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Beste Jura Uni in Deutschland?
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Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
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BeitragVerfasst am: 02 März 2010 - 14:15:53    Titel:

ManuelD hat folgendes geschrieben:

Ich denke jeder ist sich einig, dass nach dem Abi nicht plötzlich eine Schranke runterfällt und alle bisherigen Fähigkeiten und Charakterzüge irrelevant werden und jeder im Alter von 19/20 Jahren nochmal als quasi völlig unbeschriebens Blatt an die Uni kommt.
Im Einzelfall kann vieles passieren, das habe ich natürlich auch schon erlebt. Aber über die Zusammensetzung eines gesamten Jahrgangs gleichen sich diese Schwankungen fast völlig aus.
Bei unserer Einführungsveranstaltung hat der Dekan gesagt, er habe noch nie erlebt, dass jemand mit 1,5 im Abi im Examen durchgefallen wäre. Diese Aussage halte ich zwar für Quatsch/unwahrscheinlich, aber die Tendenz wird es sicherlich geben.


Du sprachst von "talentiert" und nur diesen Satz habe ich angegriffen, denn mit Talent verbinde ich in diesem Zusammenhang juristisches Talent und darüber sagt die Abinote rein gar nichts aus.

ManuelD hat folgendes geschrieben:

Abgesehen vom "Talent" kann man aber in jedem Fall sagen, dass man generell an Unis wie München,Heidelberg,Freiburg,Münster,BLS etc. eine ehrgeizigere und häufig mit finanzkräftigeren Eltern ausgestattete Kohorte antrifft. Es ist nicht gerecht, aber solche Leute haben ganz unabhängig vom Talent bessere Chancen, später Karriere zu machen.

Hast du hier schon jemals einen Thread von jemandem gelesen, der bereit ist für seinen Studienort hunderte Kilometer umzuziehen und zB Bremen in die nähere Erwägung zieht?


Ich kann nur für mich sprechen: ICH bin für mein Studium mehrere hundert Kilometer von zu Hause weggezogen, und das mehrfach. Und ich habe keine Uni per se ausgeschlossen. Manchen geht es tatsächlich hauptsächlich darum, JURA zu studieren, und da sucht man sich vielleicht auch eine Stadt aus, in der man sich einfach wohl fühlt, die einem gefällt… Diese Faktoren waren für mich entscheidend.

Im Zusammenhang mit dieser ganzen müßigen Diskussion zitiere ich nur mal die Aussage eines guten alten Forenkollegens Wink , die mir einfach sehr im Gedächtnis geblieben ist: Qualität setzt sich immer durch.


Zuletzt bearbeitet von Marina85 am 02 März 2010 - 14:39:22, insgesamt einmal bearbeitet
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 02 März 2010 - 14:22:38    Titel:

Kurzer Nachtrag: Ich glaube, es gibt keine beste Uni für Jura in Deutschland. Deutschland ist nicht wie z.B. die USA, wo es tatsächlich Elite-Unis gibt. Das ist doch hier nur ein kläglicher Versuch, sich an andere Länder anzugleichen, aber die Studienbedingungen sind überall viel zu ähnlich als dass man tatsächlich von DER Uni für Jura schlechthin sprechen könnte.
ManuelD
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Anmeldungsdatum: 22.04.2007
Beiträge: 120

BeitragVerfasst am: 02 März 2010 - 18:56:28    Titel:

Marina85 hat folgendes geschrieben:

Du sprachst von "talentiert" und nur diesen Satz habe ich angegriffen, denn mit Talent verbinde ich in diesem Zusammenhang juristisches Talent und darüber sagt die Abinote rein gar nichts aus.


MMh solche Aussagen finde ich verdammt gefährlich und auch unnütz. Wer unbedingt Jura studieren will, macht es doch sowieso. Aber unsicheren Kandidaten dieses "Jeder kann alles schaffen" Mantra einzureden finde ich bei einer Ausbildung wie Jura, die ewig dauert und bei der man am Ende mit nichts dastehen kann (was immerhin 5% von allen Nicht-Abbrechern so geht) ziemlich gemein. Du musst es nicht an der Abi-Note festmachen, aber es gibt einfach soetwas wie generelle Intelligenz, die auf die Ergebnisse in Jura starken Einfluss hat.

