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Große Übung Strafrecht, SS 2010 Marburg
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Necrodelic
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Anmeldungsdatum: 20.08.2009
Beiträge: 29

BeitragVerfasst am: 31 März 2010 - 11:31:15    Titel:

Genauso wollte ich das im ersten Handlungsabschnitt auch machen, mit der Strafbarkeit des A.
Ich habe das bisher zusammengepüft, aber hab dann doch während des Schreibens gemerkt, dass man da doch an Grenzen stößt. Werde die Hausarbeit nun erstmal zu Ende schreiben und eventuell dann nochmal Änderungen vornehmen.
Also ich hab im Handlungsabschnitt A, den Geschehnissen in und um die Kneipe, noch § 242 am Benzin geprüft. Das aber verneint, weil das die Priviligierung des § 248 b aushöhlen würde. Dann habe ich noch § 142 kurz angeprüft, fällt natürlich auch raus.Weiß nicht, ob das vielleicht unnötig ist, den zu prüfen. Wenn ich am Ende Platzmangel bekommen sollte, werd ich das wieder löschen.Ansonsten habe ich noch im Handlungsabschnitt B, also der Planung in der Wohnung des N, § 242 I wegen des Diebstahls am Wein bejaht und § 257 bzgl. A geprüft, aber an der Tathandlung scheitern lassen. MAg auch überflüssig sein, aber ich prüf lieber erstmal alles, was mir so in den Sinn kommt und selektiere dann noch;)
Und zum letzten Handlungsabschnitt hab ich mir bisher nur Gedanken gemacht. Wollte damit heute anfangen. Weiß nicht genau, was man da jetzt prüfen sollte? § 315 c bzgl N, § 263, 25 II bzgl. A und N?....was hast du so geprüft?
lg
Necrodelic
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Anmeldungsdatum: 20.08.2009
Beiträge: 29

BeitragVerfasst am: 31 März 2010 - 12:19:27    Titel:

wobei ich mich auch frage, ob es sinnvoll ist beide zusammen zu prüfen. Wahrscheinlich eher nicht, weil im Sv ja lediglich A bei der TAtausführung genannt wird, bis zum Zeitpunkt, in dem N den X mit dem Brieföffner bedroht. Zudem scheidet § 263 aber wahrscheinlich aus, dazu habe ich dies gefunden.
"Wird die Unterschrift unter ein Blankett erschlichen und anschließend planmäßig in schädigender
Weise ausgefüllt, tritt keine unmittelbare Vermögensschädigung ein, sondern dem Täter
nur die Möglichkeit gegeben, einen Schaden herbeizuführen; diese Tat ist strafbar nach § 267 Abs. 1
aber nicht nach § 263."
Könnte man ja denke ich mal auch auf diese Rückzahlungsvereinbarung anwenden.
engelchen0604
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Anmeldungsdatum: 11.08.2008
Beiträge: 78

BeitragVerfasst am: 01 Apr 2010 - 15:49:32    Titel:

Hey!

Bei den Geschehnissen bei X bin ich noch gar nicht. Werd mich über Ostern damit befassen. Dann kann ich Dir Bescheid sagen? Smile

Hab die Prüfung bzgl. der Kneipenvorfälle jetzt so abgeändert, dass ich Autoschlüssel und Auto separat geprüft habe, nachdem ich mehrere Übungsfälle gefunden habe, die das auch so machen.

Wie hast Du das eigentlich mit dem Rückführungswillen gemacht?? Wollte ihn eigentlich verneinen und damit auch den Enteignungsvorsatz. Hab jetzt aber was gefunden, wonach eine Enteignung angenommen wird, wenn der Täter zwar bei Wegnahme den Rückführungswillen hatte, diesen aber danach aufgegeben hat.
Ich finde, das ist doch vorliegend auch der Fall, nachdem der A das Auto nach dem Unfall einfach im Graben liegen gelassen hat. Andererseits steht auch im SV, er MUSSTE das Auto zurücklassen, was doch dafür spricht, dass er es nicht freiwillig zurückließ. Aber dann könnte man über die Umstände nur spekulieren, weshalb ich doch eher für fehlenden Rückführungswillen bin.
Dann ist A aber auch wg. § 249 strafbar.

Was meinst Du??

Je näher der Abgabetermin rückt, umso mehr Fragen treten auf. Sad Ist das bei Dir auch so??
Studentin107
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Anmeldungsdatum: 18.08.2009
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 01 Apr 2010 - 16:37:49    Titel:

hab da noch eine frage zu der nötigung durch A. wie habt ihr das denn eingebaut, dass es ungeklärt bleibt ob X ihm die schlüssel aus angst gibt oder er sich den schlüssel selbst genommen hat.
zu dieser problematik find ich rein gar nichts Sad
engelchen0604
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Anmeldungsdatum: 11.08.2008
Beiträge: 78

BeitragVerfasst am: 01 Apr 2010 - 16:44:09    Titel:

Hab erst alles so geprüft, als hätte A den Schlüssel an sich gerissen (Variante 1), und dann so, als hätte er ihn von X erhalten (Variante 2).
Dann am Schluss nach der Wahlfeststellung entscheiden, was für den A am günstigsten ist.

