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Beitrag zum Thema: Energiegewinn durch Gravitation
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Foren-Übersicht -> Physik-Forum -> Beitrag zum Thema: Energiegewinn durch Gravitation
 
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E-Engineering-Student
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Anmeldungsdatum: 28.07.2006
Beiträge: 1607
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BeitragVerfasst am: 25 Feb 2010 - 16:36:55    Titel: Beitrag zum Thema: Energiegewinn durch Gravitation

Das ägiptische Doppelsandrad zur Gravitationsausnutzung:

http://chatsundforen.zdf.de/ZDFforum/ZDFde/inhalt/10/0,1872,5241482,00/heute/F1238/msg2413903.php

Habe das durch Zufall mal entdeckt.

Was meinen denn unsere Physikgenies zum Vorschlag des Threadstarters bluaMauritius?
Biomech
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Anmeldungsdatum: 17.11.2005
Beiträge: 858

BeitragVerfasst am: 25 Feb 2010 - 16:58:38    Titel:

Das brauche ich mir gar nicht durchzulesen. Um zu sehen dass das nicht funktioniert brauche ich noch nicht einmal Mechanik Kenntnisse. Mathematik reicht völlig aus.

Das Gravitationsfeld der Erde ist in guter Nährung Zentralsymmetrisch. Es existiert daher ein Skalares Potential. Jede Integration über einen geschlossenen Weg ist daher null. Es gibt keinen Kreisprozess (daher geschlossener Weg) der eine von Null verschiedene Energieausbeute erlaubt.
E-Engineering-Student
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Anmeldungsdatum: 28.07.2006
Beiträge: 1607
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 25 Feb 2010 - 17:02:20    Titel:

Danke! Very Happy Aber bring das mal so einem Holzkopf bei.
TheHornedGod
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Anmeldungsdatum: 17.11.2005
Beiträge: 827

BeitragVerfasst am: 25 Feb 2010 - 17:05:59    Titel:

Ausserdem gibts doch schon längst Kraftwerke, die Potentielle Energie von Stoffen im Gravitationsfeld ausnutzen - z.B. ein Speicherkraftwerk Razz.
astrospezi
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Anmeldungsdatum: 26.07.2009
Beiträge: 909

BeitragVerfasst am: 25 Feb 2010 - 18:14:29    Titel:

Bitte baut das Gerät
Das möchte ich zu gerne sehen
armchairastronaut
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Anmeldungsdatum: 31.10.2005
Beiträge: 6744
Wohnort: Colonia Claudia Ara Agrippinensis

BeitragVerfasst am: 25 Feb 2010 - 19:39:21    Titel:

Ich hatte auch schon mal ein Goldkraftwerk konzipiert, das die Anziehungskraft des Mondes ausnutzen sollte. War irgendwie auch nicht so überzeugend Smile.

Es führt einfach kein Weg dran vorbei: so Dinger können nicht funktionieren!
Biomech
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Anmeldungsdatum: 17.11.2005
Beiträge: 858

BeitragVerfasst am: 25 Feb 2010 - 20:40:45    Titel:

Der Typ muss irgendwass beim Einheitenumrechnen oder so vermasselt haben. Er behauptet ja dass E_pot ≠ E_kin, also keine Energieerhaltung.

Ohne höhere Mathematik ist:

E_pot = g * m * x = g * m * (1/2 g t^2) = 1/2 * m * g^2 * t^2

da x = 1/2 g t^2 (also zweimal integriert)

und

E_kin = 1/2 m v^2 = 1/2 * m * (g*t)^2 = 1/2 * m * g^2 * t^2

da v = g * t (einmal integriert)

Da kann eigentlich nichts anbrennen.
Biomech
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Anmeldungsdatum: 17.11.2005
Beiträge: 858

BeitragVerfasst am: 25 Feb 2010 - 21:13:06    Titel:

Er scheint nicht besonders über seine Ergebnisse nachgedacht zu haben. er stellt fest, das er für eine Sekunde eine Beschleunigung von etwa 10m/s^2 hat und behauptet dann, das die Geschwindigkeit nach dieser Sekunde 5m/s sei. Logisch sind das natürlich 10 m/s --> 1/2 m v^2 = 50m^2/s^2 was genau 5m * 10m/s^2 also h * g entspricht. das Gewicht ist auf beiden Seiten gleich, spielt also eh keine Rolle.

Aber selbst mit falschem Ergebnis macht er noch schlimmer weiter. 250kg m^2 /s^2 sind 250 NM also 25kpm und nicht 2500kpm. Er multipliziert einfach kg * m mit einem Faktor 10 und behauptet das wären dann kpm. Das ist natürlich Blödsinn. 1 kpm sind 10 Nm sind 10 kg m^2/s^2 = 10 (kg * m) * (m / s^2). Er vergleicht Äpfel mit Birnen. Es stimmt zwar, dass 10 kg eine Gewichtskraft von etwa 100N haben, die Gleichung 10kg = 100 kg m/ s^2 ist aber offensichtlich falsch. Er hat also einmal 5^2 = 25 anstelle von 1/2 * 10^2 = 50 als Faktor (also um die hälfte zu klein) und einmal den Faktor 10 zu viel. Das ist genau der Faktor 5 um den seine Kinetische Energie scheinbar größer ist.

So was praktisches hab ich seit dem Vordiplom nicht mehr gerechnet. Ist echt ätzend.
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