Studium schmeißen
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Clubmaster Full Member

Anmeldungsdatum: 02.02.2010 Beiträge: 76
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Verfasst am: 26 Feb 2010 - 20:03:57 Titel: |
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Nur mal so, wenn ich sage: "Die FH ist einfach" ist das etwas anderes als wenn ich sage "Alle auf der FH sind blöd". Ich sage auch "Mein Studiengang (Politikwissenschaften an der Uni) ist im Grunde ganz einfach, wenn man weiß wie man es anstellen muss (vor allem nie vergessen den Profs nach dem Munde zu reden und ihre Meinung zu wiederholen und für ganz einfach Sachverhalte komplizierte Wörter benutzen)". Damit sage ich aber nicht: "Ich bin blöd". Ich will nur sagen, die FH und meiner Meinung nach auch viele Uni-Fächer sind ganz einfach, wenn man sich nur ein bissl reinfuchst und entsprechend fleissig ist.
Ich habe schon oft gehört, dass mein Studiengang kein Niveau hat... und nachdem ich den Scheiss jetzt lange genug studiert habe, kann ich jedem nur sagen: "Ihr habt wirklich Recht! Sehr richtig erkannt!". Was ist denn daran beleidigend? Es ist einfach die Wahrheit. Ich trau es jedem Abiturienten ohne weiteres zu PoWi zu studieren. Wenn er es nicht schafft, lag es nicht an einem Mangel an Intelligenz, sondern an zu viel Rückgrat.
Meiner Meinung nach gibt es viele Gründe ein Studium abzubrechen, zum Beispiel, dass man nur dumm rumlabert und es zuweilen keine Job-Garantie bietet... oder das viele Studierte im Grunde ihres Herzens ein unehrenhaftes Volk sind, dass nichts besser kann als Kriechen und Daten fälschen (in unserem Studiengang jedenfalls leider so)... aber man sollte nicht wenn man vielleicht im ersten Semester noch nicht gelernt hat, wie der Hase läuft, direkt alles hinschmeissen.
Denkt ihr denn es bringt was Gutes, wenn ihr hier das Märchen erfindet, dass die FH fast unschaffbar sei. Dann wird der Betreffende wohl eher sein Studium schmeissen, obwohl es vielleicht gar nicht nötig ist... und dann glaubt ihr, ihr habt wunders was Gutes getan. |
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2BeFree Full Member

Anmeldungsdatum: 02.08.2008 Beiträge: 144
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Verfasst am: 26 Feb 2010 - 20:18:01 Titel: |
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Ich denke wenn du so schlecht in Mathe bist, solltest du dir dringend mal ein gutes Mathebuch besorgen, welches auch die Grundlagen drin hat und das Buch mal durchmachen bzw. die Matheregeln lernen, danach sollte es eigentlich wesentlich einfacherer werden.
Hier mal einige Empfehlungen:
Mathematik - anschaulich dargestellt - für Studierende der Wirtschaftswissenschaften von Peter Dörsam EUR 14,80
Brückenkurs Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler von Walter Purkert EUR 29,90
Einführung in die angewandte Wirtschaftsmathematik: Das praxisnahe Lehrbuch - bewährt durch seine brillante Darstellung
von Jürgen Tietze EUR 30,90 |
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Wirt.-Inf.07 Senior Member

Anmeldungsdatum: 04.06.2007 Beiträge: 1101
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Verfasst am: 27 Feb 2010 - 12:34:13 Titel: |
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| 2BeFree hat folgendes geschrieben: | Ich denke wenn du so schlecht in Mathe bist, solltest du dir dringend mal ein gutes Mathebuch besorgen, welches auch die Grundlagen drin hat und das Buch mal durchmachen bzw. die Matheregeln lernen, danach sollte es eigentlich wesentlich einfacherer werden.
Hier mal einige Empfehlungen:
Mathematik - anschaulich dargestellt - für Studierende der Wirtschaftswissenschaften von Peter Dörsam EUR 14,80
Brückenkurs Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler von Walter Purkert EUR 29,90
Einführung in die angewandte Wirtschaftsmathematik: Das praxisnahe Lehrbuch - bewährt durch seine brillante Darstellung
von Jürgen Tietze EUR 30,90 |
Besonders das erste und das dritte Buch kann ich auch nur sehr empfehlen. Mit diesen beiden Büchern hab ich für Wirtschaftsmathematik gelernt und Mathe wurde zu meinem besten Fach im ersten Semester. |
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-stopfkind- Senior Member

Anmeldungsdatum: 27.02.2010 Beiträge: 1690
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Verfasst am: 27 Feb 2010 - 14:18:12 Titel: |
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schau dir lieber videos an damit kann ma echt gut lernen.
ich weiß ja net was BWL mathe beinhaltet aber www.oberprima.com is echt richtig gut. da gibts zu jedem thema mehrer videos und wiederholungen aus der schule. |
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Hewp Senior Member

