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Hausarbeit Strafrecht III, Uni Frankfurt, WS09/10
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-Breeze-
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Anmeldungsdatum: 01.10.2006
Beiträge: 75

BeitragVerfasst am: 08 Apr 2010 - 15:54:58    Titel:

Kleine Korrektur meines obigen Beitrags zur versuchten Erpressung des A.
Ich denke jetzt auch, dass man bei Tatentschluss rausfliegt. Tendiere jetzt auch dazu! Und dann weiter mit 240.
SanZeh
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Anmeldungsdatum: 13.02.2010
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: 08 Apr 2010 - 16:51:31    Titel:

Hallo,

Bei A mit der versuchten Erpressung fliegt man raus, da kein Schädigungsvorsatz bei A vorliegt. Das Arbeitsverhältnis steht mit dem Lohn in einem Gegenseitigkeitsverhältnis und deshalb entfällt der Vermögensnachteil bzw. es tritt kein Schaden ein, zudem hat A durch die sozial ungerechtfertigte Kündigung einen zivilrechtlichen Anspruch gegen G und deshalb liegt auch keine rechtswidrige Bereicherungsabsicht vor.
Deshalb fliegt man beim Tatentschluss raus.

Bei der versuchten Nötigung ist das schon anders. A will den G dazu bringen etwas zu tun, also nötigen. Weiterhin weis ich das bei der Nötigung das rechtswidrige Element der Tat wichtig ist und der Vorsatz dazu. Er hat zwar einen Anspruch, jedoch muss er den gerichtlichen Weg einschlagen und nicht "Selbstjustiz ausüben". Er hätte gegen G klagen müssen und nicht eine Nötigung vornehmen wollen. Deshalb ist hier der Tatentschluss als rechtswidirg einzuordnen. Jedoch das unmittelbare Ansetzten ist problematisch, wenn ich fertig bin sag ich bescheid.

Grüße
luzi2010
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Anmeldungsdatum: 19.02.2010
Beiträge: 24

BeitragVerfasst am: 08 Apr 2010 - 16:52:27    Titel:

ich befürchte ich verwirre aber was haltet ihr von

§ 271
Mittelbare Falschbeurkundung
lollipop85
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Anmeldungsdatum: 24.09.2008
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 08 Apr 2010 - 18:50:25    Titel:

bezüglich der versuchten erpressung des A fliegt man doch bei tatentschluss raus, da er nur tatgeneigt war. also hatte er doch keinen vorsatz bezüglich der tathandlung. weiter muss man doch gar nicht gehen. das ist doch eher unproblematisch
luzi2010
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Anmeldungsdatum: 19.02.2010
Beiträge: 24

BeitragVerfasst am: 08 Apr 2010 - 19:24:45    Titel:

nötigung könnt interesant sein.
wo fliegt ihr raus?
drohung mit einem empfindlichen übel würd ich schon nicht mehr bejahen
Meester
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Anmeldungsdatum: 08.04.2010
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 08 Apr 2010 - 20:15:26    Titel:

Hallo,

habe eine frage bzgl des prozessbetruges. habe zwei ähnliche sachverhalte zu unserem gefunden. bei dem einen wird bei demjenigen, der die zeugen in den prozess einführt § 263 und bei den aussagenden mittäterschaft bzw. teilnahme geprüft. bei der anderen lösung wird zuerst 263 bei den aussagenden geprüft und dann die mittelbare täterschaft des "anstifters". wie macht ihrs ?
Meester
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Anmeldungsdatum: 08.04.2010
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 09 Apr 2010 - 13:15:33    Titel:

Question

Zuletzt bearbeitet von Meester am 10 Apr 2010 - 11:09:19, insgesamt einmal bearbeitet
Chayenne882
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Anmeldungsdatum: 20.03.2010
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 09 Apr 2010 - 16:02:48    Titel:

Hallo,

ich habe 2 Fragen, vielleicht hat einer von Euch ja hoffentlich!!! eine Antwort für mich:

1. Ich habe bei A die versuchte Erpressung relativ kurz abgehandelt und sie wegen fehlenden Tatentschlusses nicht durchgehen lassen. (Habt ihr eine vollendete Erpressung vorher angeprüft und abgelehnt oder gleich mit dem Versuch begonnen...?)

Jetzt würde ich mit Nötigung weitermachen wollen - somit zu meinem ersten Problem,
vollendete oder
versuchte Nötigung???
Momentan bin ich der Ansicht, si ist vollendet, aber manche von Euch haben von einem Versuch "gesprochen", warum?

2. Und als zweites weiß ich nicht, wie man das mit dem Prozessbetrug am sinnvollsten (und auch am besten kürzesten) löst... A, B, G zusammen in Mittäterschaft? Ist das möglich? Oder nur A und B zusammen (A+, B-, wegen der subjektiven Vorstellungen...)

Für Antworten wäre ich dankbar.

Grüße und Erfolg
luzi2010
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Anmeldungsdatum: 19.02.2010
Beiträge: 24

BeitragVerfasst am: 09 Apr 2010 - 16:53:03    Titel:

zu der ersten frage. bei prüfung der nötigung fliegst du spätestens beim vorsatz raus. wisen und wollen der tb verwirklichung? gerade ja nicht. folglich aber auch kein versuch da kein mangel im obj tb.

beim prozesbetrug prüfe ich a und b zusammen und denn dasselbe ende wie du. g deshalb getrennt weil a und b aus stgb täuschen g aber durch bennenung falscher zeugen.

und ich bin mir gerad nicht sicher aber bin geneigt den versuch durchgehen zulassen, weil es ja gerade de versuch kennzeichnet das im obj tb ein mangel is.
SanZeh
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Anmeldungsdatum: 13.02.2010
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: 09 Apr 2010 - 16:55:47    Titel:

Hallo Chayenne 882,

ich denke es ist eine versuchte Nötigung, da der Erfolg, also die Rücknahme der Kündigung, nicht aufgrund der Nötigung von A vorgenommen wird. Laut Tatplan des A will er den Brief an G versenden, wenn dieser die Kündigung nicht zurücknimmt. Sein Tatplan bezieht sich also auch auf das Versenden und dieses findet nicht mehr statt. Deshalb Versuch, da nicht der gesamte Tatplan zum Zuge kommt.

Wie begründest du denn die Nötigung ohne Versuch??

Grüße
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