teeri Full Member Anmeldungsdatum: 29.07.2009 Beiträge: 138 Wohnort: Köln
Verfasst am: 24 Feb 2010 - 20:09:16 Titel:
Ich finde es sehr sehr enttäuschend, dass so wenige Lehrer/Dozenten ernsthaft etwas gegen BETRUG in Klausuren oder Tests unternehmen. Sie scheuen wohl alle den Ärger und Aufwand. Als ehrlicher Mensch fühlt man sich irgendwann nur noch von der Welt verarscht. Ich finde es auch Augenwischerei zu glauben, man selber könnte sich viel mehr über seine komplett durch eigene Leitungen erworbenen Noten freuen. Leute, die notorisch spicken, haben doch überhaupt kein Unrechtsgefühl dabei.
Tja, es scheint niemand im großen Stil die Prüfungsformen reformieren zu wollen.
Brand-Ing Senior Member Anmeldungsdatum: 07.11.2008 Beiträge: 3091
Verfasst am: 24 Feb 2010 - 20:11:42 Titel:
Wenn ich die Gelegenheit bekomme zu Spicken, tue ich es. Wieso sollte ich es sein lassen, wenns sogar dem Prof egal ist ? Interessiert mich ein Fach lerne ich natürlich auch dafür aber es gibt genug Fächer, die man einfach nur weg haben will und die weder fürs weitere Studium noch für den späteren Job große Bedeutung haben.
Aber letztendlich waren mir auch immer die Klausuren die Liebsten, wo man eh Alles benutzen durfte. Die waren anspruchsvoll und man wusste auch wofür man gelernt hatte. Nach der Klausur konnte man nämlich richtig was und hatte nicht nur stur irgendwelchen Scheiß auswendig gelernt, den man nach 2 Tagen eh nicht mehr weiß.
Meine Güte, wenn ich hier so manchen Post lese, dann ist ja gleich jeder Spicker ein schlechter Mensch. Da lebt es sich ja als geouteter Päderast sicherer.
Scheiß Welt in der wir leben, also wirklich.
Gruß
P.S. Das erinnert mich an eine Geschichte. Wir hatten vor gar nicht allzu langer Zeit ein Seminar über die Entwicklung der internationalen Volkswirtschaftslehre, ergo, viel Geschichte. Es war leider Gottes notwendig, allerdings völlig sinnlos und recht mühsam, das war auch dem Prof. bewusst. Es haben äußerst viele Leute gespickt und was weiß ich noch alles gemacht um die Klausur zu schaffen, was ich auch keinem verübeln kann, denn es war schlicht, einfach stinklangweilig. Wie in jeder Gruppe gibt es auch bei uns kleinkarierte Nickelbrillenträger mit Karohosen, die sich da ihrer ehrlichen Leistung betrogen sahen und sich tatsächlich beim Prof. beschwert haben. Der Prof. hat sich letztendlich vor Lachen in die Hose gemacht und unsere guten Weichspüler haben erheblich Dresche bekommen - ja, das Pendant gibt es auch in jedem Studiengang . _________________ Geist über Materie.
Flocodi Newbie
Anmeldungsdatum: 24.02.2010 Beiträge: 5
Verfasst am: 24 Feb 2010 - 20:38:23 Titel:
Das letzte Mal, dass ich so richtig heftig gespickt habe, war in meinem damaligen (8.Klasse) Hassfach Englisch. Es ging um meine Versetzung, da ich mir eigentlich keine 6 erlauben durfte. Naja habe dann halt alles, was ich für die Arbeit (pure Grammatikarbeit) brauchte auf einen richtig geilen Spicker gemacht
Ergebnis der Arbeit: 6
Also, wenn man keine Ahnung hat, was man da eigentlich macht, bringt auch Spicken nicht viel. Wahrscheinlich kommt dann noch die Aufregung und Angst hinzu, erwischt zu werden und kann sich nicht mehr voll auf die Aufgaben konzentrieren.
Ansonsten ist es nicht schlecht, sich einen Spicker vorzubereiten, den dann aber bewusst zu Hause lassen. Du glaubst gar nicht, was alles dabei hängen bleibt, wenn du erst mal alles auf einen möglichst kleinen Zettel gequetscht hast (in Englisch hatte das damals so oder so keinen Sinn ) _________________ Abi 2010
P1: Mathematik LK (24.02.)
P2: Chemie LK (17.03.)
P3: Englisch GK (18.03.)
P4: Erdkunde GK (Juni)
punktmatze Full Member
Anmeldungsdatum: 17.04.2009 Beiträge: 101
Verfasst am: 24 Feb 2010 - 20:42:30 Titel:
Hmm, also ich weis nicht, ich hab einmal auf eine Arbeit gelernt so richtig, wo ich dann auch das Gefühl hatte, das es was gebracht hat zu lernen (Test mal ausgeschlossen), hatte dann auch eine 1, aber war jetzt nicht so das geile Gefühl, die Arbeit war nicht schwer und eine Leistung wars auch nicht die 20 Zettel oder wieviele das warn ein paar mal durchzulesen.
Ein viel besseres Gefühl hatte ich mal, als ich mit abschreiben, reden und einem Spickzettel (der einzige Spickzettel, auf den Informationen gepasst haben die ich mir nicht merken konnte, ich weis iwie nie was ich draufschreiben soll -.-) eine 1,5 oderso schreiben konnte, einfach weil was dazu gehört hat, wenn man den Stoff nicht blickt bzw nicht kennt, in der ersten Reihe vorm Lehrer Sitz und sich durch mogeln eine gute Note holt, noch besser natürlich wenn die die gelernt haben mächtig abgekackt haben.^^
Noch besser war eigentlich nur, als mein Kumpel von mir die komplette Englischarbeit (Übersetzung) abgeschrieben hat, bzw das meiste, so richtig mit Blatt vor sich hinlegen und so, das war sehr nice, vor allem ohne das der Lehrer das mitkriegt (und er war nicht ganz unaufmerksam, er hat uns immerhin 2 Wörterbücher gegeben nachdem wir geredet haben, bzw. er das vermutete.)
Naja worauf ich hinaus will, richtig zu beschummeln ist meines Erachtens auch eine Leistung (je nach Lehrer und Fach) und ich würds definitiv tun, wenns sichs anbieten würde (was ja meistens eh nicht der Fall ist).
just_phil Senior Member
Anmeldungsdatum: 23.08.2008 Beiträge: 762
Verfasst am: 24 Feb 2010 - 21:28:31 Titel:
In der Schule habe ich bis zur Oberstufe auch kräftig gespickt, wenn's ein Fach war, mit dem ich nicht viel anfangen konnte (Bio/Chemie). Ein einziges Mal ist es leider daneben gegangen, insgesamt aber eine annehmbare Quote, zumal ich in diesen beiden Fächern eh nichts reißen konnte und froh war, als ich sie abwählen durfte.
Mit Eintritt in das Kurssystem und die Abiturphase wurde es allerdings zu heiß und seitdem habe ich auch keine Spickzettel mehr verwendet. Im Studium sowieso nicht, die Konsequenzen möchte ich mir gar nicht ausmalen. Da ist man ja für die restliche Hochschulzeit vermutlich "gezeichnet" und unter den Professoren bestens als "Betrüger" bekannt. Ob da noch jemand Lust hat, beispielsweise die Betreuung für eine Bachelorarbeit zu übernehmen... Naja, kommt jedenfalls für mich nicht in Frage, war aber bisher auch nicht wirklich notwendig.
