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Spicken
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Raziela12
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Anmeldungsdatum: 05.10.2008
Beiträge: 557

BeitragVerfasst am: 26 Feb 2010 - 00:27:01    Titel:

lol, das sind doch zustände vom allerfeinsten, ne arbeit am PC und dann wird nichtmal nen plagiatsdetektor drübergelaufen lassen?
KamiKami
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Anmeldungsdatum: 17.08.2007
Beiträge: 1792
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BeitragVerfasst am: 26 Feb 2010 - 00:40:07    Titel:

Ja, den Trick mit dem Stick gab es bei uns auch - war allerdings nur eine Keks & Krümel Klausur für ein bescheurtes Seminar. Was ich damit sagen möchte ist, das unser Dozent - seines Faches wirrer Informatik Geak Wink - der reinste Crack war und sich nen Spaß daraus gemacht hatte, die "Wanderwege" des Sticks mal zu kontrollieren. Pustekuschen dachten sich da die ganzen Spicker, denn sie sind der Reihe nach auf- und durchgefallen. Smile

Gruß
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Geist über Materie.
AbZurSee
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 1249

BeitragVerfasst am: 26 Feb 2010 - 13:23:01    Titel:

Nacktscanner hat folgendes geschrieben:
Heizaaa1 hat folgendes geschrieben:
Mir ist es total egal wer spickt und wer nicht, nerven tut es nur wenn man in ner Klausur jemand neben sich sitzen hat der garnix kann und dann immer versucht alles abzuschreiben und man selbst dabei vom Prof. dann begutachtet wird weil man mit auffällt


Deshalb finde ich, dass ein Mindestmaß an "Spickerethik" oder "Spickermoral" angebracht sein sollte: Wer spickt, soll damit nicht andere gefährden. Ansonsten stört es mich nicht. Warum sollte ich? Wie eifersuchts- und neidzerfressen muss man sein, um anderen nicht zu gönnen, mit weniger Arbeit als man selbst gute Noten zu kriegen?

Schüler und Studenten, die anderen das Spicken verbieten wollen, sind genau diejenigen, die in der Bücherei Bücher verstecken oder fremde Arbeiten sabotieren. Findet doch besser euren eigenen Weg, mit dem ihr zufrieden seid und gut leben könnt und entwickelt ein klein wenig eigenes Selbstbewusstsein.


Was für eine arrogante Antwort und so typisch für viele hier in der Diskussion: Jetzt sind diejenigen, die Fair und ehrlich durchs Leben gehen und auch mal ne 4 kassieren auf einmal die Bösen, weil sie was gegen Spicker haben und die auch mal Auffliegen lassen (da waren es dann die Karo-Hosenträger) oder weil diejenigen nicht damit einverstanden sind, dass andere mit weniger Arbeit und Betrug weiter kommen als der faire Mensch. Sogar mangelndes Selbstbewusstsein wird ihnen unterstellt Rolling Eyes

Ich habe in meinem Leben bisher 2 mal in einer Fremdsprache gesprickt, ich wusste nämlich welche Texte in der Klausur dran kommen ... was bei Latein im übrigen auch nicht schwer ist, da vieles einfach "Standard"-Text von Caesar ist, in einer bestimmten Stufe. Die whr. dass also der Text X nach Übung X3,X5,X10 usw drankommt, war klar. Also habe ich den Text genommen, jedes Wort im einzelnen vorher übersetzt und in einen Zusammenhang gebracht. Den übersetzten Text danach auswendig gelernt. Da ich in Latein nie besonders helle war, habe ich dann noch offensichtliche und für mich typische Fehler eingebaut. Ich wollte das Fach auch einach nur bestehen und meine Ruhe zu haben.

Ich habe das aber nie an den großen Nagel gehangen und hatte stets das Gefühl, etwas unrechts zu tun. Letztlich habe ich dann auch ne "schlechte" Note bekommen, was aber auch das angestrebte Ziel war, es ging nur um das bestehen.

Aber son Spicker habe ich mir nie angelegt, ich habe es stets auswendig gelernt. Ich denke auch, dass ich mit der schlechten Note niemand anderem die "Butter" vom Brot genommen habe oder mit weniger Aufwand eine bessere Leistung gebracht habe als jemand der viel Zeit in die Sprache steckt und seine gute oder sehr gute Note bekommen hat.

Offensichtlich scheinen aber einige hier so vom Spicken, ja offensichtlichem BETRÜGEN, so angetan zu sein, dass sie jeglich Moral dabei vergessen und nicht mehr abwägen können, ob sie jemand anderen damit schaden oder nicht. Insofern hoffe ich, dass dieses Problem in Zukunft irgendwie eingedämmt wird, damit ehrliche Leistung sich wieder mehr Lohnt und man nicht als Idiot hingestellt wird, weil man etwas gegen Betrug hat.

Die Gefahr des Spickens für einen selbst scheinen auch viele zu unterschätzen: Erstmal hat der Spicker eventuell gerade durch das Spicken eine bessere Note und wird auf dem Arbeitsmarkt eventuell bevorzugt und zum anderen möchte ich keinem Wissenschaftler begegnen, der keine echte Ahnung von dem Hat was er tut und so vll. sogar das Leben anderer gefährdet, nur weil er sein Leben lang betrogen hat.

Aber die Leute die stets betrügen bekommen sowieso früher oder später den Bumerang zu spüren, wenn ein fairer und ehrlicher Mensch (oder eine Situation die Anforderung an das Wissen stellt, z.B. eine mündliche Prüfung) die Unkenntnisse zum Vorschein bringt. Oder unangekündigte Test's oder Arbeiten Rolling Eyes
_________________
Es gibt WEDER ein VollABI, noch ein richtiges Abi, noch nen reguläres Abi. ES IST und BLEIBT das Abitur.
"In 10 Jahren sind Computer doppelt so schnell, 10k mal größer und so teuer, dass nur die 5. reichsten Männer der Welt sich einen leisten können"
Nick321
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Anmeldungsdatum: 27.07.2008
Beiträge: 160

BeitragVerfasst am: 26 Feb 2010 - 13:32:57    Titel:

Viele Wege führen nach Rom.

Ich bin mir sicher, dass sowohl der Fleißige als auch der kluge Spickermeister im Normalfall ihren Weg gehen.

Ist ja nicht so, dass die Leute, die immer spicken, keine Ahnung vom Thema haben. Man kann ja größtenteils nur bei den Laberfragen leicht spicken und das zu lernen ist sowie oftmals verschwendete Zeit, aber die Verständisfragen beherrscht man im Normalfall ja dann auch.
KamiKami
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Anmeldungsdatum: 17.08.2007
Beiträge: 1792
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BeitragVerfasst am: 26 Feb 2010 - 13:46:35    Titel:

Vorab: Ich denke auch, das sich der Grundsatz "man erntet was man sät" im Leben häufig zutrifft, aber es ist völlig sinnlos, nun eine Diskussion über Moral vom Zaun zu treten, den es ist schlicht Tautologie. Fairness oder Gerechtigkeit ist gänzlich subjektiv gestrickt.

