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Spicken
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Nacktscanner
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Anmeldungsdatum: 14.01.2010
Beiträge: 349

BeitragVerfasst am: 25 Feb 2010 - 15:55:53    Titel:

Heizaaa1 hat folgendes geschrieben:
Mir ist es total egal wer spickt und wer nicht, nerven tut es nur wenn man in ner Klausur jemand neben sich sitzen hat der garnix kann und dann immer versucht alles abzuschreiben und man selbst dabei vom Prof. dann begutachtet wird weil man mit auffällt


Deshalb finde ich, dass ein Mindestmaß an "Spickerethik" oder "Spickermoral" angebracht sein sollte: Wer spickt, soll damit nicht andere gefährden. Ansonsten stört es mich nicht. Warum sollte ich? Wie eifersuchts- und neidzerfressen muss man sein, um anderen nicht zu gönnen, mit weniger Arbeit als man selbst gute Noten zu kriegen?

Schüler und Studenten, die anderen das Spicken verbieten wollen, sind genau diejenigen, die in der Bücherei Bücher verstecken oder fremde Arbeiten sabotieren. Findet doch besser euren eigenen Weg, mit dem ihr zufrieden seid und gut leben könnt und entwickelt ein klein wenig eigenes Selbstbewusstsein.
R1
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Anmeldungsdatum: 27.09.2009
Beiträge: 931

BeitragVerfasst am: 25 Feb 2010 - 16:24:52    Titel:

Ich selber habe sehr wenig gespickt (gesamte Schul- u. Studiumszeit vieleicht 3 - 4 Mal, mit ein paar Stichworten).

Weniger aus "moralischer Einsicht", sondern weil ich aufgrund meiner Person, bei Personen in Autoritätsstellung, vom ersten Blick an stets ein Target bin. Andere, mit anderem Hintergrund und Ausstrahlung können recht ungestört vor sich hin spicken. Hätte ich, als Person, auf die "Autoritätsinhaber" gewirkt wie diese, hätte ich wohl auch gehandelt wie diese.

Auch spielt die eigene Psyche eine Rolle. Wer als Kind beim Spicken erwischt wurde und zu Hause marzialische Strafen zu erwarten hatte, empfindet auch später einen deutlich höhreren Stresspegel als jemand der allenfalls ein belehrendes Gespräch seiner Eltern befürchten musste.

Ich sehe für mich kein Motiv, warum ich mich darum Scheren sollte, ob jemand Profi-Spicker oder Profi-büffler ist. Jeder wie er kann. Dies stört mich ebenso wenig, wie dass ein Faulpelz 5 Mio. im Lotto gewinnt, oder ein Einbrecher der einbricht, statt durch "ehrliche Arbeit" - wie bspw. die großen Banker - sein Geld zu verdienen. Mich stört irgendwas, was ein anderer tut nur dann, wenn ich dadurch direkt benachteiligt werde. Das ist dann mein Recht und vor mir selbst meine Pflicht. Aber wie kann ich es wagen über andere Menschen zu richten?

Die Chancen und Ressourcen der Menschen sind nie gleich und können nicht verglichen werden.

Ansonsten könnten alle geschlagenen Kinder - im Sinne der Gleichbehandlung - fordern, dass auch alle anderen geschlagen werden.

Vor allem - wir leben in einer "Demokratie" - könnten und müssten, die weniger reichen Mehrheiten der Bevölkerung, im Sinne der Gleichbehandlung ihrer Selbst und ihrer Kinder, dafür sorgen, dass die Reichen ihr Kapital in die Bevölkerung geben, bis dass alle finanziell gleichgestellt sind und - vom finanziellen Standpunkt aus - gleiche Chancen haben.

Ebenfalls könnten und müssten die Mehrheiten der "Normalbegabten" dafür sorgen, dass die Minderheiten der "Hochbegabten" an Intelligenz verlieren, da sonst keine Chancengleichheit hergestellt werden kann. Und diese Chancenungleichheiten sind weit aus bedeutender, als Ungleichheiten durch Spicken.

Ist da draußen irgend ein Wesen, dass da meint, ein Kind von zwei alkoholkranken Sozialhilfeempfängern , in deren Familie nie einer auftauchte mit einem IQ von > 85, hätte, wenn er denn nur richtig wollte, die gleiche Chance ein Abitur mit 1,x zu machen, wie bspw. der Sprössling einer traditionellen Akademikerfamilie?

Und was ist gleich nochmal das Problem für wen, der hört, dass ein anderer Spickt?

Für die, die was stört:

Nehme Dich; das was Du hast und mache. Und wenn es Dein Weg ist eine kleine hinterhältige, boshafte, neidische Ratte zu sein, dass Du gegen Spicker kämpfen musst, dann tue dies, denn es ist Dein Weg!

Twisted Evil
aranka.falter
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Anmeldungsdatum: 08.02.2010
Beiträge: 107
Wohnort: Vechta

BeitragVerfasst am: 25 Feb 2010 - 19:52:31    Titel:

Zitat:
Im Studium gibt es keine 1,9 sondern eher 1,7 oder 2,0


doch! bei uns gibts alles!
Precision
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Anmeldungsdatum: 15.12.2005
Beiträge: 510

BeitragVerfasst am: 25 Feb 2010 - 20:27:29    Titel:

...mal eine ganz andere Rangehensweise:

Was kann ein Prüfer eigentlich tun, wenn man ganz offensichtlich und mit voler Absicht bei dem Nachbarn abguckt und ganz ungeniert abschreibt, man sich geradezu verrenkt um eine bessere Sicht auf das Blatt des Nachbarn zu bekommen?

In der Uni sind ja meistens weitere Aufsichtspersonen vorhanden, d.h. wenn mehrere Aufpasser das Abschreiben bezeugen, hat man als Student wohl schlechte Karten, ...aber ein Lehrer ist ja nun in der Regel alleine im Klassenzimmer.

Gibt es in so einer Situation für einen einzelnen Prüfer überhaupt die Möglichkeit, eine 6 rechtlich durchzusetzen?
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YES WEEKEND !
teeri
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Anmeldungsdatum: 29.07.2009
Beiträge: 138
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 25 Feb 2010 - 20:36:52    Titel:

Euch ist allen Ernstes noch nie in den Sinn gekommen, dass in manchen Klausuren der Bewertungsmaßstab erst hinterher festgesetzt wird, damit bei den Noten einigermaßen Normalverteilung rauskommt?
Gaisler
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Anmeldungsdatum: 12.08.2009
Beiträge: 770

BeitragVerfasst am: 25 Feb 2010 - 20:39:32    Titel:

Der Lehrer kann sagen, "Täuschungsversuch" und Ende. Ja, das darf er.