Mir persönlich ist es eigentlich total egal, ob nun irgendwer, der mit mir Klausur schreibt, womöglich spickt oder sonstwas. Ich kenne jedenfalls niemanden, dem man nachsagen könnte, nur durch Spicken gute Leistungen zu erzielen. Ganz blöd wird derjenige auch nicht sein, wenn die Noten stimmen. Und wer das Risiko in Kauf nimmt und mit den Konsequenzen leben kann, kann meinetwegen tun und lassen, was er möchte. Jeder ist für sich selbst verantwortlich. Und ob meine Leistung jetzt relativ betrachtet minimal geschmälert wird, wenn jemand durch Spicken einen Punkt mehr holt: Von mir aus.
Heizaaa1 Senior Member Anmeldungsdatum: 26.10.2006 Beiträge: 680 Wohnort: nrw
Verfasst am: 24 Feb 2010 - 21:40:43 Titel:
Jeder sollte es machen wie es ihm am besten passt
Mir ist es total egal wer spickt und wer nicht, nerven tut es nur wenn man in ner Klausur jemand neben sich sitzen hat der garnix kann und dann immer versucht alles abzuschreiben und man selbst dabei vom Prof. dann begutachtet wird weil man mit auffällt .. oder die andere Person einem auf den Sack geht, wie es bei mir in E-Technik der Fall war... die Dame konnte absolut garnix... und damit meine ich NICHTS.
Alle 30 Sekunden fragt sie irgendwas... die ersten 10 Minuten ists noch ok, aber irgendwann wirds lästig... und zum Bestehen reichts es am Ende sowieso nicht.
Aber elegant gespickt.. wer sich traut und es schafft auch noch gut zu bestehen, glückwunsch.
Wer sich nicht traut muss halt lernen und besteht so, auch glückwunsch
t00 Junior Member
Anmeldungsdatum: 23.02.2010 Beiträge: 15
Verfasst am: 24 Feb 2010 - 22:36:51 Titel:
Ist schon des öfteren erwähnt worden, Ansichtssache. Ich kann das aber persönlich absolut nicht nachvollziehen. Wenn es in der Klausur zugelassen ist, dann natürlich habe ich auch nichts dagegen, aber ich glaube hier geht man von "Spickern" aus und nicht von Unterlagen die zu Klausuren zugelassen sind ( und viel bringt das auch nicht, wenn ich meine gesamten Unterlagen mitnehmen darf dann bringt das nichts wenn ich erst mal nach dem Zeug suchen muss, zwischen 200-400 Blatt Skripten - Post-It-Kleber bringen da auch nichts ist mir aufgefallen und man versetzt sich selbst ins Chaos hinein - das ist echt nur die Notlösung in den letzten 5 Minuten wenn man echt nicht mehr weiß was man schreiben soll, aber während der Klausur viel zu aufwendig, da hocke ich mich lieber hin und lern und verstehe das zeug ).
Zitat:
Ich finde es sehr sehr enttäuschend, dass so wenige Lehrer/Dozenten ernsthaft etwas gegen BETRUG in Klausuren oder Tests unternehmen.
Zwar traurig, aber die werden sich sicherlich auch denken "Jungs und Mädels, ihr verarscht euch selbst und nicht mich - Ich habe meine Leistungen erbracht"
Zitat:
aber es gibt genug Fächer, die man einfach nur weg haben will und die weder fürs weitere Studium noch für den späteren Job große Bedeutung haben.
Naja, im Berufsleben wird man auch Dinge tuen müssen die man nicht mag. Selbst ich hab hier im ersten und im nächsten Semester schon Fächer die ich nicht mag, aber da musste man schon immer durch und wird es weiterhin, das Leben ist kein Ponnyhof ( dafür ist die Freude aufs Vertiefungsstudium umso größer, weil da dann nur Fächer drankommen die auch wirklich was mit meinem Studiengang zu tun haben ).
Viviane21 Senior Member Anmeldungsdatum: 08.02.2007 Beiträge: 2203
Verfasst am: 25 Feb 2010 - 11:04:11 Titel:
KamiKami hat folgendes geschrieben:
Der Prof. hat sich letztendlich vor Lachen in die Hose gemacht und unsere guten Weichspüler haben erheblich Dresche bekommen - ja, das Pendant gibt es auch in jedem Studiengang .
DAS finde ich dann nicht mehr ok. Wenn der Prof in der Deutlichkeit sagt, dass Spicken vollkommen in Ordnung ist, geht das zuweit.
Auf die Art benachteiligt er nämlich gezielt die, die sich ehrlich verhalten wollen.
Wenn der Prof die Klausur einfach nur selbst unnötig fand, hätte ihn ja nichts daran gehindert, so und soviele Seiten Material zu erlauben.
Rein rational finde ich Spicken sinnvoll, moralisch nicht. Mir fällt aber kein rationales Argument dagegen ein.
Brand-Ing Senior Member Anmeldungsdatum: 07.11.2008 Beiträge: 3091
Verfasst am: 25 Feb 2010 - 11:15:44 Titel:
Naja, rational gesehen ist es ziemlich blöd bei einer Klausur zu spicken, deren Themengebiet für mich persönlich wichtig ist. Da sollte man schon schauen, dass man das Zeug verstanden hat.
Moralisch kann man drüber denken, was man will. Ein Prüfer dem es egal ist, sollte dies aber der Fairness halber auch von Vornerein so kommunizieren. Ich hatte selbst nen Prof, der mir sagte er hat nix gegen Spicken (in gewissen Grenzen) sonst würden ja noch mehr Leute durch seine Klausuren fliegen ... naja, is auch ne Einstellung. Da wussten aber auch Alle, was man sich erlauben durfte und wo Schluss war.
just_phil Senior Member
Anmeldungsdatum: 23.08.2008 Beiträge: 762
Verfasst am: 25 Feb 2010 - 11:35:55 Titel:
Wenn es wirklich eine Klausur ist, die echtes Verständnis für die Materie erfordert, dann käme man mit einem Spickzettel vermutlich sowieso nicht sehr weit. Viel mehr als reines Faktenwissen oder mal eine Grafik kriegt man ja auf einem winzigen Zettel eh nicht unter. Sind aber explizit Begrifflichkeiten gefragt, die man wirklich 1:1 im Kopf haben soll (über den Sinn und Unsinn kann man streiten), so kann so ein Spicker schon Gold wert sein. Nichts ist ätzender, als wenn in der Aufgabe "Nennen sie jeweils 4 Vor- und Nachteile von..." steht, einem aber nur noch 3 einfallen. Da kann man noch so gut mit dem Thema vertraut sein und den Blick auf's große Ganze haben, die Punkte fehlen trotzdem.
Nützlich wäre so ein Spicker im Studium bestimmt ab und zu, mir persönlich ist aber das Risiko zu hoch. Es gibt ungefähr 1000 Dinge, die ich moralisch verwerflicher finde als Spicken, das wäre jedenfalls keine Hemmschwelle für mich. Und ich könnte auch ruhigen Gewissens noch in den Spiegel schauen. Geht aber auch ohne gut, also was soll's.
Richi Senior Member
Anmeldungsdatum: 09.06.2005 Beiträge: 647
Verfasst am: 25 Feb 2010 - 12:47:04 Titel:
Schule ist in vielerlei hinsicht unfair, die Notengebung ansich ist oft unfair, das ganze Leben ist oft unfair...spicken ist da nur ein Tropfen auf den heißen stein, soviel zu den Moralaposteln die da immer wieder gerne von Fairness reden.