Außerdem, dieser Thread trieft vor gängigen Klischees, man sollte sich an einigen vermeintlichen Verunglimpfungen (Nickelbrillenträger etc. pp.) nicht aufhängen geschweige denn auf den Schlips getreten fühlen.

Viviane21 hat folgendes geschrieben:
DAS finde ich dann nicht mehr ok. Wenn der Prof in der Deutlichkeit sagt, dass Spicken vollkommen in Ordnung ist, geht das zuweit.
Auf die Art benachteiligt er nämlich gezielt die, die sich ehrlich verhalten wollen.


Rein rational finde ich Spicken sinnvoll, moralisch nicht. Mir fällt aber kein rationales Argument dagegen ein.


Den Beitrag sehe ich ja jetzt erst. Der Prof. hat nicht gesagt, das es in Ordnung sei zu spicken - es war ihm schlicht gleichgültig, so zumindest vermutete man es -, er hat sich lediglich über die Karohosenträger (bitte legt nicht jedes Klischee auf die Goldwaage) lustig gemacht, die doch tatsächlich zum Prof. gerannt sind und ihre Kommilitonen verpetzen wollten. Außerdem, was ist schon ehrlich? Rolling Eyes

Gruß
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TK1985
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Anmeldungsdatum: 16.09.2005
Beiträge: 988

BeitragVerfasst am: 26 Feb 2010 - 15:33:20    Titel:

Zitat:
1. DU bestehst dein Schuljahr locker


Aber nur wenn du nicht erwischt wirst und das ganze mit der dafür vorgesehen Note geahndet wird.

Zitat:
2. DU bekommst immer gute Noten


Du musst schon verdammt gut Spicken um nur dadurch eine gute Note zu bekommen. Oder glaubst du ohne lernen und nur mit spicken kommst du von einer 5 auf eine 2 oder 1?

Zitat:
3. DU bist nicht gestresst während der Klassenarbeit o.ä.


Na klar, es ist ja auch so stressfrei zu spicken Rolling Eyes.

Zitat:
4. Es ist einfacher mit Spicken


Scheint vielleicht erst mal leichter zu sein, aber irgendwann holt dich das ganze ein. Hast du schon mal in einer mündlichen Abschlussprüfung gespickt?

Zitat:
5. Wieso schwer, wenns auch einfach geht?


Das ist jetzt eine Frage der Mentaliät.
aranka.falter
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Anmeldungsdatum: 08.02.2010
Beiträge: 107
Wohnort: Vechta

BeitragVerfasst am: 26 Feb 2010 - 20:54:58    Titel:

[quote]aranka.falter hat folgendes geschrieben:
also bei uns in pc anwendung ...


Da du das nicht zum ersten Mal erwähnst, möcht ich doch mal nachfragen ... was is denn bitte "PC-Anwendung"? Informatik "light"? Vielleicht hat der Dozent das Fach genauso ernst genommen, wie ich gerade (Spaß muss sein )
Zitat:


Also PC-Anwendung !!!! naja was soll ich dazu sagen. Studiere ja Mathe auf Lehramt und dazu gehört dann halt ein bisschen aufkennen mit Latex und ein bisschen VBA und Excel und Geometrie-Programme und so.
Naja und es ist ziemlich öde und chillig, doch da bei uns etwa 99% Mädchen studieren und von diesen 99% haben etwa 90 % noch niemals irgendwie nen PC benutzt (außer ICQ), ist das ziemlich anspruchsvoll für die meisten! Unser Dozent ist ein ziemlich alter typ (Ende 60) und kennt sich selbs kaum aus, braucht andauernd hilfe und sowas.
Also nein, PC-Anwendung ist nicht Informatik"light", sondern Computeranstellen für dummies! Wink
Klunki
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Anmeldungsdatum: 09.10.2007
Beiträge: 2781

BeitragVerfasst am: 26 Feb 2010 - 21:32:02    Titel:

[quote="aranka.falter"]
Zitat:
aranka.falter hat folgendes geschrieben:
also bei uns in pc anwendung ...


Da du das nicht zum ersten Mal erwähnst, möcht ich doch mal nachfragen ... was is denn bitte "PC-Anwendung"? Informatik "light"? Vielleicht hat der Dozent das Fach genauso ernst genommen, wie ich gerade (Spaß muss sein )
Zitat:


Also PC-Anwendung !!!! naja was soll ich dazu sagen. Studiere ja Mathe auf Lehramt und dazu gehört dann halt ein bisschen aufkennen mit Latex und ein bisschen VBA und Excel und Geometrie-Programme und so.
Naja und es ist ziemlich öde und chillig, doch da bei uns etwa 99% Mädchen studieren und von diesen 99% haben etwa 90 % noch niemals irgendwie nen PC benutzt (außer ICQ), ist das ziemlich anspruchsvoll für die meisten! Unser Dozent ist ein ziemlich alter typ (Ende 60) und kennt sich selbs kaum aus, braucht andauernd hilfe und sowas.
Also nein, PC-Anwendung ist nicht Informatik"light", sondern Computeranstellen für dummies! Wink


Hehe ... alles klar, sowat ähnliches hab ich mir schon gedacht. Bei den Lehrämtern is die Sache sowieso immer recht "chillich", hab ich das Gefühl. Zumindest werden auch die Prüflinge bei uns in Konstrunktionsprüfungen (die meist aus der AWT-"Schiene" kommen) net wirklich ernst genommen, da diese die Prüfung meist nur bestehen müssen, manchmal sogar nur anwesend. Daher sind diese den Betreuern meist so ziemlich egal. Da lassen sie diese lieber mal entspannt durchkommen, bevor diese dann im nächsten Semester wieder "rumnerven" Wink.
Nicht falsch verstehen, soll keine Abwertung der Lehrämter sein, aber in einigen Prüfungen sind diese den Betreuern ziemlich egal, was ich so als subjektive Erfahrungen, von Erfahrungsberichten von Lehrämtern, gesammelt hab.
Nacktscanner
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Anmeldungsdatum: 14.01.2010
Beiträge: 349

BeitragVerfasst am: 26 Feb 2010 - 23:18:25    Titel:

AbZurSee hat folgendes geschrieben:
Was für eine arrogante Antwort und so typisch für viele hier in der Diskussion: Jetzt sind diejenigen, die Fair und ehrlich durchs Leben gehen und auch mal ne 4 kassieren auf einmal die Bösen


Nein, im Gegenteil, mir ist das egal. Ob derjenige eine 1, 2, 3 oder 4 schreibt oder ob er durchfällt, das ist sein Bier, seine eigene Verantwortung. Interessanter ist aber, wie du weiterargumentierst:

Zitat:
weil sie was gegen Spicker haben und die auch mal Auffliegen lassen (da waren es dann die Karo-Hosenträger) oder weil diejenigen nicht damit einverstanden sind, dass andere mit weniger Arbeit und Betrug weiter kommen als der faire Mensch.