Was die Gefährdung anderer angeht: Mir hat mal jemand während der Matheklausur sein Blatt auf den Tisch gelegt (!), damit ich die Lösung draufschreibe (ohne mein Wissen/Einverständnis....). Der Lehrer hat das mitbekommen, und den Sündern weggesetzt (so ein A*****loch, ärgere mich da immer noch drüber). Der Kerl hätte eigentlich schon 0 Punkte kriegen müssen - und streng genommen, ich auch! Ein "harter" Lehrer hätte so etwas durchaus gebracht.

So ein Verhalten ist meiner Meinung nach asozial.
Teekessel
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Anmeldungsdatum: 02.04.2007
Beiträge: 206

BeitragVerfasst am: 25 Feb 2010 - 20:48:47    Titel:

Beim Studieren würde ich nicht spicken, denn wenn man hier erwischt wird, ist es nicht wie an der Schule (dass man dann eben ne 6 bekommt und alles ist wieder gut), im Extremfall muss man mit Exmatikulation + hohen Geldstrafen rechnen. Da geh ich lieber das Risiko ein, ne Klausur zwei mal schreiben zu müssen (was bei mir noch nie passiert ist), als erwischt zu werden.
wima
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Anmeldungsdatum: 12.05.2006
Beiträge: 1168

BeitragVerfasst am: 25 Feb 2010 - 21:59:08    Titel:

Hier ist es zumindest sehr schwer zu spicken, da alle Taschen und Sachen vor der Klausur nach vorne gebracht werden und 2 Reihen vor einem frei sind und 3 Plätze neben einem ebenso.

So sollte es sein. Klar kann man dann noch immer einen Zettel in der Hosentasche haben, aber ganz oben steht meist ein Student der kontrolliert und ganz unten steht ebenfalls ein Student. Der Professor geht meist von Hörsaal zu Hörsaal, weil die Klausuren oft in 2 Hörsälen geschrieben werden.

Ich habe es nie versucht, auch einfach weil ich wusste ganz oben hinter mir steht jemand und kann mich beobachten.

Schade, dass woanders diese Praxis, die ich als Standard ansah, verletzt wird.

Es wird auch stikt eingehalten, dass alle gleichzeitig anfangen, man darf seine Klausur erst öffnen, wenn alle sie erhalten haben und der Professor geht manchmal mit einem, besonders in BWL, die Aufgaben durch und fragt ob manche die Aufgabenstellung nicht verstanden haben.
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Um eine Frau oder einen Edelstein kennenzulernen, muss man beide zuerst einmal aus der Fassung gebracht haben.
KamiKami
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Anmeldungsdatum: 17.08.2007
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BeitragVerfasst am: 25 Feb 2010 - 22:03:23    Titel:

wima hat folgendes geschrieben:
aber ganz oben steht meist ein Student der kontrolliert und ganz unten steht ebenfalls ein Student


Die gibt es bei uns auch. Ich weiß nicht, wie es bei euch ist, aber bei uns sind es Lakaien der Professoren, auf freiwilliger Basis, die leider oft dem Klischee entsprechen - "auf den Fluren wird nicht gerannt". Anzumerken, das diese Zeitgenossen sehr gefährlich leben. Laughing

Gruß
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Brand-Ing
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Anmeldungsdatum: 07.11.2008
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BeitragVerfasst am: 25 Feb 2010 - 22:21:33    Titel:

Also bei uns waren es, wenn es überhaupt Studenten waren, immer Mitarbeiter des Lehrstuhls. Also im Höchstfall mal n HiWi und nach Möglichkeit nicht aus dem selben Studiengang.

Aber auch dieser Aufwand bringt rein gar nix, wenn nichtmal Studentenausweise kontrolliert werden. In meinem Semester wurden tatsächlich ein paar Klausuren nicht von der Person geschrieben, die da hätte sitzen müssen ... das is mal ne ganz andere Art von "Spicken".
Teekessel
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Anmeldungsdatum: 02.04.2007
Beiträge: 206

BeitragVerfasst am: 25 Feb 2010 - 22:54:53    Titel:

Also ich weiß nicht Leute... Also wenn man mich als Student dazu verdonnern würde, bei ner Klausur andere Studenten zu bewachen, würde ich absichtlich auf beiden Augen blind sein - selbst wenn man mich dafür bezahlen würde. Man muss schon ziemlich asozial sein, um als Student Kommilitionen zu denunzieren. Razz
Klunki
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Anmeldungsdatum: 09.10.2007
Beiträge: 2781

BeitragVerfasst am: 25 Feb 2010 - 23:07:44    Titel:

Teekessel hat folgendes geschrieben:
Also ich weiß nicht Leute... Also wenn man mich als Student dazu verdonnern würde, bei ner Klausur andere Studenten zu bewachen, würde ich absichtlich auf beiden Augen blind sein - selbst wenn man mich dafür bezahlen würde. Man muss schon ziemlich asozial sein, um als Student Kommilitionen zu denunzieren. Razz


Die entscheidende Frage ist dann aber, ab welcher Stellung findest du es angebracht, dich nicht als "asozialer Verräter" zu fühlen?
Wenn du 2 Semester Vorsprung vor den Prüflingen hast oder Doktorand oder erst als Professor?
Oder gehts dir gerade nur um den Ausspruch "nicht aus dem gleichen Semester"?
Raziela12
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Anmeldungsdatum: 05.10.2008
Beiträge: 557

BeitragVerfasst am: 25 Feb 2010 - 23:58:40    Titel:

Ich finds ja schon erstaunlich, den denunzianten der immerhin nur seine Arbeit macht, als asozial zu bezeichnen, und nicht den dreisten Idioten ders mit Spicken versucht, weil er zufaul war zu lernen.
aranka.falter
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Anmeldungsdatum: 08.02.2010
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BeitragVerfasst am: 26 Feb 2010 - 00:07:06    Titel:

also bei uns in pc anwendung hatten wir nen dozent, der hat uns das spicken dermaßen leicht gemacht. wir mussten unsere datei am laptop erstellen und dann gingen mehrere sticks rum und man sollte die datei mit dem namen draufkopieren.
erstens war während der gesamten klausurenzeit wlan an, sodass sich einige über icq unterhalten konnten, andere sich gleich die dateien zugeschickt haben, wieder andere (die sich der eins sicher waren) haben einfach die datei unter verschiedenen namen abgespeichert!
so kmen freunde von mir (ohne jegliche lernerei) zu ner 1 und ich hab mal ne gute tat vollbracht Wink
Klunki
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Anmeldungsdatum: 09.10.2007
Beiträge: 2781

BeitragVerfasst am: 26 Feb 2010 - 00:24:20    Titel:

aranka.falter hat folgendes geschrieben:
also bei uns in pc anwendung ...


