Staatsexamensschwierigkeit bundeslandabhaengig?
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AnwaltInSpe Full Member


 Anmeldungsdatum: 24.01.2010 Beiträge: 275
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Verfasst am: 26 Feb 2010 - 04:52:54 Titel: Staatsexamensschwierigkeit bundeslandabhaengig? |
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Falls ich mich entscheiden sollte in Deutschland zu studieren, waere es wichtig fuer mich zu wissen, ob die Staatsexamina in ihrer Schwierigkeit von Bundesland zu Bundesland variieren. Ich habe schon mehrmals gehoert, dass BaWue und die Neuen Bundeslaender schwerer sein sollen und Hessen und Hamburg bsw. leichter.
Stimmt das in etwa? Falls ja, waere es dann nicht sinnvoller fuer jeden Jurastudent, der die freie Wahl haette in ein vermeintlich leichteres Land zu wechseln?
Im Weiteren, kuemmert es spaetere Arbeitgeber, besonders Grosskanzleien, wo man studiert hat und relativieren sie die StEx.-Note oder zaehlt nur das harte Endergebnis bei der Rekrutierung?
Viele Dank fuer eure Antworten. |
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mgor Full Member


Anmeldungsdatum: 05.08.2008 Beiträge: 371
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Verfasst am: 26 Feb 2010 - 11:43:40 Titel: |
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Wichtig, ist auf alle Fälle, immer einen Schritt NACH dem anderen zu machen. Wenn du später mal Klausuren schreibst, Hausarbeiten ausarbeitest und nebenbei Praktika ableisten musst, ist immer wichtig zu wissen, was als nächstes zu tun ist.
Vor noch nicht allzu langer Zeit fragtest du nach einer (möglichst zeitnahen) Promotion. http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/256690,0.html
vor zwei Tagen dann das: http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/257748,0.html
Heute möchtest du wissen, wo es am leichtesten ist.
Was willst du eigentlich? Deinem Namen nach zu urteilen, bist du nur scharf auf den Beruf "Anwalt", weil der möglicherweise in der Gesellschaft über dem normalen Werktätigen steht.
Deinem Thread, wo du nach der Promotion gefragt hast, entnehme ich, dass es schön für dich wäre, einen akademischen Grad zu tragen. Deiner Titelgeilheit widerstrebt doch dieser Thread, wo du jetzt fragst, wo es am leichtesten ist.
Studiere doch Jura einfach im Busch, die Gesetzmäßigkeit, dass nur der Stärkere gewinnt und überlebt, lässt sich sicher leicht merken. Außerdem kannst du an deine Höhle auch "Dr. jur." dran schreiben, weil es dort niemanden interessiert.
Bei uns ist es so, dass man Rechtswissenschaften nicht auf einer Backe absitzt. Man schaut nicht einfach ins Gesetz und stellt fest, dass Mord strafbar ist. Man schreibt nicht einfach nur auf, A hat B ein Messer in den Rücken gesteckt, deshalb hat er einen Mord begangen.
Das, was davor kommt und was nebenbei erfüllt sein muss, lernen auch die Studenten in Hamburg. Auch in Hamburg ist eben die richtige Reihenfolge der Abarbeitung wichtig. Vergisst du einen Punkt, zum Beispiel den subjektiven Tatbestand, kannst du damit rechnen, Punkte in der Benotung abgezogen zu bekommen.
Hausarbeiten sind auch nicht einfach mal so in den 8 Wochen Ferien zu schreiben. Anfangs geht das, weil man wirklich Ferien hat. Ab dem 3 Semester musst du, (zumindest in Sachsen) in den Ferien Praktika ableisten. D.h., du gehst tagsüber arbeiten, Gericht, Staatsanwaltschaft, Steuerberater, Rechtsanwalt oder sonstige Behörde. Dieses Praktikum dauert 30 volle Tage. Diese 30 "Arbeit"stage ziehst du dann von deinen 8 Wochen Ferien ab und hast die Zeit, die du zum Schreiben einer Hausarbeit hast. Natürlich gibt es Anwälte, die es möglich machen, Hausarbeit auch in der Kanzlei zu schreiben. Es gibt auch Anwälte, die unterschreiben dir den Nachweis so. Lernen tust du dabei aber nichts, die Praktika sind aber dazu da, an die Praxis herangeführt zu werden.
Du kannst also immer den leichten Weg gehen, Du kannst auch in Klausuren von deinem Nachbarn abschreiben, Du Hausarbeiten kopieren oder von Ghostwritern schreiben lassen... Du kannst stinkend faul sein, du könntest sogar zu faul zum stinken sein, aber was willst du eigentlich?
Willst du das Wissen haben, was hinter der Materie steckt? Willst du mit dem Wissen, was man am Tage X vor Gericht schlagfertig parat haben sollte, um seinen Mandanten "rauszuholen", dein Mandanten rausholen? Oder willst du jemand sein, der sich vor 4 Wochen in einem Juraforum als "noch-nicht-mal-Student" -Anwalt in spe- nennt, zwei Wochen späternach einer Promotion fragt und nochmal zwei Wochen später sich nach dem leichtesten Weg erkundigt?
Du könntest für dich im Stillen mal entscheiden, was "cool" ist... der Anwalt, der "Dr.jur. xy" an seinen 911er klebt und für sich Werbung fährt, mit angezogener Handbremse vorm Gericht einparkt, noch jedem, dem er auf dem Weg zum Verhandlungszimmer seine Visitenkarte in die Hand drückt und noch mitteilt, dass ER der Dr. jur. Superanwalt ist.
Oder ist der wirklich cool, der mit dem Fahrrad zum Gericht fährt, abends mit seinen Kumpels in der Kneipe sitzt, über dumme Witze lacht und nur wenn es drauf ankommt, mit seinem Wissen und Können punktet.
Du bist sicherlich auch einer, der dann, wenn die Imma im Briefkasten ist, sich im Studivz anmeldet und sich vor dem Namen "stud.jur" setzt. Herzlichen Glückwunsch. Solche Typen waren die ersten, die bereits vor der Zwischenprüfung das Handtuch geworfen haben.
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Nacktscanner Full Member


