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Lafontaine tritt zurück - Wie gehts weiter mit der Linken?
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Michael_WeCan
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Anmeldungsdatum: 16.02.2009
Beiträge: 718

BeitragVerfasst am: 31 Jan 2010 - 18:39:54    Titel: Hmmm ...

Zitat:

Die Verfassung schützt Ehe und Familie, sie schützt nicht explizit heterosexuelle Ehen und Familien und schließt demnach homosexuelle auch nicht aus.


Ist das nicht Wortglauberei ?
Asselmeier
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Anmeldungsdatum: 02.01.2010
Beiträge: 181

BeitragVerfasst am: 31 Jan 2010 - 19:13:25    Titel: @Elzéard B.

Meinst du die Art von Makroprof., die auch die aktuelle Krise vorhergesehen hat?
Die Lohnquote ist von einer Vielzahl von Faktoren abhängig. Gesellschaftliche Verschiebungen u.a. Sie kann, muss aber kein adäquater Indikator für die Ungleichverteilung von Vermögen im Land sein.
Im Zuge der aktuellen Krise ist aber der Handlungsspielraum für eine globale Regulierung der Finanzmärkte durchaus gestiegen.
Wenn man will, trifft man schon die Richtigen Wink

Der Markt ist nichts anderes als ein Konstrukt, das auf infinitem Wachstum basiert. Ich sehe derartige Theorien nicht als Maßstab langfristigen, nachhaltigen Lebens auf dem Planeten an.
Das nur nebenbei...
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 31 Jan 2010 - 19:21:59    Titel:

Und ich halte nichts von Makroprofs, die mir volkswirtschaftliche Zusammenhänge in zwei Minuten erklären können. Das deutet auf ein zu schlichtes Modell hin.

Gruß
Pauker
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11568
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 31 Jan 2010 - 19:24:06    Titel: Re: Hmmm ...

Michael_WeCan hat folgendes geschrieben:
Zitat:

Die Verfassung schützt Ehe und Familie, sie schützt nicht explizit heterosexuelle Ehen und Familien und schließt demnach homosexuelle auch nicht aus.


Ist das nicht Wortglauberei ?


nein das wäre es, wenn ich jede mögliche und unmögliche Kombination mit aufnehme. Das hier zu lösende Problem besteht auch nicht aus dem Text der Verfassung, diese läßt eben ganz bewußt die Beschreibung von Ehe und Familie außen vor. Das überläßt sie der Gesellschaft und ihren Veränderungen. Das Problem besteht in den Alltagsrechtsfragen. Steuer, Unterhalt, Sorgerecht, Erbschaft, Adobtion etc.
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Anmeldungsdatum: 03.05.2009
Beiträge: 714

BeitragVerfasst am: 31 Jan 2010 - 23:19:57    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Das wäre reine Symbolpolitik.
Im Angesicht der Tatsache, dass die FDP für die Aufnahme der deutschen Sprache aber gegen die Aufnahme der Freiheit der sexuellen Identität streitet, ist es mehr als "Symbolik", koenig_ludwig73. Und du kannst gern mal eine Lesbe fragen, ob sie mehr als Symbolik darin sieht, im Umweltamt "heiraten" zu müssen, während die "besseren Menschen" im Standesamt sitzen.

Zitat:
Die Verfassung schützt Ehe und Familie, sie schützt nicht explizit heterosexuelle Ehen und Familien und schließt demnach homosexuelle auch nicht aus.
Die gesetzliche Amtssprache ist Deutsch. Damit ist die Sprache ebenfalls geschützt. Trotzdem wendet die FDP ziemlich viel Energie dafür auf, sie in Verfassungsrang zu erheben.

Im Übrigen ist deine Behauptung nicht wahr. Tatsächlich werden Homosexuelle auf der ganzen Linie diskriminiert. Das beginnt bei der eheähnlichen Gemeinschaft, die nur anerkannt wird, wenn sie zu Lasten der Betroffenen ausgelegt werden kann, geht über die Hochzeit, die vielerorts zwischen Verkehrssündern und Belästigern stattfindet und endet noch längst nicht bei der steuerlichen Benachteiligung einer eingetragenen Ehe. Und für die - eigentlich als selbstverständlich vorauszusetzende - Gleichberechtigung müssen diese Menschen immer und immer wieder den mühsamen Rechtsweg anstrengen.