Da du das nicht zum ersten Mal erwähnst, möcht ich doch mal nachfragen ... was is denn bitte "PC-Anwendung"? Informatik "light"? Vielleicht hat der Dozent das Fach genauso ernst genommen, wie ich gerade (Spaß muss sein Wink)
Raziela12
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Beiträge: 557

BeitragVerfasst am: 26 Feb 2010 - 00:27:01    Titel:

lol, das sind doch zustände vom allerfeinsten, ne arbeit am PC und dann wird nichtmal nen plagiatsdetektor drübergelaufen lassen?
KamiKami
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Anmeldungsdatum: 17.08.2007
Beiträge: 1792
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BeitragVerfasst am: 26 Feb 2010 - 00:40:07    Titel:

Ja, den Trick mit dem Stick gab es bei uns auch - war allerdings nur eine Keks & Krümel Klausur für ein bescheurtes Seminar. Was ich damit sagen möchte ist, das unser Dozent - seines Faches wirrer Informatik Geak Wink - der reinste Crack war und sich nen Spaß daraus gemacht hatte, die "Wanderwege" des Sticks mal zu kontrollieren. Pustekuschen dachten sich da die ganzen Spicker, denn sie sind der Reihe nach auf- und durchgefallen. Smile

Gruß
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Geist über Materie.
AbZurSee
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 1249

BeitragVerfasst am: 26 Feb 2010 - 13:23:01    Titel:

Nacktscanner hat folgendes geschrieben:
Heizaaa1 hat folgendes geschrieben:
Mir ist es total egal wer spickt und wer nicht, nerven tut es nur wenn man in ner Klausur jemand neben sich sitzen hat der garnix kann und dann immer versucht alles abzuschreiben und man selbst dabei vom Prof. dann begutachtet wird weil man mit auffällt


Deshalb finde ich, dass ein Mindestmaß an "Spickerethik" oder "Spickermoral" angebracht sein sollte: Wer spickt, soll damit nicht andere gefährden. Ansonsten stört es mich nicht. Warum sollte ich? Wie eifersuchts- und neidzerfressen muss man sein, um anderen nicht zu gönnen, mit weniger Arbeit als man selbst gute Noten zu kriegen?

Schüler und Studenten, die anderen das Spicken verbieten wollen, sind genau diejenigen, die in der Bücherei Bücher verstecken oder fremde Arbeiten sabotieren. Findet doch besser euren eigenen Weg, mit dem ihr zufrieden seid und gut leben könnt und entwickelt ein klein wenig eigenes Selbstbewusstsein.


Was für eine arrogante Antwort und so typisch für viele hier in der Diskussion: Jetzt sind diejenigen, die Fair und ehrlich durchs Leben gehen und auch mal ne 4 kassieren auf einmal die Bösen, weil sie was gegen Spicker haben und die auch mal Auffliegen lassen (da waren es dann die Karo-Hosenträger) oder weil diejenigen nicht damit einverstanden sind, dass andere mit weniger Arbeit und Betrug weiter kommen als der faire Mensch. Sogar mangelndes Selbstbewusstsein wird ihnen unterstellt Rolling Eyes

Ich habe in meinem Leben bisher 2 mal in einer Fremdsprache gesprickt, ich wusste nämlich welche Texte in der Klausur dran kommen ... was bei Latein im übrigen auch nicht schwer ist, da vieles einfach "Standard"-Text von Caesar ist, in einer bestimmten Stufe. Die whr. dass also der Text X nach Übung X3,X5,X10 usw drankommt, war klar. Also habe ich den Text genommen, jedes Wort im einzelnen vorher übersetzt und in einen Zusammenhang gebracht. Den übersetzten Text danach auswendig gelernt. Da ich in Latein nie besonders helle war, habe ich dann noch offensichtliche und für mich typische Fehler eingebaut. Ich wollte das Fach auch einach nur bestehen und meine Ruhe zu haben.

Ich habe das aber nie an den großen Nagel gehangen und hatte stets das Gefühl, etwas unrechts zu tun. Letztlich habe ich dann auch ne "schlechte" Note bekommen, was aber auch das angestrebte Ziel war, es ging nur um das bestehen.

Aber son Spicker habe ich mir nie angelegt, ich habe es stets auswendig gelernt. Ich denke auch, dass ich mit der schlechten Note niemand anderem die "Butter" vom Brot genommen habe oder mit weniger Aufwand eine bessere Leistung gebracht habe als jemand der viel Zeit in die Sprache steckt und seine gute oder sehr gute Note bekommen hat.

Offensichtlich scheinen aber einige hier so vom Spicken, ja offensichtlichem BETRÜGEN, so angetan zu sein, dass sie jeglich Moral dabei vergessen und nicht mehr abwägen können, ob sie jemand anderen damit schaden oder nicht. Insofern hoffe ich, dass dieses Problem in Zukunft irgendwie eingedämmt wird, damit ehrliche Leistung sich wieder mehr Lohnt und man nicht als Idiot hingestellt wird, weil man etwas gegen Betrug hat.

Die Gefahr des Spickens für einen selbst scheinen auch viele zu unterschätzen: Erstmal hat der Spicker eventuell gerade durch das Spicken eine bessere Note und wird auf dem Arbeitsmarkt eventuell bevorzugt und zum anderen möchte ich keinem Wissenschaftler begegnen, der keine echte Ahnung von dem Hat was er tut und so vll. sogar das Leben anderer gefährdet, nur weil er sein Leben lang betrogen hat.

Aber die Leute die stets betrügen bekommen sowieso früher oder später den Bumerang zu spüren, wenn ein fairer und ehrlicher Mensch (oder eine Situation die Anforderung an das Wissen stellt, z.B. eine mündliche Prüfung) die Unkenntnisse zum Vorschein bringt. Oder unangekündigte Test's oder Arbeiten Rolling Eyes
_________________
Es gibt WEDER ein VollABI, noch ein richtiges Abi, noch nen reguläres Abi. ES IST und BLEIBT das Abitur.
"In 10 Jahren sind Computer doppelt so schnell, 10k mal größer und so teuer, dass nur die 5. reichsten Männer der Welt sich einen leisten können"
Nick321
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Anmeldungsdatum: 27.07.2008
Beiträge: 160

BeitragVerfasst am: 26 Feb 2010 - 13:32:57    Titel:

Viele Wege führen nach Rom.

Ich bin mir sicher, dass sowohl der Fleißige als auch der kluge Spickermeister im Normalfall ihren Weg gehen.