Anmeldungsdatum: 14.01.2010 Beiträge: 349
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Verfasst am: 26 Feb 2010 - 17:36:38 Titel: |
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Ich finde es nicht besonders verwerflich, wenn sich jemand Gedanken über seine Zukunft macht und versucht, eine gute Universität für sich zu finden.
Nach welchen Kriterien sollte man denn deiner Meinung nach vorgehen, wenn man eine Uni für sich sucht? Oder bist du jemand, der dort studiert, wo die Schulfreunde auch studieren gehen?
Es ist einfach unglaublich schwer, sich für eine Uni zu entscheiden, die möglichst gut auf einen zugeschnitten ist und da ist es doch legitim, sich zu informieren. |
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mgor Full Member


Anmeldungsdatum: 05.08.2008 Beiträge: 371
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Verfasst am: 26 Feb 2010 - 18:14:31 Titel: |
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Man braucht sich aber nicht nach Elite-Unis erkundigen, Fragen zur Promotion stellen etc. etc. wenn man zwei Tage später fragt, wo es am leichtesten ist. Jura ist nicht leicht. Es ist zeitaufwendig, man muss viel lesen, lernen und anwenden und natürlich das Wissen parat haben. Und man muss über einen langen Zeitraum alles behalten.
Ich habe eben das Gefühl, dass bei manchen Menschen nur aus Imagegründen Jura studiert wird/ werden muss, weil man als RA oder noch besser als Dr. RA gesellschaftlich angesehener ist. Solche Leute müssen vor dem Studium schon auf dem Boden der Tatsachen geholt werden, ehe dann gefrustet Tränen fließen oder Studienplätze sinnlos belegt werden.
Ich habe mir die Uni ausgesucht, die von meinem Wohnort am schnellsten zu erreichen ist.
Studieren bedeutet hauptsächlich, sich Wissen selber zu erarbeiten. Vorlesung sind u.U. interessant, aber man behält da nicht sooo viel. Die Frage nach dem persönlichen Zuschnitt einer Uni erübrigt sich daher. Mit gewissenhafter Arbeit kann man überall bestehen. Es gibt wohl keine Uni, die 100% Durchfallquote hat. |
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Rhyeira Senior Member


