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Wie am besten zum Abitur?
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AbiturFragende
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Anmeldungsdatum: 04.12.2009
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2010 - 19:55:13    Titel: Wie am besten zum Abitur?

Hallo,

ich habe 2009 meinen Realschulabschluss mit 1,7 in Hessen gemacht und nun im September meine Ausbildung in Baden-Württemberg (in einer Bücherei) angefangen. Für meine Ausbildung bin ich von zuhause ausgezogen. Mit meiner Ausbildung bin ich allerdings nicht so glücklich =/ Mein Betrieb gibt sich nicht sonderlich viel Mühe, dauernd muss ich nach Arbeit fragen, um dann gesagt zu bekommen, es gibt nichts mehr. Und dann hab ich noch den Eindruck mein Chef mich für unengagiert hält... und Blockunterricht an der Schule ist sowieso nichts für mich, ständig rumfahren und sein Zimmer mit 1 – 3 anderen Leuten teilen...
Ach ja, noch wichtig zu wissen: An meiner Berufsschule gibt es die Möglichkeit die Fachhochschulreife „nebenbei“ in 2 Jahren zu erwerben. Das mache ich im Moment. Allerdings habe ich mir mittlerweile fest vorgenommen danach die FOS 13 in NRW zu machen, um meine allgemeine Hochschulreife zu erwerben.
Das Problem ist jetzt, dass ich manchmal an all dem zweifel... macht es wirklich Sinn eine Ausbildung zuende zu machen, die einem nicht gefällt und die man danach höchstwahrscheinlich nicht mehr gebrauchen kann?
Allerdings ist es wohl mit der schnellste Weg zum Abitur oder? Wenn ich jetzt abbrechen würde, könnte ich ja wahrscheinlich erst wieder im Sommer in das Schuljahr einsteigen und dann „nur“ in die 11. Klasse (einer normalen Schule) oder? Und das würde dann auch 3 Jahre dauern, also genauso lange wie mit Ausbildung oder? Und schaden kann ja die Ausbildung auch nicht, von daher wäre es ja sinnlos, es abzubrechen, wenn es genauso schnell/langsam geht...?!
Nur das ich halt kaum Wahlmöglichkeiten im Bezug auf Fächer usw. haben würde (mit Ausbildung usw.) oder? Kann dann z. B. kein Physik (*kotz*) abwählen, stimmts? =D
Ach ja, ich bin 17, wäre Ende der Ausbildung 19, Ende Allg. Hochschulreife 20...
Wäre über Ratschläge dankbar. Vielen Dank schonmal!

Viele Grüße
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 2079

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2010 - 21:14:35    Titel:

mach das erste ausbildungsjahr zuende und bewerb dich jetzt für die 12 klasse einer fachoberschule wirtschaft, denn die 11 klasse mit praktikum musst du nicht mehr machen. ein jahr einer ausbildung mit blockunterricht an einer berufschule kann man mit der 11 klasse fachoberschule mit praktikum gleichsetzen.

ein kumpel von mir hat ein jahr auf dem bau gearbeitet und das wurde ihm später als praktikum als bürokaufmann vom unternehmer bescheinigt, der ist damit auch direkt in die 12 klasse unserer fachoberschule gekommen.

solltest du unbedingt die allgemeine hochschulreife wollen um an einer uni zu studieren, dann kann ich dir sagen, dass man mit der fachhochschulreife (nach 12 klasse fos) auch an jeder uni in hessen studieren kann (bisher ohne studiengebühren) UND es teilweise unis wie die uni paderborn in nrw gibt, die dann zur fhreife noch zusätzlich ein einstellungstest machen.
meiner meinung nach ist die 13 bloß ein verlorenes jahr, weil im studium teilweise wieder eh bei 0 anfängst und dich richtig hinsetzen musst im vergleich zur schulzeit. ich habe früher nie gelernt, fos locker mit 1,6 bestanden und an den hochschulen hat man allein wegen der menge des stoffs keine andere wahl.

naja wenn du trotzdem willst, dann such dir gleich eine fachoberschule oder berufsoberschule, die 12 und 13 klasse anbietet, weil du für die allgemeine hochschulreife eine zweite fremdsprache benötigst und die dann bestimmt auch in der 12 vermittelt werden muss.
-stopfkind-
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Anmeldungsdatum: 27.02.2010
Beiträge: 1690

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2010 - 21:53:20    Titel:

machs zuende so wie dus anfangs geschrieben hast. auch wenn du danach was völlig anderes machst schaden kanns net und hast ne ausbildung + FHR...

wieso willst du überhaupt nen allgemeines abitur haben?
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 2079

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2010 - 22:07:14    Titel:

-stopfkind- hat folgendes geschrieben:
machs zuende so wie dus anfangs geschrieben hast. auch wenn du danach was völlig anderes machst schaden kanns net und hast ne ausbildung + FHR...

wieso willst du überhaupt nen allgemeines abitur haben?