Anmeldungsdatum: 29.07.2008 Beiträge: 450
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Verfasst am: 27 Feb 2010 - 23:20:54 Titel: |
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| Clubmaster hat folgendes geschrieben: |
Denkt ihr denn es bringt was Gutes, wenn ihr hier das Märchen erfindet, dass die FH fast unschaffbar sei. Dann wird der Betreffende wohl eher sein Studium schmeissen, obwohl es vielleicht gar nicht nötig ist... und dann glaubt ihr, ihr habt wunders was Gutes getan. |
Word.
Mal abgesehen davon: In BWL wird definitiv keine höhere Mathematik betrieben... Und das is das Einzige, wo ich jemandem, der schlecht in Mathe war, definitiv abraten würde... Denn höhere Mathematik (wie sie z.B. im Info-Studium fester Bestandteil is) is ned für jeden machbar, da kämpfen auch Leute, die im Abi ne Eins hatten... Einfach weils was ganz anderes is.
In BWL is die Mathematik aber definitiv machbar - muss man sich halt wirklich gute Bücher besorgen und/ oder etwas Nachhilfe nehmen, letzteres is keine Schande. Kenne mehrere Leute in der Generation meiner Eltern, die ihr Studium mit Mathe-Nachhilfe bewältigt haben und im Job später trotzdem sehr erfolgreich geworden sind - Lücken kann man zum Glück schließen, Wissen is ned angeboren! (- leider, denn sonst würde hier vielleicht etwas weniger Müll verzapft werden!)
mfg
Hewp |
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KamiKami Senior Member

Anmeldungsdatum: 17.08.2007 Beiträge: 1792 Wohnort: Niedersachsen
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Verfasst am: 27 Feb 2010 - 23:28:34 Titel: |
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Es bringt auch nichts gutes, wenn ihr das Märchen erfindet, dass die FH, Gott weiß wie einfach zu bewältigen sei. Denn dann - und das ist die berühmte Kehrseite der Medialle - wird der Betroffene, der sich dachte "ei, das wird ein Spaziergang" wundern was denn nun auf einmal los ist und frustriert sein Studium schmeißen...ja eine wirklich gute Tat.
Vielleicht wäre es in Zukunft angebracht, seine Erfahrungen oder die Erfahrungen eines Kollegen von einem Schwager nicht gleich als Postulat in diesem Forum hochstilisiert.
Gruß _________________ Geist über Materie. |
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Hewp Senior Member

Anmeldungsdatum: 29.07.2008 Beiträge: 450
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Verfasst am: 28 Feb 2010 - 00:07:33 Titel: |
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| KamiKami hat folgendes geschrieben: | Es bringt auch nichts gutes, wenn ihr das Märchen erfindet, dass die FH, Gott weiß wie einfach zu bewältigen sei. Denn dann - und das ist die berühmte Kehrseite der Medialle - wird der Betroffene, der sich dachte "ei, das wird ein Spaziergang" wundern was denn nun auf einmal los ist und frustriert sein Studium schmeißen...ja eine wirklich gute Tat.
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N bissel übertrieben is das m.E. aber schon.
Immerhin hat die Threadstellerin (oder der Threadsteller?) ja schon festgestellt, dass es kein Spaziergang is.
Aber deswegen gleich das Studium schmeißen?! Das is kein guter Rat, und er macht auch so pauschal keinen Sinn.
Natürlich is ein Studium (egal ob Uni oder FH) kein Spaziergang, aber das hat wohl auch keiner behauptet. Nur, dass es - bei normaler Intelligenz und Fleiß - machbar ist. Und das ist es definitiv.
Sorry, aber wenn ich mir anschaue, was sich an der Uni alles rumtreibt... von "intellektueller Elite" kann da nicht die Rede sein - man muss halt durchschnittlich intelligent und fleißig sein, dann ist es durchaus machbar.
Ich denke, dass es auch das ist, was Clubmaster sagen wollte - und da hat er durchaus Recht.
Aber falls du uns nicht glauben solltest: Sprich mal mit ein paar Profs, die werden dir das bestätigen...
edit: Was für ein Studium absolut unerlässlich ist (unabhängig vom Intellekt) sind verdammt gute Nerven... Die braucht man während dieser Zeit dringend. |
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Elijah Senior Member

Anmeldungsdatum: 25.03.2005 Beiträge: 582
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Verfasst am: 28 Feb 2010 - 00:48:31 Titel: |
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Ich denke auch das jeder der in Mathe genug Zeit investiert diese Materie an einer Fachhochschule packen kann... gerade für BwL wird oft nur Abistoff 12+13 Klasse verlangt. Selten über bzw. Mathe LK Niveau...
Das sieht in anderen Fächern anders aus(auch an einer FH z. B. Ingenieurswissenschaften, Elektrotechnik etc.)... bestimmt gibt es auch FHs die ein Uni Niveau haben(Reutlingen) aber die durchschnittliche FH dürfte nicht sonderlich "anspruchsvoll" sein.
Bei uns(Wirtschaftswissenschaftler) war Mathe zwar nicht kinderleicht aber für "jeden" machbar. Selbst die "Dümmsten" haben es geschafft... nur die faulen und unwilligen Studenten sind gescheitert. Lineare Algebra(wenn nicht zu abstrakt...), Statistik etc. ist machbar.
Man muss sich halt jeden Tag ein paar Stunden hinsetzen und vieleicht auch Nachhilfe nehmen.
Eine 3-4 kann da wohl jeder schaffen... man muss halt wenn man "weniger" Zugang zu der Materie hat härter an sich arbeiten.
Lernen, lernen, lernen und das nicht nur 2 Wochen vor der Klausur sondern ein paar Monate! _________________ „Die deutschen Zensoren — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — Dummköpfe — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — —.“(Heinrich Heine) |
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konstantin87 Senior Member