Anmeldungsdatum: 18.03.2008 Beiträge: 2896
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Verfasst am: 26 Feb 2010 - 19:33:49 Titel: |
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Die von dir gestellte Frage wird in allen verfügbaren juristischen Internetforen immer wieder (und wieder und wieder und wieder) aufgeworfen, mit der Folge, dass jedesmal ein erbitterter Streit darüber entbrennt, bei dem Leute aus Bayern oder BaWü sich mit ihrem (angeblich) so harten Examen brüsten und Leute aus Hamburg sich verzweifelt gegen die Unterstellung verteidigen, ihr Examen wäre so leicht.
Das Ganze ist wirklich reichlich spekulativ und ich behaupte, dass es unmöglich ist, eine Antwort auf die Frage zu finden, wo das Examen wie schwer ist. Wie will man auch beurteilen, wie schwer das Examen anderswo ist, wenn doch in aller Regel jeder nur in seinem eigenen Bundesland das Examen geschrieben und folglich überhaupt keinen Vergleich hat?
Geh einfach dahin, wo du dich am wohlsten fühlst bzw. wo du einen dich ansprechenden Schwerpunktbereich oder dich ansprechende Zusatzangebote findest... die angebliche Schwierigkeit des Examens wäre das mit Abstand letzte Kriterium, das ich heranziehen würde. Leicht ist das Examen nirgendwo - es ist eben Jura. |
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Condemned2.0 Gesperrter User

Anmeldungsdatum: 26.02.2010 Beiträge: 36
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Verfasst am: 26 Feb 2010 - 19:39:02 Titel: |
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| Leicht ist das Examen nur dort, wo Rhyeira es gemacht hat. |
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Rhyeira Senior Member


Anmeldungsdatum: 18.03.2008 Beiträge: 2896
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Verfasst am: 26 Feb 2010 - 19:56:58 Titel: |
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Na klar.  |
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Condemned2.0 Gesperrter User

Anmeldungsdatum: 26.02.2010 Beiträge: 36
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Verfasst am: 26 Feb 2010 - 19:58:08 Titel: |
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Nicht weinen.
Okay? |
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Rhyeira Senior Member


Anmeldungsdatum: 18.03.2008 Beiträge: 2896
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Verfasst am: 26 Feb 2010 - 20:11:54 Titel: |
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Warum sollte ich? Mit Jura-Schwanzneid ist man doch ständig konfrontiert, deshalb heult doch keiner.  |
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Condemned2.0 Gesperrter User

Anmeldungsdatum: 26.02.2010 Beiträge: 36
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Verfasst am: 26 Feb 2010 - 20:13:57 Titel: |
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Du hast gar keinen Schwanz. Also benutz' auch nicht solche Begriffe wie Schwanzneid.
Btw: Wo hast Du überhaupt dein Examen gemacht? |
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mgor Full Member


Anmeldungsdatum: 05.08.2008 Beiträge: 371
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Verfasst am: 26 Feb 2010 - 20:15:42 Titel: |
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| Condemned2.0 hat folgendes geschrieben: |
| Leicht ist das Examen nur dort, wo Rhyeira es gemacht hat. |
Heute erst angemeldet und gleich den großen Rand Aber ich fand den Spruch gut  |
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Condemned2.0 Gesperrter User

Anmeldungsdatum: 26.02.2010 Beiträge: 36
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Verfasst am: 26 Feb 2010 - 20:19:40 Titel: |
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| mgor hat folgendes geschrieben: |
| Condemned2.0 hat folgendes geschrieben: |
| Leicht ist das Examen nur dort, wo Rhyeira es gemacht hat. |
Heute erst angemeldet und gleich den großen Rand Aber ich fand den Spruch gut  |
Wenn Du mich kennenlernen willst, schick' einfach eine SMS mit "Arschloch" an die 110.
Ich freu mich. |
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Marina85 Senior Member


