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Jura studieren mit Anfang 30?
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Jura studieren mit Anfang 30?
 
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Shady
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Anmeldungsdatum: 03.12.2004
Beiträge: 114

BeitragVerfasst am: 09 Feb 2010 - 20:53:42    Titel: Jura studieren mit Anfang 30?

Hallo,

bin jetzt 30 und habe meine HZB erst auf dem 2. Bildungsweg erhalten. Konnte also vorher nicht an einer Hochschule studieren. Nun habe ich mich schon länger für Jura interessiert und auch zum SoSe 2010 die Zulassung in FFM bekommen.

Die Regelstudienzeit + Referandariat sagt mir, dass ich - wenn ich jetzt beginne - mit Ende 30 fertig sein werde. Nun frage ich mich, ob das Sinn macht bei Jura und ob man mit Ende 30 noch Chancen hat bei Jura einen Fuß in die Tür zu bekommen. Da ich neben dem Studium arbeiten muss, werde ich die Regelstudienzeit wahrscheinlich nicht einhalten können.

Soll ich es einfach probieren? Ich weiß, dass es im Fernstudium die Möglichkeit gibt WiRe zu studieren, aber das kommt bei mir nicht in Frage.
Nanette
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Anmeldungsdatum: 09.03.2009
Beiträge: 309

BeitragVerfasst am: 09 Feb 2010 - 21:23:36    Titel:

Ich studiere auch Jura und bin letztes Jahr 30 Jahre alt geworden. Bin jetzt im 4. Semester. Allerdings habe ich kein Abi, sondern habe den Studienplatz über Studieren ohne Abitur bekommen. Habe das Studium bis jetzt noch nicht bereut.
Bei uns in der Vorlesung sitzt ein ein älterer Herr. Ich schätze ihn, da er älter ist und graue Haare hat zwischen 50 und 60.
Rhyeira
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Anmeldungsdatum: 18.03.2008
Beiträge: 3012

BeitragVerfasst am: 09 Feb 2010 - 21:25:24    Titel: Re: Jura studieren mit Anfang 30?

Shady hat folgendes geschrieben:
Nun frage ich mich, ob das Sinn macht bei Jura und ob man mit Ende 30 noch Chancen hat bei Jura einen Fuß in die Tür zu bekommen.

Mit welchem Ziel studierst du denn Jura? Hast du ein bestimmtes Berufsbild im Auge?
Shady
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Anmeldungsdatum: 03.12.2004
Beiträge: 114

BeitragVerfasst am: 09 Feb 2010 - 21:28:55    Titel:

Ich bin da recht offen. Es geht nicht um die große Kohle.

Kann mir gut vorstellen in einer Firma in der Rechtsabteilung o. ä. zu sitzen. Muss auch nicht zwingend in den Staatsdienst.
Krawallbiene
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Anmeldungsdatum: 15.08.2005
Beiträge: 5181

BeitragVerfasst am: 09 Feb 2010 - 22:08:23    Titel:

Nanette hat folgendes geschrieben:
Bei uns in der Vorlesung sitzt ein ein älterer Herr. Ich schätze ihn, da er älter ist und graue Haare hat zwischen 50 und 60.


Das war bei mir auch so. Jedoch sind das meistens eher Gasthörer. Bei uns gibts extra solche Programme für Senioren. Die studieren bzw hören die Vorlesung nicht, weil sie danach Anwalt oder ähnliches werden wollen.
Gregsen
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Anmeldungsdatum: 30.01.2006
Beiträge: 523

BeitragVerfasst am: 10 Feb 2010 - 00:54:26    Titel:

@ Nanette: Wie genau funktioniert das mit studieren ohne abitur?

Grundsätzlich sage ich, wenns dir spaß macht dann tue es! Realistisch betrachtet wird es natürlich schwerer für dich in der arbeitswelt fuß zu fassen, aber mit nem guten examen stehen dir bei jura auch noch mit ende 30 alle türen offen. Im gegenteil kenne ich partner von großkanzleien die lebenserfahrung zu schätzen wissen. Sie wollen dann allerdings auch sehen dass du in deinen jahren vorm studium die zeit produktiv genutzt hast, auch wenn es nichts mit jura zu tun hat. Aber wenn du das kannst und gut bist, wirst du deinen platz aufjedenfall finden.

