgebung vorherrscht (was ich ebenfalls nicht bestätigen kann), zeichnet das doch denjenigen, dem es trotz dieser Bedingung gelingt, sich schon vom ersten Semester an zu motivieren, grade auch gegenüber Absolventen, die dafür extra an eine besondere Schule müssen, aus. |
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Schwarze Strümpfe Senior Member

Anmeldungsdatum: 01.04.2007 Beiträge: 2082
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Verfasst am: 23 März 2010 - 18:02:58 Titel: |
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| ManuelD hat folgendes geschrieben: | Den entscheidenden Vorteil der BLS sehe ich jedoch an anderer Stelle: Motivation. Sich ohne gute Konkurrenz zu wirklich harter Arbeit zu motivieren ist nicht besonders einfach, selbst viele Prädikatsjuristen und so mancher Professor geben offen zu, dass sie die ersten 4-5 Semester eher "verschlafen" haben. Das geht an einer staatlichen Massenuni einfach verdammt leicht, weil man zu schnell in die oberen Notenränge vorstößt, und diesen "Top 5% reicht mir nicht, ich muss der ALLERBESTE sein" Ehrgeiz hat nunmal nicht jeder... An der BLS wäre man mit vergleichbaren Leistungen wahrscheinlich Mittelmaß, was subjektiv vielleicht einen größeren Ansporn darstellt.
(Hier: http://www.paulgraham.com/determination.html gibt es einen Essay von Paul Graham, der auch diese Ansicht vertritt und daher dem deutschen Ausbildungssystem eher kritisch gegenüber steht) |
Der große Nachteil der BLS ist aber, dass man dann in einem solchen, von dir anschaulich beschriebenen, verstrahlten Umfeld ist.
Es tut niemanden gut, sich schon mit 19 Jahren auf sein zukünftiges Leben als Freshfields-Partner einzustimmen. _________________ ... bis unter den Rock. |
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michael.wi Senior Member

Anmeldungsdatum: 18.07.2007 Beiträge: 802
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Verfasst am: 23 März 2010 - 18:14:14 Titel: |
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@Schwarze Strümpfe:
ich bin an ner staatlichen Uni, in der in Jura ähnliche Klientel wie an der BLS rumgeistert - manche sagen sogar: Wer an der BLS nicht genommen wurde, kommt zu uns.
Was du hier beschreibst, trifft perfekt den Geist dieser Leute. Ich teile mir manchen Sprachkurs mit so Leuten - seit zwei Jahren grüßt keiner von denen. Für die bin ich, als BWLer ohne Polo, Lacoste und BMW auch schon eine linke Zecke, die man einfach nur meiden sollte.
Mit 19 Jahren die Einstimmung auf das Leben als Freshfields Partner - die Leute haben doch schon im Studium so hohe Ausgaben (von Burberry bis BMW bis Benzin bis Blackberry), dass ihnen nix anderes übrig bleibt, als sich später so zu versklaven. |
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JuraHD2010 Senior Member

Anmeldungsdatum: 10.03.2010 Beiträge: 500
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Verfasst am: 23 März 2010 - 18:37:22 Titel: |
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Ich hab mich vor einiger Zeit mal mit so einem 19-Jährigen von der BLS unterhalten. Höhepunkt des Gesprächs war folgender Satz:
"Liberale Wirtschaftspolitik ist mein Steckenpferd."
Hat für immer mein Denken über "die da" geprägt. |
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ManuelD Full Member