Anmeldungsdatum: 08.08.2008 Beiträge: 2079
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Verfasst am: 28 Feb 2010 - 14:09:42 Titel: |
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| Clubmaster hat folgendes geschrieben: | | KamiKami hat folgendes geschrieben: |
Ich glaube auch kaum, das sich der TE Falschinformationen bzw. Luftschlösser wünscht.
Gruß |
Ich sehe keine Falschinformation hier... alle ehemaligen Gymnasiasten, die ich kenne, haben auf der FH früher oder später Traumnoten gesammelt... und... nun ja... die Geschichte ist wirklich wahr... obwohl ihr sie mir wahrscheinlich nicht glauben werdet: Vor einiger Zeit hat mein Vater, der Handwerker ist und den Abschluss der POS hat, einer guten Bekannten, die an der FH studiert hat, ihre Diplomarbeit geschrieben, weil diese damit nicht klar kam. Die Frau (beziehungsweise eigentlich mein Vater) hat eine "Eins" bekommen. Er hat sich mit dem Thema nicht ausgekannt und einfach fleissig die Literatur zusammengefasst. Ich denke, dass die FH mit Fleiss durchaus schaffbar ist... vor allem für einen Menschen, der das Gymnasium geschafft hat, aber auch für viele andere.
So ist halt meine Erfahrung mit der FH. Selbst besucht habe ich noch keine.
Ich habe nicht die Absicht, wen zu beleidigen... aber wenn ich behaupten würde, dass die FH extrem kompliziert ist wäre das (nach allem, was ich darüber gehört habe) einfach die Unwahrheit. Nach allem was ich gehört habe, ist sie mit Fleiss schaffbar... viele Fächer an der Uni übrigens auch. Bei uns im Studiengang braucht man weiß Gott auch kein Genie zu sein. Also ich stell mich da gar nicht über andere, vielleicht könnte mein Vater sogar mir eine Eins in der Diplomarbeit verschaffen, wer weiß. |
was hat denn die bekannte an der fh studiert?
ich kann nur für mich sprechen, aber ich habe im letzten ws mit meinem studium zum wirtschaftsingenieur elektrotechnik begonnen und war beim fachabi vorher zweitbester im jahrgang von 120 (1,6). ich habe da fast nichts getan, aber jetzt auf der fh habe ich gelernt, wie in meinem ganzen leben noch nicht und musste trotzdem ein fach schieben.
ich hab es zu sehr unterschätzt, wie es die meisten im ersten semester tun, und bereue es im nachhinein. du unterstützt mit deinen kommentaren nur, das noch mehr leute es im ersten semester unterschätzen und auf die fresse fliegen.
einige kommilitonen konnten am ende nicht soviel schaffen und sind teilweise öfter durchgefallen. einige extrembeispiele sind ausgebildete elektroniker mit fachabi technik in dem fach grundlagen der elektrotechnik oder gymnisiasten in bwl, obwohl es meiner meinung nach noch das mit abstand einfachste fach war.
man kann fh auch nicht pauschalisieren, denn ein etechnik- oder maschinenbau-studium ist deutlich aufwendiger. wenn ich mir die leute aus dem wirtschaftsgebäude angucken, die können drei mal die woche saufen und lernen kurz vor den prüfungen auswendig, während wir teilweise stunden oder tage damit verbringen zu verstehen, was auf zwei arbeitsblättern steht. die durchfallquoten bestätigen diesen eindruck auch und ich kann das beurteilen, weil ich ja ebend auch vorlesungen im wirtschaftsgebäude habe.
wenn es so einfach wäre, wie du es darstellst, warum studiert dann nicht jeder? ich sehe teilweise kluge leute mit burnout, die schon depressionen haben und versuchen sich nichts anmerken zulassen.
ich teile die auffassung, dass man nicht überdurchschnittlich intelligent für ein studium sein muss, aber wenn man es nicht ist ebend überschnittlich fleißig.
die falschinformation liegt im übrigen darin, dass du versuchst etwas so großes aufgrund von paar subjektiven eindrücken zu beurteilen. du studierst EINEN studiengang an EINER uni, aber nimmst dir das recht raus sämtliche studiengänge auf über hunderten von fachhochschulen zu beurteilen.
egal was dir deine kumpels sagen, ich würd dafür die hand nicht ins feuer legen. ich kenn einen studenten, dem fehlen im vierten semester von einem hauptfach noch drei scheine und der tut vor allen, als ob er das locker packt. genug andere bestehen irgendwelche fächer gerade so und erzählen im nächsten semester, wie easy das doch alles war und jetzt wäre es viel schwerer. |
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xmisterDx Senior Member