Das ist was völlig anderes: Hier geht es darum, dass jemand versucht, einen anderen bewusst zu deskriditieren, und das aus Neid. Entweder man strengt sich an (oder auch nicht) und ist am Ende über seine eigene Leistung zufrieden (Selbstbewusstsein), oder man ist so ehrgeizig, dass man auf jeden Fall gute Leistungen bescheinigt haben will. In letzterem Falle muss man dann abwägen, ob man mit Spicken weiterkommt oder nicht, das ist nicht zuletzt auch eine Risikofrage. Viele riskieren es und manchmal geht es nach hinten los.


Zitat:
Ich habe das aber nie an den großen Nagel gehangen und hatte stets das Gefühl, etwas unrechts zu tun. Letztlich habe ich dann auch ne "schlechte" Note bekommen, was aber auch das angestrebte Ziel war, es ging nur um das bestehen.

Oh, wie pathetisch...

Aber warum sollte man es "an den großen Nagel" hängen? Das macht für mich grad weniger Sinn (wobei, wenn es einer tut - auch das stört mich nicht. Warum auch?).

Zitat:
Offensichtlich scheinen aber einige hier so vom Spicken, ja offensichtlichem BETRÜGEN, so angetan zu sein, dass sie jeglich Moral dabei vergessen und nicht mehr abwägen können, ob sie jemand anderen damit schaden oder nicht.

Der "Schaden" den du empfindest, der nennt sich Neid.

Zitat:
Die Gefahr des Spickens für einen selbst scheinen auch viele zu unterschätzen: Erstmal hat der Spicker eventuell gerade durch das Spicken eine bessere Note und wird auf dem Arbeitsmarkt eventuell bevorzugt und zum anderen möchte ich keinem Wissenschaftler begegnen, der keine echte Ahnung von dem Hat was er tut und so vll. sogar das Leben anderer gefährdet, nur weil er sein Leben lang betrogen hat.

Ich glaube, du unterschätzt den Nutzen vom Spicken. Das ist nicht alles so einfach, wie Anfängerlatein.
Deniz
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Anmeldungsdatum: 08.07.2004
Beiträge: 2237

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2010 - 00:37:29    Titel:

Verstehe ich das richtig?

Neidisch sein auf Spicker?

Korrigiere mich, wenn ich falsch liege.

Also ich finde, gegen spicken sollte man ein bisschen schärfer vorgehen.
Denn Du schadest damit z. B. auch der Schule. Bestes Beispiel von einem Klassenkameraden:

Der spickt permanent und schreibt seine 1er.
Das Problem: In dem Fach hat er GARKEINE Ahnung.

Tja, wo hat jetzt die Schule das Problem.

Ganz einfach.

Die Schule bildet aus für Unternehmen (die "bestellen" einen Bedarf an Schülern)

So, jetzt kriegt der Chef mit, dass er garkeine Ahnung hat.

Dieser wird sich in naher Zukunft von der Koorperation der Schule trennen. Ganz einfach.

So: Und wenn ich das richtig verstanden habe.

Nenn mir einen Grund, warum ich neidisch sein sollte auf 1a Spicker Schüler.

Ich weiß, was ich kann. Er weiß nicht einmal, dass er nichts kann.

Punkt für mich.

Mit der 1 dann noch herum zu prallen ist ja dann wohl das Letze.
Ich kann auf meine 1 oder 2 stolz sein. (ohne spicken, versteht sich)

Punkt erneut für mich.

Aber eines muss ich sagen:

Man darf nicht alle Spicker unter einen Tisch kehren.

Es gibt welche, die machen das vielleicht zwei, dreimal und dann nicht mehr, weil sie sich etwas nicht merken können oder sonst was.

Ich lasse zum Beispiel ungerne von mir abschreiben.
Warum sollte ich das zulassen?
Wenn es Kleinigkeiten sind, dann ist das kein Problem, weil ich finde, dass es nicht sein kann eine Aufgabe nicht zu lösen, nur weil man gerade nicht den nötigen "Arschtritt" bekommt.

Wenn die Spickerei aber dann im Abschreiben endet hört es einfach auf.
aranka.falter
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Anmeldungsdatum: 08.02.2010
Beiträge: 107
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BeitragVerfasst am: 27 Feb 2010 - 00:49:51    Titel:

aranka.falter hat folgendes geschrieben:
Zitat:
aranka.falter hat folgendes geschrieben:
also bei uns in pc anwendung ...


Da du das nicht zum ersten Mal erwähnst, möcht ich doch mal nachfragen ... was is denn bitte "PC-Anwendung"? Informatik "light"? Vielleicht hat der Dozent das Fach genauso ernst genommen, wie ich gerade (Spaß muss sein )Zitat:


Also PC-Anwendung !!!! naja was soll ich dazu sagen. Studiere ja Mathe auf Lehramt und dazu gehört dann halt ein bisschen aufkennen mit Latex und ein bisschen VBA und Excel und Geometrie-Programme und so.
Naja und es ist ziemlich öde und chillig, doch da bei uns etwa 99% Mädchen studieren und von diesen 99% haben etwa 90 % noch niemals irgendwie nen PC benutzt (außer ICQ), ist das ziemlich anspruchsvoll für die meisten! Unser Dozent ist ein ziemlich alter typ (Ende 60) und kennt sich selbs kaum aus, braucht andauernd hilfe und sowas.
Also nein, PC-Anwendung ist nicht Informatik"light", sondern Computeranstellen für dummies!



Hehe ... alles klar, sowat ähnliches hab ich mir schon gedacht. Bei den Lehrämtern is die Sache sowieso immer recht "chillich", hab ich das Gefühl. Zumindest werden auch die Prüflinge bei uns in Konstrunktionsprüfungen (die meist aus der AWT-"Schiene" kommen) net wirklich ernst genommen, da diese die Prüfung meist nur bestehen müssen, manchmal sogar nur anwesend. Daher sind diese den Betreuern meist so ziemlich egal. Da lassen sie diese lieber mal entspannt durchkommen, bevor diese dann im nächsten Semester wieder "rumnerven" .
Nicht falsch verstehen, soll keine Abwertung der Lehrämter sein, aber in einigen Prüfungen sind diese den Betreuern ziemlich egal, was ich so als subjektive Erfahrungen, von Erfahrungsberichten von Lehrämtern, gesammelt hab.


ne so ist das bei uns nicht. Also an unserer Uni kann man fast nur Lehramt studieren (und soziale arbeit und son mist Wink ). Das sind so einfach die Vorgaben und da der Dozent ein bisschen schusselig ist, gings so halt ganz gut. Dieses Semester gibts ein Profi, der wird den dummies wohl das leben schwer machen!
aranka.falter
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Anmeldungsdatum: 08.02.2010
Beiträge: 107
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BeitragVerfasst am: 27 Feb 2010 - 00:53:32    Titel:

Deniz hat folgendes geschrieben:
Ich lasse zum Beispiel ungerne von mir abschreiben.
Warum sollte ich das zulassen? ...
Wenn die Spickerei aber dann im Abschreiben endet hört es einfach auf.