Anmeldungsdatum: 22.04.2007 Beiträge: 120
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Verfasst am: 23 März 2010 - 22:13:54 Titel: |
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| Zitat: | 1. Ich weiß nicht, wo du studierst, aber in meiner Uni ist es nicht möglich, das Studium zu verschlafen und trotzdem andauernd Prädikat zu schreiben.
2. Selbst wenn es stimmt, dass an Massen-Unis eine demotivierende Lernumgebung vorherrscht (was ich ebenfalls nicht bestätigen kann), zeichnet das doch denjenigen, dem es trotz dieser Bedingung gelingt, sich schon vom ersten Semester an zu motivieren, grade auch gegenüber Absolventen, die dafür extra an eine besondere Schule müssen, aus. |
LMU München ist sicher auf keinen Fall die Uni mit dem härtesten Grundstudium, aber ich kenne auch einige Juristen an anderen Unis.
Ich kann mir ehrlich gesagt kaum vorstellen, dass irgendwo die Zeit bis zur Zwischenprüfung in Jura so straff gestaltet ist wie z.B. bei Medizinern bis zum Physikum.
Das ist natürlich keineswegs schlecht! Ich will nur sagen: Wenn es darum geht, das Examensergebnis zu maximieren, geht in meinen Augen nichts über eine Paukschule wie die BLS.
Allerdings muss ich meine bisherigen Aussagen wohl etwas korrigieren, weil ich diesen ,,Freshfields-Partner'' Effekt völlig ermessensfehlerhaft nicht beachtet habe
Diese ,,Karriere-Juristen'' gibt es in München selbstverständlich auch in genügender Zahl und wenn ich mein ganzes Studium mit solchen verbringen müsste, hätte ich wohl eine sehr miserable Zeit. Es ist daher gut möglich, dass Leuten, die sich in erster Linie für das Fach interessieren, doch eher eine von den guten staatlichen Unis zu empfehlen ist.
Die einzigen BLS-Leute die ich kenne, habe ich über einen Sprachkurs von einer Stiftung kennen gelernt, vielleicht haben die mir kein repräsentatives Bild vermittelt. |
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JuraHD2010 Senior Member

Anmeldungsdatum: 10.03.2010 Beiträge: 500
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Verfasst am: 23 März 2010 - 22:24:14 Titel: |
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| Was heißt denn für dich straff organisiert? Wenn man nur auf die paar Klausuren lernt, die man im Grundstudium schreibt, ist es sicherlich entspannt. Aber wenn man jede Vorlesung vor- und nacharbeitet, ist es auf keiner Uni entspannt, ganz gleich wie wenig Klausuren geschrieben werden müssen. |
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AnwaltInSpe Senior Member

 Anmeldungsdatum: 24.01.2010 Beiträge: 274
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Verfasst am: 26 März 2010 - 22:11:07 Titel: |
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ich persoenlich finde es aber nicht verwerflich, wenn jemand ein klares ziel vor augen hat und alles dafuer tut. was ich verurteile ist ein uebertriebenes statusgehabe von leuten, die noch nichts erreicht haben und vom geld bspw. ihrer eltern aus protzen.
aber wenn jemand den lukrativsten job moeglich ansteuert und weiss was er tut, sollte man das nicht verdammen. |
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Cornellian Newbie