Anmeldungsdatum: 11.11.2008 Beiträge: 6109
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Verfasst am: 28 Feb 2010 - 14:42:12 Titel: |
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Das ist nun aber auch ziemlich heftig übertrieben...
Sorry, aber wer an einer Fachhochschule in den Burnout driftet, der muss sich meiner Meinung nach dringend überlegen, ob ein Studium wirklich das Richtige für ihn ist. Oder ob es nicht besser wäre den Nebenjob aufzugeben bzw. ein paar Semester mehr einzuplanen... |
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konstantin87 Senior Member

Anmeldungsdatum: 08.08.2008 Beiträge: 2079
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Verfasst am: 28 Feb 2010 - 14:53:26 Titel: |
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| xmisterDx hat folgendes geschrieben: | Das ist nun aber auch ziemlich heftig übertrieben...
Sorry, aber wer an einer Fachhochschule in den Burnout driftet, der muss sich meiner Meinung nach dringend überlegen, ob ein Studium wirklich das Richtige für ihn ist. Oder ob es nicht besser wäre den Nebenjob aufzugeben bzw. ein paar Semester mehr einzuplanen... |
bei denen person, die ich beschreibe, handelt es sich um angehende ingenieure in regelstudienzeit, die nur in den semesterferien arbeiten.
bei uns kriegen die in regelstudienzeit sind schon stipendien allein dafür und die maschinenbauer von vw teilweise stipendien, wenn sie 2,5> sind.
ich kann natürlich jetzt nicht sagen, ob die probleme nur studienbedingt sind oder was die leute privat noch bedrückt, aber sie zeigen auch nicht jedem ihre probleme und tun, als ob alles okay wäre. |
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xmisterDx Senior Member

Anmeldungsdatum: 11.11.2008 Beiträge: 6109
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Verfasst am: 28 Feb 2010 - 17:13:18 Titel: |
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Ich kann da natürlich nur für mich und meine Lerngruppe sprechen. Aber bei uns hatte keiner ernsthafte Schwierigkeiten die Regelstudienzeit einzuhalten und wir sind auch weit, weit entfernt vom Burnout...
Insofern kann ich diese ganzen Horrorgeschichten um die angeblich so unmenschliche Arbeitsbelastung und den tierisch hohen Anspruch nicht so ganz nachvollziehen. Natürlich, man muss was tun und für gute Noten manchmal auch ein bißchen mehr... |
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FH-Spacken Senior Member

 Anmeldungsdatum: 20.04.2009 Beiträge: 917
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Verfasst am: 28 Feb 2010 - 17:29:42 Titel: |
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Sehe ich auch so. Wenn man nicht wirklich retardiert ist, sollte man ein FH-Studium problemlos schaffen. Da sind ja zum Teil Leute ohne Abitur, die nur einer Ausbildung in dem Fachbereich hinter sich haben - also kann der Anspruch nicht so irre hoch sein.
Das Einzige, was ich nachvollziehen kann, ist vielleicht der Zeitdruck. Das Bachelor-Studium ist schon relativ straff - auch an der FH. Aber wenn man nicht gerade jeden Tag arbeitet, 15 verschiedene Hobbys hat und jedes Wochenende saufen will, ist das auch machbar. _________________ B.Sc. Wirtschaftsinformatik (7 Semester)
Software-Ingenieur/IT-Consultant
Forum Informatiker für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung e.V. |
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Hewp Senior Member

Anmeldungsdatum: 29.07.2008 Beiträge: 450
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Verfasst am: 28 Feb 2010 - 17:40:57 Titel: |
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| xmisterDx hat folgendes geschrieben: | Ich kann da natürlich nur für mich und meine Lerngruppe sprechen. Aber bei uns hatte keiner ernsthafte Schwierigkeiten die Regelstudienzeit einzuhalten und wir sind auch weit, weit entfernt vom Burnout...
Insofern kann ich diese ganzen Horrorgeschichten um die angeblich so unmenschliche Arbeitsbelastung und den tierisch hohen Anspruch nicht so ganz nachvollziehen. Natürlich, man muss was tun und für gute Noten manchmal auch ein bißchen mehr... |
Eben, ich sag es ja: Gute Nerven sind das A und O!
Jeder, der durchschnittlich intelligent ist, kann das mit dem entsprechenden Fleiß schaffen... |
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-stopfkind- Senior Member

Anmeldungsdatum: 27.02.2010 Beiträge: 1690
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Verfasst am: 28 Feb 2010 - 18:45:57 Titel: |
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| ich frag mich nur wieso die durchfallquoten dann so krass hoch sind. dieses semster in Mathe 1 73% durchgefallen. also ich weiß ja net an welcher FH ihr seid aber maschinenbau geht richtig vorwärts und es wird gesiebt ohne ende im grundstudium. von wegen leicht zuschaffen. ich hab glücklicherweise alle scheine mitgenommen dieses semster aber das war auch mit sehr viel aufwand verbunden. vorallem zeitlich ist man sehr eingespannt und das hat mit Bachelor nix zutun ich mach noch diplom. mag sein das andere studiengänge leichter sind aber was Maschinenbau angeht und e-technik is wohl sehr ähnlich verabschiedet euch vom gedanken die FH wäre nen spaziergang. |
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R1 Gesperrter User