Und was machst du dann? Verpetzen?
Ist ja krass, wenn mich keiner mit reinzieht dürfen gerne alle auf meinen Zettel gucken! Wie sehr ich solche Moralfuzzies nicht leiden kann!
Brand-Ing
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Anmeldungsdatum: 07.11.2008
Beiträge: 3091

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2010 - 10:40:12    Titel:

Es gibt aber tatsächlich Profs und Lehrer, die da strikt beiden Kandidaten die Klausur abnehmen ... und daher stimme ich zu, wenn Spicken, dann nur auf eigenes Risiko.
aranka.falter
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Anmeldungsdatum: 08.02.2010
Beiträge: 107
Wohnort: Vechta

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2010 - 10:58:35    Titel:

wer auf meinen zettel guckt, guckt halt. da halt ich bestimmt keine hand davor oder bau ne mauer auf, damit der nicht gucken kann!
Allerdings wissen die meisten doch eh, das abschreiben bei wem anders nichts bringt! also ich persönlich würd mich nicht auf das wissen meiner mitstudenten verlassen!
Richi
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Anmeldungsdatum: 09.06.2005
Beiträge: 647

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2010 - 10:59:10    Titel:

Deniz hat folgendes geschrieben:
Verstehe ich das richtig?

Neidisch sein auf Spicker?

Korrigiere mich, wenn ich falsch liege.

Also ich finde, gegen spicken sollte man ein bisschen schärfer vorgehen.
Denn Du schadest damit z. B. auch der Schule. Bestes Beispiel von einem Klassenkameraden:

Der spickt permanent und schreibt seine 1er.
Das Problem: In dem Fach hat er GARKEINE Ahnung.

Tja, wo hat jetzt die Schule das Problem.

Ganz einfach.

Die Schule bildet aus für Unternehmen (die "bestellen" einen Bedarf an Schülern)

So, jetzt kriegt der Chef mit, dass er garkeine Ahnung hat.

Dieser wird sich in naher Zukunft von der Koorperation der Schule trennen. Ganz einfach.

So: Und wenn ich das richtig verstanden habe.

Nenn mir einen Grund, warum ich neidisch sein sollte auf 1a Spicker Schüler.

Ich weiß, was ich kann. Er weiß nicht einmal, dass er nichts kann.


Dazu ein paar Punkte:

1) Wenn einer es schafft, allein durch Spicken und mit 0 Verständnis seinen 1en zu schreiben, dann wird da mal grundsätzlich falsch geprüft. Denn sobald man ein paar Verständnis oder Transferfragen stellt, wird das spicken sehr viel schwerer bis fast unmöglich, solche Fragen wird es aber wohl nicht geben wenn er immer seinen 1en kriegt. Dann frag ich mich aber, wie du überhaupt beurteilen kannst dass er keine Ahnung hat...

2) Wenn Unternehmen sich nur auf Noten schauen sind sie selbst schuld, wenn sie nicht nur auf Noten schauen erkennen sie immer noch wer gut und wer nicht gut ist, kann ihnen daher egal sein.

Mal abgesehn davon, dass ich kein Unternehmen kenne das direkt mit einer Schule "kooperiert" sofern wir da von der klassischen Schule bis zum Abi sprechen.
VegNev
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Anmeldungsdatum: 11.01.2010
Beiträge: 48

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2010 - 11:44:35    Titel:

Ich denke es kommt beim Spicken vor allem auf das Ausmaß an. Wenn jemand neben mir sitzt, der ein paar Infos auf einem Zettel stehen hat, dann kann ich damit leben. Wenn jemand mal beim Nachbarn abguckt, dann auch.

Wenn aber jemand bei reinen Wissensfächern alle Skripte auf seinem Handy gespeichert hat und diese dann per Suchfunktion nach den Lösungen durchsucht und dadurch dann nur die 1,0 erreicht, dann kotzt mich das schon gewaltig an. Schade, dass so jemand nie erwischt wird.

Dazu mal eine ganz andere Frage: habt ihr denn schon mal in einer Klausur erlebt, dass jemand erwischt wurde und das dann auch Konsequenzen für ihn hatte?

Gruß!
Silverbullet23
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Anmeldungsdatum: 22.03.2007
Beiträge: 1631

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2010 - 13:13:32    Titel:

wir hatten sogar einige die im Taschenrechner alles speichern konnten.
Die wurden nicht erwischt. Aber einer wurde in Unternehmsführung erwischt,
Der Prüfer hat sich notiert welche Fragen noch offen sind da der Prüfling aufs "Klo" gegangen ist. Dort hat er natürlicherweise alle Infos bekommen.
Wlan sei dank. Er hat es protokolliert. Was er genau gemacht hat keine Ahnung. Ich schätze mal die Prüfkomission muss da entscheiden.
-stopfkind-
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 27.02.2010
Beiträge: 1690

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2010 - 14:04:19    Titel:

ohwei ohwei... wieso weint ihr denn alle so rum? keiner zwingt euch ehrlich zusein also wenn jemand damit durch ne prüfung kommt is doch ok.

spätestens wenn ers anwenden muss im Beruf muss ers können. Noten sind auch nur schall und rauch. man lernt für sich selbst und seine zukunft und wenn einer meint er mogelt sich so durch unds reicht dann später is doch ok.

kriegt euch ma wieder ein.
Richi
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 09.06.2005
Beiträge: 647

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2010 - 14:18:17    Titel:

VegNev hat folgendes geschrieben:


Dazu mal eine ganz andere Frage: habt ihr denn schon mal in einer Klausur erlebt, dass jemand erwischt wurde und das dann auch Konsequenzen für ihn hatte?

Gruß!


In der Schule ja, da hat es immer wieder mal den ein oder anderen erwischt, gab dann eigentlich immer eine 6 mit Kommentar "Täuschungsversuch".


Silverbullet23 hat folgendes geschrieben:
wir hatten sogar einige die im Taschenrechner alles speichern konnten.
Die wurden nicht erwischt. Aber einer wurde in Unternehmsführung erwischt,
Der Prüfer hat sich notiert welche Fragen noch offen sind da der Prüfling aufs "Klo" gegangen ist. Dort hat er natürlicherweise alle Infos bekommen.
Wlan sei dank. Er hat es protokolliert. Was er genau gemacht hat keine Ahnung. Ich schätze mal die Prüfkomission muss da entscheiden.