Anmeldungsdatum: 25.04.2010 Beiträge: 2
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Verfasst am: 25 Apr 2010 - 09:06:40 Titel: |
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Ich war vor 4 Jahren in einer ähnlichen Situation wie Du, aber ich glaube, dass ich mich falsch entschieden habe.
Ich hatte mich allerdings nur in Cambridge beworben, bin dort aber abgelehnt worden. Anschließend bin ich an die BLS nach Hamburg gegangen.
Für den Weg, den Du gehen möchtest, ist auch die BLS der falsche Weg. Das heißt nicht, dass der Weg über eine deutsche Hochschule / Universität nicht zu Deinem Ziel (USA, JD, Großkanzlei) führen kann, aber es wäre ein mehr als steiniger Weg.
Ich kann Dir nur raten, nach England zu gehen. Auf jeden Fall und um jeden Preis.
Ich habe ein Austauschsemester an einer Ivy League Law School verbracht - über das Austauschprogramm der BLS. Ich konnte damals wählen, ob ich mit den JDs in einer grading curve sein möchte oder mit den LLMs. Da ich letter grades haben wollte, musste ich mich für die JDs entscheiden und habe in allen Kursen überdurchschnittlich abgeschlossen. Der Programmkoordinator an der Auslandsuni hatte mir davon erzählt, dass einer der drei Austauschstudenten die von der BLS im Jahr davor da waren, die beste Klausur im Arbitration Kurs geschrieben hat. Ich halte es auf jeden Fall für möglich, sich in einer englischsprachigen Umgebung vollends zu behaupten, vor allem dann, wenn man zuvor als undergraduate in einem englischsprachigen Land studiert hat.
Ich bin einverstanden mit allen Deinen Argumenten bzgl. Kosten der undergraduate Ausbildung und warum Du deshalb England favorisierst.
NOCH EINMAL MIT NACHDRUCK: Geh nach England! In Deutschland wirst Du Dich mit Fragen des nationalen Verwaltungsrechts, Polizeirechts, nationalem Erb- und Familienrecht über Jahre abmühen müssen, nur um die Chance zu erhalten, später einmal einen JD an einer guten Law School machen zu können. Es wird Dich frustrieren, wenn Du in dem Bewusstsein studierst, diese Sachen niemals gebrauchen zu können.
Die deutsche Ausbildung ist viel zu lang und die beiden Staatsexamina ein Riesen Haufen Scheiße. Ich habe alles, was ich fürs erste Examen wiederholen musste, bereits nach zwei Jahren einmal gelernt gehabt - natürlich nicht alles behalten. Aber diese ewige Wiederkäuererei und die Willkür bei der Benotung von sechs Klausuren sind lächerlich und grauenhaft. Dazu irrsinnig lange Wartezeiten.
Wenn Du Transaktionsgeschäft, Kapitalmarktrecht und große Deals willst, dann geh nach England. Das wird Dein Sprungbrett sein für einen JD, zumindest aber für einen LLM. Durch das lange Common Law Training werden sich Welten für Dich öffnen. Hast Du auch nur eine leise Ahnung davon, wie viele Amerikaner / Briten bspw. in Hong Kong in den magic circle firms arbeiten? Deutsche sind da nicht!
Ich habe es bereut, mich damals nicht noch an anderen Unis im Ausland beworben zu haben. Das Training an der BLS war richtig, richtig gut, aber - und das ist in Heidelberg nicht anders - es ist ein NATIONALES TRAINING! Es bringt Dich auf Deinem Weg KEIN STÜCK weiter.
Es wäre zudem, nebenbei gesagt, absolut sinnlos, nach dem ersten Examen in Deutschland alle Zelte abzubrechen, und als unvollkommener Jurist ohne zweites Staatsexamen sich auf ein neues JD-Wagnis einzulassen. ENTWEDER RICHTIG, oder gar kein JD-Path, sondern Staatsexamina + LLM und hoffen, dass man zu den 2% gehört, die es dennoch schaffen, in Amerika einmal Fuß zu fassen.
Während meines Austauschjahres waren übrigens einige Österreicher dort, die direkt einen JD gemacht haben. FUCKING GO FOR IT!
Und noch eins: England öffnet Dir mit London TORE! DU kannst nach deinem LLB ein Trainee-Programm machen. Dann hast Du Fuß gefasst in der Finanz- und Anwaltswelt. Mit einem LLM in den USA stehen Dir dann alle Türen offen.
Diesen selben Weg mit zwei Staatsexamina zu erreichen, ist ein ebenfalls möglicher, aber WESENTLICH steinigerer Weg mit größten Ungewissheiten. |
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ManuelD Full Member

Anmeldungsdatum: 22.04.2007 Beiträge: 120
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Verfasst am: 25 Apr 2010 - 19:02:01 Titel: |
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| Zitat: | | Dazu irrsinnig lange Wartezeiten. |
Naja, die kann man vermeiden. In Bayern gibt es fürs 2. Examen 0 Wartezeit - ist aber natürlich nicht für jeden attraktiv, aus verschiedenen Gründen
Ansonsten hast du natürlich völlig Recht. Lustig, dass du die Amerika-Chance mit dem deutschen Weg auch nur bei 2% wählst, das wird dir AnwaltInSpe wohl auch nicht glauben  |
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AnwaltInSpe Senior Member

