Harvard, Yale, Camebridge, Oxford?
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Der_Hans_von_hier Full Member

Anmeldungsdatum: 09.06.2008 Beiträge: 190
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Verfasst am: 08 März 2010 - 00:24:19 Titel: |
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| Smutje hat folgendes geschrieben: |
| Zitat: | | Aus meiner Sicht ist es gerechtfertigt, dass es an Spitzenunis überproportional viele gute Noten gibt, da eben das "Rohmaterial" zum Besten des Lades/ der Weltgehört. |
Das ist natürlich Blödsinn, denn eine Hochschule die das ihr zur Verfügung stehende Notenspektrum nicht ausnutzt, sondern im Gegenzug sogar staucht, macht die Unterschiede zwischen den Studierenden gleich. Passt aber zum zweiten Teil deiner Behauptung, eben das die Studierenden immer öfter (leider auch hier) als Rohstoff und Produktionsergebnis des Wirtschaftsbetriebes "Hochschule" gesehen werden. |
Wieso sollten sehr gute Leistungen mittelmäßig bewertet werden nur weil viele sehr gute Leistungen abgeben?
Hast du eigentlich schon mal auf die Notenstatistiken in Deutschland geschaut? Hier gibt es auch Studiengänge die keine schlechten Noten vergeben und die Absolventen mit durchschnittlich Note 1.5 nach Hause schicken. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass eine durchschnittliche deutsche Uni keinen solch exzellenten Bewerberpool hat wie Harvard/Oxbridge |
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Der_Hans_von_hier Full Member

Anmeldungsdatum: 09.06.2008 Beiträge: 190
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Verfasst am: 08 März 2010 - 00:45:43 Titel: |
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Entschuldigung, natürlich nutzen die deutschen Unis die Notenskala aus. Die wahre Elite studiert sowieso in Deutschland:
Germanistik:
Bundesweiter Durchschnitt: 1.7
Kassel, Greifswald, Berlin, Bielefeld, Osna, Oldenb, Rostock... sogar 1.0
Bio:
Bundesweiter Durchschnitt: 1.3
Kassel, Aachen, Gießen, Ulm sogar 1.0
Geographie: 1.7
Zahnmedizin: 2.0
Maschinenbau: 1.9 (und selbst hier gibt es TUs mit 1.0/1.1 Durchschnitt)
Elektrotechnik: Ulm 1.0 (Bundesschnitt 2.0)
Kunst: 1.5
Ja, tatsächlich. In Deutschland gibt es einfach nur überdurchschnittliche Studenten, und härteste Kriterien sowie Anwendung der ganzen Notenskala führt zu Durchschnittsnoten von 1.0 für Abschlussjahrgänge.
An meiner Uni wäre eine 1.0 für eine Person schon unmöglich da keine Top Noten vergeben werden, geschweige denn für einen ganzen Jahrgang.
(Die Auswahl der Studiengänge war zufällig. Zahlen für 2000) |
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cyrix42 God of Posting

 Anmeldungsdatum: 14.08.2006 Beiträge: 21410
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Verfasst am: 08 März 2010 - 00:57:39 Titel: |
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Drei kurze Hinweise dazu:
a) Die Zahlen stammen aus Diplomzeiten. Dort wurde in mündlichen Abschlussprüfungen die Note bestimmt. Diese fallen im Schnitt deutlich besser aus als Klausuren, da eine Interaktion zwischen Prüfenden und zu Prüfendem möglich ist (es kann z.B. eine Hilfeleistung gegeben werden, wenn der Prüfling an einer Stelle hängt).
b) Teilweise liegt hier eine recht dünne Datenbasis vor: Kaum Absolventen in diesem Jahr in einem entspr. Fachbereich an einer Hochschule.
c) Noten werden in Deutschland nicht relativ (d.h. die ersten 5% A, die nächsten 10% B usw.), sondern absolut vergeben. Es ist also durchaus möglich, dass entspr. vergebenen Durchschnittsnoten recht stark schwanken können, wenn das Leistungspotential der Prüflinge schwankt.
Cyrix _________________ Die Wurzel
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Vorschlag im Bürgerdialog der Kanzlerin |
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Der_Hans_von_hier Full Member

Anmeldungsdatum: 09.06.2008 Beiträge: 190
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Verfasst am: 08 März 2010 - 01:28:43 Titel: |
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zu b) Die Datenlage für "Bundesweiter Durchschnitt" sollte nicht zu dünn sein.
Ich wollte nur aufzeigen, dass auch in Deutschland mehr gute als schlechte Noten vergeben werden. Poster vor mir wollten ja den Anschein erwecken, dass ausländische Spitzen-Unis Noten verschenken im Vergleich zu Deutschland.
Informatik BSc/MSc zwischen 1.7-2.0
Master München Chemie: 1.33
Master Bio Bundesweit: 1.7
Master Gesundheitsmanagement Bundesweit: 1,4
Ab es scheint tatsächlich schlechter als im Diplom benotet zu werden und Noten scheine sich bei 2.0 einzupendeln |
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rOYAL. Senior Member

 Anmeldungsdatum: 19.06.2008 Beiträge: 2007 Wohnort: Freiburg
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Verfasst am: 08 März 2010 - 10:18:08 Titel: |
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Jura: ø ausreichend  |
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erdbeere_ Senior Member

Anmeldungsdatum: 01.07.2008 Beiträge: 1357
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Verfasst am: 08 März 2010 - 11:37:18 Titel: |
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da hat jemand mal wieder nicht aufgepasst ....
die diplomnoten umfassen nur das hauptstudium, rechnet man die vordiplomsnoten mit rein hat man ein schoenes breites notenspektrum.... |
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Smutje Senior Member