 Anmeldungsdatum: 22.06.2005 Beiträge: 4760 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 26 Feb 2010 - 20:21:16 Titel: |
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| Rhyeira hat folgendes geschrieben: |
Die von dir gestellte Frage wird in allen verfügbaren juristischen Internetforen immer wieder (und wieder und wieder und wieder) aufgeworfen, mit der Folge, dass jedesmal ein erbitterter Streit darüber entbrennt, bei dem Leute aus Bayern oder BaWü sich mit ihrem (angeblich) so harten Examen brüsten und Leute aus Hamburg sich verzweifelt gegen die Unterstellung verteidigen, ihr Examen wäre so leicht.
Das Ganze ist wirklich reichlich spekulativ und ich behaupte, dass es unmöglich ist, eine Antwort auf die Frage zu finden, wo das Examen wie schwer ist. Wie will man auch beurteilen, wie schwer das Examen anderswo ist, wenn doch in aller Regel jeder nur in seinem eigenen Bundesland das Examen geschrieben und folglich überhaupt keinen Vergleich hat?
Geh einfach dahin, wo du dich am wohlsten fühlst bzw. wo du einen dich ansprechenden Schwerpunktbereich oder dich ansprechende Zusatzangebote findest... die angebliche Schwierigkeit des Examens wäre das mit Abstand letzte Kriterium, das ich heranziehen würde. Leicht ist das Examen nirgendwo - es ist eben Jura. |
So sehe ich das auch . Allerdings denke ich, dass nicht mal das Schwerpunktangebot allzu sehr mit in Erwägung gezogen werden sollte, da man vor dem Studium ja noch gar nicht sagen kann, was man gerne macht bzw. worin man auch gut ist/was einem liegt (es sei denn, man wählt deshalb bewusst eine Uni mit breit gefächertem Schwerpunkt oder man will UNBEDINGT etwas Bestimmtes machen, von dem man aber vielleicht noch gar kein richtiges Bild hat...). |
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Condemned2.0 Gesperrter User

Anmeldungsdatum: 26.02.2010 Beiträge: 36
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Verfasst am: 26 Feb 2010 - 20:22:51 Titel: |
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Marina85 hat ihr Examen im Lotto gewonnen.
Aber nicht weitersagen. |
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mgor Full Member


Anmeldungsdatum: 05.08.2008 Beiträge: 371
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Verfasst am: 26 Feb 2010 - 20:25:54 Titel: |
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| Damit wars das sicher schon für dich... |
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Siniver Full Member


Anmeldungsdatum: 15.05.2006 Beiträge: 252
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Verfasst am: 26 Feb 2010 - 20:26:46 Titel: |
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Das erste StaatsEx ist in jedem Bundesland absolut vergleichbar.
Der universitäre Teil ist abhängig von der Uni, aber auch hier ist der Gesamtaufwand überall ähnlich.
Die Uni ist in fachlicher Hinsicht völlig egal. Aber sowas von. Entscheidend sind vielmehr die Stadt sowie der Umstand, dass man sich wohlfühlt.
Zuletzt bearbeitet von Siniver am 26 Feb 2010 - 21:44:16, insgesamt einmal bearbeitet |
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airbaker Full Member


Anmeldungsdatum: 19.06.2008 Beiträge: 158
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Verfasst am: 26 Feb 2010 - 20:31:40 Titel: |
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| Siniver hat folgendes geschrieben: |
Das erste StaatsEx ist in jedem Bundesland absolut vergleichbar. Der staatliche Teil besteht bundesweit aus 6 fünfstündigen Klausuren sowie 3 zehnminütige mdl. Prüfungen. Das ist überall gleich. Wie soll es dann bitteschön noch nennenswerte Unterschiede geben? Teilweise werden die Sachverhalte sogar zwischen den Bundesländern ausgetauscht.
Der universitäre Teil ist abhängig von der Uni, aber auch hier ist der Gesamtaufwand überall ähnlich.
Die Uni ist in fachlicher Hinsicht völlig egal. Aber sowas von. Entscheidend sind vielmehr die Stadt sowie der Umstand, dass man sich wohlfühlt. |
Das ist doch schlichtweg nicht korrekt. |
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AnwaltInSpe Full Member