 Anmeldungsdatum: 24.01.2010 Beiträge: 274
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Verfasst am: 25 Apr 2010 - 23:22:17 Titel: |
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hey Cornellian,
was du sagst klingt gut und hoert an als haette es auch von mir kommen koennen. Nicht im Sinne, dass ich immer Dinge sage, die gut klingen, sondern von der Art wie du das Ganze rueberbringst. Wobei du natuerlich alles schon selbst durchgemacht hast.
Deine Argumentation kann ich auch nachvollziehen.
Es gibt vor allem zwei Probleme, die mich stark von England abhalten:
1. Stipendien. Leider gibt es deutlich weniger Anlaufstellen fuer mich, sollte ich mich fuer UCL entscheiden. Ich lege aber sehr grossen Wert darauf, ein Stipendium zu erlangen, da sich neben der, gerade in England dringend noetigen, finanziellen Unterstuetzung auch viele Kontakten ergeben, die sich durch die verschiedenen und wiederkehrenden Seminare kultivieren lassen.
Ausserdem bin ich davon ueberzeugt, dass ein Stipendiat stets aus der Masse von JD oder LLM Bewerbern hervortritt und sich dadurch distinguiert.
2. Das fuehrt zum zweiten, in meiner Ansicht, noch groesseren Knackpunkt: Der Unsicherheit einen Studienplatz an einer top Top Tier Law School zu bekommen.
Mein Gedankengang sieht so aus: Deutschland --> 7-8 Jahre--> Anwalt [ -->LLM/JD in USA oder ggf. Ph.D./MJuris im UK --> wenns nicht klappt, kein Problem werd ich halt Anwalt hier, evtl. bei US-Kanzlei und kann mich hocharbeiten. Nachteil: Dauert an die 11 Jahre.]
England --> 4 Jahre --> LLB --> Bewerbung fuer JD/LLM [+ evtl. BCL/Ph.D.] --> bei Scheitern in eines der besten Programme zu kommen, stehe ich dumm da, weil ich wirklich nicht in England praktizieren will und vermutlich in den USA kein Arbeitsvisum bekomme, da dies meist nur von groessten Arbeitgebern angeboten wird, die nur die Besten von den besten Unis rekrutieren. In D haette ich immer noch meine Richterbefaehigung. Und Jura kann und will ich dann in D dann aus Zeitgruenden nicht mehr studieren.
Daher verstehe ich, dass Deutschland mit Sicherheit der steinigere und vor allem laengere Weg ist, aber wieso unwahrscheinlicher mich ans Ziel des JD zu bringen? Basiert ihr eure Konklusion auf der Tatsache, dass ich das JD-Ziel irgendwann einfach aufgebe?
Wie seht ihr meine beiden Konflikte? Haltet ihr diese Ueberlegungen fuer nachvollziehbar oder habe ich einen Denkfehler begangen bzw. etwas uebersehen?
Zuletzt bearbeitet von AnwaltInSpe am 30 Apr 2010 - 20:18:37, insgesamt 3-mal bearbeitet |
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AnwaltInSpe Senior Member

 Anmeldungsdatum: 24.01.2010 Beiträge: 274
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Verfasst am: 26 Apr 2010 - 00:03:49 Titel: |
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noch eine kleine Anmerkung:
Du sagst, nach der 1. jur. Pruefung Zelte abbrechen und JD-Weg gehen sei Quatsch. Da stimm ich dir voll und ganz zu. Entweder ganz oder gar nicht. Aber mit UCL waere das ja das Gleiche in gruen. Ich haette nach 4 Jahren einen LLB aber braeuchte noch zwei (Barrister) bzw. drei (Solicitor) Jahre (meist kommt noch ein Wartejahr dazu) um einen voll-qualifizierten Abschluss als Rechtsanwalt zu haben. Im Klartext heisst das, dass ich niemals eine komplette Ausbildung im UK machen moechte. Hoechstens einen LLM oder Ph.D., wenn ich in einem guten Programm angenommen wuerde.
Mit der Richterbefaehigung in Deutschland haette ich hingegen schon mal eine Jurisdiktion, naemlich Deutschland. Dann noch eine in bspw. New Jersey oder Kalifornien.
Mit LLB von UCL + JD waer ich bloss in den USA, besser gesagt in einem oder ggf. wenigen Staaten, zugelassen.
Als in den USA lebender und praktizierender Anwalt, der die dt. Richterbefaehigung erworben hat, haette ich allerdings immer noch die Moeglichkeit Faelle zu bearbeiten, die Kenntnisse des deutschen Rechts voraussetzen. Dies duerfte meinen Marktwert gewaltig steigern, nicht wahr? Immerhin, haette ich zwei Jurisdiktionen. Der Preis dafuer waere Zeit und der damit verbundene Lernaufwand.
Somit wuerde ich mit dem LLB, nicht dem dt. Studium, Wissen akquirieren, das ich niemals benutzen wuerde.
Ein weiteres Bedenken, das mir gerade einfaellt: Der Ausbau der sozialen und rhetorischen Faehigkeiten.
Zweifellos hat die BLS ein gutes Programm, aber ich werde nicht mehr die Moeglichkeit haben, mich zum Test dieses Jahr anzumelden, da ich im Ausland sein werde und wuerde es auch mehr als eine, bitte nicht als Angriff sehen, teurere, weniger prestigetraechtige Version UCLs ansehen. Von daher wuerde ich mich vermutlich eh nicht dafuer entscheiden, selbst wenn ich genommen wuerde.
Daher an alle anderen Jura-Studenten: Wird an euren Unis und vor allem Heidelberg, Wert auf eine Soft-Skill Ausbildung in Form von Rhetorikseminaren, Moot Courts, Verhandlungsgespraechen etc. gelegt? Wenn ja, in welchem Ausmass?
Andere Frage: Weiss jemand von euch, ob ich dann als deutscher Anwalt immer noch die vollen drei Jahre JD machen muesste oder weniger? Ich meine da mal etwas gelesen zu haben, aber kann mich nicht erinnern wo. |
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Crankk Full Member