Abgesehn davon scheinen viele zu denken, nur weil man bei einer Prüfung spickt hat man nicht verstanden worum es beim Thema ging. Das ist meines Erachtens ein grober Logikfehler, den viele wenn nicht gar die meisten Klausuren fragen nicht wirklich verständnis ab, sondern eher Fakten. Nur weil man die nicht unbedingt in sein Kurzzeitgedächtnis prügeln will, heißt es noch lange nicht dass man nichts verstanden hat.
Klunki Senior Member Anmeldungsdatum: 09.10.2007 Beiträge: 2781
Verfasst am: 25 Feb 2010 - 13:28:55 Titel:
Richi hat folgendes geschrieben:
Schule ist in vielerlei hinsicht unfair, die Notengebung ansich ist oft unfair, das ganze Leben ist oft unfair...spicken ist da nur ein Tropfen auf den heißen stein, soviel zu den Moralaposteln die da immer wieder gerne von Fairness reden.
Abgesehn davon scheinen viele zu denken, nur weil man bei einer Prüfung spickt hat man nicht verstanden worum es beim Thema ging. Das ist meines Erachtens ein grober Logikfehler, den viele wenn nicht gar die meisten Klausuren fragen nicht wirklich verständnis ab, sondern eher Fakten. Nur weil man die nicht unbedingt in sein Kurzzeitgedächtnis prügeln will, heißt es noch lange nicht dass man nichts verstanden hat.
Zitat:
wenn nicht gar die meisten Klausuren fragen nicht wirklich verständnis ab
Redest du hier nur über Schule oder ebenso über den Hochschulbetrieb?
Es ist sinnlos hier beides zu vermischen. Im Hochschulbetrieb hab ich in meinem Fach so gut wie keine Klausur erlebt wo reines Faktenwissen abgefragt wird ... außer vielleicht mal nen BWL-Schein oder Fertigungstechnik. Also, wie so oft, reine pauschale Aussagen sollte man lassen, denn ansonsten sag ich einfach "die meisten Klausuren bestehen aus Verständnisfragen". Dass es sich allerdings dabei vielleicht nur um meine Hochschule und mein Studienfach handelt hätte ich damit nicht angemerkt, was ja in der Argumentationsweise, die ich damit aufgegriffen habe, sowieso egal ist.
Richi Senior Member
Anmeldungsdatum: 09.06.2005 Beiträge: 647
Verfasst am: 25 Feb 2010 - 14:05:10 Titel:
lass es mich umformulieren:
Die meisten Klausuren bestehen zumindest in (mal mehr mal weniger) großen Teilen aus fragen zu Faktenwissen, sodass ein spicker da durchaus helfen kann und die Tatsache, dass man spickt nichts über das eigentliche Verständnis aussagt.
So trifft es meines Erachtens auch auf Hochschulen zu.
Nick321 Full Member
Anmeldungsdatum: 27.07.2008 Beiträge: 160
Verfasst am: 25 Feb 2010 - 14:26:33 Titel:
Ich finde diese Diskussion hier zimelich interessant.
Ich bin selber einer der eigentlich immer nen Spicker dabei hat. Manche braucht man diese mehr und manchmal weniger.
Aber es geht hauptsächtlich wirklihc um die Sache, die wirklich nur stupfes,langweiliges Auswendiglernen erfordern oder für meine berufliche Zukunft eh nicht von Bedeutung ist. Bei dem Rest lernt man ja auch wirklich, aber bei diesen Sachen erscheint es mir nur als verschwendete Zeit.
Und ich habe so den Eindruck, dass es bestimte Klausuren gibt, wo wirklich (fast) jeder spickt, da es einfach so einfach ist und das Fach es einfach so zulässt, dass Verständnis nicht soooo gefragt ist.
Dabei finde ich es dann durchaus legitim und das mit dem schlechten Gewissen- ich glaube das ist nur die Ausrede dafür, dass man mehr oder weniger Angst hätte.
Nacktscanner Senior Member
Anmeldungsdatum: 14.01.2010 Beiträge: 349
Verfasst am: 25 Feb 2010 - 15:55:53 Titel:
Heizaaa1 hat folgendes geschrieben:
Mir ist es total egal wer spickt und wer nicht, nerven tut es nur wenn man in ner Klausur jemand neben sich sitzen hat der garnix kann und dann immer versucht alles abzuschreiben und man selbst dabei vom Prof. dann begutachtet wird weil man mit auffällt
Deshalb finde ich, dass ein Mindestmaß an "Spickerethik" oder "Spickermoral" angebracht sein sollte: Wer spickt, soll damit nicht andere gefährden. Ansonsten stört es mich nicht. Warum sollte ich? Wie eifersuchts- und neidzerfressen muss man sein, um anderen nicht zu gönnen, mit weniger Arbeit als man selbst gute Noten zu kriegen?
Schüler und Studenten, die anderen das Spicken verbieten wollen, sind genau diejenigen, die in der Bücherei Bücher verstecken oder fremde Arbeiten sabotieren. Findet doch besser euren eigenen Weg, mit dem ihr zufrieden seid und gut leben könnt und entwickelt ein klein wenig eigenes Selbstbewusstsein.
R1 Gesperrter User Anmeldungsdatum: 27.09.2009 Beiträge: 931
Verfasst am: 25 Feb 2010 - 16:24:52 Titel:
Ich selber habe sehr wenig gespickt (gesamte Schul- u. Studiumszeit vieleicht 3 - 4 Mal, mit ein paar Stichworten).
Weniger aus "moralischer Einsicht", sondern weil ich aufgrund meiner Person, bei Personen in Autoritätsstellung, vom ersten Blick an stets ein Target bin. Andere, mit anderem Hintergrund und Ausstrahlung können recht ungestört vor sich hin spicken. Hätte ich, als Person, auf die "Autoritätsinhaber" gewirkt wie diese, hätte ich wohl auch gehandelt wie diese.
Auch spielt die eigene Psyche eine Rolle. Wer als Kind beim Spicken erwischt wurde und zu Hause marzialische Strafen zu erwarten hatte, empfindet auch später einen deutlich höhreren Stresspegel als jemand der allenfalls ein belehrendes Gespräch seiner Eltern befürchten musste.
Ich sehe für mich kein Motiv, warum ich mich darum Scheren sollte, ob jemand Profi-Spicker oder Profi-büffler ist. Jeder wie er kann. Dies stört mich ebenso wenig, wie dass ein Faulpelz 5 Mio. im Lotto gewinnt, oder ein Einbrecher der einbricht, statt durch "ehrliche Arbeit" - wie bspw. die großen Banker - sein Geld zu verdienen. Mich stört irgendwas, was ein anderer tut nur dann, wenn ich dadurch direkt benachteiligt werde. Das ist dann mein Recht und vor mir selbst meine Pflicht. Aber wie kann ich es wagen über andere Menschen zu richten?
Die Chancen und Ressourcen der Menschen sind nie gleich und können nicht verglichen werden.
Ansonsten könnten alle geschlagenen Kinder - im Sinne der Gleichbehandlung - fordern, dass auch alle anderen geschlagen werden.
Vor allem - wir leben in einer "Demokratie" - könnten und müssten, die weniger reichen Mehrheiten der Bevölkerung, im Sinne der Gleichbehandlung ihrer Selbst und ihrer Kinder, dafür sorgen, dass die Reichen ihr Kapital in die Bevölkerung geben, bis dass alle finanziell gleichgestellt sind und - vom finanziellen Standpunkt aus - gleiche Chancen haben.
