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Komme mit Ausbilder nicht zurecht, was kann ich tun?
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AriesT
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Anmeldungsdatum: 09.11.2008
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 25 Feb 2010 - 16:11:37    Titel: Komme mit Ausbilder nicht zurecht, was kann ich tun?

Hallo liebe Community,
seit August befinde ich mich in einer Ausbildung zum IT-Kaufmann.

Die Ausbildung an sich gefällt mir und in der Berufsschule habe ich gottseidank keine Probleme *auf Holz klopft*. Dennoch habe ich seit einiger Zeit ein gestörtes Verhältnis zu meiner Ausbilderin und scheine bei ihr auf der Abschussliste zu stehen. So kommt sie zumindest in Gesprächen und am Telefon rüber.

Zugegeben, ich bin nicht sehr organisiert. Schon immer habe ich Probleme mit organisatorischen Dingen gehabt, das liegt in meiner Natur und jeglicher Versuch, es irgendwie zu überwinden, scheitert am nächsten Rückschlag.

Demzufolge bin ich zwar ein recht passabler Azubi was die Arbeitsleistung, aber nicht die Organisation betrifft.

Die Ausbilderin hält mir bei jedem vergessen oder zu spät getätigten Anruf, jedem falsch oder zu spät eingegangenen Schreiben eine Stammpredigt, dass ich mich an die Verträge halten solle und dass das schriftliche Schritte zur Folge haben wird, wenn ich mich weiterhin so verhalte. Immer in einem ziemlich demütigenden Ton.

Ich kenne den Vertrag und ja, ich weiß auch, dass ich - leider zu oft - Mist verzapfe.

Ein Beispiel:
Nach einer Krankheit sollen wir uns bis spätestens um 7:30 beim Personalbüro melden, um uns anzumelden. Auch zu Berufschulezeiten (logisch). Den Anruf tätigte ich jedoch erst um 14:00, mitten in den Geschäftszeiten des Betriebs. Direkt habe ich mich für die späte Meldung entschuldigt, will schließlich nicht auch noch unhöflich erscheinen bei dem Fehlverhalten. Habe mich einsichtig gezeigt und nach einer "Lösung" des "Problems" gefragt.
Als Antwort wurden mir arbeitsrechtliche Maßnahmen angedroht, sollte das noch einmal vorkommen. Dabei ist es nicht unbedingt der Inhalt, der ist mir bewusst, sondern die Wort- und die Tonwahl, die mir den Appetit verdirbt.
Ein einfaches "Machen Sie das bitte nicht noch einmal" hätte genügt, stattdessen folgt eine Predigt über die Rechten und Pflichten und das ohne Bitte.

Klar, muss das Unternehmen keinerlei Rücksicht auf das Fehlverhalten des Azubis nehmen, aber wie sieht es mit ein bisschen Kulanz aus? Vor allem, da man noch "Anfänger-Blöde" ist.


Ums kurz zu machen: Ich komme mit der Ausbilderin zwischenmenschlich nicht zurecht. Meine Gedanken kreisen sich um einen Betriebswechsel. Die Argumentation nach dem Warum wäre jedoch lächerlich.

Könnt ihr mir da einen Rat bezüglich der Beispiel-Situation und der Ausbilderin geben? Will nichts unbedingt mein Leben wegwerfen nur wegen eines verpassten Anrufs.

Vielen Dank schonmal.
Aries
Ingo30
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Anmeldungsdatum: 04.05.2008
Beiträge: 2096

BeitragVerfasst am: 25 Feb 2010 - 20:29:38    Titel:

Meinst Du das ernst was Du da schreibst? Dir scheinen öfters Fehler zu unterlaufen wie Du schreibst - Fehler können jedem passieren. Man sollte jedoch daraus lernen. Die Reaktionen der Ausbildungsleitung sind voll verständlich und richtig. Du hast klare Vorgaben, wann Du dich zu melden hast. Diese Meldezeiten bestehen aus gutem Grund, da Dein Betrieb auch Verantwortung für Dich trägt bzw. Wissen möchte, was mit seinen Mitarbeitern los ist.
So wie Du es beschreibst, bist Du es, der sich ändern muss bzw. lernen muss, einfachste Regeln einzuhalten. Also, die Sache ernst nehmen, dann klappts auch wieder mit der Ausbildungsleitung.
faiblesse
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Anmeldungsdatum: 14.06.2005
Beiträge: 1930
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 25 Feb 2010 - 21:35:00    Titel:

Sehe ich auch so, wie soll das erst werden wenn du normaler Angestellter bist?

Sicherlich ist es übertrieben, das gleich ne Gardinenpredigt kommt, allerdings klingt es so, dass du ständig irgendetwas vergisst, und dann ist es auch normal, dass da eine härtere Tonart angeschlagen wird.

Im normalen Berufsleben wird das Abmahnungen nach sich ziehen bis hin zur Kündigung. Unzuverlässige Arbeitnehmer kann niemand gebrauchen.

Du kannst doch nicht ernsthaft erwarten, dass man auf deine Vergesslichkeit Rücksicht nimmt.

Reiß dich zusammen, zur Not schreib dir erinnerungen ins Handy, wann du was zu tun hast.

Oder mach dich nach deiner Ausbildung direkt selbstständig, dann kannste machen was du willst, die Frage ist nur, wie lange du so überleben wirst..
Silverbullet23
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Anmeldungsdatum: 22.03.2007
Beiträge: 1706

BeitragVerfasst am: 26 Feb 2010 - 12:08:51    Titel:

ziehe es durch und schließe die Ausbildung erstmal ab. danach kannst du ja gehen und was anderes machen.
Hab ich auch gemacht.
dergeneral
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Anmeldungsdatum: 04.12.2007
Beiträge: 195
Wohnort: Brandenburg

BeitragVerfasst am: 26 Feb 2010 - 20:53:33    Titel:

Suche das Gespräch mit dem Ausbilder . Bringt das nix hole dir hilfe von der JAV oder vom BR. Da geht meistens immer was. Ist aber die letzte option weil dann passiert meistens was.
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