Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

Hausarbeit Köndgen Bonn BGB
Gehe zu Seite 1, 2  Weiter
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Hausarbeit Köndgen Bonn BGB
 
Autor Nachricht
fetto
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 17.02.2010
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 17 Feb 2010 - 12:49:53    Titel: Hausarbeit Köndgen Bonn BGB

Hat jemand Ideen oder ähnliche Fälle, Urteile etc. zur Hand?

Der alleinerziehende V schließt bei der X-AG (X) einen Laufzeit-Handynutzungsvertrag mit SMS-Flatrate auf seinen Namen ab. Die Möglichkeit, die Internetnutzung zu deaktivieren, lehnt er ausdrücklich ab. Das Mobiltelefon bekommt seine 14-jährige Tochter (T), damit sie während ihrer zunehmenden außerhäuslichen Aktivitäten erreichbar ist und mit ihren Freundinnen simsen kann. Die Rechnung über die monatliche Grundgebühr von 4,95 € und Beträge für kurze Anrufe gibt V an T weiter, die den Betrag von ihrem Taschengeldkonto überweist.
T will das neue Handyspiel Prinzessinnenzauber haben. Sie ruft mit einem PC die Internetseite des Anbieters Z auf. Unter dem blinkenden Text „Hole dir jetzt Prinzessinnenzauber auf dein Handy! Super Angebot: Statt 3,49 € heute nur 0,49 €!“ stehen Hinweise zum Download: Es müsse eine Premium-SMS, deren Kosten 0,49 € betragen, mit dem Stichwort „Prinzessinnenzauber“ an eine Anforderungsnummer des Z geschickt werden, daraufhin erhalte man die Antwort-SMS mit dem Downloadlink. Das Entgelt für die SMS lasse Z bei Vertragshandys vom Telefonanbieter durch Rechnung einziehen und bei Prepaid-Handys vom Guthaben abbuchen; bei Prepaid-Handys werde die Antwort-SMS nur verschickt, wenn der Telefonanbieter im Online-Billing signalisiert, dass das Konto gedeckt ist. Ebenfalls liest T, dass beim Download auf das Handy je nach Telefonanbieter Kosten für die Internetnutzung entstehen.
Um die unglaubliche Chance, das Spiel fast umsonst zu bekommen, nicht zu verpassen, schickt T wie beschrieben eine SMS an Z und erhält daraufhin die Antwort-SMS mit dem Downloadlink, über den sie das Spiel auf das Handy herunter lädt.
Als V auf der Handyrechnung der X die separat ausgewiesenen Beträge von 0,49 € für die Anforderungs-SMS und 0,30 € für die Internetnutzung sieht, ist er verärgert und erinnert T daran, für was das Handy gedacht war. T findet das Spiel schnell langweilig und überweist nur die Grundgebühr. Gesprächskosten sind in diesem Monat nicht angefallen.
1. Hat X aufgrund der (unproblematisch zu unterstellenden) Einziehungsermächtigung gegen T oder V einen vertraglichen Anspruch auf Zahlung der 0,49 €?
2. Hat X gegen T oder V einen vertraglichen Anspruch auf Zahlung der 0,30 €?
Abwandlung:
Bevor V den Laufzeitvertrag bei X unterschreibt, wird ihm ein Formular vorgelegt, das standardisierte Vertragsbedingungen enthält. Dort heißt es unter anderem:
§ 7.2 Pflichten des Kunden
Hat der Kunde Dritten die Nutzung des Mobiltelefons gestattet, so hat er für deren Verhalten wie bei eigener Nutzung einzustehen.