Ist ja nicht so, dass die Leute, die immer spicken, keine Ahnung vom Thema haben. Man kann ja größtenteils nur bei den Laberfragen leicht spicken und das zu lernen ist sowie oftmals verschwendete Zeit, aber die Verständisfragen beherrscht man im Normalfall ja dann auch.
KamiKami
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Anmeldungsdatum: 17.08.2007
Beiträge: 1792
Wohnort: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 26 Feb 2010 - 13:46:35    Titel:

Vorab: Ich denke auch, das sich der Grundsatz "man erntet was man sät" im Leben häufig zutrifft, aber es ist völlig sinnlos, nun eine Diskussion über Moral vom Zaun zu treten, den es ist schlicht Tautologie. Fairness oder Gerechtigkeit ist gänzlich subjektiv gestrickt.

Außerdem, dieser Thread trieft vor gängigen Klischees, man sollte sich an einigen vermeintlichen Verunglimpfungen (Nickelbrillenträger etc. pp.) nicht aufhängen geschweige denn auf den Schlips getreten fühlen.

Viviane21 hat folgendes geschrieben:
DAS finde ich dann nicht mehr ok. Wenn der Prof in der Deutlichkeit sagt, dass Spicken vollkommen in Ordnung ist, geht das zuweit.
Auf die Art benachteiligt er nämlich gezielt die, die sich ehrlich verhalten wollen.


Rein rational finde ich Spicken sinnvoll, moralisch nicht. Mir fällt aber kein rationales Argument dagegen ein.


Den Beitrag sehe ich ja jetzt erst. Der Prof. hat nicht gesagt, das es in Ordnung sei zu spicken - es war ihm schlicht gleichgültig, so zumindest vermutete man es -, er hat sich lediglich über die Karohosenträger (bitte legt nicht jedes Klischee auf die Goldwaage) lustig gemacht, die doch tatsächlich zum Prof. gerannt sind und ihre Kommilitonen verpetzen wollten. Außerdem, was ist schon ehrlich? Rolling Eyes

Gruß
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Geist über Materie.
TK1985
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Anmeldungsdatum: 16.09.2005
Beiträge: 988

BeitragVerfasst am: 26 Feb 2010 - 15:33:20    Titel:

Zitat:
1. DU bestehst dein Schuljahr locker


Aber nur wenn du nicht erwischt wirst und das ganze mit der dafür vorgesehen Note geahndet wird.

Zitat:
2. DU bekommst immer gute Noten


Du musst schon verdammt gut Spicken um nur dadurch eine gute Note zu bekommen. Oder glaubst du ohne lernen und nur mit spicken kommst du von einer 5 auf eine 2 oder 1?

Zitat:
3. DU bist nicht gestresst während der Klassenarbeit o.ä.


Na klar, es ist ja auch so stressfrei zu spicken Rolling Eyes.

Zitat:
4. Es ist einfacher mit Spicken


Scheint vielleicht erst mal leichter zu sein, aber irgendwann holt dich das ganze ein. Hast du schon mal in einer mündlichen Abschlussprüfung gespickt?

Zitat:
5. Wieso schwer, wenns auch einfach geht?


Das ist jetzt eine Frage der Mentaliät.
aranka.falter
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Anmeldungsdatum: 08.02.2010
Beiträge: 107
Wohnort: Vechta

BeitragVerfasst am: 26 Feb 2010 - 20:54:58    Titel:

[quote]aranka.falter hat folgendes geschrieben:
also bei uns in pc anwendung ...


Da du das nicht zum ersten Mal erwähnst, möcht ich doch mal nachfragen ... was is denn bitte "PC-Anwendung"? Informatik "light"? Vielleicht hat der Dozent das Fach genauso ernst genommen, wie ich gerade (Spaß muss sein )
Zitat:


Also PC-Anwendung !!!! naja was soll ich dazu sagen. Studiere ja Mathe auf Lehramt und dazu gehört dann halt ein bisschen aufkennen mit Latex und ein bisschen VBA und Excel und Geometrie-Programme und so.
Naja und es ist ziemlich öde und chillig, doch da bei uns etwa 99% Mädchen studieren und von diesen 99% haben etwa 90 % noch niemals irgendwie nen PC benutzt (außer ICQ), ist das ziemlich anspruchsvoll für die meisten! Unser Dozent ist ein ziemlich alter typ (Ende 60) und kennt sich selbs kaum aus, braucht andauernd hilfe und sowas.
Also nein, PC-Anwendung ist nicht Informatik"light", sondern Computeranstellen für dummies! Wink
Klunki
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Anmeldungsdatum: 09.10.2007
Beiträge: 2781

BeitragVerfasst am: 26 Feb 2010 - 21:32:02    Titel:

[quote="aranka.falter"]
Zitat:
aranka.falter hat folgendes geschrieben:
also bei uns in pc anwendung ...


Da du das nicht zum ersten Mal erwähnst, möcht ich doch mal nachfragen ... was is denn bitte "PC-Anwendung"? Informatik "light"? Vielleicht hat der Dozent das Fach genauso ernst genommen, wie ich gerade (Spaß muss sein )
Zitat:


Also PC-Anwendung !!!! naja was soll ich dazu sagen. Studiere ja Mathe auf Lehramt und dazu gehört dann halt ein bisschen aufkennen mit Latex und ein bisschen VBA und Excel und Geometrie-Programme und so.
Naja und es ist ziemlich öde und chillig, doch da bei uns etwa 99% Mädchen studieren und von diesen 99% haben etwa 90 % noch niemals irgendwie nen PC benutzt (außer ICQ), ist das ziemlich anspruchsvoll für die meisten! Unser Dozent ist ein ziemlich alter typ (Ende 60) und kennt sich selbs kaum aus, braucht andauernd hilfe und sowas.
Also nein, PC-Anwendung ist nicht Informatik"light", sondern Computeranstellen für dummies! Wink


Hehe ... alles klar, sowat ähnliches hab ich mir schon gedacht. Bei den Lehrämtern is die Sache sowieso immer recht "chillich", hab ich das Gefühl. Zumindest werden auch die Prüflinge bei uns in Konstrunktionsprüfungen (die meist aus der AWT-"Schiene" kommen) net wirklich ernst genommen, da diese die Prüfung meist nur bestehen müssen, manchmal sogar nur anwesend. Daher sind diese den Betreuern meist so ziemlich egal. Da lassen sie diese lieber mal entspannt durchkommen, bevor diese dann im nächsten Semester wieder "rumnerven" Wink.
Nicht falsch verstehen, soll keine Abwertung der Lehrämter sein, aber in einigen Prüfungen sind diese den Betreuern ziemlich egal, was ich so als subjektive Erfahrungen, von Erfahrungsberichten von Lehrämtern, gesammelt hab.
Nacktscanner
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Anmeldungsdatum: 14.01.2010
Beiträge: 349