Anmeldungsdatum: 18.07.2008 Beiträge: 3004 Wohnort: Gießen
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Verfasst am: 08 März 2010 - 13:39:47 Titel: |
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| Der_Hans_von_hier hat folgendes geschrieben: | | Wieso sollten sehr gute Leistungen mittelmäßig bewertet werden nur weil viele sehr gute Leistungen abgeben? |
Ein Auszug aus meiner PO:
"sehr gut: eine hervorragende Leistung"
Wenn nun jeder "sehr gut" ist, ragt dann jeder gegenseitig aus dem Jahrgang hervor, oder nehmen sich die sog. "Eliteunis" das Recht heraus, "sehr gut" im Vergleich zum Rest der Studierendenschaft zu bewerten? |
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Alias18 Full Member

Anmeldungsdatum: 20.12.2005 Beiträge: 236
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Verfasst am: 09 März 2010 - 00:58:44 Titel: |
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| Ich werde, um ehrlich zu sein, nie verstehen, warum Deutsche immer so einen unglaublichen Wert auf Noten legen. Der Noten-Fokus erzeugt ein völlig falsches Anreizsystem: Anstatt sich auf Inhalte und Verantsaltungen zu konzentrieren, die einem bei der individuellen Bildung weiterhelfen, fokussiert man sich darauf bessere Noten zu bekommen - dies kann manchmal kongruent mit dem Erwerb von mehr relevantem Wissen sein, oft genug aber eben auch nicht. Ich sehe ein, dass Noten als Signaling-Device für potentielle Arbeitgeber/Promotionsstätten usw. evtl wichtig sein können, aber darüber hinaus haben sie für mich wenig Wert. Ich sehe es eher als Glücksfall an, dass einige der von dir als "sog. Eliteunis" bezeichneten Institutionen durch ihre Vorauswahl und ihre Marke selbst sich einen so starken Signaling-Effekt erarbeitet haben, dass sie (zumindest teilweise danke Noteninfaltion) auf diesen Benotungszwang verzichten können (oder auch völlig, Harvard Law hat das Letter-Grade System gerade abgeschafft und führt Pass/Fail ein). Dies erlaubt es einem endlich sich Lehre, Studium und Inhalte selbst so zusammenzustellen, wie es für einen selbst und die eigene Entwicklung ideal ist. Voraussetzung ist natürlich ein motivierter und selbstangetriebener Studentenfundus, der eben keine Noten als stick braucht um angetrieben zu werden. |
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Der_Hans_von_hier Full Member

Anmeldungsdatum: 09.06.2008 Beiträge: 190
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Verfasst am: 09 März 2010 - 01:16:02 Titel: |
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| erdbeere_ hat folgendes geschrieben: | da hat jemand mal wieder nicht aufgepasst ....
die diplomnoten umfassen nur das hauptstudium, rechnet man die vordiplomsnoten mit rein hat man ein schoenes breites notenspektrum.... |
Hallo erdbeere_
In UK zählen die ersten Jahre auch nicht zur Endnote.
Ausserdem ging es mir nur darum aufzuzeigen, dass eben nicht nur in US/UK die Abschlussnoten gut sind, sondern auch in Deutschland. |
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someDay Senior Member

Anmeldungsdatum: 04.09.2005 Beiträge: 3889
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Verfasst am: 09 März 2010 - 02:05:54 Titel: |
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@Der_Hans_von_hier: Du verwirrst mich. Offensichtlich warst du nicht an einer englischen uni als undergrad und offensichtlich warst du nicht an einer amerikanischen uni. Solltest du in Oxbridge & co postgrad sein, dürftest du keine Zeit für unsinnige Foren haben. Insofern - Auslandssemester? Schottland?
Was die Noten angeht - deine Argumentation ist ein wenig problematisch. Du rechtfertigst gute Noten an Top Unis durch die Qualität der Studenten. Akzeptiert - aber wie kannst du ausschliessen, dass durch Selektion und Zufall es in den zitierten deutschen Studiengängen ebenfalls zu hoher Qualität der Studenten kam? Die zahllosen Studiengänge mit durchschnittlichen Noten zitierst du nicht. Zudem geht der Trend vor allem an "Eliteunis" dazu, die Notenvergabe strikter zu machen. In UK speziell gibt es keine sonderlich gute Korrelation zwischen Notenvergabe und Selektivität der Universität.
sD. |
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krank Junior Member

Anmeldungsdatum: 31.10.2008 Beiträge: 13
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Verfasst am: 24 März 2010 - 00:59:26 Titel: |
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ein bekannter meines vaters hat wirtschaftswissenschaften in harvard studiert und die geilsten stories auf lager. wenn er über die zeit dort redet ist es nur honig mit milch...
allerdings meinte er auch, dass es nur mit einem stipendium sinn macht dorthin zu gehen. anderfalls muss man sehr tief in die tasche greifen.
zum ruf und zum vergleich mit deutschen unis:
letzendlich ist es egal wo man studiert hat. es kommt auf das wissen, die persönlichkeit und wie man sie darbietet an. jemand der in harvard studiert hat weil er ein mega brain ist wird wohl jeden beruf bekommen den er will weil eben harvard auf seinem zeugniss steht. da gehen leute raus, die direckt nach dem studium als assistent eines ceo von einem börsennotiertem unternehmen arbeiten und relativ schnell in hohe positionen kommen...hier in deutschland bekann unter den oberen 10000. harvard etc gehört einfach wie jede andere elite uni bzw. hochkarätige privatuni zu den kaderschmieden der reichen. ausnahmen sind die genies.
stricken macht spaß |
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