Ebenfalls könnten und müssten die Mehrheiten der "Normalbegabten" dafür sorgen, dass die Minderheiten der "Hochbegabten" an Intelligenz verlieren, da sonst keine Chancengleichheit hergestellt werden kann. Und diese Chancenungleichheiten sind weit aus bedeutender, als Ungleichheiten durch Spicken.
Ist da draußen irgend ein Wesen, dass da meint, ein Kind von zwei alkoholkranken Sozialhilfeempfängern , in deren Familie nie einer auftauchte mit einem IQ von > 85, hätte, wenn er denn nur richtig wollte, die gleiche Chance ein Abitur mit 1,x zu machen, wie bspw. der Sprössling einer traditionellen Akademikerfamilie?
Und was ist gleich nochmal das Problem für wen, der hört, dass ein anderer Spickt?
Für die, die was stört:
Nehme Dich; das was Du hast und mache. Und wenn es Dein Weg ist eine kleine hinterhältige, boshafte, neidische Ratte zu sein, dass Du gegen Spicker kämpfen musst, dann tue dies, denn es ist Dein Weg!
Im Studium gibt es keine 1,9 sondern eher 1,7 oder 2,0
doch! bei uns gibts alles!
Precision Senior Member
Anmeldungsdatum: 15.12.2005 Beiträge: 510
Verfasst am: 25 Feb 2010 - 20:27:29 Titel:
...mal eine ganz andere Rangehensweise:
Was kann ein Prüfer eigentlich tun, wenn man ganz offensichtlich und mit voler Absicht bei dem Nachbarn abguckt und ganz ungeniert abschreibt, man sich geradezu verrenkt um eine bessere Sicht auf das Blatt des Nachbarn zu bekommen?
In der Uni sind ja meistens weitere Aufsichtspersonen vorhanden, d.h. wenn mehrere Aufpasser das Abschreiben bezeugen, hat man als Student wohl schlechte Karten, ...aber ein Lehrer ist ja nun in der Regel alleine im Klassenzimmer.
Gibt es in so einer Situation für einen einzelnen Prüfer überhaupt die Möglichkeit, eine 6 rechtlich durchzusetzen? _________________ _____________
YES WEEKEND !
teeri Full Member Anmeldungsdatum: 29.07.2009 Beiträge: 138 Wohnort: Köln
Verfasst am: 25 Feb 2010 - 20:36:52 Titel:
Euch ist allen Ernstes noch nie in den Sinn gekommen, dass in manchen Klausuren der Bewertungsmaßstab erst hinterher festgesetzt wird, damit bei den Noten einigermaßen Normalverteilung rauskommt?
Gaisler Senior Member
Anmeldungsdatum: 12.08.2009 Beiträge: 770
Verfasst am: 25 Feb 2010 - 20:39:32 Titel:
Der Lehrer kann sagen, "Täuschungsversuch" und Ende. Ja, das darf er.
Was die Gefährdung anderer angeht: Mir hat mal jemand während der Matheklausur sein Blatt auf den Tisch gelegt (!), damit ich die Lösung draufschreibe (ohne mein Wissen/Einverständnis....). Der Lehrer hat das mitbekommen, und den Sündern weggesetzt (so ein A*****loch, ärgere mich da immer noch drüber). Der Kerl hätte eigentlich schon 0 Punkte kriegen müssen - und streng genommen, ich auch! Ein "harter" Lehrer hätte so etwas durchaus gebracht.
So ein Verhalten ist meiner Meinung nach asozial.
Teekessel Full Member
Anmeldungsdatum: 02.04.2007 Beiträge: 206
Verfasst am: 25 Feb 2010 - 20:48:47 Titel:
Beim Studieren würde ich nicht spicken, denn wenn man hier erwischt wird, ist es nicht wie an der Schule (dass man dann eben ne 6 bekommt und alles ist wieder gut), im Extremfall muss man mit Exmatikulation + hohen Geldstrafen rechnen. Da geh ich lieber das Risiko ein, ne Klausur zwei mal schreiben zu müssen (was bei mir noch nie passiert ist), als erwischt zu werden.
wima Senior Member
Anmeldungsdatum: 12.05.2006 Beiträge: 1168
Verfasst am: 25 Feb 2010 - 21:59:08 Titel:
Hier ist es zumindest sehr schwer zu spicken, da alle Taschen und Sachen vor der Klausur nach vorne gebracht werden und 2 Reihen vor einem frei sind und 3 Plätze neben einem ebenso.
So sollte es sein. Klar kann man dann noch immer einen Zettel in der Hosentasche haben, aber ganz oben steht meist ein Student der kontrolliert und ganz unten steht ebenfalls ein Student. Der Professor geht meist von Hörsaal zu Hörsaal, weil die Klausuren oft in 2 Hörsälen geschrieben werden.
Ich habe es nie versucht, auch einfach weil ich wusste ganz oben hinter mir steht jemand und kann mich beobachten.
Schade, dass woanders diese Praxis, die ich als Standard ansah, verletzt wird.
Es wird auch stikt eingehalten, dass alle gleichzeitig anfangen, man darf seine Klausur erst öffnen, wenn alle sie erhalten haben und der Professor geht manchmal mit einem, besonders in BWL, die Aufgaben durch und fragt ob manche die Aufgabenstellung nicht verstanden haben. _________________ Um eine Frau oder einen Edelstein kennenzulernen, muss man beide zuerst einmal aus der Fassung gebracht haben.
aber ganz oben steht meist ein Student der kontrolliert und ganz unten steht ebenfalls ein Student
Die gibt es bei uns auch. Ich weiß nicht, wie es bei euch ist, aber bei uns sind es Lakaien der Professoren, auf freiwilliger Basis, die leider oft dem Klischee entsprechen - "auf den Fluren wird nicht gerannt". Anzumerken, das diese Zeitgenossen sehr gefährlich leben.
Gruß _________________ Geist über Materie.
Brand-Ing Senior Member Anmeldungsdatum: 07.11.2008 Beiträge: 3091
Verfasst am: 25 Feb 2010 - 22:21:33 Titel:
Also bei uns waren es, wenn es überhaupt Studenten waren, immer Mitarbeiter des Lehrstuhls. Also im Höchstfall mal n HiWi und nach Möglichkeit nicht aus dem selben Studiengang.
Aber auch dieser Aufwand bringt rein gar nix, wenn nichtmal Studentenausweise kontrolliert werden. In meinem Semester wurden tatsächlich ein paar Klausuren nicht von der Person geschrieben, die da hätte sitzen müssen ... das is mal ne ganz andere Art von "Spicken".
Teekessel Full Member
Anmeldungsdatum: 02.04.2007 Beiträge: 206
Verfasst am: 25 Feb 2010 - 22:54:53 Titel:
Also ich weiß nicht Leute... Also wenn man mich als Student dazu verdonnern würde, bei ner Klausur andere Studenten zu bewachen, würde ich absichtlich auf beiden Augen blind sein - selbst wenn man mich dafür bezahlen würde. Man muss schon ziemlich asozial sein, um als Student Kommilitionen zu denunzieren.