Zitat:
Das Problem besteht in den Alltagsrechtsfragen. Steuer, Unterhalt, Sorgerecht, Erbschaft, Adobtion etc.
So ist es. Und es ist ebenfalls spannend, beobachten zu dürfen, dass es auch hier wieder CDU und FDP sind, die sich so kraftvoll wehren und selbst EU- und Gerichtsentscheidungen nur zögerlich umsetzen...

"Nicht für Juden, Schwarze und Schwule" sollte doch selbst für rückwärts Gewandte ein Relikt der Vergangenheit sein, nicht wahr?! Ganz egal, ob es am Bus, Restaurant, Standesamt oder Finanzamt steht.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11568
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 01 Feb 2010 - 02:20:21    Titel:

Natürlich, was anderes als reine Symbolik, wäre es, wenn sich die Politik damit beschäftigt wo man heiratet als mit den tatsächlichen Alltagsproblemen.

Das gilt auch und da besonders für die Aufnahme der deutschen Sprache. Was ist denn die deutsche Sprache?? Spricht man die in München, Leipzig, Frankfurt oder Hamburg. Ist es die vom Stand 1950 oder 2010?? Wo baut man die zweite deutsche Amtssprache ein, die nicht mal eine deutsche Sprache ist???
Michael_WeCan
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Anmeldungsdatum: 16.02.2009
Beiträge: 718

BeitragVerfasst am: 01 Feb 2010 - 02:36:07    Titel: Rückzug des Staates aus Sozialer Verantwortung

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Michael_WeCan hat folgendes geschrieben:
Zitat:

Die Verfassung schützt Ehe und Familie, sie schützt nicht explizit heterosexuelle Ehen und Familien und schließt demnach homosexuelle auch nicht aus.


Ist das nicht Wortglauberei ?


nein das wäre es, wenn ich jede mögliche und unmögliche Kombination mit aufnehme. Das hier zu lösende Problem besteht auch nicht aus dem Text der Verfassung, diese läßt eben ganz bewußt die Beschreibung von Ehe und Familie außen vor. Das überläßt sie der Gesellschaft und ihren Veränderungen. Das Problem besteht in den Alltagsrechtsfragen. Steuer, Unterhalt, Sorgerecht, Erbschaft, Adobtion etc.


Möchte an etwas erinnern.
Die Verfassung wurde vor zig Jahrzehnten geschrieben.

Die dort verwendeten Worte,
tragen natürlich das Denken und Verständnis der Zeit
und dann natürlich der Verfasser.

Gesetze enthalten leider selten erhellende Begleittexte.
Die bilden sich meist erst im Anschluß.

Das der Staat heute andere Interessen hat,
ergeht aus den Finanznöten und des Rückzugs des Staates aus seiner sozialen Verantwortung.


Eine synkretische Veränderung von Gesetz-Interpretation,
ist die übliche Folge.

Der Staat versucht die Menschen gegenseitig in Verantwortung einzusetzen.
Daher hat er heutzutage auch ein Interesse, Ehe größer zu fassen,
was man eher als Lebensgemeinschaft sehen kann,
da spezifische Punkte fehlen, die nichts mit Finanzen, Steuern und soweiter,
also all das Drumherum zu tun hat.

Eine Lebenslange Freundschaft
würde ich auch nicht als Ehe verstehen wollen.

Auch eine lebenslange sexuelle Beziehung nicht.
Berretar
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Anmeldungsdatum: 17.07.2009
Beiträge: 50
Wohnort: Nürnberg

BeitragVerfasst am: 01 Feb 2010 - 09:38:19    Titel: Re: Rückzug des Staates aus Sozialer Verantwortung

Zitat:
Lafontaine tritt zurück - Wie gehts weiter mit der Linken?


Ich persönlich hoffe garnicht, aber wahrscheinlich kann ich mir das abschmatzen Crying or Very sad
Steve2525
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Anmeldungsdatum: 20.06.2008
Beiträge: 1465

BeitragVerfasst am: 02 Feb 2010 - 11:37:55    Titel:

Ohne den begnadeten Rhetoriker und Demagogen Lafontaine kann die Linke im Westen doch einpacken. Die verbliebenen Altkommunisten und sonstige Spinner sind für westdeutsche Wähler nicht eben attraktiv.

Hier könnte die Chance der SPD liegen wieder zuzulegen. Die Frage ist nur, ob die Wähler ihr die Wende nach links so kurz nach der Wahl abnehmen.
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