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§§ 226, 227
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Nanette
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Anmeldungsdatum: 09.03.2009
Beiträge: 309

BeitragVerfasst am: 14 Feb 2010 - 20:29:19    Titel: §§ 226, 227

Bei § 226, 227 gibt es den Prüfungspunkt tatbestandsspez. Gefahrzusammenhang. Hier gibt es einen Streit , ob man an die Körperverletzungshandlung oder an den Erfolg anknüpft.
Muss man den Streit immer hinschreiben?
Beim Prüfungspunkt: Sorgfaltspflichtverletzung:
Des weiteren müsste der Täter wenigstens fahrlässig hinsichtlich der schweren Folge gehandelt haben. Dieser Punkt wird oft weggelassen,denn die Verwirklichung des Grundtatbestands § 223 stellt schon in der Regel eine Sorgfaltspflichtverletzung dar.
Schreibt man, um den Korrektor glücklich zu machen, nicht die Definition hin und subsumiert kurz und erwähnt kurz, dass im Grundtatbestand schon eine Sorgfaltspflichtverletzung zu sehen ist. Oder soll man den Prüfungspunkt ganz weglassen? Oder soll kurz im Urteilsstil schreiben, dass die Sorgfaltspflichtverletzung schon in der Verwirklichung des Grundtatbestands zu sehen ist.
DANKE.
Ronnan
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Anmeldungsdatum: 08.09.2008
Beiträge: 2295
Wohnort: Karlsruhe, Residenz des Rechts

BeitragVerfasst am: 14 Feb 2010 - 21:26:53    Titel:

wenn der streit egal ist, sollte man ihn auf jeden fall nicht entscheiden
ob man zumindest kurz die beiden ansichten aufzeigt ist wmgl geschmackssache
ich denke es ist aber sicherer zumindest einen satz zu zu schreiben

selbiges gilt für die 2. frage
Nanette
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Anmeldungsdatum: 09.03.2009
Beiträge: 309

BeitragVerfasst am: 15 Feb 2010 - 07:49:14    Titel:

Danke
Der Digge
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Anmeldungsdatum: 20.08.2008
Beiträge: 260

BeitragVerfasst am: 15 Feb 2010 - 10:08:23    Titel:

Hmm ich frage mich gerade ob es für den gefahrspezifischen Zusammenhang ausreicht eine fahrlässige Bedehung der Quali im Grundtatbestand zu sehen.

Denn bezieht sich die Fahrlässigkeit nicht auf den Eintritt der schweren Folge:

Diese müsste doch dann obj. sorgfaltswidrig herbeigeführt und
vorraussehbar gewesen sein.

Oder seh ich da was falsch?
Ronnan
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Anmeldungsdatum: 08.09.2008
Beiträge: 2295
Wohnort: Karlsruhe, Residenz des Rechts

BeitragVerfasst am: 15 Feb 2010 - 11:46:23    Titel:

der gefahrspezifische zusammenhang ist noch mehr als bloße fahrlässigkeit
die verwirklichte todesfolge muss eine typische folge der begangenen kv sein und mit deren eigentümlicher gefährlichkeit verknüpft sein
es muss sich gerade die gefährlichkeit der kv verwirklicht haben
Nanette
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Anmeldungsdatum: 09.03.2009
Beiträge: 309

BeitragVerfasst am: 15 Feb 2010 - 16:04:33    Titel:

@Ronnan. Seh ich auch so. Die Frage ist nur, wie schreibt man das hin, ohne den Korrektor zu verärgern. Ich würde wegen dem Gutachtenstil die Definition hinschreiben und kurz subsumieren und noch den Hinweis anbringen, da die Sorgfaltspflichtverletzung schon in dem Grundtatbestand.
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