BeitragVerfasst am: 26 Feb 2010 - 23:18:25    Titel:

AbZurSee hat folgendes geschrieben:
Was für eine arrogante Antwort und so typisch für viele hier in der Diskussion: Jetzt sind diejenigen, die Fair und ehrlich durchs Leben gehen und auch mal ne 4 kassieren auf einmal die Bösen


Nein, im Gegenteil, mir ist das egal. Ob derjenige eine 1, 2, 3 oder 4 schreibt oder ob er durchfällt, das ist sein Bier, seine eigene Verantwortung. Interessanter ist aber, wie du weiterargumentierst:

Zitat:
weil sie was gegen Spicker haben und die auch mal Auffliegen lassen (da waren es dann die Karo-Hosenträger) oder weil diejenigen nicht damit einverstanden sind, dass andere mit weniger Arbeit und Betrug weiter kommen als der faire Mensch.

Das ist was völlig anderes: Hier geht es darum, dass jemand versucht, einen anderen bewusst zu deskriditieren, und das aus Neid. Entweder man strengt sich an (oder auch nicht) und ist am Ende über seine eigene Leistung zufrieden (Selbstbewusstsein), oder man ist so ehrgeizig, dass man auf jeden Fall gute Leistungen bescheinigt haben will. In letzterem Falle muss man dann abwägen, ob man mit Spicken weiterkommt oder nicht, das ist nicht zuletzt auch eine Risikofrage. Viele riskieren es und manchmal geht es nach hinten los.


Zitat:
Ich habe das aber nie an den großen Nagel gehangen und hatte stets das Gefühl, etwas unrechts zu tun. Letztlich habe ich dann auch ne "schlechte" Note bekommen, was aber auch das angestrebte Ziel war, es ging nur um das bestehen.

Oh, wie pathetisch...

Aber warum sollte man es "an den großen Nagel" hängen? Das macht für mich grad weniger Sinn (wobei, wenn es einer tut - auch das stört mich nicht. Warum auch?).

Zitat:
Offensichtlich scheinen aber einige hier so vom Spicken, ja offensichtlichem BETRÜGEN, so angetan zu sein, dass sie jeglich Moral dabei vergessen und nicht mehr abwägen können, ob sie jemand anderen damit schaden oder nicht.

Der "Schaden" den du empfindest, der nennt sich Neid.

Zitat:
Die Gefahr des Spickens für einen selbst scheinen auch viele zu unterschätzen: Erstmal hat der Spicker eventuell gerade durch das Spicken eine bessere Note und wird auf dem Arbeitsmarkt eventuell bevorzugt und zum anderen möchte ich keinem Wissenschaftler begegnen, der keine echte Ahnung von dem Hat was er tut und so vll. sogar das Leben anderer gefährdet, nur weil er sein Leben lang betrogen hat.

Ich glaube, du unterschätzt den Nutzen vom Spicken. Das ist nicht alles so einfach, wie Anfängerlatein.
Deniz
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Anmeldungsdatum: 08.07.2004
Beiträge: 2237

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2010 - 00:37:29    Titel:

Verstehe ich das richtig?

Neidisch sein auf Spicker?

Korrigiere mich, wenn ich falsch liege.

Also ich finde, gegen spicken sollte man ein bisschen schärfer vorgehen.
Denn Du schadest damit z. B. auch der Schule. Bestes Beispiel von einem Klassenkameraden:

Der spickt permanent und schreibt seine 1er.
Das Problem: In dem Fach hat er GARKEINE Ahnung.

Tja, wo hat jetzt die Schule das Problem.

Ganz einfach.

Die Schule bildet aus für Unternehmen (die "bestellen" einen Bedarf an Schülern)

So, jetzt kriegt der Chef mit, dass er garkeine Ahnung hat.

Dieser wird sich in naher Zukunft von der Koorperation der Schule trennen. Ganz einfach.

So: Und wenn ich das richtig verstanden habe.

Nenn mir einen Grund, warum ich neidisch sein sollte auf 1a Spicker Schüler.

Ich weiß, was ich kann. Er weiß nicht einmal, dass er nichts kann.

Punkt für mich.

Mit der 1 dann noch herum zu prallen ist ja dann wohl das Letze.
Ich kann auf meine 1 oder 2 stolz sein. (ohne spicken, versteht sich)

Punkt erneut für mich.

Aber eines muss ich sagen:

Man darf nicht alle Spicker unter einen Tisch kehren.

Es gibt welche, die machen das vielleicht zwei, dreimal und dann nicht mehr, weil sie sich etwas nicht merken können oder sonst was.

Ich lasse zum Beispiel ungerne von mir abschreiben.
Warum sollte ich das zulassen?
Wenn es Kleinigkeiten sind, dann ist das kein Problem, weil ich finde, dass es nicht sein kann eine Aufgabe nicht zu lösen, nur weil man gerade nicht den nötigen "Arschtritt" bekommt.

Wenn die Spickerei aber dann im Abschreiben endet hört es einfach auf.
aranka.falter
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Anmeldungsdatum: 08.02.2010
Beiträge: 107
Wohnort: Vechta

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2010 - 00:49:51    Titel:

aranka.falter hat folgendes geschrieben:
Zitat:
aranka.falter hat folgendes geschrieben:
also bei uns in pc anwendung ...


Da du das nicht zum ersten Mal erwähnst, möcht ich doch mal nachfragen ... was is denn bitte "PC-Anwendung"? Informatik "light"? Vielleicht hat der Dozent das Fach genauso ernst genommen, wie ich gerade (Spaß muss sein )Zitat:


Also PC-Anwendung !!!! naja was soll ich dazu sagen. Studiere ja Mathe auf Lehramt und dazu gehört dann halt ein bisschen aufkennen mit Latex und ein bisschen VBA und Excel und Geometrie-Programme und so.
Naja und es ist ziemlich öde und chillig, doch da bei uns etwa 99% Mädchen studieren und von diesen 99% haben etwa 90 % noch niemals irgendwie nen PC benutzt (außer ICQ), ist das ziemlich anspruchsvoll für die meisten! Unser Dozent ist ein ziemlich alter typ (Ende 60) und kennt sich selbs kaum aus, braucht andauernd hilfe und sowas.
Also nein, PC-Anwendung ist nicht Informatik"light", sondern Computeranstellen für dummies!



