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Hausarbeit Strafrecht III, Uni Frankfurt, WS09/10
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Hausarbeit Strafrecht III, Uni Frankfurt, WS09/10
 
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Sadaf
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Anmeldungsdatum: 14.02.2010
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 22 Feb 2010 - 18:10:22    Titel: Hausarbeit Strafrecht III, Uni Frankfurt, WS09/10

Wer schreibt Strafrecht III Hausarbeit beim Prof. Albrecht in diesem Semester (09/10) ??
Minoo
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Anmeldungsdatum: 23.02.2010
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 01 März 2010 - 23:48:37    Titel:

§§ 253, 12 II, 23 I versuchte Erpressung
§ 153 uneidliche Falschaussage
§ 154 Meineid
§ 157 Aussagenotstand
§ 263 Prozeßbetrug
§ 160 Verleitung zur Falschaussage / § 26 Anstiftung
§ 202 Briefgeheimnis
§ 263 Betrug
§ 263 Prozeßbetrug
SanZeh
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Anmeldungsdatum: 13.02.2010
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: 03 März 2010 - 21:15:33    Titel:

Hallo Minoo,
schreibe auch die HA,
ich denke deine § stimmen soweit, könntest du deine Schwerpunkte bzw. Problematiken schildern, die zu diskutieren wären zB. beim Briefgeheimnis, hast du dazu Literatur oder ein Urteil usw.
Sw10
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Anmeldungsdatum: 18.08.2008
Beiträge: 100

BeitragVerfasst am: 08 März 2010 - 09:26:43    Titel:

hallo,

ich schreibe die HA auch. ich stimme mit § auch überein. Schwierigkeiten bereitet mir der 3. Tatkomplex: G kündigt A "ohne dass diese Maßnahme sozial gerechtfertigt wäre." das bedeutet für mich, dass A die Wiederaufnahme seines Arbeitsverhältnisses einklagen kann und auch gute Chancen bei der Durchsetzung seiner Forderung beim Arbeitsgericht hat (oder nicht?). Hier liegt mein Problem: inwiefern stellt das eine rechtswidrige Bereicherungsabsicht dar?
Wie habt ihr das Problem gelöst? Wäre gut, wenn einer antworten würde.

lg
Slang1983
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Anmeldungsdatum: 06.03.2009
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 08 März 2010 - 12:25:53    Titel:

Also ich hab die Erpesssung nicht durchgehen lassen,weil keine Vermögensverschiebung stattfindet.
Die Arbeitsleistung steht im einen gegenseitigen Verhältnis zum Lohn.Steht irgendwo im Beck'schen Kommentar

Hab dann Nötigung geprüft und da passt ja das "empfindliche Übel",da dem Arbeitgeber nicht unerhebliche Sanktionen drohen wegen dem Betrug.
Ob das jetzt der Masterplan ist sei mal dahingestellt....
Sw10
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Anmeldungsdatum: 18.08.2008
Beiträge: 100

BeitragVerfasst am: 08 März 2010 - 13:14:38    Titel:

hallo Slang1983!

danke für die Antwort! ich habe die Rechtswidrigkeit der Bereicherung ebenfalls verneint, war mir aber nicht sicher.

Geht bei dir die Nötigungsprüfung durch? Ich fliege da auch raus, da A, m.E., nicht über dem Stadium der Vorbereitungshandlung hinausgeht.
Slang1983
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Anmeldungsdatum: 06.03.2009
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 09 März 2010 - 02:48:46    Titel:

Das ist ja genau eines der Probleme,ob es noch Vorbereitungshandlung ist oder doch ein Versuch.
Hab mir bis jetzt nur die Lösungsskizze gemacht und noch werde erst die Tage mit schreiben anfangen.

Würde aber eher von einem Versuch ausgehen.
Der XYZ ( der Schwerenöter,weiß jetzt nicht wie er heißt) hat bis auf den letzten Schritt alles getan um den Tatbestand der Nötigung zu erfüllen.
ich denk mal der Punkt ist hier,dass er den Brief in der Geschäftsstelle aufbewahrt hat und diesen nicht besonders versteckt hat,so dass die Möglichkeit der Entdeckung möglich ist oder zumindest nicht ausgeschlossen werden kann.Zudem hat der Geschädigte als Arbeitgeber ständig Zutritt zu den Geschäftsräumen.
Hier muss man halt schauen,welche Vorsatzform erforderlich ist.
Bei Dolus eventualis,reicht es ja schon aus,wenn die schädigende Handlung eintreten könnte,was hier der Fall wäre.

Ein anderes Ergebnis kann natürlich durch entsprechende Argumente auch gut vertreten werden.Wie ist halt so ist bei Jura.

Wer Lust hat mal ein bißchen zu quatschen am Mittwoch kann sich ja mal melden.
SanZeh
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Anmeldungsdatum: 13.02.2010
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: 11 März 2010 - 10:38:00    Titel:

Hallo Slang,
bin auch der Meinung das es schon ein Versuch darstellt, nur was mir doch noch Probleme bereitet ist, das beim Versuch der Täter schon all das getan haben muss, damit keine Zwischenschritte mehr benötigt werden, damit der Tatbestand erfüllt wird und außerdem ob er nach seiner Vorstellung schon alles dafür getan hat, damit ohne weitere Zwischenschritte der Tatbestand erfüllt wird. Nach seinem Plan hängt ja die Tatausführung noch davon ab, wie das Gespräch mit seinem Chef verläuft, also ist nach seiner Vorstellung noch ein Zwischenschritt notwendig, bevor er den Tatbestand verwirklichen will 0der??? Was habt ihr eigentlich noch für Problematiken entdeckt, wäre über Tipps wirklich froh!!!
luzi2010
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Anmeldungsdatum: 19.02.2010
Beiträge: 24

BeitragVerfasst am: 12 März 2010 - 13:23:56    Titel: mal so

zu der Erpressung die stellt eindeutig einen Versuch da. Die Frage wäre ob A den Tatentschluss gefast hat und nachdem was ich in der Literatur gefunden habe is davon nicht auszugehen da er es ja noch an eine Bedingung knüpft.

aber ne andere frage wenn man denn prozessbetrug des g ablehnet da keine rechtswidrigkeit des vermögensvorteils. prüft man dann bei a und b trotzdem beiheilfe zu 263?

und noch ne andere was soll des im sachverhalt das a glaubt g hat kein recht und b glaubt g hat recht. meiner ansicht nach ist das doch völlig egal da sie ja beide nicht am gespräch teilgenommen haben ist ihre aussage doch in jedem falle falsch oder vergese ich da was?
Sw10
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Anmeldungsdatum: 18.08.2008
Beiträge: 100

BeitragVerfasst am: 14 März 2010 - 17:26:34    Titel:

@luzi

naja, das Thema mit dem Versuch ist nicht unproblematisch: denn die Frage ist nicht, ob A den Tatentschluss gefasst, sondern ob, er zur Tat unmittelbar angesetzt hat. Und das ist nach m.A. nicht der Fall, weil er aus seiner Sicht nicht alles unternommen hat, um G von der Widerherstellung seines Arbeitsverhältnisses zu überzeugen. Dem Sachverhalt kann ich auch nicht entnehmen, dass er damit rechnete, dass G den Brief finden würde.

Die Prüfung der Beihilfe zum Prozessbetrug von A und B erübrigt sich, da keine rechtswidrige und schuldhafte Vortat des G vorliegt.
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