Wie will er denn beweisen, dass derjenige auf dem Klo in irgendeiner art und weise gespickt hat?
Elijah
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Anmeldungsdatum: 25.03.2005
Beiträge: 582

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2010 - 15:08:16    Titel:

Bei uns wurde sehr viel gespickt.
Habe sogar Studenten gesehen die während der Klausur ein Buch auf dem Schoß hatten oder die Blätter untereinander tauschten. Ich habe nichts gesagt, das Risiko trägt der Spicker.
Ich habe ab dem 4ten Semester auch gelegentlich gespickt, weil mir es zu dumm war gewisse Dinge(Definitionen, Formeln) auswendig zu lernen. Man lernt Definitionen/Formeln auswendig und 2 Wochen später weiss man eh nichts mehr...
das bringt nichts... da hatte ich nie ein schlechtes Gewissen.

Es ist ein Lüge das gute Noten nicht helfen wenn diese nicht "ehrbar" erworben sind... in der Praxis benötigt man vieles Wissen eh nicht mehr...

Sicherlich nicht fair zu spicken, dennoch muss jeder sehen wo er "bleibt". Am Ende zählt nur das Ergebnis.
_________________
„Die deutschen Zensoren — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — Dummköpfe — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — —.“(Heinrich Heine)
buraka7
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Anmeldungsdatum: 21.02.2010
Beiträge: 102

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2010 - 16:04:09    Titel:

Das ist nichts weiter als Betrug.
Du betrügst damit nicht nur dich selbst, sondern alle anderen Studenten die unter den selben Bedingungen die selbe Arbeit schreiben müssen.

Wozu hast du ein Köpfchen?
Wenn du nicht fähig zum lernen bist, kannse ja auch aufhören damit, es zwingt dich ja niemand.... Razz
-stopfkind-
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 27.02.2010
Beiträge: 1690

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2010 - 17:07:21    Titel:

geh bei mama petzen.... wie alt simma denn?
Nick321
Full Member
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Anmeldungsdatum: 27.07.2008
Beiträge: 160

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2010 - 18:22:15    Titel:

Deutschland ist ein Land, wo du aoft us Unternehmenssicht einfach das kannst, was auf den Papiere steht. Das ist das eigentliche Problem.

Aber daher sind mir nur die Noten wichtrig und das "wie sie zustanden gekommen sind" nicht
Justav
Moderator
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Anmeldungsdatum: 31.01.2006
Beiträge: 2147

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2010 - 18:35:07    Titel:

Also ich würde behaupten, dass bei uns ziemlich wenig gespickt wird, zum einen gibt es fast immer Einzeltische und nach vorne und zur Seite zu viel Platz und ausreichend Aufsichtspersonal, dass das Risiko sehr hoch ist, zum anderen nutzt das auch nur bei wenigen Fächern, da einige Prüfungen Kofferklausuren sind, andere so einen hohen Zeitdruck bei Rechnungen etc. aufbauen dass man kaum Zeit zum spicken hat. Ich habe jetzt 34 Prüfungen an der Uni hinter mir, und ich war nicht einmal während einer Prüfung auf der Toilette oder habe sonstwo oder sonstwie gespickt oder betrogen, ich denke das lohnt sich auch nicht.

In unserer Ordnung während der Prüfung die vor jeder Klausur verlesen wird steht auch drin, dass Abschreiben und Abschreiben lassen gleichermaßen als Täuschungsversuch gewertet werden, desweiteren auch entsprechend preparierte Gesetzestexte oder Formelsammlungen die oft ausgiebig von der Aufsicht durchgeblättert werden. Die Sitzplätze sind auch schon vorher vorgegeben in den meisten Fächern, man kommt in den Raum und hat die Prüfung und Prüfungspapier schon auf seinem Tisch liegen, so wie es in der Sitzplastliste verkündet ist, d.h. man kann sich auch nicht "extra" nebeneinander setzen um zu spicken. Also ich kann es mir persönlich nicht leisten darauf zu spekulieren, dass man während der Prüfung die Möglichkeit zum spicken hat, daher lerne ich lieber vorher so gut wie möglich...
wima
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 12.05.2006
Beiträge: 1168

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2010 - 20:25:01    Titel:

Justav du studierst doch so wie mein Bruder Wiing auf der gleichen Uni, ja die mit dem höchsten Ausländeranteil Deutschlands und dem Autopapst Dudenhöffer.
Auf jeden Fall meinte mein Bruder, dass in einer Klausur der Prof die Fragen der Studenten beantwortet hat und sie sich sogar austauschen durften. Mein Bruder hat da nicht mitgemacht und fühlt sich verarscht. Zudem musste man am Ende die Klausur abgeben oder nach vorne bringen. Und manche haben dabei schnell ihre Lösungen verglichen und niemand hat was gesagt. Unglaublich sowas.
_________________
Um eine Frau oder einen Edelstein kennenzulernen, muss man beide zuerst einmal aus der Fassung gebracht haben.
-stopfkind-
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Anmeldungsdatum: 27.02.2010
Beiträge: 1690

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2010 - 21:24:06    Titel:

wenn ma hinterher klar kommt isses doch vollkommen wurst.

das berufsleben is auch net fair jeder muss selber sehn wo er bleibt.
tippo
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Anmeldungsdatum: 19.05.2008
Beiträge: 144

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2010 - 10:49:05    Titel:

Nick321 hat folgendes geschrieben:
Deutschland ist ein Land, wo du aoft us Unternehmenssicht einfach das kannst, was auf den Papiere steht. Das ist das eigentliche Problem.

Aber daher sind mir nur die Noten wichtrig und das "wie sie zustanden gekommen sind" nicht


Es stellt sich in der Praxis sehr schnell heraus, wer etwas kann und wer nicht (und wer einen sogenannten "Hausverstand" besitzt).

mfG
Justav
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BeitragVerfasst am: 28 Feb 2010 - 11:53:58    Titel:

Zitat:
Auf jeden Fall meinte mein Bruder, dass in einer Klausur der Prof die Fragen der Studenten beantwortet hat und sie sich sogar austauschen durften. Mein Bruder hat da nicht mitgemacht und fühlt sich verarscht. Zudem musste man am Ende die Klausur abgeben oder nach vorne bringen. Und manche haben dabei schnell ihre Lösungen verglichen und niemand hat was gesagt. Unglaublich sowas.