Anmeldungsdatum: 08.08.2009 Beiträge: 121
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Verfasst am: 26 Apr 2010 - 11:16:13 Titel: |
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Sie basieren ihre Konklusion darauf, dass in Deutschland ,zusätzlich zur längeren Studiendauer, auch noch die Bewertung des Examens einer unkalkulierbaren Willkür des Korrektors unterliegt.
Nachteil bei einem Studium in England ist einhergehend, dass keine Distinguation durch akquirierte Kenntnisse des deutschen Rechts möglich ist.
(sorry musste mal sein...finde diese hochgestochene Ausdrucksweise in deinen Posts ein bisschen affig) |
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Cornellian Newbie

Anmeldungsdatum: 25.04.2010 Beiträge: 2
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Verfasst am: 26 Apr 2010 - 21:32:05 Titel: |
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Phd, BCL, MJur?!
Du sprichst hier von den Graduierten-Programmen, in die es mit Abstand am schwersten ist reinzukommen
OXFORD BCL? Das ist der Königs-Abschluss im Common Law.
Ich will gar nicht lange antworten, weil ich meinen Standpunkt gesagt habe. Ich will Dir nur einen kleinen Hinweis mit auf den Weg geben.
Genieß jeden Tag Deines Studiums und sei offen für alle Türen, die sich spontan jeden Tag öffnen könnten. Du kannst Dein Leben nicht 11 Jahre im Voraus planen. Und selbst wenn Du es könntest, würdest Du möglicherweise viel verpassen, wenn Du Dich versteift auf ein Ziel festlegst (Homo Faber). Lass Dich treiben.
Wenn Du in London anfängst, dann werden Dir am Ende Türen offen stehen. Viele Vorteile siehst Du vielleicht noch gar nicht. Allein das Trainee-Programm in einer Magic Circle Firm ermöglicht Dir Secondments und Arbeitsmöglichkeiten in den USA. Das Leben ist mehr als Titelsammelei.
Ich würde selbst nicht noch mal an die BLS gehen und ich würde auch generell nicht noch einmal in Deutschland Jura studieren.
Übrigens: Mit einem LLB aus England könntest Du beispielsweise an der Northwestern University einen Short track JD machen (dauert nur 2 Jahre).
Aber vielleicht kommt eh alles anders. Du landest in London, fängst an zu studieren, an einer guten Uni mit guten Studienbedingungen, in einer Weltstadt! Dann wirst Du irgendwann jemanden kennen lernen, vielleicht ist sie Engländerin, und vielleicht bist Du dann mit einem Bein sowieso schon fest in England verwurzelt.
"Daher verstehe ich, dass Deutschland mit Sicherheit der steinigere und vor allem laengere Weg ist, aber wieso unwahrscheinlicher mich ans Ziel des JD zu bringen? Basiert ihr eure Konklusion auf der Tatsache, dass ich das JD-Ziel irgendwann einfach aufgebe?"
1. Die GPAs der US Law Schools liegen bei 3,6-4.0 (gute Unis). Was glaubst Du, wie die Deine 9.0 + x Punkte (wenn es gut läuft), umrechnen.
2. Vielleicht hast Du einfach noch keine Vorstellung davon, dass man irgendwann auch einfach mal Geld verdienen muss und keine Titel sammeln kann.
3. 7 Jahre Studium sind schon sehr lang. Wer will da schon dasselbe Zeug noch mal auf Englisch lernen? Du glaubst doch nicht wirklich, dass Deliktsrecht (torts) und Vertrgsrecht (contracts) und die ganzen anderen First Year Courses wirklich inhaltlich anders sind?
Ich muss jetzt weiter arbeiten. Das waren meine spontanen Gedanken zu Deinem Beitrag.
Und wenn Du mich fragst: Hör auf Deinen Bauch. Und mach das.
Du kriegst in Deutschland keine vergleichbar gute Ausbildung mit Moot Courts und Soft Skill Kursen, weil alles den dummen beiden Staatsexamina untergeordnet ist.
Dafür jede Menge verstaubtes Verwaltungsrecht etc. Altlastensanierungen etc.
Und das rauf und runter 7 Jahre. Das kannst Du auch anders haben, wenn Du M&A und Bankrecht und Kapitalmarktrecht machen willst. Wenn Du Bock hast auf Wald- und Wiesenanwalt, dann ist Deutschland prima.
Übrigens, um Richter zu werden, muss man auch zu den besten 10% seines Jahrgangs gehören. Glaub ja nicht, dass man das so planen kann. |
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ManuelD Full Member

Anmeldungsdatum: 22.04.2007 Beiträge: 120
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Verfasst am: 27 Apr 2010 - 12:33:36 Titel: |
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| AnwaltInSpe hat folgendes geschrieben: |
Wie seht ihr meine beiden Konflikte? Haltet ihr diese Ueberlegungen fuer nachvollziehbar oder habe ich einen Denkfehler begangen bzw. etwas uebersehen? |
Ich habe so das Gefühl, du siehst im Moment England als die ,,riskante'' und Deutschland als ,,sichere'' Variante. Das ist besonders für jemandem mit deinen Zielen völlig verkehrt. Denn wenn du die große IvyLeague-JD BigLaw USA Karriere willst, musst du in Deutschland richtig weit oben landen, Top 15% reicht dafür meines Erachtens auf keinen Fall.
Ich denke, du kannst noch nicht einschätzen, wie wenig Kontrolle du auf dein Ergebnis im Staatsexamen hast. Ein Prädikat kannst du als begabter Mensch meinetwegen garantieren. Aber sich mit Sicherheit in den Top5% Bereich etc. vorzuarbeiten? Keine Chance. Allein die geringe Anzahl der Leistungsnachweise sorgt für eine hohe Varianz. Ein Landesbester meiner Uni hatte in der letzten Probeklausur vor dem Examen nur 1 Punkt... Mein Studium verläuft nach 5 Semestern sehr gut und ich habe eine Schwankungsbreite von 06 - 17 Punkten.
Wenn man sich 2 Jahre 8-10 Stunden täglich auf eine Prüfung vorbereitet, hängt das Ergebnis natürlich in hohem Maße auch davon ab, ob man für sich die optimale Vorbereitungsmethode gefunden hat. Bezüglich vieler Variablen (Repetitor Ja/Nein? Anzahl Klausuren? Lehrbücher/Skripte?) kann man letztlich nur einen ,,educated guess'' abgeben, der dann im Examen bestätigt/widerlegt wird.
Ein Studiensystem wie in England ist viel ausrechenbarer, weil es viele kleine Teilleistungen gibt. Außerdem hast du allein durch UCL schon 50% der Konkurrenz automatisch abgehängt.
In meinen Augen kann man juristische Arbeiten nur bis zu einem gewissen Grad wirklich valide bewerten. Wenn man die besten 20% der Studienanfänger in einer Uni konzentriert und diese direkt miteinander vergleicht, ist es wahrscheinlich schon möglich, die besten 10% dieser Gruppe zu finden. Aus einer Grundgesamtheit von 100% der Studenten die besten 2% verlässlich zu bestimmen, halte ich in Jura gerade mit dem Examenssystem nicht für möglich.
Was ist denn bitte das schlimmste, was dir passieren kann, wenn du an der UCL gut abschneidest, aber es für USA doch nicht reicht? Du kannst noch die Anwaltslaufbahn in England einschlagen; Du kannst in einer anderen Branche wie Banking etc. anfangen; Oder du beißt in den sauren Apfel und studierst doch noch Jura in Deutschland.
Klar hast du dann nicht mehr diese Karriere wie in einem Hochglanzmagazin, aber es gibt viele Leute, die vor dem Jurastudium erst eine Ausbildung (zB Diplom-Finanzwirt) oder gar ein komplettes anderes Studium gemacht haben. Bei gutem Examen kommst du immer noch in einer deutschen Großkanzlei unter, soweit ich weiß ist 32 Jahre die inoffizielle Grenze.
Dafür, dass du alles versucht hast, um einen Lebenstraum zu realisieren und letztendlich gescheitert bist, ist das doch ein akzeptables Risiko?
Ich bin jetzt im 6. Semester und mir macht Jura viel Spaß. Meine bisherigen Prüfungsleistungen sind nach dem Prüfungsamt bei den obersten 2-3%. Wenn ich mich mit Schulfreunden auf dem gleichen Leistungsniveau vergleiche, die zB BWL Bachelor studieren, frage ich mich schon manchmal, warum ich dieses e |
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abaaba100 Newbie