Hehe ... alles klar, sowat ähnliches hab ich mir schon gedacht. Bei den Lehrämtern is die Sache sowieso immer recht "chillich", hab ich das Gefühl. Zumindest werden auch die Prüflinge bei uns in Konstrunktionsprüfungen (die meist aus der AWT-"Schiene" kommen) net wirklich ernst genommen, da diese die Prüfung meist nur bestehen müssen, manchmal sogar nur anwesend. Daher sind diese den Betreuern meist so ziemlich egal. Da lassen sie diese lieber mal entspannt durchkommen, bevor diese dann im nächsten Semester wieder "rumnerven" .
Nicht falsch verstehen, soll keine Abwertung der Lehrämter sein, aber in einigen Prüfungen sind diese den Betreuern ziemlich egal, was ich so als subjektive Erfahrungen, von Erfahrungsberichten von Lehrämtern, gesammelt hab.


ne so ist das bei uns nicht. Also an unserer Uni kann man fast nur Lehramt studieren (und soziale arbeit und son mist Wink ). Das sind so einfach die Vorgaben und da der Dozent ein bisschen schusselig ist, gings so halt ganz gut. Dieses Semester gibts ein Profi, der wird den dummies wohl das leben schwer machen!
aranka.falter
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BeitragVerfasst am: 27 Feb 2010 - 00:53:32    Titel:

Deniz hat folgendes geschrieben:
Ich lasse zum Beispiel ungerne von mir abschreiben.
Warum sollte ich das zulassen? ...
Wenn die Spickerei aber dann im Abschreiben endet hört es einfach auf.


Und was machst du dann? Verpetzen?
Ist ja krass, wenn mich keiner mit reinzieht dürfen gerne alle auf meinen Zettel gucken! Wie sehr ich solche Moralfuzzies nicht leiden kann!
Brand-Ing
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BeitragVerfasst am: 27 Feb 2010 - 10:40:12    Titel:

Es gibt aber tatsächlich Profs und Lehrer, die da strikt beiden Kandidaten die Klausur abnehmen ... und daher stimme ich zu, wenn Spicken, dann nur auf eigenes Risiko.
aranka.falter
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BeitragVerfasst am: 27 Feb 2010 - 10:58:35    Titel:

wer auf meinen zettel guckt, guckt halt. da halt ich bestimmt keine hand davor oder bau ne mauer auf, damit der nicht gucken kann!
Allerdings wissen die meisten doch eh, das abschreiben bei wem anders nichts bringt! also ich persönlich würd mich nicht auf das wissen meiner mitstudenten verlassen!
Richi
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BeitragVerfasst am: 27 Feb 2010 - 10:59:10    Titel:

Deniz hat folgendes geschrieben:
Verstehe ich das richtig?

Neidisch sein auf Spicker?

Korrigiere mich, wenn ich falsch liege.

Also ich finde, gegen spicken sollte man ein bisschen schärfer vorgehen.
Denn Du schadest damit z. B. auch der Schule. Bestes Beispiel von einem Klassenkameraden:

Der spickt permanent und schreibt seine 1er.
Das Problem: In dem Fach hat er GARKEINE Ahnung.

Tja, wo hat jetzt die Schule das Problem.

Ganz einfach.

Die Schule bildet aus für Unternehmen (die "bestellen" einen Bedarf an Schülern)

So, jetzt kriegt der Chef mit, dass er garkeine Ahnung hat.

Dieser wird sich in naher Zukunft von der Koorperation der Schule trennen. Ganz einfach.

So: Und wenn ich das richtig verstanden habe.

Nenn mir einen Grund, warum ich neidisch sein sollte auf 1a Spicker Schüler.

Ich weiß, was ich kann. Er weiß nicht einmal, dass er nichts kann.


Dazu ein paar Punkte:

1) Wenn einer es schafft, allein durch Spicken und mit 0 Verständnis seinen 1en zu schreiben, dann wird da mal grundsätzlich falsch geprüft. Denn sobald man ein paar Verständnis oder Transferfragen stellt, wird das spicken sehr viel schwerer bis fast unmöglich, solche Fragen wird es aber wohl nicht geben wenn er immer seinen 1en kriegt. Dann frag ich mich aber, wie du überhaupt beurteilen kannst dass er keine Ahnung hat...

2) Wenn Unternehmen sich nur auf Noten schauen sind sie selbst schuld, wenn sie nicht nur auf Noten schauen erkennen sie immer noch wer gut und wer nicht gut ist, kann ihnen daher egal sein.

Mal abgesehn davon, dass ich kein Unternehmen kenne das direkt mit einer Schule "kooperiert" sofern wir da von der klassischen Schule bis zum Abi sprechen.
VegNev
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BeitragVerfasst am: 27 Feb 2010 - 11:44:35    Titel:

Ich denke es kommt beim Spicken vor allem auf das Ausmaß an. Wenn jemand neben mir sitzt, der ein paar Infos auf einem Zettel stehen hat, dann kann ich damit leben. Wenn jemand mal beim Nachbarn abguckt, dann auch.

Wenn aber jemand bei reinen Wissensfächern alle Skripte auf seinem Handy gespeichert hat und diese dann per Suchfunktion nach den Lösungen durchsucht und dadurch dann nur die 1,0 erreicht, dann kotzt mich das schon gewaltig an. Schade, dass so jemand nie erwischt wird.

Dazu mal eine ganz andere Frage: habt ihr denn schon mal in einer Klausur erlebt, dass jemand erwischt wurde und das dann auch Konsequenzen für ihn hatte?

Gruß!
Silverbullet23
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Anmeldungsdatum: 22.03.2007
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BeitragVerfasst am: 27 Feb 2010 - 13:13:32    Titel:

wir hatten sogar einige die im Taschenrechner alles speichern konnten.
Die wurden nicht erwischt. Aber einer wurde in Unternehmsführung erwischt,
Der Prüfer hat sich notiert welche Fragen noch offen sind da der Prüfling aufs "Klo" gegangen ist. Dort hat er natürlicherweise alle Infos bekommen.
Wlan sei dank. Er hat es protokolliert. Was er genau gemacht hat keine Ahnung. Ich schätze mal die Prüfkomission muss da entscheiden.
-stopfkind-
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Anmeldungsdatum: 27.02.2010
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BeitragVerfasst am: 27 Feb 2010 - 14:04:19    Titel:

ohwei ohwei... wieso weint ihr denn alle so rum? keiner zwingt euch ehrlich zusein also wenn jemand damit durch ne prüfung kommt is doch ok.

spätestens wenn ers anwenden muss im Beruf muss ers können. Noten sind auch nur schall und rauch. man lernt für sich selbst und seine zukunft und wenn einer meint er mogelt sich so durch unds reicht dann später is doch ok.

kriegt euch ma wieder ein.
Richi
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Anmeldungsdatum: 09.06.2005
Beiträge: 647

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2010 - 14:18:17    Titel:

VegNev hat folgendes geschrieben:


Dazu mal eine ganz andere Frage: habt ihr denn schon mal in einer Klausur erlebt, dass jemand erwischt wurde und das dann auch Konsequenzen für ihn hatte?