In welchem Fach soll denn das gewesen sein? Also ich habe das noch nicht erlebt/bemerkt. Möchte es allerdings auch nicht ausschließen... zumindest fand ich es bisher immer sehr schwierig zu spicken. Und selbst wenn, weiß man doch als Student vorher nicht, dass man vielleicht nach der Klausur die Möglichkeit zum Austauschen hat, daher finde das Risiko beim Lernen etwas wegzulassen zu hoch.
Viviane21
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BeitragVerfasst am: 28 Feb 2010 - 12:37:10    Titel:

Zitat:
Schule ist in vielerlei hinsicht unfair, die Notengebung ansich ist oft unfair, das ganze Leben ist oft unfair...spicken ist da nur ein Tropfen auf den heißen stein, soviel zu den Moralaposteln die da immer wieder gerne von Fairness reden.


Tja der Punkt ist: Ich verhalte mich doch nicht deswegen fair oder unfair, weil es die anderen tun.
Zitat:

Abgesehn davon scheinen viele zu denken, nur weil man bei einer Prüfung spickt hat man nicht verstanden worum es beim Thema ging.

Nein. Man war zu faul oder zu desorganisiert um den Kram zu lernen. Kein Spicker ist so groß dass es absolut nicht machbar wäre seinen Inhalt auswendig zu lernen.
Viviane21
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BeitragVerfasst am: 28 Feb 2010 - 12:38:24    Titel:

Zitat:
spätestens wenn ers anwenden muss im Beruf muss ers können.


Dann fliegt er im Job auf die Nase. In dem Job, den ich nicht kriege weil ich nicht gespickt habe.
Brand-Ing
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BeitragVerfasst am: 28 Feb 2010 - 12:57:38    Titel:

Also jetzt mal ernsthaft ... wer kennt den wirklich jemanden, der im Job total versagt hat, weil er in Schule oder Studium gespickt hat ?! Das ist doch nichts Anderes als eine Pseudorechtfertigung der Nichtspicker.

Was hab ich im Studium nicht alles gelernt, was ich jetzt im Job trotzdem nicht ein Bißchen auf die Reihe bekommen würde ohne mich nochmal eingehend damit zu beschäftigen.
E-Engineering-Student
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BeitragVerfasst am: 28 Feb 2010 - 13:18:30    Titel:

Eigentlich ist diese ganze Diskussion "Spicken, Ja oder Nein?" vollkommen fürs Klo. Sollen doch alle Spicken und sich über ihre Supernote freuen, der der nicht gespickt hat, weiß was er geleistet hat.
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Albert Einstein
Brand-Ing
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BeitragVerfasst am: 28 Feb 2010 - 13:23:31    Titel:

Ich hab grundsätzlich nichts gegen Spicken ... aber ich finds schade, wenn es Dozenten überhaupt nicht interessiert, was in den Klausuren so abgeht.

So wie Justav es geschildert hat, stelle ich mir eine vernünftige Klausur vor. Leider ist das bei vielen Dozenten nichtmal annähernd so. Wie schon erwähnt, bei uns wurden größtenteils nichtmal Ausweise kontrolliert und Spicken wurde weder unterbunden noch geandet, wenns bemerkt wurde.
E-Engineering-Student
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BeitragVerfasst am: 28 Feb 2010 - 13:32:04    Titel:

Ausweise wurden bei mir auch nie kontrolliert, die meisten Profs kannten ihre Pappenheimer. Ist eben an einer FH so, gerade wenn es nur noch 10 - 15 Studis pro Jahrgang sind. Wer gespickt hat und erwischt wurde hat aber seine 5 bekommen, da waren bei mir die Profs gnadenlos. Teilweise wurde in den Prüfungen, wo keine Unterlagen erlaubt waren, extra Papier ausgeteilt, dass man nicht einfach etwas vorschreiben konnte, außerdem wurden die Klausurfragen öfters abgeändert, so dass die Leute, welche die alten nur auswendig gelernt hatten, max. ne 4 bekamen.

Ich sag ja, von mir aus kann jeder spicken. Ich hab es auch schon gemacht, meisten braucht man den Spickzettel nicht, er beruhigt einen nur.
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KamiKami
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BeitragVerfasst am: 28 Feb 2010 - 13:59:55    Titel:

Das mit dem extra Papier austeilen, ist bei uns eigentlich die Regel. Eigene Blöcke sind nicht erlaubt, ebenso wenig wie gewisse Taschenrechnermodelle oder Sprachcomputer, bspw. solchen die von Erasmusstudenten gerne benutzt werden.

Aber Studenten sind ja bekanntlich äußerst kreativ wenn es darum geht, sich ums Lernen zu drücken. Da werden dann einfach mal die Zettel eingesteckt und daheim oder im Copy-Shop munter kopiert. Das bemerkt bei einer großen Anzahl von Studenten kein Dozent wer jetzt wieviel Zettel bekommen und wer wieviele eingesteckt hat.

Ach ja, wer erwischt wird, fällt durch. Abschreiben ist auch schwer, da Einzeltische.

Da kann ich mich Brand.Ing. nur anschließen. Wer bitte schön kennt denn jmd. der im Job gescheitert ist, weil er in der Schule und / oder im Studium gespickt hat? Made my day. Laughing

Gruß
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Raziela12
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BeitragVerfasst am: 28 Feb 2010 - 15:08:40    Titel:

wow dagegen is meine uni ja n hochsicherheitstrakt.

Bei uns is auch immer ne reihe oben und unten frei, und 2-3 plätze nach links und rechts frei. Und wenn man zusatzblätter will muss man sich melden, und dann wird das auch vermerkt wer zusätzliches papier hat. Wobei es in den meisten klausuren eh kein "schreibpapier" gibt, sondern da halt platz dafür auf den klausurbögen ist, und wer da zusätzliches papier braucht der kriegt das auch nur auf meldung, und dann muss es mit rangeheftet werden.
Und dann gibts natürlich sowieso meist noch Sitzpläne in der Klausur und Perso & Studentenausweiskontrolle. Und mit Buch oder Zettel untern tisch geht ja schonmal gar nich, weil bei uns sämtliche rucksäcke und jacken in die Gänge/Treppen gelegt werden müssen.
CarlosII
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BeitragVerfasst am: 28 Feb 2010 - 16:46:36    Titel:

Raziela12 hat folgendes geschrieben:
wow dagegen is meine uni ja n hochsicherheitstrakt.

Bei uns is auch immer ne reihe oben und unten frei, und 2-3 plätze nach links und rechts frei. Und wenn man zusatzblätter will muss man sich melden, und dann wird das auch vermerkt wer zusätzliches papier hat. Wobei es in den meisten klausuren eh kein "schreibpapier" gibt, sondern da halt platz dafür auf den klausurbögen ist, und wer da zusätzliches papier braucht der kriegt das auch nur auf meldung, und dann muss es mit rangeheftet werden.
Und dann gibts natürlich sowieso meist noch Sitzpläne in der Klausur und Perso & Studentenausweiskontrolle. Und mit Buch oder Zettel untern tisch geht ja schonmal gar nich, weil bei uns sämtliche rucksäcke und jacken in die Gänge/Treppen gelegt werden müssen.