Marina85 hat folgendes geschrieben:

Ich kann nur für mich sprechen: ICH bin für mein Studium mehrere hundert Kilometer von zu Hause weggezogen, und das mehrfach. Und ich habe keine Uni per se ausgeschlossen. Manchen geht es tatsächlich hauptsächlich darum, JURA zu studieren, und da sucht man sich vielleicht auch eine Stadt aus, in der man sich einfach wohl fühlt, die einem gefällt… Diese Faktoren waren für mich entscheidend.


Wenn ich mich recht entsinne, hast du in Osnabrück und Mainz studiert und bist dann nach guter Zwischenprüfung an die HU Berlin gewechselt?
Klar, wer weiß was du dir dabei gedacht hast, aber für mich als Außenstehenden sieht das genau danach aus: Gute Lehruni, Gute Lehruni --> Talent bestätigt --> bessere Uni mit mehr Reputation.
AnwaltInSpe
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Anmeldungsdatum: 24.01.2010
Beiträge: 275

BeitragVerfasst am: 02 März 2010 - 19:10:51    Titel:

ManuelD hat folgendes geschrieben:


Du musst es nicht an der Abi-Note festmachen, aber es gibt einfach soetwas wie generelle Intelligenz, die auf die Ergebnisse in Jura starken Einfluss hat.


Das ist aber auch eine, wie du sagst, "gefaehrliche" Aussage, da der Zusammenhang zwischen gutem Abi-Schnitt und Intelligenz nicht immer proportional zueinander sind. Ich kann bestaetigen, dass ich persoenlich fast alle 1er Abiturienten meiner damaligen Stufe fuer ausserordentlich intelligent halte, aber ich denke es gibt genuegend Gegenbeispiele. Und durch glueckliche Kurswahl und einfache Lehrer kann das Endergebnis, sprich der Schnitt, stark verfaelscht werden.
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 02 März 2010 - 19:11:04    Titel:

ManuelD hat folgendes geschrieben:

MMh solche Aussagen finde ich verdammt gefährlich und auch unnütz. Wer unbedingt Jura studieren will, macht es doch sowieso. Aber unsicheren Kandidaten dieses "Jeder kann alles schaffen" Mantra einzureden finde ich bei einer Ausbildung wie Jura, die ewig dauert und bei der man am Ende mit nichts dastehen kann (was immerhin 5% von allen Nicht-Abbrechern so geht) ziemlich gemein. Du musst es nicht an der Abi-Note festmachen, aber es gibt einfach soetwas wie generelle Intelligenz, die auf die Ergebnisse in Jura starken Einfluss hat.


Hey, ich rede niemandem "jeder kann alles schaffen" ein. Ich habe lediglich behauptet, dass juristisches Talent nicht von der Abinote abhängig ist. Dass man mit einem besseren Abi möglicherweise mehr Erfolg hat (Ehrgeiz, leichteres Lernen, höhere Intelligenz etc.), mag sein. Nur zu behaupten, dass sich an den sog. "besseren" Unis "juristisch talentiertere" Studenten tummeln, diese Aussage halte ich für gewagt. Wahrscheinlich definieren wir "Talent" nur anders, das hat für mich nämlich nichts mit Ehrgeiz, Intelligenz und dergleichen zu tun.

In Osnabrück habe ich eine Woche "studiert" (naja, mehr gefeiert Very Happy ), bis ich dann die Zulassung in Mainz erhalten habe. Mainz habe ich mir allerdings nicht wegen eines guten Rufs ausgesucht. Und die HU Berlin ist doch auch nicht so weit oben, da bin ich wegen der Stadt hin. Und gewechselt habe ich sicherlich nicht wegen der Zwischenprüfungsnote...
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