 Anmeldungsdatum: 27.09.2009 Beiträge: 931
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Verfasst am: 28 Feb 2010 - 18:52:38 Titel: |
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Was sind das für Aussagen?
1. Belege "durchschnittliche Intelligenz"
2. Beweise das JEDER damit studieren kann
3. Beweise das Du den Anspruch sämtlicher Hochschulen, sämtlicher Fächer, sämtlicher Prof.'s beurteilen kannst
4. Belege "etwas Fleiß"
5. Beweise, dass jeder mit dem von Dir (dann) definierten "Fleißgrat", unabhängig von den subjektiven Empfindungen des Einzelnen, jedes Fach an einer FH (und welche Fächer an einer Uni (?) - unbeachtet des Standortes und der jeweiligen Prof.'s, sowie deren Einstellung, Persönlichkeit und Verfassung) studieren kann
Beurteilungen wie: "Das kann jeder, der durchschnittlich...."
sind immer subjektive Empfindungen.
So geht ein Akademiker bei Beurteilungen und Meinungsbildungen nicht vor.
Wenn Dir dieses inmitten Deines Studiums noch nicht klar geworden ist,
kann ich anhand dieser Fakten, die Annahme treffen, dass bei dir das Studium nicht fruchtet.
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R1 Gesperrter User

 Anmeldungsdatum: 27.09.2009 Beiträge: 931
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Verfasst am: 28 Feb 2010 - 18:58:34 Titel: |
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| Hewp hat folgendes geschrieben: | | xmisterDx hat folgendes geschrieben: | Ich kann da natürlich nur für mich und meine Lerngruppe sprechen. Aber bei uns hatte keiner ernsthafte Schwierigkeiten die Regelstudienzeit einzuhalten und wir sind auch weit, weit entfernt vom Burnout...
Insofern kann ich diese ganzen Horrorgeschichten um die angeblich so unmenschliche Arbeitsbelastung und den tierisch hohen Anspruch nicht so ganz nachvollziehen. Natürlich, man muss was tun und für gute Noten manchmal auch ein bißchen mehr... |
Eben, ich sag es ja: Gute Nerven sind das A und O!
Jeder, der durchschnittlich intelligent ist, kann das mit dem entsprechenden Fleiß schaffen... |
Dich habe ich gemeint; Hewp
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xmisterDx Senior Member

Anmeldungsdatum: 11.11.2008 Beiträge: 6109
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Verfasst am: 28 Feb 2010 - 19:32:06 Titel: |
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| -stopfkind- hat folgendes geschrieben: | | ich frag mich nur wieso die durchfallquoten dann so krass hoch sind. |
Weil sich die meisten Studenten nicht ausreichend oder völlig falsch vorbereiten... |
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urus Full Member

Anmeldungsdatum: 08.02.2010 Beiträge: 87
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Verfasst am: 28 Feb 2010 - 20:26:48 Titel: |
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| xmisterDx hat folgendes geschrieben: | | -stopfkind- hat folgendes geschrieben: | | ich frag mich nur wieso die durchfallquoten dann so krass hoch sind. |
Weil sich die meisten Studenten nicht ausreichend oder völlig falsch vorbereiten... |
oder weil du in aachen studierst ... |
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xmisterDx Senior Member

Anmeldungsdatum: 11.11.2008 Beiträge: 6109
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Verfasst am: 28 Feb 2010 - 20:39:00 Titel: |
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Der Standort der Hochschule hat damit recht wenig zu tun...
Die meisten Studenten fallen durch, weil sie sich schlecht vorbereiten und/oder die Thematik nicht verstanden haben. Und nicht, weil die Prüfung unschaffbar schwer ist... |
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Hewp Senior Member

Anmeldungsdatum: 29.07.2008 Beiträge: 450
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Verfasst am: 28 Feb 2010 - 21:17:54 Titel: |
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| R1 hat folgendes geschrieben: |
Wenn Dir dieses inmitten Deines Studiums noch nicht klar geworden ist,
kann ich anhand dieser Fakten, die Annahme treffen, dass bei dir das Studium nicht fruchtet.
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Wenn ich mich auf Schüler-Niveau herabbegeben wollte, könnte ich behaupten: Wetten, dass du noch nicht einmal eine Uni von innen gesehen hast...?
Aber da ich ein kultivierter Mensch bin und in der Annahme gehe, dass du studierst, kann ich meine vorherige Behauptung dank deiner Ausführungen nur nochmals untermauern:
Man findet an der Uni eben bei weitem nicht nur Elite vor.
mfg
Hewp |
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Hewp Senior Member

Anmeldungsdatum: 29.07.2008 Beiträge: 450
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Verfasst am: 28 Feb 2010 - 21:18:11 Titel: |
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| xmisterDx hat folgendes geschrieben: | Der Standort der Hochschule hat damit recht wenig zu tun...
Die meisten Studenten fallen durch, weil sie sich schlecht vorbereiten und/oder die Thematik nicht verstanden haben. Und nicht, weil die Prüfung unschaffbar schwer ist... |
So ist es. |
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konstantin87 Senior Member