Ist bei mir ähnlich. Dass an vielen Hochschulen so geschlampt wird wie von manchen hier beschrieben (Ausweise werden nicht kontrolliert, spicken wird zugelassen etc.) ist schon ziemlich peinlich, ja beschämend für Institutionen die sich der Wissenschaft verschrieben haben.
Außerdem: Man ist ja nicht mehr in der 8. Klasse wo im Vokabeltest abgeschrieben wird (da finde ich es ehrlich gesagt auch banane), sondern möchte einen akademischen Grad erwerben. Da sollte man es irgendwie hinbekommen, eine Klausur auch ohne fremde Hilfe zu bestehen.
E-Engineering-Student
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Anmeldungsdatum: 28.07.2006
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BeitragVerfasst am: 28 Feb 2010 - 17:00:34    Titel:

Bei uns kennen die Profs eben ihre Studis. Außerdem wer schickt schon jemand anders zur Prüfung?
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xmisterDx
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BeitragVerfasst am: 28 Feb 2010 - 17:24:20    Titel:

Kann durchaus vorkommen...

Insbesondere in Veranstaltungen, die ohne ein Labor laufen oder von Professoren aus einem anderen Fachgebiet oder gar von einem Lehrbeauftragten aus der Industrie gehalten werden, ist es dann doch in der Regel eher so, dass der Dozent die Studenten nicht kennt. Vor allem dann, wenn die Studenten die Vorlesungen unregelmäßig oder überhaupt nicht besuchen und zuhause lernen. So wie das bei uns oft der Fall ist...

Ich kann mich allerdings an nur wenige Klausuren errinnern, bei denen ein Spicker wirklich nützlich gewesen wäre. In der Regel waren mehr oder weniger umfangreiche Formelsammlungen erlaubt, wenn es darum ging wirklich viele Formeln parat haben zu müssen...

Aber wenn einem zum Beispiel die Formel für den magnetischen Fluss in integraler Form nicht einfällt, dann wird man sie mit ziemlicher Sicherheit auch überhaupt nicht anwenden können, sollte sie auf dem Spickzettel stehen...

Ich hab nix gegen Leute die spicken. Wer das Risiko eingehen möchte und klug genug ist, nicht erwischt zu werden, hat meiner Meinung nach den Erfolg auch verdient. Im späteren Leben gewinnt auch nicht immer der Ehrliche... im Gegenteil...
WS09/10
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BeitragVerfasst am: 28 Feb 2010 - 18:55:22    Titel:

E-Engineering-Student hat folgendes geschrieben:
Bei uns kennen die Profs eben ihre Studis. Außerdem wer schickt schon jemand anders zur Prüfung?


Das kommt auf dem Studiengang an. In Seminaren mit 20 Leuten wird das so sein, aber in Vorlesungen, die 500 Teilnehmer umfassen, wird das zum Teil nicht kontrolliert.
Ich durfte schonmal eine Klausur schreiben, bei der der Prof nicht mal im Haus war. Der Hausmeister saß vorne und hat Zeitung gelesen und ab und zu mal geschaut, dass keiner Bücher rausholt und Sachen abschreibt. Aber es wäre nicht aufgefallen, wenn jemand anders die Prüfung in deinen Namen geschrieben hätte. Rein technisch ist das durchaus möglich, nur rein praktisch wird man dort keinen finden, der ausreichend qualifiziert ist und das kostenlos macht. Aber bei bestimmten sozioökonomischen Vorraussetzungen ist es nicht unmöglich, so einen Versuch zu starten.
E-Engineering-Student
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Anmeldungsdatum: 28.07.2006
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BeitragVerfasst am: 28 Feb 2010 - 18:58:56    Titel:

Sicher könnte ich jemand anderes in die Prüfung schicken, bloß wenn der dann Mist baut und mir die Note versaut, dann gute Nacht Marie.

Teilweise waren wir zu fünft in der Vorlesung, so ist das bei uns Ings eben.
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Albert Einstein
Richi
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BeitragVerfasst am: 28 Feb 2010 - 19:27:09    Titel:

Viviane21 hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Schule ist in vielerlei hinsicht unfair, die Notengebung ansich ist oft unfair, das ganze Leben ist oft unfair...spicken ist da nur ein Tropfen auf den heißen stein, soviel zu den Moralaposteln die da immer wieder gerne von Fairness reden.


Tja der Punkt ist: Ich verhalte mich doch nicht deswegen fair oder unfair, weil es die anderen tun.


Das habe ich auch nicht behauptet, ich sage nur dass Fairness kein Argument gegen Spicken ist.

Viviane21 hat folgendes geschrieben:

Zitat:

Abgesehn davon scheinen viele zu denken, nur weil man bei einer Prüfung spickt hat man nicht verstanden worum es beim Thema ging.

Nein. Man war zu faul oder zu desorganisiert um den Kram zu lernen. Kein Spicker ist so groß dass es absolut nicht machbar wäre seinen Inhalt auswendig zu lernen.


Hm naja, ein paar andere mögliche Gründe gibt es schon noch.
teeri
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Anmeldungsdatum: 29.07.2009
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BeitragVerfasst am: 28 Feb 2010 - 20:42:42    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:

Ich hab nix gegen Leute die spicken. Wer das Risiko eingehen möchte und klug genug ist, nicht erwischt zu werden, hat meiner Meinung nach den Erfolg auch verdient. Im späteren Leben gewinnt auch nicht immer der Ehrliche... im Gegenteil...

Wenn denn tatsächlich ein großes Risiko besteht, sodass nur 2-3 Wagemutige mal auf ein Zettelchen mit Begriffen gucken... Aber die meisten, die hier schreiben, spielen nun wahrlich nicht auf Leben und Tot. Bei uns muss man nicht mal mehr kreativ werden, um zu betrügen. Die einzige scheinheilige Vorkehrung sind 1-2 Plätze frei zwischen den Prüflingen. Die Aufsicht liest vorne Zeitung.
Viviane21
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Anmeldungsdatum: 08.02.2007
Beiträge: 2203

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2010 - 21:57:22    Titel:

Zitat:
! Das ist doch nichts Anderes als eine Pseudorechtfertigung der Nichtspicker.

Ähm. Habe ich gerade richtig gehört? Ich muss mich dafür rechtfertigen, dass ich NICHT spicke?
Viviane21
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Anmeldungsdatum: 08.02.2007
Beiträge: 2203

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2010 - 22:00:00    Titel:

KamiKami hat folgendes geschrieben:


Da kann ich mich Brand.Ing. nur anschließen. Wer bitte schön kennt denn jmd. der im Job gescheitert ist, weil er in der Schule und / oder im Studium gespickt hat? Made my day. Laughing



Durchaus gibt es den ein oder anderen Fall wo jemand im Studium scheitert weil er in der Schule zuviel gespickt hat und dachte das geht so weiter.
Viviane21
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Anmeldungsdatum: 08.02.2007
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BeitragVerfasst am: 28 Feb 2010 - 22:03:15    Titel:

Zitat:


Das habe ich auch nicht behauptet, ich sage nur dass Fairness kein Argument gegen Spicken ist.