 Anmeldungsdatum: 24.01.2010 Beiträge: 275
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Verfasst am: 26 Feb 2010 - 20:41:48 Titel: |
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@mgor:
Ich merke immer wieder, dass im Jura-Forum mit harten Bandagen argumentiert wird. Das haben die vielen Jurastudenten, Referenten und Juristen hier scheinbar alle so an sich. Aber das macht die Diskussionen auch anregender.
Des Weiteren kann ich es auch gut nachvollziehen, wenn jemand, der seit wahrscheinlich laengerer Zeit den schwierigen Jurastoff durchkaut allergisch auf jemanden reagiert, der noch nichts in dieser Richtung geleistet hat und scheinbar dazu tendiert sich wichtig machen zu muessen und dabei von Titeln und Prestige redet, von denen er noch Jahre entfernt ist, falls er sie ueberhaupt jemals erreichen sollte. Dafuer habe ich absolutes Verstaendis.
Ich weiss auch nicht, ob du vielleicht aus persoenlichen Gruenden intensive Karriereplanung derart verachtest, sei es weil sich niemals derlei Moeglichkeiten fuer dich eroeffnet haben oder weil du wirklich derart schlechte Erfahrungen gemacht hast, die dich vor weiterem Unheil bewahrt haben. Nach allem, was ich gehoert hab, ist die freie Juristenwirtschaft ein Haifischbecken. Wie du schon richtig sagst, bin ich nicht mal Anwaltsanwaerter. Dennoch schmerzt es mich jedes Mal aufs Neue auf meine akademische Unreife reduziert zu werden. Der Mensch ist da, um zu lernen, oder? Im Besonderen der Student bzw. Fast-Student.
Auch moechte ich nochmal auf deine Hauptaussage eingehen, die nebenbei alles aber keine hilfreiche Antwort auf meine urspruengliche Frage ist. Ich habe nicht gefragt, wo es am leichtesten ist, weil ich mir Arbeit ersparen moechte oder weil ich faul bin. Du kennst mich nicht, daher verueble ich dir diese Aussage nicht, aber ich kann dir versichern, dass, wenn ich schon mehr oder minder als Angeber, Ignorant oder Karrierebessesener (z.T. vll auch durchaus zu Recht) tituliert werde, ich sicher vieles bin, aber nicht faul. Ich habe dir keinerlei Rechenschaft abzulegen oder gar zu beweisen, dass ich wahr spreche. Es koennte mich kaum weniger interessieren, was du von mir denkst.
Ich habe deshalb nachgefragt, weil ich gehoert habe, dass einzig die Note zaehlt und wenn das Staatsexamen in X nun besser bewertet werden wuerde als in Y, dann liegt meiner Meinung nach ein Vorteil darin, ein Studium dort in Erwaegung zu ziehen. Allerdings bin ich mir ja noch nicht einmal sicher, ob das stimmt. Denn auch diese Frage wurde von dir wohlwollend ignoriert. Das Bild des Porsche fahrenden Grosskotz' ist allerdings auch sehr schoen. Vielen Dank dafuer!
Das mit der Promotion habe ich gefragt, weil ich sonst lieber im Ausland promovieren wuerde. Falls man es aber vor dem 2 StEx. ablegen koennte, wuerde ich das in Deutschland vorziehen. Um diese Erkenntnis jedoch zu gewinnen, musste ich erst einmal nachfragen. Ich nehme an, du kannst mir folgen.
Meine Rankingfrage war rein Interesse halber. Ich hatte schon ueberlegt einen anderen Namen zu eroeffnen und zu fragen, um etwaige Sticheleien zu vermeiden. Darauf verzichtete ich aber, weil ich annahm, die Mehrheit der Community sei reif und stehe ueber persoenlicher Denunzierung. Denn was hat man schon davon, jemanden oeffentlich zu kritisieren ohne dabei einen konstruktiven Teil einzubauen? Gut man fuehlt sich selbst etwas besser. Hats geklappt? Wobei ich zugeben muss, dass du betont hast, dass die Rechtswissenschaft ein sehr anspruchsvolles Studienfach ist. Ich denke, dass war den meisten zuvor sicher nicht bewusst.
Was deine Imageaussage betrifft, gebe ich dir Recht. Aber gerade die Tatsache, dass ein Gros der Jurastudenten aufgrund des hohen Juristenangebots Probleme hat einen zufriedenstellende Posten zu bekommen, hat sicherlich dafuer gesorgt, dass man gesellschaftlich nicht mehr derart angesehen ist. Da liegt die Entscheidung zum Pilot oder Arzt naeher. Ich kann dich aber beruhigen, dass ich mich nicht damit schmuecken will. Es gibt etliche Anwaelte. Wenn, dann moechte ich durch meine konkreten und eigenen Leistungen anerkannt werden, nicht fuer irgendwelche Titel. Den Dr. iur. moechte ich deshalb machen, weil ich vielfach gehoert habe, dass dieser dabei hilft, auf dem Arbeitsmarkt eine bessere Chance zu haben. Wenn du mich deshalb der Titelgeilheit bezichtigen willst, bitte. Schuldig, Herr Kneipen-Jurist.
@ Nacktscanner: Vielen Dank Es gibt wirklich so viel, was man bedenken muss. Dieses Ueberangebot an Moeglichkeiten macht das Ganze sehr undurchsichtig.
@Rhyeira: Gibt es Statistiken der einzelnen Laender mit ihren Examensnoten oder wird so etwas nicht veroeffentlicht?
Zuletzt bearbeitet von AnwaltInSpe am 15 März 2010 - 02:28:54, insgesamt einmal bearbeitet |
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AnwaltInSpe Full Member


