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Große Übung Strafrecht, SS 2010 Marburg
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engelchen0604
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Anmeldungsdatum: 11.08.2008
Beiträge: 78

BeitragVerfasst am: 17 Feb 2010 - 07:58:24    Titel: Große Übung Strafrecht, SS 2010 Marburg

Moin!

Schreibt jemand die HA in der Großen StrafR-Übung bei Prof. Safferling mit und möchte sich austauschen?

LG
iiiisaaaa
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Anmeldungsdatum: 27.02.2010
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2010 - 20:22:35    Titel:

ich bin dabei Smile
bin aber gerade erst am einlesen, habe so viel vergessen :-/

so viel bis jetzt :

N
- Betrug ?
- Urkundenfälschung
- Nötigung

in Mittäterschaft mit A

A: 242 (-) 248 b
-fahren ohne fahrerlaubnis

N: trunkenheit am steuer
diebstahl der flasche (verjährt)

X: Diebstahl (???)
engelchen0604
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Anmeldungsdatum: 11.08.2008
Beiträge: 78

BeitragVerfasst am: 01 März 2010 - 12:02:28    Titel:

Hey!

Schön, dass Du dabei bist! Smile

Warum hast Du bei X Diebstahl angenommen?? Wegen des Darlehens?? Ich dachte hier eher an Betrug, aber auch nur, wenn am Ende noch Platz ist!

Bei den übrigen bin ich mir aber auch noch nicht ganz sicher. 20 Seiten ist ganz schön wenig für den SV, find ich! Crying or Very sad

Naja, auf jeden Fall erstmal viel Glück! Razz
Studentin107
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Anmeldungsdatum: 18.08.2009
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 24 März 2010 - 19:53:32    Titel:

.... kann noch jemand ein paar hilfreiche tipps geben?!? oder vielleicht sogar eine kleine lösungsskizze?

mh, wie viele tatbestände habt ihr denn so ca. angeprüft?
engelchen0604
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Anmeldungsdatum: 11.08.2008
Beiträge: 78

BeitragVerfasst am: 26 März 2010 - 13:35:49    Titel:

Hey!

Lass uns doch mal mit A beginnen. Wink

Bei mir gehen nur die §§ 240, 248 b durch. § 249 scheitert an der Zueignungsabsicht, § 253 an der nicht vorhandenen Vermögensschädigung.

Wie sieht's bei Dir aus?

LG
engelchen0604
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Anmeldungsdatum: 11.08.2008
Beiträge: 78

BeitragVerfasst am: 28 März 2010 - 11:46:50    Titel:

Wie ist es zu werten, wenn A sich wegen des Wortbruchs des X zu seinem Vorgehen berechtigt fühlt?

Für Außenstehende hier der SV-Abschnitt:

Xaver (X) ist nicht nur Arbeitskollege des Albert (A), sondern auch seit Kindestagen dessen bestern Freund. Und als solcher half ihm A vor zwei Jahren durch eine zinslose Darleihe in Höhe von 10.000,00 EUR aus einer existenziell bedrohlichen „Patsche“ heraus. Besiegelt wurde dieses Darlehen lediglich durch einen Handschlag unter Freunden, verbunden mit dem festen Versprechen, es ganz schnell zurück zu leisten, spätestens in einem Jahr.

A steckt nun selbst in Zahlungsschwierigkeiten und bittet den X bereits seit einem halben Jahr vergeblich um Rückzahlung des Geldes. X vertröstete ihn stets und schlägt ihm vor, in deren gemeinsamer Lieblingskneipe „Zum Alten Schneider“ ein klärendes Gespräch zu führen. X ist es dabei sehr wichtig, dass die Geldschwierigkeit nicht zum Bruch der Freundschaft führt, weshalb ihm dieses Gespräch von großer Bedeutung ist. A, der wegen verschiedener Ver-kehrsverstöße die Fahrerlaubnis für sechs Monate entzogen bekam, sagt dem X das Treffen unter der Bedingung zu, dass dieser ihn nach dem Gespräch mit seinem Pkw nach Hause fah-ren würde. Dieses Versprechen gibt ihm X gern.