Anmeldungsdatum: 08.08.2008 Beiträge: 2079
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Verfasst am: 28 Feb 2010 - 22:27:20 Titel: |
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| R1 hat folgendes geschrieben: | Was sind das für Aussagen?
1. Belege "durchschnittliche Intelligenz"
2. Beweise das JEDER damit studieren kann
3. Beweise das Du den Anspruch sämtlicher Hochschulen, sämtlicher Fächer, sämtlicher Prof.'s beurteilen kannst
4. Belege "etwas Fleiß"
5. Beweise, dass jeder mit dem von Dir (dann) definierten "Fleißgrat", unabhängig von den subjektiven Empfindungen des Einzelnen, jedes Fach an einer FH (und welche Fächer an einer Uni (?) - unbeachtet des Standortes und der jeweiligen Prof.'s, sowie deren Einstellung, Persönlichkeit und Verfassung) studieren kann
Beurteilungen wie: "Das kann jeder, der durchschnittlich...."
sind immer subjektive Empfindungen.
So geht ein Akademiker bei Beurteilungen und Meinungsbildungen nicht vor.
Wenn Dir dieses inmitten Deines Studiums noch nicht klar geworden ist,
kann ich anhand dieser Fakten, die Annahme treffen, dass bei dir das Studium nicht fruchtet.
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lern lesen UND VERSTEHEN, denn ich habe geschrieben "ich teile die auffassung..." und das bedeutet, es ist bloß meine subjektive meinung und muss nicht tatsächlich der realität entsprechen.
mir ist bewusst, dass ich sowas nicht beurteilen kann und das war ja auch mein argument gegenüber clubmaster. |
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-stopfkind- Senior Member

Anmeldungsdatum: 27.02.2010 Beiträge: 1690
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Verfasst am: 01 März 2010 - 00:18:22 Titel: |
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| xmisterDx hat folgendes geschrieben: | Der Standort der Hochschule hat damit recht wenig zu tun...
Die meisten Studenten fallen durch, weil sie sich schlecht vorbereiten und/oder die Thematik nicht verstanden haben. Und nicht, weil die Prüfung unschaffbar schwer ist... |
ich wahr richtig gut vorbereitet... konnte jedes thema gut, zuverlässsig und schnell... jede hausübung ohne fremde hilfe in angemessener zeit gemacht.
aber die zeit hat nicht gereicht in der klausur... hab mit ach und krach bestanden.
das würde ich nicht auch vorbereitungsprobleme zurückführen. laberrei wird hier immer noch groß geschrieben -.-
sicher sind viele wegen schlechter bis gar keiner vorbereitung durchgefallen. |
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xmisterDx Senior Member

Anmeldungsdatum: 11.11.2008 Beiträge: 6109
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Verfasst am: 01 März 2010 - 00:34:05 Titel: |
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Naja, es wird sicherlich auch in dieser Klausur Leute gegeben haben, die ne gute oder sehr gute Note abgreifen konnten. Und so soll es ja letztlich auch sein. Auch anner FH...
Natürlich lässt sich das auf Vorbereitungsprobleme zurückführen. Es reicht halt nicht aus, wenn man die Hausübungen durchrechnet. Man muss auch ausreichende Routine bekommen, damit man schnell und trotzdem richtig rechnen kann bzw. damit man ein Gefühl dafür kriegt...
Das Argument "Ich konnte eigentlich alles, aber die Zeit hat nicht gereicht" ist wohl eins der Ältesten und Häufigsten überhaupt. Mit deutlich mehr Zeit könnte im Prinzip Jeder ne Klausur lösen. Aber auch das ist ja nicht Sinn der Sache... |
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-stopfkind- Senior Member

Anmeldungsdatum: 27.02.2010 Beiträge: 1690
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Verfasst am: 01 März 2010 - 00:42:34 Titel: |
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ich hab zusätzlich genug gemacht.... und ja tatsächlich haben 3 leute ne 1 gehabt... von 453... ich finde das doch sehr beschreibend.
wieso sollte man wenn mas net kann mit mehr zeit es hinkriegen? wie liegt der sinn deiner aussage? |
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Klunki Senior Member

 Anmeldungsdatum: 09.10.2007 Beiträge: 2781
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Verfasst am: 01 März 2010 - 00:47:01 Titel: |
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Das was den meisten Studenten fehlt is die "Flexibilität" im Kopf. Sie rechnen die Übungsaufgaben 10mal durch und denken sie habens begriffen. Wenn neue Aufgaben kommen, die sie zuvor nicht hatten, zumindest vom "Ähnlichkeitsfaktor" her, dann wirds schon schwierig. Ich hab in meinem Studium gelernt und auch im Arbeitsalltag, du musst einfach alle Aufgaben auf die Grundelemente der jeweiligen "Disziplin", sei es Konstruktionstechnik->Mechanik-Kräftegleichgewichte, Strömungsmechanik->Mechanik-Kräftegleichgewichte, Differentialgleichungen(Transportgleichungen, Bilanzgleichungen) usw. zurückführen. Im Endeffekt kann man, übertrieben, alle Probleme mit 3 Grundgleichungen lösen. Dieses System haben die meisten Studis aber nicht begriffen. Sie suchen sich in Arbeiten "dumm und dämlich" in Formelsammlung, dabei kann man sich das meiste selber herleiten, mit kurzer Überlegung.
Diese fehlende Flexibilität führt meist zu der fehlenden Zeit.
Ergo, falsche Vorbereitung, wie "xmisterDx" schon angemerkt hat.
Meine bescheidenen Erfahrungen, im Bereich des Maschinenbaus, kurz vor dem Ende des Studiums. |
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AnwaltInSpe Senior Member