 Anmeldungsdatum: 24.01.2010 Beiträge: 275
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Verfasst am: 26 Feb 2010 - 20:44:58 Titel: |
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| airbaker, kannst du das genauer erklaeren? wieso? |
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Marina85 Senior Member


 Anmeldungsdatum: 22.06.2005 Beiträge: 4760 Wohnort: Berlin
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Condemned2.0 Gesperrter User

Anmeldungsdatum: 26.02.2010 Beiträge: 36
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Verfasst am: 26 Feb 2010 - 20:48:47 Titel: |
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Und wenn Du beim BMJ nichts findest, dann kümmer' dich doch mal um deinen BMI.
Es ist nämlich statistisch erwiesen, dass Übergewichtige im Examen nur schwer in den Prädikatsbereich kommen. Dazu aber mehr auf der von Martin85 verlinkten Seite. |
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Siniver Full Member


Anmeldungsdatum: 15.05.2006 Beiträge: 252
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Verfasst am: 26 Feb 2010 - 21:48:08 Titel: |
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| airbaker hat folgendes geschrieben: |
| Siniver hat folgendes geschrieben: |
Das erste StaatsEx ist in jedem Bundesland absolut vergleichbar. Der staatliche Teil besteht bundesweit aus 6 fünfstündigen Klausuren sowie 3 zehnminütige mdl. Prüfungen. Das ist überall gleich. Wie soll es dann bitteschön noch nennenswerte Unterschiede geben? Teilweise werden die Sachverhalte sogar zwischen den Bundesländern ausgetauscht.
Der universitäre Teil ist abhängig von der Uni, aber auch hier ist der Gesamtaufwand überall ähnlich.
Die Uni ist in fachlicher Hinsicht völlig egal. Aber sowas von. Entscheidend sind vielmehr die Stadt sowie der Umstand, dass man sich wohlfühlt. |
Das ist doch schlichtweg nicht korrekt. |
Stimmt. Ich war schlecht informiert. Dennoch bleibe ich dabei, dass im Ergebnis alle vergleichbar sind. |
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Rhyeira Senior Member


Anmeldungsdatum: 18.03.2008 Beiträge: 2896
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Verfasst am: 26 Feb 2010 - 22:11:09 Titel: |
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Zuviel sollte man auf die Statistiken aber auch nicht geben... man kennt ja einfach deren Grundlagen nicht.
Beispielsweise wird oft behauptet, dass in Hamburg das zweite Staatsexamen so leicht wäre, weil dort überdurchschnittlich viele Leute gut abschneiden (oder zumindest war das bis vor kurzem noch so, die jüngeren Daten kenne ich nicht) - was man aber aus der Statistik nicht herauslesen konnte war die Tatsache, dass in Hamburg die Auswahlkriterien für die Einstellung ins Referendariat streng sind und deshalb überdurchschnittlich viele Leute mit gutem ersten Examen in Hamburg ihr Referendariat beginnen. Dass diese überdurchschnittlich gute Gruppe dann auch im zweiten Examen überdurchschnittlich gut abschneidet, ist ja eigentlich nicht erstaunlich und sagt über die Schwierigkeit des Hamburger Examens nichts aus.
Genauso ist es mit Unis, die behaupten, die Qualität ihrer Lehre wäre so hoch, und die das damit belegen wollen, dass ihre Studenten vermehrt überdurchschnittliche Examina machen - auch das kann aber ja genausogut daran liegen, dass diese Uni einen hohen örtlichen NC hat und deshalb schon von Anfang an vermehrt begabtere Leute dort studieren. |
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