Klunki Senior Member Anmeldungsdatum: 09.10.2007 Beiträge: 2781
Verfasst am: 25 Feb 2010 - 23:07:44 Titel:
Teekessel hat folgendes geschrieben:
Also ich weiß nicht Leute... Also wenn man mich als Student dazu verdonnern würde, bei ner Klausur andere Studenten zu bewachen, würde ich absichtlich auf beiden Augen blind sein - selbst wenn man mich dafür bezahlen würde. Man muss schon ziemlich asozial sein, um als Student Kommilitionen zu denunzieren.
Die entscheidende Frage ist dann aber, ab welcher Stellung findest du es angebracht, dich nicht als "asozialer Verräter" zu fühlen?
Wenn du 2 Semester Vorsprung vor den Prüflingen hast oder Doktorand oder erst als Professor?
Oder gehts dir gerade nur um den Ausspruch "nicht aus dem gleichen Semester"?
Raziela12 Senior Member
Anmeldungsdatum: 05.10.2008 Beiträge: 557
Verfasst am: 25 Feb 2010 - 23:58:40 Titel:
Ich finds ja schon erstaunlich, den denunzianten der immerhin nur seine Arbeit macht, als asozial zu bezeichnen, und nicht den dreisten Idioten ders mit Spicken versucht, weil er zufaul war zu lernen.
also bei uns in pc anwendung hatten wir nen dozent, der hat uns das spicken dermaßen leicht gemacht. wir mussten unsere datei am laptop erstellen und dann gingen mehrere sticks rum und man sollte die datei mit dem namen draufkopieren.
erstens war während der gesamten klausurenzeit wlan an, sodass sich einige über icq unterhalten konnten, andere sich gleich die dateien zugeschickt haben, wieder andere (die sich der eins sicher waren) haben einfach die datei unter verschiedenen namen abgespeichert!
so kmen freunde von mir (ohne jegliche lernerei) zu ner 1 und ich hab mal ne gute tat vollbracht
Klunki Senior Member Anmeldungsdatum: 09.10.2007 Beiträge: 2781
Verfasst am: 26 Feb 2010 - 00:24:20 Titel:
aranka.falter hat folgendes geschrieben:
also bei uns in pc anwendung ...
Da du das nicht zum ersten Mal erwähnst, möcht ich doch mal nachfragen ... was is denn bitte "PC-Anwendung"? Informatik "light"? Vielleicht hat der Dozent das Fach genauso ernst genommen, wie ich gerade (Spaß muss sein )
Raziela12 Senior Member
Anmeldungsdatum: 05.10.2008 Beiträge: 557
Verfasst am: 26 Feb 2010 - 00:27:01 Titel:
lol, das sind doch zustände vom allerfeinsten, ne arbeit am PC und dann wird nichtmal nen plagiatsdetektor drübergelaufen lassen?
Ja, den Trick mit dem Stick gab es bei uns auch - war allerdings nur eine Keks & Krümel Klausur für ein bescheurtes Seminar. Was ich damit sagen möchte ist, das unser Dozent - seines Faches wirrer Informatik Geak - der reinste Crack war und sich nen Spaß daraus gemacht hatte, die "Wanderwege" des Sticks mal zu kontrollieren. Pustekuschen dachten sich da die ganzen Spicker, denn sie sind der Reihe nach auf- und durchgefallen.
Gruß _________________ Geist über Materie.
AbZurSee Senior Member Anmeldungsdatum: 05.10.2006 Beiträge: 1249
Verfasst am: 26 Feb 2010 - 13:23:01 Titel:
Nacktscanner hat folgendes geschrieben:
Heizaaa1 hat folgendes geschrieben:
Mir ist es total egal wer spickt und wer nicht, nerven tut es nur wenn man in ner Klausur jemand neben sich sitzen hat der garnix kann und dann immer versucht alles abzuschreiben und man selbst dabei vom Prof. dann begutachtet wird weil man mit auffällt
Deshalb finde ich, dass ein Mindestmaß an "Spickerethik" oder "Spickermoral" angebracht sein sollte: Wer spickt, soll damit nicht andere gefährden. Ansonsten stört es mich nicht. Warum sollte ich? Wie eifersuchts- und neidzerfressen muss man sein, um anderen nicht zu gönnen, mit weniger Arbeit als man selbst gute Noten zu kriegen?
Schüler und Studenten, die anderen das Spicken verbieten wollen, sind genau diejenigen, die in der Bücherei Bücher verstecken oder fremde Arbeiten sabotieren. Findet doch besser euren eigenen Weg, mit dem ihr zufrieden seid und gut leben könnt und entwickelt ein klein wenig eigenes Selbstbewusstsein.
Was für eine arrogante Antwort und so typisch für viele hier in der Diskussion: Jetzt sind diejenigen, die Fair und ehrlich durchs Leben gehen und auch mal ne 4 kassieren auf einmal die Bösen, weil sie was gegen Spicker haben und die auch mal Auffliegen lassen (da waren es dann die Karo-Hosenträger) oder weil diejenigen nicht damit einverstanden sind, dass andere mit weniger Arbeit und Betrug weiter kommen als der faire Mensch. Sogar mangelndes Selbstbewusstsein wird ihnen unterstellt
Ich habe in meinem Leben bisher 2 mal in einer Fremdsprache gesprickt, ich wusste nämlich welche Texte in der Klausur dran kommen ... was bei Latein im übrigen auch nicht schwer ist, da vieles einfach "Standard"-Text von Caesar ist, in einer bestimmten Stufe. Die whr. dass also der Text X nach Übung X3,X5,X10 usw drankommt, war klar. Also habe ich den Text genommen, jedes Wort im einzelnen vorher übersetzt und in einen Zusammenhang gebracht. Den übersetzten Text danach auswendig gelernt. Da ich in Latein nie besonders helle war, habe ich dann noch offensichtliche und für mich typische Fehler eingebaut. Ich wollte das Fach auch einach nur bestehen und meine Ruhe zu haben.
Ich habe das aber nie an den großen Nagel gehangen und hatte stets das Gefühl, etwas unrechts zu tun. Letztlich habe ich dann auch ne "schlechte" Note bekommen, was aber auch das angestrebte Ziel war, es ging nur um das bestehen.
Aber son Spicker habe ich mir nie angelegt, ich habe es stets auswendig gelernt. Ich denke auch, dass ich mit der schlechten Note niemand anderem die "Butter" vom Brot genommen habe oder mit weniger Aufwand eine bessere Leistung gebracht habe als jemand der viel Zeit in die Sprache steckt und seine gute oder sehr gute Note bekommen hat.
Offensichtlich scheinen aber einige hier so vom Spicken, ja offensichtlichem BETRÜGEN, so angetan zu sein, dass sie jeglich Moral dabei vergessen und nicht mehr abwägen können, ob sie jemand anderen damit schaden oder nicht. Insofern hoffe ich, dass dieses Problem in Zukunft irgendwie eingedämmt wird, damit ehrliche Leistung sich wieder mehr Lohnt und man nicht als Idiot hingestellt wird, weil man etwas gegen Betrug hat.
Die Gefahr des Spickens für einen selbst scheinen auch viele zu unterschätzen: Erstmal hat der Spicker eventuell gerade durch das Spicken eine bessere Note und wird auf dem Arbeitsmarkt eventuell bevorzugt und zum anderen möchte ich keinem Wissenschaftler begegnen, der keine echte Ahnung von dem Hat was er tut und so vll. sogar das Leben anderer gefährdet, nur weil er sein Leben lang betrogen hat.