Am Abend in der Kneipe kommt es zwischen A und X wegen der unterschiedlichen Rück-zahlungsvorstellungen jedoch zu einem heftigen Streit. Dabei droht A dem X wutentbrannt eine Klage auf Rückzahlung der 10.000,00 EUR an. X kontert provokant, dass A nichts Be-weisfähiges gegen ihn in der Hand habe, da es weder einen schriftlichen Vertrag noch eine Quittung und auf Grund der Barzahlung auch keinen Überweisungsbeleg über die 10.000,00 EUR gäbe. Zudem weigert sich X, das Versprechen, den A nach Hause zu fahren, einzulösen, da er entgegen seines eigentlichen Vorhabens nun doch mittlerweile reichlich Alkohol getrun-ken hätte und sich daher nicht mehr zum Führen des Wagens im Stande sieht. A solle sich doch ein Taxi nehmen. Über diese Frechheit eines weiteren Wortbruchs noch mehr aufge-bracht packt A den X beim Kragen und fordert den Autoschlüssel heraus, um das Fahrzeug selbst nach Hause zu steuern. Er hat dabei von vornherein vor, das Auto am nächsten Tag wieder zu X zurückzubringen. A erhält schließlich die Autoschlüssen von dem wütenden X, wobei ungeklärt bleibt, ob X ihm die Schlüssel aus Angst vor gewalttätigen Ausbrüchen aus-händigte oder ob A die Schlüssel selbst an sich riss. A fühlt sich wegen des Wortbruchs des X zu seinem Vorgehen berechtigt. Bei der Fahrt setzt er den Pkw jedoch auf rutschiger Fahrbahn - obschon er völlig nüchtern ist - in den Graben. Er muss das glücklicherweise unbeschädigte Auto zurücklassen und geht den letzten Kilometer zu Fuß nach Hause.

Welche §§ kann man hier sinnvollerweise noch anprüfen?

Hab also §§ 249 I, 242, 240, 253, 248 b StGB und § 21 I Nr. 1 StVG bzgl. des A und § 21 I Nr. 2 StVG bzgl. des X.

Wie seht ihr das?? Question
JuraHD2010
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Anmeldungsdatum: 10.03.2010
Beiträge: 500

BeitragVerfasst am: 28 März 2010 - 14:30:40    Titel:

Das ist dann wohl ein Erlaubnisirrtum. Schließlich geht er hier von einem Rechtfertigungsgrund (Wortbruch des Opfers) aus, den es so nicht gibt.
engelchen0604
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Anmeldungsdatum: 11.08.2008
Beiträge: 78

BeitragVerfasst am: 28 März 2010 - 19:03:33    Titel:

Ok!

Zu prüfen ist dieser Erlaubnisirrtum aber doch nur bei § 240 in der Rechtswidrigkeit, oder?
M. E. fallen die §§ 249, 242, 253 weg, oder???
Necrodelic
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Anmeldungsdatum: 20.08.2009
Beiträge: 29

BeitragVerfasst am: 30 März 2010 - 13:49:14    Titel:

Jo , habe das auch in der Rechtswidrigkeit geprüft und schließlich an der Vermeidbarkeit scheitern lassen.
Ansonsten hab ich das genauso gemacht wie du. Meine einzige Frage ist zu den Konkurrenzen von §§ 240, 248 b und 21 StVG? Wie mache ich das denn am Ende dann?Hat da irgendjemand eine Idee. Hab das irgendwie noch nicht so gut drauf.
engelchen0604
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Anmeldungsdatum: 11.08.2008
Beiträge: 78

BeitragVerfasst am: 30 März 2010 - 14:50:27    Titel:

Ach, schön. War mir da nicht ganz so sicher!

Bei A hab ich im I. Abschnitt eine Strafbarkeit wegen §§ 240, 248 b StGB in Tateinheit mit § 21 StVG angenommen, weil verwirklicht durch die gleiche Handlung. Aber korrigiert mich, wenn ich falsch liege! Wink

Hast Du bei der Raub-Prüfung den Schlüssel und das Auto gemeinsam oder separat geprüft? Wollte es aus Platzgründen eigentlich zusammen machen, aber das passt an einigen Stellen nicht so ganz.

Was hast Du weiter geprüft?

Besonders bei der ganzen Sache mit dem gefaketen Vertrag hab ich Schwierigkeiten, das alles in eine passende Form zu bringen! Crying or Very sad
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