Gruß!


In der Schule ja, da hat es immer wieder mal den ein oder anderen erwischt, gab dann eigentlich immer eine 6 mit Kommentar "Täuschungsversuch".


Silverbullet23 hat folgendes geschrieben:
wir hatten sogar einige die im Taschenrechner alles speichern konnten.
Die wurden nicht erwischt. Aber einer wurde in Unternehmsführung erwischt,
Der Prüfer hat sich notiert welche Fragen noch offen sind da der Prüfling aufs "Klo" gegangen ist. Dort hat er natürlicherweise alle Infos bekommen.
Wlan sei dank. Er hat es protokolliert. Was er genau gemacht hat keine Ahnung. Ich schätze mal die Prüfkomission muss da entscheiden.


Wie will er denn beweisen, dass derjenige auf dem Klo in irgendeiner art und weise gespickt hat?
Elijah
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Anmeldungsdatum: 25.03.2005
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BeitragVerfasst am: 27 Feb 2010 - 15:08:16    Titel:

Bei uns wurde sehr viel gespickt.
Habe sogar Studenten gesehen die während der Klausur ein Buch auf dem Schoß hatten oder die Blätter untereinander tauschten. Ich habe nichts gesagt, das Risiko trägt der Spicker.
Ich habe ab dem 4ten Semester auch gelegentlich gespickt, weil mir es zu dumm war gewisse Dinge(Definitionen, Formeln) auswendig zu lernen. Man lernt Definitionen/Formeln auswendig und 2 Wochen später weiss man eh nichts mehr...
das bringt nichts... da hatte ich nie ein schlechtes Gewissen.

Es ist ein Lüge das gute Noten nicht helfen wenn diese nicht "ehrbar" erworben sind... in der Praxis benötigt man vieles Wissen eh nicht mehr...

Sicherlich nicht fair zu spicken, dennoch muss jeder sehen wo er "bleibt". Am Ende zählt nur das Ergebnis.
_________________
„Die deutschen Zensoren — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — Dummköpfe — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — —.“(Heinrich Heine)
buraka7
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Anmeldungsdatum: 21.02.2010
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BeitragVerfasst am: 27 Feb 2010 - 16:04:09    Titel:

Das ist nichts weiter als Betrug.
Du betrügst damit nicht nur dich selbst, sondern alle anderen Studenten die unter den selben Bedingungen die selbe Arbeit schreiben müssen.

Wozu hast du ein Köpfchen?
Wenn du nicht fähig zum lernen bist, kannse ja auch aufhören damit, es zwingt dich ja niemand.... Razz
-stopfkind-
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 27.02.2010
Beiträge: 1690

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2010 - 17:07:21    Titel:

geh bei mama petzen.... wie alt simma denn?
Nick321
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Anmeldungsdatum: 27.07.2008
Beiträge: 160

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2010 - 18:22:15    Titel:

Deutschland ist ein Land, wo du aoft us Unternehmenssicht einfach das kannst, was auf den Papiere steht. Das ist das eigentliche Problem.

Aber daher sind mir nur die Noten wichtrig und das "wie sie zustanden gekommen sind" nicht
Justav
Moderator
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Anmeldungsdatum: 31.01.2006
Beiträge: 2147

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2010 - 18:35:07    Titel:

Also ich würde behaupten, dass bei uns ziemlich wenig gespickt wird, zum einen gibt es fast immer Einzeltische und nach vorne und zur Seite zu viel Platz und ausreichend Aufsichtspersonal, dass das Risiko sehr hoch ist, zum anderen nutzt das auch nur bei wenigen Fächern, da einige Prüfungen Kofferklausuren sind, andere so einen hohen Zeitdruck bei Rechnungen etc. aufbauen dass man kaum Zeit zum spicken hat. Ich habe jetzt 34 Prüfungen an der Uni hinter mir, und ich war nicht einmal während einer Prüfung auf der Toilette oder habe sonstwo oder sonstwie gespickt oder betrogen, ich denke das lohnt sich auch nicht.

In unserer Ordnung während der Prüfung die vor jeder Klausur verlesen wird steht auch drin, dass Abschreiben und Abschreiben lassen gleichermaßen als Täuschungsversuch gewertet werden, desweiteren auch entsprechend preparierte Gesetzestexte oder Formelsammlungen die oft ausgiebig von der Aufsicht durchgeblättert werden. Die Sitzplätze sind auch schon vorher vorgegeben in den meisten Fächern, man kommt in den Raum und hat die Prüfung und Prüfungspapier schon auf seinem Tisch liegen, so wie es in der Sitzplastliste verkündet ist, d.h. man kann sich auch nicht "extra" nebeneinander setzen um zu spicken. Also ich kann es mir persönlich nicht leisten darauf zu spekulieren, dass man während der Prüfung die Möglichkeit zum spicken hat, daher lerne ich lieber vorher so gut wie möglich...
wima
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BeitragVerfasst am: 27 Feb 2010 - 20:25:01    Titel:

Justav du studierst doch so wie mein Bruder Wiing auf der gleichen Uni, ja die mit dem höchsten Ausländeranteil Deutschlands und dem Autopapst Dudenhöffer.
Auf jeden Fall meinte mein Bruder, dass in einer Klausur der Prof die Fragen der Studenten beantwortet hat und sie sich sogar austauschen durften. Mein Bruder hat da nicht mitgemacht und fühlt sich verarscht. Zudem musste man am Ende die Klausur abgeben oder nach vorne bringen. Und manche haben dabei schnell ihre Lösungen verglichen und niemand hat was gesagt. Unglaublich sowas.
_________________
Um eine Frau oder einen Edelstein kennenzulernen, muss man beide zuerst einmal aus der Fassung gebracht haben.
-stopfkind-
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Anmeldungsdatum: 27.02.2010
Beiträge: 1690

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2010 - 21:24:06    Titel:

wenn ma hinterher klar kommt isses doch vollkommen wurst.

das berufsleben is auch net fair jeder muss selber sehn wo er bleibt.
tippo
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Anmeldungsdatum: 19.05.2008
Beiträge: 144

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2010 - 10:49:05    Titel:

Nick321 hat folgendes geschrieben:
Deutschland ist ein Land, wo du aoft us Unternehmenssicht einfach das kannst, was auf den Papiere steht. Das ist das eigentliche Problem.