Hilft Dir das?
Necrodelic
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Anmeldungsdatum: 20.08.2009
Beiträge: 29

BeitragVerfasst am: 03 Apr 2010 - 14:44:04    Titel:

Also ich habe Schlüssel und Auto immernoch versucht gemeinsam zu prüfen,weil ich glaube ansonsten niemalls die nötige Seitenanzahl einhalten kann. Hast du die Übungsfälle diesbzeüglich im Internet gefunden oder daheim?hab nämlich dazu leider vergebens etwas gesucht.
Habe das auch gefunden mit dem Rückführungswillen, aber ich habe ihn weiterhin bejaht. Sicherlich hätte er sich noch bemühen können, das Auto wirklich zu X zu transportieren. Aber im Sachverhalt steht ja auch nicht ausdrücklich, dass er diesen Rückführungswillen nicht mehr hat. Er übergibt X ja sogar den Schlüssel(sicher mit dem Hintergedanken,die UNterschrift dadurch zu ergattern;)).Solange die Rückführung nicht mit einem zu erheblichen Aufwand zu erreichen ist, ist weiterhin von einem Rückführungswillen auszugehen( Schönke/Schröder/Eser, § 242, Rn. 54.).Aber deine Argumentation ist schlüssig und die würde ich genauso gut vereteten.Aber so spare ich mir auch wieder vielleicht eine Seite zur weiteren Ausführung zu § 263:).Also ich habe auch geschwankt und mich dann dafür entschieden.
Also beim letzten Handlungsabschnitt krieg ich wirklich nicht viel auf die Reihe. Mir gehts genauso, dass noch so viele Fragen offen sind. Sind A und N hier zum Beispiel gemeinsam zu prüfen?Liegt hier überhaupt ein vollendeter Betrug vor, weil X ja kurz vor der Beendigung der Unterschrift den Schwindel bemerkt?Ist dann der ver. Betrug in Mittäterschaft zu prüfen?Wie wirkt sich der Exzess von N aus?grds. ist dieser nicht zurechenbar, aber A hat auch nichts dagegen unternommen, sogar das Schriftstück eingesteckt?wie ist der Rücktrittsversuch zu bewerten?das sind alles Fragen, die ich mir grad stelle und so ein wenig hilflos bin. Ich mag Strafrecht nicht-.-
lg
Necrodelic
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Anmeldungsdatum: 20.08.2009
Beiträge: 29

BeitragVerfasst am: 06 Apr 2010 - 21:38:48    Titel:

He,
und habt ihr über die Feiertage etwas herausfinden können bzgl. des letzten handlungsabschnittes?Ich musste leider arbeiten und hatte kaum Zeit, bin deshalb etwas unter Zugzwang und komme dort einfach nicht weiter.
Wäre nett, wenn ihr mir weiterhelfen könntet.
lg necro
engelchen0604
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Anmeldungsdatum: 11.08.2008
Beiträge: 78

BeitragVerfasst am: 10 Apr 2010 - 16:46:42    Titel:

Hey!

Also, ich werd das jetzt wahrscheinlich so machen im letzten Abschnitt:

Betrug nur als Versuch, weil X seine Unterschrift ja bis zum Bemerken des Irrtums nur zur Hälfte gezeichnet hatte. Ganz vollständig wurde sie erst durch die Nötigung durch N.

Entsprechend bei N Betrugsversuch in Mittäterschaft, weil ja die Pläne und der Darlehensvertrag von beiden gleichwertig stammen. A hat ja hier nur die Tat ausgeführt.

Weiterhin Nötigung durch N.

Ein Problem ist noch, ob A dadurch, dass er den Vertrag zerrissen hat, wirksam zurückgetreten ist. Geht das beim Versuch??

Mehr hab ich nicht gefunden, aber für mehr hab ich auch keinen Platz! Sad
Necrodelic
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Anmeldungsdatum: 20.08.2009
Beiträge: 29

BeitragVerfasst am: 11 Apr 2010 - 10:25:09    Titel:

Habe genau das auch geprüft. Den Rücktritt habe ich allerdings abgelehnt bzgl. des Betruges, weil es sich ja denke ich mal um einen fehlgeschlagenen Versuch handelt. Es ist A und N nicht mehr möglich ihr Ziel zu erreichen, nämlich den X zu täuschen, weil die Täuschungshandlung aufgeflogen ist. Wobei ich das irgendwie auch wieder hart finde. Weil der Erfolg letztlich durch eine andere Tat verwirklicht wurde. Hatte auch was gelesen über einen Rücktritt, der nur teilweise verwirklicht wird. Aber das verwirrt mich noch sehr.Hoffe, dass ich des bis Donnerstag auf den Schirm kriege. Hast du das Vorgehen des N mit dem Brieföffner, dann als Exzess gewertet, der A nicht zuzurechnen ist?Hab das grds. erstmal bejaht, aber dann festgestellt, dass er durch das billigen der Tat(nämlich durch das Einstecken des Schriftstückes) diese Handlung doch zuzurechnen ist. Hab bei N dann auch noch räuberische Epressung geprüft.
engelchen0604
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Anmeldungsdatum: 11.08.2008
Beiträge: 78

BeitragVerfasst am: 11 Apr 2010 - 12:20:25    Titel:

Nee, hab hier dem A die Handlung des N schon zugerechnet, weil er ja den Vertrag dann eingesteckt hat. Dass er ihn später zerriss, fällt hier m. E. nicht ins Gewicht, weil die Tat doch schon beendet/vollendet war.

Was hältst Du von einer Strafbarkeit der beiden nach § 267?? Weiß nicht, ob ichs schonmal angesprochen hab, glaub nicht.
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