Anmeldungsdatum: 29.04.2010 Beiträge: 3
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Verfasst am: 29 Apr 2010 - 19:49:05 Titel: |
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Was du hier inhaltlich von dir gibst, auf welche Weise du dich hier präsentierst und wie gezwungen eloquent du dich auszudrücken versuchst - ist alles drei zutiefst lächerlich.
Du hast keine Ahnung vom Jura-Studium, wenn du es nicht schon ein paar Semester hinter dir hast. Aus deiner Position heraus mit Partner-Vorstellungen an einer Großkanzlei anzukommen, ist absurd.
Dass du dir wirklich solche Pläne und Ziele setzt, wirft ein sehr schlechtes Bild auf dich als Person.
Abstoßend. |
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AnwaltInSpe Senior Member

 Anmeldungsdatum: 24.01.2010 Beiträge: 274
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Verfasst am: 30 Apr 2010 - 02:07:55 Titel: |
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| Zitat: | Was du hier inhaltlich von dir gibst, auf welche Weise du dich hier präsentierst und wie gezwungen eloquent du dich auszudrücken versuchst - ist alles drei zutiefst lächerlich.
Du hast keine Ahnung vom Jura-Studium, wenn du es nicht schon ein paar Semester hinter dir hast. Aus deiner Position heraus mit Partner-Vorstellungen an einer Großkanzlei anzukommen, ist absurd.
Dass du dir wirklich solche Pläne und Ziele setzt, wirft ein sehr schlechtes Bild auf dich als Person.
Abstoßend |
wow...^^ ich bin sprachlos. du hast dich angemeldet, nur um das zu sagen?!
wer bist du?
bist du ein frustrierter und unterdurchschnittlicher dauerstudent, der mittlerweile endlich begriffen hat, dass er in seinem leben oder der angestrebten karriere nicht viel erreichen wird und deshalb andere, leute mit scheinbar besseren aussichten, flamen muss? fuehlst du dich dann besser und kannst dich zeitweilig von deiner eigenen traurigen existenz ablenken?
oder bist du jemand anderes, hier bekanntes, der sich extra eine neue identitaet zugelegt hat, um ohne konsequenzen seine lang gehegte meinung loszuwerden?
immerhin traust du mir faelschlicherweise zu, schon etwas studiert zu haben. auch das spricht leider nicht fuer dein urteilsvermoegen
wie dem auch sei, jeder hat ein recht auf seine meinung, aber solche beitraege helfen niemandem.
lern erst mal deine emotionen zu kontrollieren und dann bring dich ein. das heisst, wenn du in der lage bist, konstruktives beizutragen. stimmt schon, dass ich manchmal etwas uebertrieben dick aufgetragen hab. ist mir beim schreiben aber nicht so bewusst und es nachher abzuaendern, fand ich dann auch bloed. dann steh ich lieber dazu. ist halt mein schreibstil, wenn ich ueber was ernstes diskutiere. ich seh nicht ein das zu aendern, nur weil sich ein paar leute dran stoeren.
also, kollege, such dir ein paar threads und hilf anderen leuten, wenn du kannst. dann war deine anmeldung vielleicht doch nicht ganz umsonst. |
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abaaba100 Newbie

Anmeldungsdatum: 29.04.2010 Beiträge: 3
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Verfasst am: 30 Apr 2010 - 16:05:32 Titel: |
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An dieser Stelle möchte ich zwei deiner Formulierungen zitieren:
"Ausserdem bin ich davon ueberzeugt, dass ein Stipendiat stehts aus der Masse von JD oder LLM Bewerbern hervortritt und sich dadurch distinguiert."
"Wir alle wissen wie rigide Deutschland an seinem betagten Staatsexamenssystem festhaelt. Das vermittelt den Eindruck von Superiorietaet."
Und wo wir schon bei Haarspalterei sind: "stehts"?
Du machst dich lächerlich.
Ich habe nie behauptet, dass du schon studiert hast. Käme mir auch nicht in den Sinn. |
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AnwaltInSpe Senior Member