Kein rationales (habe ja selbst geschrieben mir fällt kein rationales Argument gegen Spicken ein), wohl aber ein moralisches.
Zitat:

Hm naja, ein paar andere mögliche Gründe gibt es schon noch.


Was, irgendein schwerer Schicksalsschlag, der mal eben die Vorbereitung unmöglich machte? Mag in Einzelfällen vorkommen, aber der Regelfall ist das wohl eher nicht.
Nacktscanner
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Anmeldungsdatum: 14.01.2010
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BeitragVerfasst am: 28 Feb 2010 - 22:43:59    Titel:

Deniz hat folgendes geschrieben:
Der spickt permanent und schreibt seine 1er.
Das Problem: In dem Fach hat er GARKEINE Ahnung.

Mal abgesehen davon, dass dieses Konzept spätestens in der Oberstufe ziemlich in die Hose geht:
Wenn er es für richtig hält, ist es sein Bier.

Zitat:
Die Schule bildet aus für Unternehmen (die "bestellen" einen Bedarf an Schülern)

So, jetzt kriegt der Chef mit, dass er garkeine Ahnung hat.

Dieser wird sich in naher Zukunft von der Koorperation der Schule trennen. Ganz einfach.

Amüsante These. Nur leider völliger Blödsinn.
1. Eine Schule bildet nicht für ein Unternehmen aus, sondern vermittelt Allgemeinbildung.

2. Kein Unternehmen "bestellt" Schüler bei den Schulen. Gelegentlich mögen Unternehmen Stellenanzeigen an Schulen veröffentlichen, aber es gibt keine Handelsabkommen zwischen Schulen und Unternehmen.

3. Ich verstehe nicht genau, wieso ein Unternehmen, selbst wenn es diese "Handelsabkommen" gäbe, plötzlich die Partnerschaft kündigen sollte, nur weil ein Schüler schlechter war als erwartet.


Zitat:
Nenn mir einen Grund, warum ich neidisch sein sollte auf 1a Spicker Schüler.

Er hat bessere Noten mit (vermeintlich) weniger Arbeit.

Zitat:
Ich weiß, was ich kann. Er weiß nicht einmal, dass er nichts kann.

Zumindest kann er Spicken. Entscheidend ist doch, was hinten raus kommt - wenn man damit erfolgreich ist, dann ist das doch in Ordnung.

Zitat:
Mit der 1 dann noch herum zu prallen ist ja dann wohl das Letze.
Ich kann auf meine 1 oder 2 stolz sein. (ohne spicken, versteht sich)

Also doch Neid. Sonst würde es dich ja nicht stören.

Zitat:
Wenn die Spickerei aber dann im Abschreiben endet hört es einfach auf.

Allerdings, denn dann gefährdet der Spicker seine eigene und deine Arbeit, da möglicherweise beide des Betrugs verdächtigt werden (vgl. Spickerethik).

Natürlich kannst du durch eigenen Fleiß die Früchte der eigenen Arbeit ernten und dann zu Recht darauf stolz sein. Und du kannst auch versuchen, andere davon zu überzeugen, dass man auf "erspickte" Leistungen nicht stolz zu sein braucht. Aber ich finde, du solltest nicht mit aller Mühe versuchen, anderen Mitschüler oder Kommilitonen wegen vermeintlich moralischer Fehlleistungen zu verurteilen.

Irgendwann kommt der Tag, an dem man selbst auf Unterstützung oder Solidarität der Mitschüler oder Kommilitonen angewiesen ist und dann möchte man schließlich auch nicht bei der erstbesten Gelegenheit hintergangen werden. Das kann eine Kleinigkeit sein, etwa weil dir in einer Klausur ein zentraler Begriff oder ein Lösungsansatz fehlt, es kann aber auch eine existenzielle Notsituation auftreten, in der du auf Hilfe angewiesen bist.
Richi
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Anmeldungsdatum: 09.06.2005
Beiträge: 647

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2010 - 23:25:49    Titel:

Viviane21 hat folgendes geschrieben:
Zitat:


Das habe ich auch nicht behauptet, ich sage nur dass Fairness kein Argument gegen Spicken ist.


Kein rationales (habe ja selbst geschrieben mir fällt kein rationales Argument gegen Spicken ein), wohl aber ein moralisches.


Weder noch eigentlich, jeder schaut wo er bleibt und wie er am besten mit dem ihm zur verfügung stehenden Mittel weiterkommt. Nicht jeder kann sich Nachhilfe leisten, das ist nicht Fair, ist aber so und keiner der sie sich leisten kann wird darauf verzichten wenn er denkte daraus einen Vorteil ziehen zu können, nur weil es nicht fair gegenüber denjenigen ist die sich keine Nachhilfe leisten können. Findest du das auch unmoralisch?


Viviane21 hat folgendes geschrieben:

Zitat:

Hm naja, ein paar andere mögliche Gründe gibt es schon noch.


Was, irgendein schwerer Schicksalsschlag, der mal eben die Vorbereitung unmöglich machte? Mag in Einzelfällen vorkommen, aber der Regelfall ist das wohl eher nicht.


Naja, wenn ich z.B.
a) der Meinung bin, eine Klausur ist inhaltlich für mich nicht wichtig
b) ich kann sie sehr gut durch spicken bestehen
dann ist weder faulheit noch desorganisation der Grund fürs spicken (sofern ich mich dafür entscheide).
Oder ist für dich jeder Faul, der einfach den kürzesten Weg zúm Ziel bevorzugt?
Brand-Ing
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Anmeldungsdatum: 07.11.2008
Beiträge: 3091

BeitragVerfasst am: 01 März 2010 - 08:04:18    Titel:

Viviane21 hat folgendes geschrieben:
Zitat:
! Das ist doch nichts Anderes als eine Pseudorechtfertigung der Nichtspicker.

Ähm. Habe ich gerade richtig gehört? Ich muss mich dafür rechtfertigen, dass ich NICHT spicke?


Nein, ich meinte als Rechtfertigung um Spicken zu verurteilen. Das pseudo-rationale Totschlagargument schlechthin ... aber eben völlig an der Realität vorbei.
-stopfkind-
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Anmeldungsdatum: 27.02.2010
Beiträge: 1690

BeitragVerfasst am: 01 März 2010 - 09:25:41    Titel:

am ende sollte der wirkungsgrad so hoch wie möglich sein.
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