Aber die Leute die stets betrügen bekommen sowieso früher oder später den Bumerang zu spüren, wenn ein fairer und ehrlicher Mensch (oder eine Situation die Anforderung an das Wissen stellt, z.B. eine mündliche Prüfung) die Unkenntnisse zum Vorschein bringt. Oder unangekündigte Test's oder Arbeiten _________________ Es gibt WEDER ein VollABI, noch ein richtiges Abi, noch nen reguläres Abi. ES IST und BLEIBT das Abitur.
"In 10 Jahren sind Computer doppelt so schnell, 10k mal größer und so teuer, dass nur die 5. reichsten Männer der Welt sich einen leisten können"
Nick321 Full Member
Anmeldungsdatum: 27.07.2008 Beiträge: 160
Verfasst am: 26 Feb 2010 - 13:32:57 Titel:
Viele Wege führen nach Rom.
Ich bin mir sicher, dass sowohl der Fleißige als auch der kluge Spickermeister im Normalfall ihren Weg gehen.
Ist ja nicht so, dass die Leute, die immer spicken, keine Ahnung vom Thema haben. Man kann ja größtenteils nur bei den Laberfragen leicht spicken und das zu lernen ist sowie oftmals verschwendete Zeit, aber die Verständisfragen beherrscht man im Normalfall ja dann auch.
Vorab: Ich denke auch, das sich der Grundsatz "man erntet was man sät" im Leben häufig zutrifft, aber es ist völlig sinnlos, nun eine Diskussion über Moral vom Zaun zu treten, den es ist schlicht Tautologie. Fairness oder Gerechtigkeit ist gänzlich subjektiv gestrickt.
Außerdem, dieser Thread trieft vor gängigen Klischees, man sollte sich an einigen vermeintlichen Verunglimpfungen (Nickelbrillenträger etc. pp.) nicht aufhängen geschweige denn auf den Schlips getreten fühlen.
Viviane21 hat folgendes geschrieben:
DAS finde ich dann nicht mehr ok. Wenn der Prof in der Deutlichkeit sagt, dass Spicken vollkommen in Ordnung ist, geht das zuweit.
Auf die Art benachteiligt er nämlich gezielt die, die sich ehrlich verhalten wollen.
Rein rational finde ich Spicken sinnvoll, moralisch nicht. Mir fällt aber kein rationales Argument dagegen ein.
Den Beitrag sehe ich ja jetzt erst. Der Prof. hat nicht gesagt, das es in Ordnung sei zu spicken - es war ihm schlicht gleichgültig, so zumindest vermutete man es -, er hat sich lediglich über die Karohosenträger (bitte legt nicht jedes Klischee auf die Goldwaage) lustig gemacht, die doch tatsächlich zum Prof. gerannt sind und ihre Kommilitonen verpetzen wollten. Außerdem, was ist schon ehrlich?
Gruß _________________ Geist über Materie.
TK1985 Senior Member
Anmeldungsdatum: 16.09.2005 Beiträge: 988
Verfasst am: 26 Feb 2010 - 15:33:20 Titel:
Zitat:
1. DU bestehst dein Schuljahr locker
Aber nur wenn du nicht erwischt wirst und das ganze mit der dafür vorgesehen Note geahndet wird.
Zitat:
2. DU bekommst immer gute Noten
Du musst schon verdammt gut Spicken um nur dadurch eine gute Note zu bekommen. Oder glaubst du ohne lernen und nur mit spicken kommst du von einer 5 auf eine 2 oder 1?
Zitat:
3. DU bist nicht gestresst während der Klassenarbeit o.ä.
Na klar, es ist ja auch so stressfrei zu spicken .
Zitat:
4. Es ist einfacher mit Spicken
Scheint vielleicht erst mal leichter zu sein, aber irgendwann holt dich das ganze ein. Hast du schon mal in einer mündlichen Abschlussprüfung gespickt?
[quote]aranka.falter hat folgendes geschrieben:
also bei uns in pc anwendung ...
Da du das nicht zum ersten Mal erwähnst, möcht ich doch mal nachfragen ... was is denn bitte "PC-Anwendung"? Informatik "light"? Vielleicht hat der Dozent das Fach genauso ernst genommen, wie ich gerade (Spaß muss sein )
Zitat:
Also PC-Anwendung !!!! naja was soll ich dazu sagen. Studiere ja Mathe auf Lehramt und dazu gehört dann halt ein bisschen aufkennen mit Latex und ein bisschen VBA und Excel und Geometrie-Programme und so.
Naja und es ist ziemlich öde und chillig, doch da bei uns etwa 99% Mädchen studieren und von diesen 99% haben etwa 90 % noch niemals irgendwie nen PC benutzt (außer ICQ), ist das ziemlich anspruchsvoll für die meisten! Unser Dozent ist ein ziemlich alter typ (Ende 60) und kennt sich selbs kaum aus, braucht andauernd hilfe und sowas.
Also nein, PC-Anwendung ist nicht Informatik"light", sondern Computeranstellen für dummies!
Klunki Senior Member Anmeldungsdatum: 09.10.2007 Beiträge: 2781
Verfasst am: 26 Feb 2010 - 21:32:02 Titel:
[quote="aranka.falter"]
Zitat:
aranka.falter hat folgendes geschrieben:
also bei uns in pc anwendung ...
Da du das nicht zum ersten Mal erwähnst, möcht ich doch mal nachfragen ... was is denn bitte "PC-Anwendung"? Informatik "light"? Vielleicht hat der Dozent das Fach genauso ernst genommen, wie ich gerade (Spaß muss sein )
Zitat:
Also PC-Anwendung !!!! naja was soll ich dazu sagen. Studiere ja Mathe auf Lehramt und dazu gehört dann halt ein bisschen aufkennen mit Latex und ein bisschen VBA und Excel und Geometrie-Programme und so.
Naja und es ist ziemlich öde und chillig, doch da bei uns etwa 99% Mädchen studieren und von diesen 99% haben etwa 90 % noch niemals irgendwie nen PC benutzt (außer ICQ), ist das ziemlich anspruchsvoll für die meisten! Unser Dozent ist ein ziemlich alter typ (Ende 60) und kennt sich selbs kaum aus, braucht andauernd hilfe und sowas.
Also nein, PC-Anwendung ist nicht Informatik"light", sondern Computeranstellen für dummies!
Hehe ... alles klar, sowat ähnliches hab ich mir schon gedacht. Bei den Lehrämtern is die Sache sowieso immer recht "chillich", hab ich das Gefühl. Zumindest werden auch die Prüflinge bei uns in Konstrunktionsprüfungen (die meist aus der AWT-"Schiene" kommen) net wirklich ernst genommen, da diese die Prüfung meist nur bestehen müssen, manchmal sogar nur anwesend. Daher sind diese den Betreuern meist so ziemlich egal. Da lassen sie diese lieber mal entspannt durchkommen, bevor diese dann im nächsten Semester wieder "rumnerven" .
Nicht falsch verstehen, soll keine Abwertung der Lehrämter sein, aber in einigen Prüfungen sind diese den Betreuern ziemlich egal, was ich so als subjektive Erfahrungen, von Erfahrungsberichten von Lehrämtern, gesammelt hab.