 Anmeldungsdatum: 24.01.2010 Beiträge: 275
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Verfasst am: 08 März 2010 - 01:12:18 Titel: |
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| nicht aufgeben! auf jeden fall weitermachen! |
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Hewp Senior Member

Anmeldungsdatum: 29.07.2008 Beiträge: 450
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Verfasst am: 08 März 2010 - 02:03:45 Titel: |
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| xmisterDx hat folgendes geschrieben: | .
Das Argument "Ich konnte eigentlich alles, aber die Zeit hat nicht gereicht" ist wohl eins der Ältesten und Häufigsten überhaupt. Mit deutlich mehr Zeit könnte im Prinzip Jeder ne Klausur lösen. Aber auch das ist ja nicht Sinn der Sache... |
Nicht ganz wahr: Böse Zungen sagen auch: "Mit mehr Zeit wird ein schlechtes Ergebnis auch nicht besser" - und auch da ist was dran.
Wenn das Wissen und das Verständnis fehlen, kann man jemandem auch fünf Stunden für ne Klausur geben, und dann wird's trotzdem ned besser.
Was aber häufig betrieben wird - das haben uns sowohl schon zu Schulzeiten diverse Lehrer erzählt so wie ich es im Studium von einem ehrlichen Dozenten erfahren habe - ist, dass manche Klausuren einfach absichtlich überfrachtet werden.
Es gibt Klausuren, die einfach so lang sind, dass man sie tatsächlich nur dann völlig korrekt bearbeiten könnte, wenn man keinerlei Zeit zum Nachdenken bräuchte. Das ist natürlich Absicht - viele machen sich damit die Selektion sehr einfach.
- Es ist ja nicht so, dass die Dozenten das Ausarbeiten der Klausuraufgaben keine Zeit kosten würde, und wenn man Quantität statt Qualität nimmt, erzielt man als Dozent dasselbe Ergebnis mit deutlich weniger aufwand. Ist sehr wirtschaftlich.
Abgesehen davon darf man nicht vergessen, dass es auch junge Dozenten gibt, die die Sache mit dem Umfang einer Klausur einfach noch nicht richtig einschätzen können... Da hatte ich selbst zwei Erlebnisse (Dozent war aber an sich sehr kompetent und echt in Ordnung!)
Dozenten sind letztlich auch nur Menschen, an der Uni ist nichts perfekt und vieles nicht einmal gewollt. Wenn man ne Weile als Hiwi arbeitet und hinter die Kulissen blickt, wundert man sich schon ein ums andere Mal...
Abgesehen davon stimme ich Klunki natürlich zu - Flexibilität ist das A und O, und die fehlt in der Tat vielen Studierenden.
Allerdings ist unsere Studienstruktur mittlerweile mehr denn je auf "Stopflernen" denn auf Verknüpfen und Verstehen ausgelegt... Wenn man nicht beizeiten vermittelt bekommen hat, wie wichtig das ist, kann man natürlich schnell auf die Nase fallen - und ich persönlich würde mich da mit Häme zurückhalten, ich beobachte die ganze Entwicklung mit höchster Skepsis.
mfg
Hewp |
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Masor Senior Member

Anmeldungsdatum: 16.07.2006 Beiträge: 250
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Verfasst am: 08 März 2010 - 02:19:36 Titel: |
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Zum Thema Klausurlänge: Ist das Konzept "Auswahlklausur" eigentlich so unbekannt? Ich hab viele Klausuren gesehen wo klipp und klar gesagt wird, dass man nicht alle Aufgaben bearbeiten kann. Häufig Matheklausuren, wo man dann einen Haufen 3-4 zeiliger Beweisaufgaben findet und halt schauen muss, dass man die ein oder andere davon hinbekommt. Aber das funktioniert auch mit anderen Klausurtypen. Für den Dozenten natürlich sogar mehr Arbeit.
Vom Niveau her sind die Aufgaben dann alle ungefähr gleich und man kann sich dann eben ein paar aussuchen, die 1.0 wird irgendwo weit unterhalb (hatte schon Klausuren wo das auf 30% war) der theoretischen Maximalpunktzahl angesetzt. Nun mag man denken, dass sowas verleitet auf Lücke zu lernen, also nur bestimmte Themenkomplexe, aber damit fällt man regelmäßig voll auf die Schauze. |
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Arthur170389 Senior Member