 Anmeldungsdatum: 24.01.2010 Beiträge: 274
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Verfasst am: 30 Apr 2010 - 20:16:55 Titel: |
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| abaaba100 hat folgendes geschrieben: |
Und wo wir schon bei Haarspalterei sind: "stehts"?
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Du konntest nicht widerstehen, dein Niveau noch weiter zu senken, oder? ^^
Da du nicht auf meine Aussagen einzugehen scheinst und einfach so weitermachst, gehe ich davon aus, dass es keinen Sinn macht, weiter mit dir zu diskutieren.
Zuletzt bearbeitet von AnwaltInSpe am 30 Apr 2010 - 20:41:01, insgesamt einmal bearbeitet |
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AnwaltInSpe Senior Member

 Anmeldungsdatum: 24.01.2010 Beiträge: 274
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Verfasst am: 30 Apr 2010 - 20:37:07 Titel: |
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ok
Zuletzt bearbeitet von AnwaltInSpe am 30 Apr 2010 - 20:43:19, insgesamt einmal bearbeitet |
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abaaba100 Newbie

Anmeldungsdatum: 29.04.2010 Beiträge: 3
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Verfasst am: 30 Apr 2010 - 20:40:02 Titel: |
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Was waren denn deine Aussagen?
Ein paar willkürliche Beleidigungen, die (im Gegensatz zu meinen) jeglicher Grundlage entbehrten.
Eine falsche Schlussfolgerung, aus der ich wiederum nichts anderes zu schließen vermag als deinen minderen Intellekt.
Ein zaghafter Versuch an Selbstreflexion, wobei du es offenbar nicht fertig gebracht hast, einen realistischen Blick auf dich selbst zu werfen. Sonst hättest du (wenn man gewagterweise davon ausgehen mag, dass du zu einer solch kraftraubenden intellektuellen Leistung imstande bist) bemerkt, wie prahlerisch, anmaßend und dumm fast alles war, was du in diesem Thread bisher von dir gegeben hast.
Ich verweise abschließend auf dein Signum:
"Position: Entwicklungshelfer in Südamerika
ab Herbst 2010: Jura @ UCL oder Heidelberg"
Aus Ärger über deine Aussagen würde ich dich gerne noch lächerlicher machen; in Anbetracht deiner Signatur erscheint mir das aber nicht möglich. |
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Crankk Full Member

Anmeldungsdatum: 08.08.2009 Beiträge: 121
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Verfasst am: 30 Apr 2010 - 21:01:58 Titel: |
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Es ist doch konstruktiv dich mal unverblühmt darauf aufmerksam zu machen wie peinlich du bist.
Passend zu deinem Auftreten und deiner maßlosen und unbegründeten Selbstüberschätzung ist, dass du zu eingebildet bist als dass dich irgendetwas "Kritikähnliches" (gut man hätte es auch freundlicher formulieren können^^) auch nur im Entferntesten berühren würde.
"lern erst mal deine Emotionen zu kontrollieren"
=>witzig und unpassend zugleich, man wird sich doch mal den Spaß erlauben dürfen entspannt deine Träumereien zu unterbrechen, ohne dass du vor deinem inneren Auge einen in Rage das Bild des zukünftigen Staranwalts zerstörenden abaaba siehst. |
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Schwarze Strümpfe Senior Member

Anmeldungsdatum: 01.04.2007 Beiträge: 2082
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Verfasst am: 02 Mai 2010 - 10:20:37 Titel: |
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| AnwaltInSpe hat folgendes geschrieben: | ich seh nicht ein das zu aendern, nur weil sich ein paar leute dran stoeren.
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Solltest du mal Jura studieren, würde ich das aber ändern; denn dann solltest du lernen, auf den Punkt zu kommen. Eine nicht zu unterschätzende Fähigkeit beim juristischen Schreiben. _________________ ... bis unter den Rock. |
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StR-Tobi Senior Member

 Anmeldungsdatum: 10.08.2006 Beiträge: 2639
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Verfasst am: 02 Mai 2010 - 11:07:07 Titel: |
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| AnwaltInSpe muss ein Fake sein. So einen Typen habe ich seit langer, langer Zeit hier nicht mehr erlebt. |
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