Am Schluss des Formulars bestätigt V mit seiner Unterschrift, dass er vom Inhalt des Textes Kenntnis genommen hat.
Hat X nun einen vertraglichen Anspruch gegen V auf Zahlung der 0,49 € oder 0,30 €?
Jejihev
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 18.02.2010
Beiträge: 3
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 18 Feb 2010 - 15:21:57    Titel:

hey, woher haste DIESEN Sachverhalt?

auf der Seite wo man den runterladen kann gibts keine Abwandlung.
fetto
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 17.02.2010
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 18 Feb 2010 - 20:30:52    Titel:

scheint für diejenigen, die nicht l-z vor ihrem nachnamen stehen haben als nette zusatzaufgabe gestellt worden zu sein!
***126***
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 22.02.2010
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 22 Feb 2010 - 14:29:35    Titel:

Hey!Muss die Hausarbeit auch schreiben weiß aber ehrlich gesagt nicht wirklich wie man am Besten anfängt.Welchen § würdet ihr hier denn prüfen?§433??
Lg
bgbohnee
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 22.02.2010
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 22 Feb 2010 - 16:35:30    Titel:

Wenn ich dich richtig verstehe, willst du damit anfangen § 433 zu prüfen bezüglich des Kaufs des Handyspiels bei Z. Daraus ließen sich ja aber erst einmal nur Ansprüche des Z herleiten.

Einzige Anspruchsgrundlage ist daher der Handyvertrag zwischen V und X, oder?

Aus diesem können meiner Meinung nach gegen T schon mal gar keine Ansprüche entstehen, sondern lediglich gegen V. Womit dieser Punkt ja recht schnell abgehakt wäre.

Dazu erst mal Zustimmung/ Kritik?
fetto
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 17.02.2010
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 22 Feb 2010 - 16:43:04    Titel:

ansprüche gegen t nicht zu prüfen heißt aber, man lässt taschengeldparagraph und stellvertretung und vollmacht usw. völlig außer acht, ob das so sinnvoll ist?
ich weiß auch nicht zwingend wo ich mit welcher grundlage anfangen soll, könner wären hier von vorteil Smile
bgbohnee
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 22.02.2010
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 22 Feb 2010 - 17:51:49    Titel:

Ansprüche gegen T nicht zu prüfen (also prüfen würd' ich prinzipiell ja schon, nur eben verneinen) muss nicht heißen den Vertrag zwischen V/T und Z nicht zu prüfen. Ich denke, dass der nur relevant dafür ist, ob X einen berechtigten Anspruch gegen V hat.

Zwischen X und T besteht einfach kein Vertrag (zwei übereinstimmende WE... könnten ja höchstens noch im Wählen der Nummer selbst liegen). Einzig logische Folgerung daraus: Es existieren auch keine vertraglichen Ansprüche der X gegen T.
***126***
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 22.02.2010
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 23 Feb 2010 - 19:04:00    Titel:

hätte jetzt mit 433 angefangen..oder nicht?welchen § kann man denn am besten prüfen?verstehe nicht so ganz wie man die verbindung zwischen dem vertrag zwischen z und t darstellt und dem anspruch des x auf zahlung?in dem sachverhalt geht es ja hauptsächlich um den vertrag zwischen z und t, aber zu prüfen ist der anspruch zwischen x und t bzw. v.. :(
JJO to the floor
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 24.02.2010
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 24 Feb 2010 - 10:51:41    Titel:

hallo..
also, dieser Sachverhalt ist eindeutig viel zu übel. Sad
warum kommt ihr denn auf § 433? versteh ich nicht!
das sind doch dienstleistungen die da angeboten werden. und für diese dienstleistungen werden doch entgelte bezahlt, sodass nach meiner logik nur ein anspruch aus § 611 I in frage kommt. ich meine es geht schließlich nicht um das handy.. oder hab ich das kompett missverstanden?

x hat gegen die T keinen vertraglichen anspruch. vielmehr liegt das augenmerk hier bei anspruch des X gegen den V, was auch einleuchtet, denn da kann wirklich jedes anfallende problem erörtert werden.
das größte problem ist einfach nur, dass der sachverhalt nicht wirklich konkret verfasst worden ist m.E. aber naja.. was solls? Rolling Eyes

wünsche gutes gelingen. Laughing
schmui
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 10.03.2010
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 11 März 2010 - 19:13:38    Titel:

leute ist das die große übung???
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Hausarbeit Köndgen Bonn BGB
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite 1, 2  Weiter
Seite 1 von 2

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum