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Bafög - Was zählt alles zum Vermögen?
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predator2097
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Anmeldungsdatum: 05.08.2008
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 28 Jan 2010 - 21:38:05    Titel: Bafög - Was zählt alles zum Vermögen?

Hallo Leute, rechne gerade viel am Bafög rum und liege etwa mit 3000 Euro über dem Freibetrag von 5200 Euro.

Mein Geld ist etwa gleichermaßen wie folgt aufgeteilt:

- Girokonto
- Aktienfonds
- Bausparkasse

Meine Frage wäre eigentlich nun, ob das Girokonto mit dazu zählt?
Kann man hingehen und zB 1000 Euro abheben, um das Vermögen zu lindern? Ich meine mit wie viel Bargeld ich rumlaufe, das weiss ja keiner Wink.

Wer genau legt den Krustag der Aktienfonds fest? Die können von diesem auf den nächsten Monat mal eben 10% oder mehr schwanken.

Oder sagen wir mal ich würde den überschüssigen Betrag für Möbel ausgeben, wenn ich von meinen Eltern aus und in eine Wohnung einziehe, so dass ich am Ende noch 5200 bzw. weniger übrig habe. Wäre das in Ordnung oder schauen die auch weiter in die Vergangenheit was mal war und rechnen somit die Möbel dann auch mit an?

Find ich nen bischen frimmelig das Ganze muss ich sagen...

Vielen Dank
wasp
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Anmeldungsdatum: 13.01.2007
Beiträge: 2707

BeitragVerfasst am: 28 Jan 2010 - 22:34:25    Titel:

ich meine soagr irgendwo gelesen zu haben. dass das bafög-Amt dazu rät, vor dem Antrag das Geld auszugeben. Für sinnvolle Sachen wie zB Computer, Wohnungseinrichtung, etc.

Ja, das Girokonto zählt mit. Jetzt weiß ich aber nicht, wie das genau geregelt ist. Ob die vielleicht auf die Idee kommen können/dürfen, Quittungen anzufordern was du mit dem Geld gemacht hast, das du vorher abgeholt hast.

Ich meine man kann immer mal sagen, dass man 1000 Euro bei nem Kurztripp nach Holland versoffen hat. Aber weiß net wie es genau aussieht.

Was alles zu deinem Vermögen gehört, steht doch im Antrag selbst bzw auch in den dazugehörenden Erklärungsblättern. Auch dein Bargeld musst du ja angeben.
Dr.Dr.Frosch
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Anmeldungsdatum: 20.07.2007
Beiträge: 320
Wohnort: Lehrte

BeitragVerfasst am: 28 Jan 2010 - 23:13:22    Titel:

Also wenn du noch Zeit hast und das Geld behalten willst, heb es nach und nach ab (ich sag mal max. 500€ im Monat, jede Woche etwas). Wenns zeitlich knapp ist, gib es aus fürn PC oder sowas, alles abheben auf mal kann in die Hose gehen wenn du überprüft wirst (ist zwar unwahrscheinlich aber wenn ist es Mist).
Wenn du ganz dreist bist besorgst dir ein paar Rechnungen von Bekannten mit Notebooks oder Möbeln und hebst größere Beträge ab. Sei kreativ aber sicher dich ab.
predator2097
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Anmeldungsdatum: 05.08.2008
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 28 Jan 2010 - 23:30:20    Titel:

Okay, habe wahrscheinlich vor dem Bafög Antrag ohnehin noch einen Umzug vor, daher gehe ich davon aus, dass ich nur noch ganz knapp drüber, vll. aber auch schon drunter liegen werde vom Geld her.

War mir nur nicht wirklich sicher, ob das Girokonto nun dazu zählt oder nicht.

Abgesehen davon finde ich 5200 Euro auch nicht gerade hoch. Ich meine wie lange kann man davon denn überleben, wenn ich pro Monat mit 800 Euro kalkuliere? Da geht das Geld schneller weg, als man denkt. Kann man demnach dann auch einen neuen Antrag stellen, sobald man unter dieser Grenze liegt? Ich meine es macht vom Baföggehalt her doch schon ein wenig aus muss ich sagen...
Lilith05
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Anmeldungsdatum: 15.04.2008
Beiträge: 557
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 29 Jan 2010 - 18:57:39    Titel:

Hi,
im Grunde genommen wirst du denke ich schon einen Antrag auf Aktualisierung stellen, wenn du unter die Grenze kommst; allerdings wirst du dann sicherlich beantworten müssen, wo das Geld plötzlich hin ist! Da solltest du dann wirklich Rechnungen haben, denn das Bafög-Amt weiß aufgrund deines ersten Antrages ja, wie viel Geld du noch vor kurzer Zeit hattest.

Ich habe aber auch mal eine generelle Frage zum Bafög und hoffe es ist in Ordnung, wenn ich sie mit in deinen Thread hier poste und nicht extra einen neuen eröffne!
Undzwar habe ich heute endlich meinen Bescheid bekommen und war etwas geschockt: Ich bekomme nurnoch etwa die Hälfte von dem, was ich bislang bekommen habe. Grund ist (neben der Tatsache, dass sie meinen Bedarf falsch berechnet haben, was ich ihnen sogleich mitteilen werde...), dass ich seit Oktober letzten Jahres Halbwaisenrente bekomme und sie mir diese als Einkommen angerechnet haben. Ich bekomme etwa 300 €uro, davon haben sie nur 120€ nicht angerechnet. Warum zum Teufel gilt hier diese Regelung? Wenn ich jobben würde, dürfte ich doch auch 400 €uro anrechnungsfrei verdienen, warum wird man nun "bestraft", wenn ein Elternteil stirbt? Versteht mich richtig, ich habe inzwischen schon herausgefunden, dass dieser Teil des Bescheides gesetzlich seine Richtigkeit hat. Ich finde es nur äußerst unfair, schließlich sind die Renten dazu da, den immensen Einkommensverlust etwas abzufedern, den der Tod meines Vaters nunmal mit sich gebracht hat, und nun wird mir dafür dann aber nochmal ein Teil meines Einkommens gestrichen...
Ich fände es interessant einfach mal den Gedanken dahinter zu erfahren. Eventuell hat es ja einen nachvollziehbaren Grund, den ich momentan nicht erkennen kann.

Beste Grüße,
Lilith
vanveeteren
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Anmeldungsdatum: 31.07.2009
Beiträge: 121

BeitragVerfasst am: 29 Jan 2010 - 21:21:46    Titel:

Zum Ursprungs-Post:

Alles, was über der Vermögensgrenze liegt, wird wie Einkommen in dem Jahr behandelt und Dir von Deinem Bafög abgezogen. Hast Du also 12 Euro zuviel, kriegst Du 1 Euro weniger pro Monat usw.
Du musst also je nach Anspruchshöhe so 3000 bis 6000 Euro drüber liegen, damit Du garnichts mehr bekommst.
Du darfst also in diesem Fall nach einem Jahr völlig legal deine Vermögensgrenze erreicht haben und im neuen Antrag mit 5200 Euro weitermachen.

Ich habe übrigens (über 3 Ecken) davon gehört, dass sich jemand wegen 1000 Euro, die er auf einen Schlag abgehoben und im Urlaub verjubelt hat, ewig mit dem Amt zanken musste, weil die glaubten, er hätte das Geld nur beiseite geschafft.

Das ist keine Rechtsauskunft, sondern meine Meinung.
panifex
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Anmeldungsdatum: 01.06.2007
Beiträge: 320
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 29 Jan 2010 - 23:51:36    Titel:

Zum 2. Post:
Die Handlungsweise des Bafögamtes ist ziemlich undurchsichtig und teilweise schwer nachvollziehbar. Ich versuche es mal halbwegs zu erklären.

Wenn man studiert und reiche Eltern hat kriegt man kein Bafög, die Eltern müssen bezahlen.

Wenn die Eltern nicht ganz so reich sind kriegt man Bafög mit Abzügen.

Wenn die Eltern arm sind kriegt man ca. 630 Euro Höchstbafögsatz d.h. das Bafögamt glaubt dass man mit dieser Summe über die Runden kommt.

Wenn man neben dem Studium bis zu 400 Euro/Monat verdient ist das für das für das Bafögamt ok, weil man sich neben dem Studium extra anstrengt, aber nur in einem Rahmen der das Studium nicht gefährdet, also darf man das Geld behalten (keine Abzüge).

Wenn man ein bezahltes Praxissemester macht zieht einem das Bafögamt einen Teil der Vergütung vom Bafög ab, weil es der Ansicht ist, dass für eine Leistung die Teil des Studiums ist keine Bezahlung erfolgen sollte. Es sei denn man kann außergewöhnliche finanzielle Belastungen durch das Praktikum nachweisen (Fahrtkosten, extra Zimmer).

Die Politik des Amtes ist es also "arme" Studenten zu fördern und gleichzeitig niemandem, der nur studiert, mehr als den Baföghöchstsatz zu gönnen. Hab sogar über 2 Ecken von jemandem gehört dem wurde das Bafög gekürzt weil seine Großeltern ihm jeden Monat 200 Euro überwiesen haben.
Lilith05
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Anmeldungsdatum: 15.04.2008
Beiträge: 557
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 30 Jan 2010 - 17:13:49    Titel:

Das klingt für mich minimal nachvollziehbar, aber dennoch nicht gerecht. Schließlich hat mein Vater nunmal diese Rentenansprüche durch Arbeit verdient, und ich habe das Recht auf BaföG. Nun das eine arg zu kappen wegen des anderen finde ich nicht gerecht...

Bedeutet das aber nun, dass ich jetzt nun trotzdem einen 400 €uro Job machen dürfte, und mir der (vom nun noch verbliebenen BaföG) nicht abgezogen würde?
Ich habe das zwar nicht vor, denn wenn ich zu viel arbeite, wird mir das wiederum von der Halbwaisenrente abgezogen ( Rolling Eyes ), aber ich finde es schwachsinnig...
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