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Objekitve Zurechnung - Selbstgefährdung
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Der Digge
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Anmeldungsdatum: 20.08.2008
Beiträge: 260

BeitragVerfasst am: 10 Feb 2010 - 20:26:09    Titel: Objekitve Zurechnung - Selbstgefährdung

Hey habe folgende Frage:

Es geht hier um eine fahrlässige Tötung in den sog. "Verfolgerfällen".

Prüfungsstandort objektive Zurechnung.

PROBLEM: Selbstgefährdungshdlg. des Opfers.
grds. Prinzip der Eigenverantortlichkeit
ABER nur solange das Opfer bewusst und vollverantwortlich gehandelt hat.
--> dann nicht wenn unfrei.

Hier kommt dann die
Einwilligungslehre und die Exkulpaiotnslehre zum Tragen.

Kann mir die mal jemand erklären.

Habe nachgegoogelt und es kam raus dass unfrei nach der Einwilligungslehre durch entsprechende Anwendung der rechtfertigenden Einwilligung ermittelt wird.

Die sog. Exkulpationslehre ist mir vollkommen schleierhaft.

Wäre nett wenn mir da jemand helfen könnte.

P.S.: Warum kann man dies nicht unter den Grundsätzen der vis compulsiva lösen.

Vielen Dank Leuts
Gregsen
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Anmeldungsdatum: 30.01.2006
Beiträge: 523

BeitragVerfasst am: 10 Feb 2010 - 22:46:51    Titel:

Einwilligungslehre bedeutet soweit ich mich erinnere:

Als maßstab ob jemand eigenverantwortlich handelte, und somit eine eigenverantwortliche selbstgefährdung einging, wird der selbe maßstab genommen, wie bei der rechtfertigenden einwilligung.
Befand sich das opfer in einem zustand oder wissensstand bei dem man übertragen auf eine vorsatztat eine rechtfertigende einwilligung ablehnen würde, so liegt auch keine eigenverantwortliche selbstgefährdung vor.

Wie du dieses problem über vis compulsiva lösen willst ist mir dagegen nicht klar.
jones49
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Anmeldungsdatum: 04.06.2006
Beiträge: 373

BeitragVerfasst am: 11 Feb 2010 - 08:14:26    Titel:

Nach der Exkulpationslehre musst du überprüfen, ob sich das Opfer strafbar gemacht hätte, wenn es die zum Tod führende Handlung nicht an sich selbst, sondern an einem fiktiven Dritten verübt hätte, oder ob es nach den §§20,21 StGB entschuldigt wäre.
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