Viel erfolg!
AnwaltInSpe
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Anmeldungsdatum: 24.01.2010
Beiträge: 275

BeitragVerfasst am: 10 Feb 2010 - 01:04:30    Titel:

Hey Shady,

also auch ich kann dich bei deinem Vorhaben nur unterstuetzen. Bei mir ist es aehnlich. Ich werde auch an die 30 sein bis ich wirklich aktiv werden werde. Aber das macht mir gar nichts aus. Wir sind fast alle, wie es aussieht bis mindestens Mitte 60 berufstaetig. Was machen da ein paar Jahre mehr oder weniger aus, wenn man dafuer spaeter mehr Sicherheit und Einkommen hat? Dasselbe gilt meiner Ansicht nach auch fuer 40- Jaehrige. Mein Vater hat sich auch erst nach einer Gaertnerlehre und mehreren Jahren harter Arbeit ueber den zweiten Bildungsweg Abitur und Juristenbefaehigung erkaempft. Solange du denkst, dass du es durchhaelst und dein Ding ist, dann go for it!
Und selbst Obama war schon 27 als er sein 3-jaehriges Jurastudium begann. Also..tranquilo Wink

Aber falls du, wie du sagst, in der Rechtsabteilung einer Firma arbeiten moechtest und es dir nicht um die ganz grosse Kohle geht, dann wuerde ich dir das Unternehmensjurist-Studium empfehlen. Es macht dich nicht zum Volljuristen, aber gibt dir Befaehigung fuer gewisse rechtliche, anstaendig bezahlte Taetigkeiten.

http://bewerbung.uni-mannheim.de/index.php?abschlfach=82136
Nanette
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Anmeldungsdatum: 09.03.2009
Beiträge: 309

BeitragVerfasst am: 10 Feb 2010 - 07:24:50    Titel: Gutachtenstil Betrug

Hi, hab die kurze Frage zum Gutachtenstil bei Betrug. Hoffe jemand kann mir kurz helfen.

T müsste O über Tatsachen getäuscht haben. Eine Täuschung liegt bei der bewusst irreführenden Einwirkung auf das Vorstellungsbild des anderen vor. Dann die Subsumtion von dem Sachverhalt.
Tatsachen sind dem Beweis zuägnliche Ereignisse oder Zustände der Gegenwart oder Vergangenheim. Auch hier dann die Subsumtion und Ergebnis.
Oder ist es klausurtaktisch sinnvoll so zu schreiben?
T müsste O über Tatsachen getäuscht haben. Eine Täuschung liegt bei der bewusst irreführenden Einwirkung auf das Vorstellungsbild des anderen vor. Tatsachen sind dem Beweis zuägnliche Ereignisse oder Zustände der Gegenwart oder Vergangenheim. Dann die Subsumtion und Ergebnis.
Habe zwei verschiedene Fälle zum Betrug gelesen, wo es anders gemacht wurde. Wahrscheinlich ist mal wieder als vertretbar.
DANKE
möchtegernjurist
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Anmeldungsdatum: 09.06.2007
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 17 Feb 2010 - 12:05:28    Titel:

@Gregsen Ich habe vorher schon ein FH-Studium abgeschlossen, gearbeitet und nach ein paar Jahren gemerkt, dass ich mit 28 zu jung bin, um die nächsten vierzig Jahre ohne größere geistige Schäden das Gleiche zu machen.
Und ja, es ist ein gewaltiger Einschnitt, sich noch einmal auf die Schulbank zu setzen und zu sehen, wie die 19-Jährigen das alles locker machen. Da verliert man schon so manches mal die Lust. Tröstlich war aber zu erkennen, dass es im Examen eben auf mehr ankommt, als nur stur auswendig zu pauken und die x-te Theorie zum Eventualvorsatz (was auch immer das ist) drauf zu haben.
Mir taten jedenfalls die jungen, Unerfahrenen leid, die sich in der Examensvorbereitung abgeschottet haben und nur Panik schoben. Zwar ist Studium und Examen hart - aber gewiss nicht schwieriger als das alltägliche koordinieren von Familie, Job und Haushalt.
Klar muss jedenfalls sein, dass man tatsächlich dann mit 35 oder 40 zu alt für die Großkanzlei ist - aber mal ehrlich, wer tut sich das an und glaubt an "eine ausgewogene work-life-balance"?
Wer aber mit einem guten Gefühl an das Ganze ran geht und Spaß hat, dem wird es leicht fallen.

Man kommt im übrigen als älteres Semester sowohl mit den Professores als auch den Assistenten viel leichter ins Gespräch - und auch so öffnen sich manche Wege.



Von daher, wer schon einmal eine Familie gemanaget hat, braucht vor dem Studium keine Angst zu haben. Macht es einfach.
Shady
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Anmeldungsdatum: 03.12.2004
Beiträge: 114

BeitragVerfasst am: 15 März 2010 - 12:31:07    Titel:

Klappt es denn finanziell mit Familie, Kindern und nur Referandariat? Viel wird man ja nicht in dieser Zeit verdienen.

Und hast Du das mit Nebenjob und den Praktikas (Gerichtspraktikum) gut hinbekommen?
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