Nacktscanner Senior Member
Anmeldungsdatum: 14.01.2010 Beiträge: 349
Verfasst am: 26 Feb 2010 - 23:18:25 Titel:
AbZurSee hat folgendes geschrieben:
Was für eine arrogante Antwort und so typisch für viele hier in der Diskussion: Jetzt sind diejenigen, die Fair und ehrlich durchs Leben gehen und auch mal ne 4 kassieren auf einmal die Bösen
Nein, im Gegenteil, mir ist das egal. Ob derjenige eine 1, 2, 3 oder 4 schreibt oder ob er durchfällt, das ist sein Bier, seine eigene Verantwortung. Interessanter ist aber, wie du weiterargumentierst:
Zitat:
weil sie was gegen Spicker haben und die auch mal Auffliegen lassen (da waren es dann die Karo-Hosenträger) oder weil diejenigen nicht damit einverstanden sind, dass andere mit weniger Arbeit und Betrug weiter kommen als der faire Mensch.
Das ist was völlig anderes: Hier geht es darum, dass jemand versucht, einen anderen bewusst zu deskriditieren, und das aus Neid. Entweder man strengt sich an (oder auch nicht) und ist am Ende über seine eigene Leistung zufrieden (Selbstbewusstsein), oder man ist so ehrgeizig, dass man auf jeden Fall gute Leistungen bescheinigt haben will. In letzterem Falle muss man dann abwägen, ob man mit Spicken weiterkommt oder nicht, das ist nicht zuletzt auch eine Risikofrage. Viele riskieren es und manchmal geht es nach hinten los.
Zitat:
Ich habe das aber nie an den großen Nagel gehangen und hatte stets das Gefühl, etwas unrechts zu tun. Letztlich habe ich dann auch ne "schlechte" Note bekommen, was aber auch das angestrebte Ziel war, es ging nur um das bestehen.
Oh, wie pathetisch...
Aber warum sollte man es "an den großen Nagel" hängen? Das macht für mich grad weniger Sinn (wobei, wenn es einer tut - auch das stört mich nicht. Warum auch?).
Zitat:
Offensichtlich scheinen aber einige hier so vom Spicken, ja offensichtlichem BETRÜGEN, so angetan zu sein, dass sie jeglich Moral dabei vergessen und nicht mehr abwägen können, ob sie jemand anderen damit schaden oder nicht.
Der "Schaden" den du empfindest, der nennt sich Neid.
Zitat:
Die Gefahr des Spickens für einen selbst scheinen auch viele zu unterschätzen: Erstmal hat der Spicker eventuell gerade durch das Spicken eine bessere Note und wird auf dem Arbeitsmarkt eventuell bevorzugt und zum anderen möchte ich keinem Wissenschaftler begegnen, der keine echte Ahnung von dem Hat was er tut und so vll. sogar das Leben anderer gefährdet, nur weil er sein Leben lang betrogen hat.
Ich glaube, du unterschätzt den Nutzen vom Spicken. Das ist nicht alles so einfach, wie Anfängerlatein.
Deniz Senior Member
Anmeldungsdatum: 08.07.2004 Beiträge: 2237
Verfasst am: 27 Feb 2010 - 00:37:29 Titel:
Verstehe ich das richtig?
Neidisch sein auf Spicker?
Korrigiere mich, wenn ich falsch liege.
Also ich finde, gegen spicken sollte man ein bisschen schärfer vorgehen.
Denn Du schadest damit z. B. auch der Schule. Bestes Beispiel von einem Klassenkameraden:
Der spickt permanent und schreibt seine 1er.
Das Problem: In dem Fach hat er GARKEINE Ahnung.
Tja, wo hat jetzt die Schule das Problem.
Ganz einfach.
Die Schule bildet aus für Unternehmen (die "bestellen" einen Bedarf an Schülern)
So, jetzt kriegt der Chef mit, dass er garkeine Ahnung hat.
Dieser wird sich in naher Zukunft von der Koorperation der Schule trennen. Ganz einfach.
So: Und wenn ich das richtig verstanden habe.
Nenn mir einen Grund, warum ich neidisch sein sollte auf 1a Spicker Schüler.
Ich weiß, was ich kann. Er weiß nicht einmal, dass er nichts kann.
Punkt für mich.
Mit der 1 dann noch herum zu prallen ist ja dann wohl das Letze.
Ich kann auf meine 1 oder 2 stolz sein. (ohne spicken, versteht sich)
Punkt erneut für mich.
Aber eines muss ich sagen:
Man darf nicht alle Spicker unter einen Tisch kehren.
Es gibt welche, die machen das vielleicht zwei, dreimal und dann nicht mehr, weil sie sich etwas nicht merken können oder sonst was.
Ich lasse zum Beispiel ungerne von mir abschreiben.
Warum sollte ich das zulassen?
Wenn es Kleinigkeiten sind, dann ist das kein Problem, weil ich finde, dass es nicht sein kann eine Aufgabe nicht zu lösen, nur weil man gerade nicht den nötigen "Arschtritt" bekommt.
Wenn die Spickerei aber dann im Abschreiben endet hört es einfach auf.
Zitat:
aranka.falter hat folgendes geschrieben:
also bei uns in pc anwendung ...
Da du das nicht zum ersten Mal erwähnst, möcht ich doch mal nachfragen ... was is denn bitte "PC-Anwendung"? Informatik "light"? Vielleicht hat der Dozent das Fach genauso ernst genommen, wie ich gerade (Spaß muss sein )Zitat:
Also PC-Anwendung !!!! naja was soll ich dazu sagen. Studiere ja Mathe auf Lehramt und dazu gehört dann halt ein bisschen aufkennen mit Latex und ein bisschen VBA und Excel und Geometrie-Programme und so.
Naja und es ist ziemlich öde und chillig, doch da bei uns etwa 99% Mädchen studieren und von diesen 99% haben etwa 90 % noch niemals irgendwie nen PC benutzt (außer ICQ), ist das ziemlich anspruchsvoll für die meisten! Unser Dozent ist ein ziemlich alter typ (Ende 60) und kennt sich selbs kaum aus, braucht andauernd hilfe und sowas.
Also nein, PC-Anwendung ist nicht Informatik"light", sondern Computeranstellen für dummies!
Hehe ... alles klar, sowat ähnliches hab ich mir schon gedacht. Bei den Lehrämtern is die Sache sowieso immer recht "chillich", hab ich das Gefühl. Zumindest werden auch die Prüflinge bei uns in Konstrunktionsprüfungen (die meist aus der AWT-"Schiene" kommen) net wirklich ernst genommen, da diese die Prüfung meist nur bestehen müssen, manchmal sogar nur anwesend. Daher sind diese den Betreuern meist so ziemlich egal. Da lassen sie diese lieber mal entspannt durchkommen, bevor diese dann im nächsten Semester wieder "rumnerven" .
Nicht falsch verstehen, soll keine Abwertung der Lehrämter sein, aber in einigen Prüfungen sind diese den Betreuern ziemlich egal, was ich so als subjektive Erfahrungen, von Erfahrungsberichten von Lehrämtern, gesammelt hab.
ne so ist das bei uns nicht. Also an unserer Uni kann man fast nur Lehramt studieren (und soziale arbeit und son mist ). Das sind so einfach die Vorgaben und da der Dozent ein bisschen schusselig ist, gings so halt ganz gut. Dieses Semester gibts ein Profi, der wird den dummies wohl das leben schwer machen!
Ich lasse zum Beispiel ungerne von mir abschreiben.
Warum sollte ich das zulassen? ...
Wenn die Spickerei aber dann im Abschreiben endet hört es einfach auf.
Und was machst du dann? Verpetzen?