Aber daher sind mir nur die Noten wichtrig und das "wie sie zustanden gekommen sind" nicht


Es stellt sich in der Praxis sehr schnell heraus, wer etwas kann und wer nicht (und wer einen sogenannten "Hausverstand" besitzt).

mfG
Justav
Moderator
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Anmeldungsdatum: 31.01.2006
Beiträge: 2147

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2010 - 11:53:58    Titel:

Zitat:
Auf jeden Fall meinte mein Bruder, dass in einer Klausur der Prof die Fragen der Studenten beantwortet hat und sie sich sogar austauschen durften. Mein Bruder hat da nicht mitgemacht und fühlt sich verarscht. Zudem musste man am Ende die Klausur abgeben oder nach vorne bringen. Und manche haben dabei schnell ihre Lösungen verglichen und niemand hat was gesagt. Unglaublich sowas.


In welchem Fach soll denn das gewesen sein? Also ich habe das noch nicht erlebt/bemerkt. Möchte es allerdings auch nicht ausschließen... zumindest fand ich es bisher immer sehr schwierig zu spicken. Und selbst wenn, weiß man doch als Student vorher nicht, dass man vielleicht nach der Klausur die Möglichkeit zum Austauschen hat, daher finde das Risiko beim Lernen etwas wegzulassen zu hoch.
Viviane21
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Anmeldungsdatum: 08.02.2007
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BeitragVerfasst am: 28 Feb 2010 - 12:37:10    Titel:

Zitat:
Schule ist in vielerlei hinsicht unfair, die Notengebung ansich ist oft unfair, das ganze Leben ist oft unfair...spicken ist da nur ein Tropfen auf den heißen stein, soviel zu den Moralaposteln die da immer wieder gerne von Fairness reden.


Tja der Punkt ist: Ich verhalte mich doch nicht deswegen fair oder unfair, weil es die anderen tun.
Zitat:

Abgesehn davon scheinen viele zu denken, nur weil man bei einer Prüfung spickt hat man nicht verstanden worum es beim Thema ging.

Nein. Man war zu faul oder zu desorganisiert um den Kram zu lernen. Kein Spicker ist so groß dass es absolut nicht machbar wäre seinen Inhalt auswendig zu lernen.
Viviane21
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Anmeldungsdatum: 08.02.2007
Beiträge: 2203

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2010 - 12:38:24    Titel:

Zitat:
spätestens wenn ers anwenden muss im Beruf muss ers können.


Dann fliegt er im Job auf die Nase. In dem Job, den ich nicht kriege weil ich nicht gespickt habe.
Brand-Ing
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BeitragVerfasst am: 28 Feb 2010 - 12:57:38    Titel:

Also jetzt mal ernsthaft ... wer kennt den wirklich jemanden, der im Job total versagt hat, weil er in Schule oder Studium gespickt hat ?! Das ist doch nichts Anderes als eine Pseudorechtfertigung der Nichtspicker.

Was hab ich im Studium nicht alles gelernt, was ich jetzt im Job trotzdem nicht ein Bißchen auf die Reihe bekommen würde ohne mich nochmal eingehend damit zu beschäftigen.
E-Engineering-Student
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BeitragVerfasst am: 28 Feb 2010 - 13:18:30    Titel:

Eigentlich ist diese ganze Diskussion "Spicken, Ja oder Nein?" vollkommen fürs Klo. Sollen doch alle Spicken und sich über ihre Supernote freuen, der der nicht gespickt hat, weiß was er geleistet hat.
_________________
"Persönlichkeiten werden nicht durch schöne Reden geformt, sondern durch Arbeit und eigene Leistung.”

Albert Einstein
Brand-Ing
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Anmeldungsdatum: 07.11.2008
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BeitragVerfasst am: 28 Feb 2010 - 13:23:31    Titel:

Ich hab grundsätzlich nichts gegen Spicken ... aber ich finds schade, wenn es Dozenten überhaupt nicht interessiert, was in den Klausuren so abgeht.

So wie Justav es geschildert hat, stelle ich mir eine vernünftige Klausur vor. Leider ist das bei vielen Dozenten nichtmal annähernd so. Wie schon erwähnt, bei uns wurden größtenteils nichtmal Ausweise kontrolliert und Spicken wurde weder unterbunden noch geandet, wenns bemerkt wurde.
E-Engineering-Student
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Anmeldungsdatum: 28.07.2006
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BeitragVerfasst am: 28 Feb 2010 - 13:32:04    Titel:

Ausweise wurden bei mir auch nie kontrolliert, die meisten Profs kannten ihre Pappenheimer. Ist eben an einer FH so, gerade wenn es nur noch 10 - 15 Studis pro Jahrgang sind. Wer gespickt hat und erwischt wurde hat aber seine 5 bekommen, da waren bei mir die Profs gnadenlos. Teilweise wurde in den Prüfungen, wo keine Unterlagen erlaubt waren, extra Papier ausgeteilt, dass man nicht einfach etwas vorschreiben konnte, außerdem wurden die Klausurfragen öfters abgeändert, so dass die Leute, welche die alten nur auswendig gelernt hatten, max. ne 4 bekamen.

Ich sag ja, von mir aus kann jeder spicken. Ich hab es auch schon gemacht, meisten braucht man den Spickzettel nicht, er beruhigt einen nur.
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Albert Einstein
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Anmeldungsdatum: 17.08.2007
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BeitragVerfasst am: 28 Feb 2010 - 13:59:55    Titel:

Das mit dem extra Papier austeilen, ist bei uns eigentlich die Regel. Eigene Blöcke sind nicht erlaubt, ebenso wenig wie gewisse Taschenrechnermodelle oder Sprachcomputer, bspw. solchen die von Erasmusstudenten gerne benutzt werden.

Aber Studenten sind ja bekanntlich äußerst kreativ wenn es darum geht, sich ums Lernen zu drücken. Da werden dann einfach mal die Zettel eingesteckt und daheim oder im Copy-Shop munter kopiert. Das bemerkt bei einer großen Anzahl von Studenten kein Dozent wer jetzt wieviel Zettel bekommen und wer wieviele eingesteckt hat.

Ach ja, wer erwischt wird, fällt durch. Abschreiben ist auch schwer, da Einzeltische.

Da kann ich mich Brand.Ing. nur anschließen. Wer bitte schön kennt denn jmd. der im Job gescheitert ist, weil er in der Schule und / oder im Studium gespickt hat? Made my day. Laughing

Gruß
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