Anmeldungsdatum: 26.06.2008 Beiträge: 265
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Verfasst am: 10 März 2010 - 18:10:06 Titel: |
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| Klunki hat folgendes geschrieben: | Das was den meisten Studenten fehlt is die "Flexibilität" im Kopf. Sie rechnen die Übungsaufgaben 10mal durch und denken sie habens begriffen. Wenn neue Aufgaben kommen, die sie zuvor nicht hatten, zumindest vom "Ähnlichkeitsfaktor" her, dann wirds schon schwierig. Ich hab in meinem Studium gelernt und auch im Arbeitsalltag, du musst einfach alle Aufgaben auf die Grundelemente der jeweiligen "Disziplin", sei es Konstruktionstechnik->Mechanik-Kräftegleichgewichte, Strömungsmechanik->Mechanik-Kräftegleichgewichte, Differentialgleichungen(Transportgleichungen, Bilanzgleichungen) usw. zurückführen. Im Endeffekt kann man, übertrieben, alle Probleme mit 3 Grundgleichungen lösen. Dieses System haben die meisten Studis aber nicht begriffen. Sie suchen sich in Arbeiten "dumm und dämlich" in Formelsammlung, dabei kann man sich das meiste selber herleiten, mit kurzer Überlegung.
Diese fehlende Flexibilität führt meist zu der fehlenden Zeit.
Ergo, falsche Vorbereitung, wie "xmisterDx" schon angemerkt hat.
Meine bescheidenen Erfahrungen, im Bereich des Maschinenbaus, kurz vor dem Ende des Studiums. |
Word! Das war nicht nur der wichtigste Beitrag in diesem Schwachsinns-Thread, sondern auch der einizig vernünftige. |
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Dipl.Bio_d.NW Senior Member

 Anmeldungsdatum: 19.03.2009 Beiträge: 616
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Verfasst am: 12 März 2010 - 01:03:58 Titel: |
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ich kann mich nur klunki, hewp, et al. anschließen. ich denke auch, dass es bei vielen studies mangelnde oder falsche vorbereitung ist oder auch fehlende motivation und der feste wille, es zu schaffen und sein ziel zu erreichen.
ich kann auch nur aus meiner erfahrung sprechen - zwar nicht von mathe, da dieses fach mit einem semester statistik und mit einem prof, der das ganze auch noch an beispielen aus diplom- und doktorarbeiten der bio erklärt hat, mehr als machbar gewesen ist (zu meinem glück ).
meine hürden waren vor allem die chemie, aber auch die berechnungen in den physik-klausuren. ich musste in beidem vordiplom machen und hatte dummerweise beides nach der 11. abgewählt... und meine chemienoten waren auch immer unterm strich.
ich musste zwar zwei semester wegen chemie dranhängen, aber ich wusste, dass ich dieses studium auf jeden fall durchziehen will und so musste ich mich halt sehr ordentlich auf den hosenboden setzen und viele nächte und nerven opfern, um es zu bestehen... und selbst in dieser zeit stand ich auch noch lange nicht vor dem burnout - es war anstrengend, hat sich aber gelohnt, denn es fühlt sich einfach toll an, wenn man dann endlich die hürde genommen hat. und selbst wenn man die prüfungen nur mit ach und krach geschafft hat, hat man das ziel durch viel fleiß und einsatz erreicht - und das ist das entscheidende!
ich schreibe das nicht, weil ich zeigen will, wie intelligent oder toll ich bin (halte mich nämlich eher für durchschnitt), sondern ich möchte dem TE damit sagen, dass wenn man einmal oder zweimal an einer hürde scheitert, man nicht das rennen abbrechen sollte, sondern mit allen mitteln versuchen sollte, sein ziel zu erreichen... (stichwort: selbstdisziplin und ehrlichkeit gegenüber sich selbst)
das erste semester ist in vielen fächern als "aussieb"-semester konzipiert, damit gleich die leute aussortiert werden, die nicht genug motivation und arbeitswillen mitbringen, um das studium durchzuziehen, aber auch einige wenige ausnahmen, die mangels intellekt raus fliegen - das ist nach meiner erfahrung aber eher die ausnahme, meist ist es doch die einstellung oder die feststellung, eine falsche entscheidung getroffen zu haben.
fazit: ich rate dem TE, sich erstmal vernünftig auf den hintern zu setzen und richtig mit dem lernen anzufangen - und wir reden hier von monaten und nicht von ein paar wenigen wochen vorbereitungszeit... außerdem gilt auch beim lernen: übung macht den meister und den wenigsten ist die umstellung vom schul-lernen auf das uni-/fh-lernen einfach gefallen... du bist nicht der erste, dem es so geht und frei nach dem motto - nur die harten kommen in den garten - schaffen es eben die, die ihr ziel mit allen mitteln erreichen wollen...
und um den vorwurf der pauschalisierung und das unnötige anführen irgendwelcher sonderfälle zu vermeiden: das ist meine persönliche meinung zu der sache und die habe ich mir vor allem durch die erfahrung mit meinem eigenen studiengang und den berichten aus dem direkten umfeld gebildet. ich möchte mir in keinster weise anmaßen, das als dogma zu postulieren, sondern berichte hier lediglich von meinen subjektiven erfahrungen... _________________ AUSHALTEN - MAUL HALTEN - DURCHHALTEN!
Das Leben ist kein Ponyhof! |
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