Ist ja krass, wenn mich keiner mit reinzieht dürfen gerne alle auf meinen Zettel gucken! Wie sehr ich solche Moralfuzzies nicht leiden kann!
Brand-Ing Senior Member Anmeldungsdatum: 07.11.2008 Beiträge: 3091
Verfasst am: 27 Feb 2010 - 10:40:12 Titel:
Es gibt aber tatsächlich Profs und Lehrer, die da strikt beiden Kandidaten die Klausur abnehmen ... und daher stimme ich zu, wenn Spicken, dann nur auf eigenes Risiko.
wer auf meinen zettel guckt, guckt halt. da halt ich bestimmt keine hand davor oder bau ne mauer auf, damit der nicht gucken kann!
Allerdings wissen die meisten doch eh, das abschreiben bei wem anders nichts bringt! also ich persönlich würd mich nicht auf das wissen meiner mitstudenten verlassen!
Richi Senior Member
Anmeldungsdatum: 09.06.2005 Beiträge: 647
Verfasst am: 27 Feb 2010 - 10:59:10 Titel:
Deniz hat folgendes geschrieben:
Verstehe ich das richtig?
Neidisch sein auf Spicker?
Korrigiere mich, wenn ich falsch liege.
Also ich finde, gegen spicken sollte man ein bisschen schärfer vorgehen.
Denn Du schadest damit z. B. auch der Schule. Bestes Beispiel von einem Klassenkameraden:
Der spickt permanent und schreibt seine 1er.
Das Problem: In dem Fach hat er GARKEINE Ahnung.
Tja, wo hat jetzt die Schule das Problem.
Ganz einfach.
Die Schule bildet aus für Unternehmen (die "bestellen" einen Bedarf an Schülern)
So, jetzt kriegt der Chef mit, dass er garkeine Ahnung hat.
Dieser wird sich in naher Zukunft von der Koorperation der Schule trennen. Ganz einfach.
So: Und wenn ich das richtig verstanden habe.
Nenn mir einen Grund, warum ich neidisch sein sollte auf 1a Spicker Schüler.
Ich weiß, was ich kann. Er weiß nicht einmal, dass er nichts kann.
Dazu ein paar Punkte:
1) Wenn einer es schafft, allein durch Spicken und mit 0 Verständnis seinen 1en zu schreiben, dann wird da mal grundsätzlich falsch geprüft. Denn sobald man ein paar Verständnis oder Transferfragen stellt, wird das spicken sehr viel schwerer bis fast unmöglich, solche Fragen wird es aber wohl nicht geben wenn er immer seinen 1en kriegt. Dann frag ich mich aber, wie du überhaupt beurteilen kannst dass er keine Ahnung hat...
2) Wenn Unternehmen sich nur auf Noten schauen sind sie selbst schuld, wenn sie nicht nur auf Noten schauen erkennen sie immer noch wer gut und wer nicht gut ist, kann ihnen daher egal sein.
Mal abgesehn davon, dass ich kein Unternehmen kenne das direkt mit einer Schule "kooperiert" sofern wir da von der klassischen Schule bis zum Abi sprechen.
VegNev Junior Member
Anmeldungsdatum: 11.01.2010 Beiträge: 48
Verfasst am: 27 Feb 2010 - 11:44:35 Titel:
Ich denke es kommt beim Spicken vor allem auf das Ausmaß an. Wenn jemand neben mir sitzt, der ein paar Infos auf einem Zettel stehen hat, dann kann ich damit leben. Wenn jemand mal beim Nachbarn abguckt, dann auch.
Wenn aber jemand bei reinen Wissensfächern alle Skripte auf seinem Handy gespeichert hat und diese dann per Suchfunktion nach den Lösungen durchsucht und dadurch dann nur die 1,0 erreicht, dann kotzt mich das schon gewaltig an. Schade, dass so jemand nie erwischt wird.
Dazu mal eine ganz andere Frage: habt ihr denn schon mal in einer Klausur erlebt, dass jemand erwischt wurde und das dann auch Konsequenzen für ihn hatte?
Gruß!
Silverbullet23 Senior Member
Anmeldungsdatum: 22.03.2007 Beiträge: 1631
Verfasst am: 27 Feb 2010 - 13:13:32 Titel:
wir hatten sogar einige die im Taschenrechner alles speichern konnten.
Die wurden nicht erwischt. Aber einer wurde in Unternehmsführung erwischt,
Der Prüfer hat sich notiert welche Fragen noch offen sind da der Prüfling aufs "Klo" gegangen ist. Dort hat er natürlicherweise alle Infos bekommen.
Wlan sei dank. Er hat es protokolliert. Was er genau gemacht hat keine Ahnung. Ich schätze mal die Prüfkomission muss da entscheiden.
-stopfkind- Senior Member
Anmeldungsdatum: 27.02.2010 Beiträge: 1690
Verfasst am: 27 Feb 2010 - 14:04:19 Titel:
ohwei ohwei... wieso weint ihr denn alle so rum? keiner zwingt euch ehrlich zusein also wenn jemand damit durch ne prüfung kommt is doch ok.
spätestens wenn ers anwenden muss im Beruf muss ers können. Noten sind auch nur schall und rauch. man lernt für sich selbst und seine zukunft und wenn einer meint er mogelt sich so durch unds reicht dann später is doch ok.
kriegt euch ma wieder ein.
Richi Senior Member
Anmeldungsdatum: 09.06.2005 Beiträge: 647
Verfasst am: 27 Feb 2010 - 14:18:17 Titel:
VegNev hat folgendes geschrieben:
Dazu mal eine ganz andere Frage: habt ihr denn schon mal in einer Klausur erlebt, dass jemand erwischt wurde und das dann auch Konsequenzen für ihn hatte?
Gruß!
In der Schule ja, da hat es immer wieder mal den ein oder anderen erwischt, gab dann eigentlich immer eine 6 mit Kommentar "Täuschungsversuch".
Silverbullet23 hat folgendes geschrieben:
wir hatten sogar einige die im Taschenrechner alles speichern konnten.
Die wurden nicht erwischt. Aber einer wurde in Unternehmsführung erwischt,
Der Prüfer hat sich notiert welche Fragen noch offen sind da der Prüfling aufs "Klo" gegangen ist. Dort hat er natürlicherweise alle Infos bekommen.
Wlan sei dank. Er hat es protokolliert. Was er genau gemacht hat keine Ahnung. Ich schätze mal die Prüfkomission muss da entscheiden.
Wie will er denn beweisen, dass derjenige auf dem Klo in irgendeiner art und weise gespickt hat?
Elijah Senior Member
Anmeldungsdatum: 25.03.2005 Beiträge: 582
Verfasst am: 27 Feb 2010 - 15:08:16 Titel:
Bei uns wurde sehr viel gespickt.
Habe sogar Studenten gesehen die während der Klausur ein Buch auf dem Schoß hatten oder die Blätter untereinander tauschten. Ich habe nichts gesagt, das Risiko trägt der Spicker.
Ich habe ab dem 4ten Semester auch gelegentlich gespickt, weil mir es zu dumm war gewisse Dinge(Definitionen, Formeln) auswendig zu lernen. Man lernt Definitionen/Formeln auswendig und 2 Wochen später weiss man eh nichts mehr...
das bringt nichts... da hatte ich nie ein schlechtes Gewissen.
Es ist ein Lüge das gute Noten nicht helfen wenn diese nicht "ehrbar" erworben sind... in der Praxis benötigt man vieles Wissen eh nicht mehr...
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