die meinung teile ich nicht, denn wenn die ausbildung einem von anfang an so gegen strich geht, dann wird man nie in diesem beruf arbeiten wollen. das ist nur zeitverschwendung, wenn er sowieso studieren will.
das erste jahr abschließen und dadurch direkt in die 12 klasse fos einsteigen, das ist hier der schnellste weg.
-stopfkind-
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Anmeldungsdatum: 27.02.2010
Beiträge: 1690

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2010 - 22:19:04    Titel:

das geht nicht. in FOS 12 form B kann ma nur wenn ma eine abgeschlossene Ausbildung hat
E-Engineering-Student
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Anmeldungsdatum: 28.07.2006
Beiträge: 1608
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2010 - 23:10:58    Titel:

Ich kann hier stopfkind nur zustimmen.

1. Geht die FOS12 B nur mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung und

2. Ist es immer gut wenigstens schon mal eine Beruf zu haben, denn wenn im Studium etwas schief läuft kann man viel schneller darauf reagieren, außerdem sehen das spätere Arbeitgeber positiv.
_________________
"Persönlichkeiten werden nicht durch schöne Reden geformt, sondern durch Arbeit und eigene Leistung.”

Albert Einstein
-stopfkind-
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Anmeldungsdatum: 27.02.2010
Beiträge: 1690

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2010 - 23:28:25    Titel:

E-Engineering-Student hat folgendes geschrieben:
Ich kann hier stopfkind nur zustimmen.

1. Geht die FOS12 B nur mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung und

2. Ist es immer gut wenigstens schon mal eine Beruf zu haben, denn wenn im Studium etwas schief läuft kann man viel schneller darauf reagieren, außerdem sehen das spätere Arbeitgeber positiv.


meine rede. du musst nicht in dem beruf arbeiten aber schaden kanns net auch wenns in eine ganz andere richtung geht. eine breit gefächerte basis schadet beruflich und privat net.
hbr
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Anmeldungsdatum: 03.03.2006
Beiträge: 1787

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2010 - 10:57:01    Titel:

ein Realschulabschluss mit 1,7? Damit könntest du doch locker aufs berufliche Gymnasium gehen und dort dein Abi in drei Jahren machen.
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Gegen Extremisten - Links und Rechts!

Was ist der Unterschied zwischen Objektiv und Subjektiv? Eine Meinung ist subjektiv, meine Meinung jedoch immer objektiv^^
AbiturFragende
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Anmeldungsdatum: 04.12.2009
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2010 - 11:28:44    Titel:

Das Problem ist nur, ich hab aber auch ein bisschen Angst, dass mir die Ausbildung von eventuellen zukünftigen Arbeitgebern eben nicht positiv angerechnet wird... Bei einer Ausbildung in einer Bücherei denkt doch jeder "stille Leute, die den ganzen Tag Bücher verbuchen & lesen"... vielleicht bilde ich mir das auch nur ein, aber ich denke schon, dass es da manchmal ziemliche Vorurteile gibt =/

hbr hat folgendes geschrieben:
ein Realschulabschluss mit 1,7? Damit könntest du doch locker aufs berufliche Gymnasium gehen und dort dein Abi in drei Jahren machen.


Hab ich aber jetzt nunmal nicht =/
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 2079

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2010 - 13:38:09    Titel:

-stopfkind- hat folgendes geschrieben:
das geht nicht. in FOS 12 form B kann ma nur wenn ma eine abgeschlossene Ausbildung hat


E-Engineering-Student hat folgendes geschrieben:
Ich kann hier stopfkind nur zustimmen.

1. Geht die FOS12 B nur mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung und

2. Ist es immer gut wenigstens schon mal eine Beruf zu haben, denn wenn im Studium etwas schief läuft kann man viel schneller darauf reagieren, außerdem sehen das spätere Arbeitgeber positiv.


wenn ihr mein beitag gelesen hättet, dann würdet ihr sehen, dass ich ein beispiel gebracht habe.
ein guter kumpel von mir, der auch in meinem fos-jahrgang war, hatte über ein jahrespraktikum den zugang zu der klasse 12 fos bekommen. eigentlich hatte der gar kein praktikum gemacht, sondern ein jahr auf dem bau gearbeitet, aber sein chef hat ihm das als praktikum von 960std. bescheinigt und das war die voraussetzung.
dieser kumpel hat nicht mal die schule besucht, während dieser zeit. der threadersteller hingegen hätte ein jahr ausbildung und blockunterricht in der berufschule hinter sich und das kann man mit der fos11 gleichsetzen. man muss sich das nur genehmigen lassen, aber ich kann für niedersachsen sagen, dass es kein problem ist.

was sollte im studium jetzt noch schiefgehen? jetzt, wo er die ausbildung macht, sieht er für was der aufwand gut ist. das hat mir damals die augen geöffnet. bei mir reagiert auch keiner positiv auf die ausbildung, weil die nichts mit studiengang zutun hat. ich habe viele erfahrungen gesammelt und auch gut verdient, aber ansonsten war es zeitverschwendung.

ich kann nicht mal in den ausbildungsberuf zurück, weil ich beamter war und es den beruf in der freien wirtschaft nicht gibt und ich hab die ausbildung mit einer guten note abgeschlossen. einmal aus dem dienst ausgeschieden kommt man nicht mehr rein, die bilden immer nach bedarf aus. trotzdem sehe ich das nicht als risiko, sondern viel mehr als motivation. ich würde diesen beruf sowieso nie wieder machen wollen.
E-Engineering-Student
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BeitragVerfasst am: 28 Feb 2010 - 14:06:45    Titel:

Bloß weil das bei Deinem Kumpel so ging, heißt das noch lange nicht, dass das überall so funktioniert.

Woher weißt Du was der Personalentscheider denkt? Kannst Du Gedanken lesen? Du hast Deine Ausbildung abgeschlossen, daran sieht man, dass Du auch fähig bist eine Sache zu machen, die dir weniger Freude macht.

Im Studium kann noch einiges schief laufen, wenn man nicht aufpasst hat man schnell den Anschluss verloren. Und dann wird es richtig hart.


Zitat:
Bei einer Ausbildung in einer Bücherei denkt doch jeder "stille Leute, die den ganzen Tag Bücher verbuchen & lesen"...


Und ein Gärtner redet immer mit seinen Pflanzen. Wink
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"Persönlichkeiten werden nicht durch schöne Reden geformt, sondern durch Arbeit und eigene Leistung.”

Albert Einstein
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 2079

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2010 - 14:27:48    Titel:

E-Engineering-Student hat folgendes geschrieben:
Bloß weil das bei Deinem Kumpel so ging, heißt das noch lange nicht, dass das überall so funktioniert.

Woher weißt Du was der Personalentscheider denkt? Kannst Du Gedanken lesen? Du hast Deine Ausbildung abgeschlossen, daran sieht man, dass Du auch fähig bist eine Sache zu machen, die dir weniger Freude macht.

Im Studium kann noch einiges schief laufen, wenn man nicht aufpasst hat man schnell den Anschluss verloren. Und dann wird es richtig hart.


laut unseren lehrern damals ist die klasse 11 sowieso nur da um praktische erfahrungen zu sammeln und in der kurzen schulzeit wird kaum was gemacht. wenn es in ganz niedersachsen möglich ist ein solches jahrespraktikum anzuerkennen, warum sollte in anderen bundesländern nicht möglich sein? die haben doch alle ungefähr die gleichen zugangsvorsaussetzungen und schulordnungen.
ein jahr in ausbildung + blockunterricht bei der berufschule ist meiner meinung nach sogar mehr wert als die fos11.

ein versuch wäre es wert, wenn die ausbildung ihm so gegen den strich geht.
E-Engineering-Student
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Anmeldungsdatum: 28.07.2006
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Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2010 - 14:36:05    Titel:

konstantin87 hat folgendes geschrieben:


laut unseren lehrern damals ist die klasse 11 sowieso nur da um praktische erfahrungen zu sammeln und in der kurzen schulzeit wird kaum was gemacht. wenn es in ganz niedersachsen möglich ist ein solches jahrespraktikum anzuerkennen, warum sollte in anderen bundesländern nicht möglich sein? die haben doch alle ungefähr die gleichen zugangsvorsaussetzungen und schulordnungen.
ein jahr in ausbildung + blockunterricht bei der berufschule ist meiner meinung nach sogar mehr wert als die fos11.

ein versuch wäre es wert, wenn die ausbildung ihm so gegen den strich geht.


Du weist doch, dass in Deutschland der Förderalismus groß geschrieben wird? Jedes Land kocht hier sein eigenes Süppchen.

Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist noch mehr Wert.
_________________
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Albert Einstein
-stopfkind-
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Anmeldungsdatum: 27.02.2010
Beiträge: 1690

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2010 - 18:36:44    Titel:

jahrespraktilum ist aber was ganz anderes als ein jahr Ausbildung o0... es ist so da kannste dich aufn kopf stellen
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 2079

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2010 - 22:03:49    Titel:

ich habe auch nie behauptet, dass es das gleiche wäre. wenn man will erkennen die das aber an, habe es doch schon selbst in mehreren fällen gesehen.

kann mir da nicht vorstellen, dass die niedersachsen da als einzige ne riesen ausnahme machen. überall ist die 11 klasse fos hauptsächlich für den praxisbezug da und der ist in einer ausbildung nicht geringer als bei einem praktikum.
-stopfkind-
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Anmeldungsdatum: 27.02.2010
Beiträge: 1690

BeitragVerfasst am: 01 März 2010 - 00:08:31    Titel:

rein lebenslauftechnisch ist es aber dämlich.
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