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Praktikumsumfrage - Wo habt ihr gemacht? Eure Erfahrungen
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Brand-Ing
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Anmeldungsdatum: 07.11.2008
Beiträge: 3086

BeitragVerfasst am: 17 März 2010 - 13:52:28    Titel:

Also in meinem Semester waren sehr viele Leute noch neben der Uni aktiv (Feuerwehr, Sport, Jobben, ...) und wir haben nicht alle deswegen nen miesen Abschluss gemacht.
Es hat mMn auch keinen Sinn 14 Stunden am Tag mit Lernen zu verbringen ... so lange ist kein Kopf aufnahmefähig ... das kannst du mir nicht weismachen.

Gibts denn bei euch im Semester keine Parties oder Feten für die ganze Uni ... geht da Keiner hin ?
Sportlich bieten Hochschulen doch auch immer massig an und wenn man nix Passendes findet, geht man eben joggen, in die Muckibude oder organisiert nen Mannschaftssport mit Gleichgesinnten.
Alternativ gibts auch noch oben schon genannt, Feuerwehr, THW, Sanitätsdienst ... wenn in der Richtung eher Interesse ist.
Jan.ST
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Anmeldungsdatum: 17.04.2007
Beiträge: 98
Wohnort: Braunschweig

BeitragVerfasst am: 17 März 2010 - 17:10:18    Titel:

Sorry aber das ist ja echt lächerlich. Wie kann man den ganzen Tag (im Semester!) lernen?
Das Ziel des Studiums ist doch gerade, den Stoff zu managen und nicht zum Sklave zu werden!

Bei uns ist die Nacharbeit im Semester quasi Null, in Übungen wird die Musterlösung mitgeschrieben. Bei den Vorlesungen schau ich halt, dass ich ungefähr weiß worum es geht und den Faden behalte. Wenn ich merke, hier gibs Probleme, dann les ich die Sachen auch mal nach. Aber ansonsten reicht doch der grobe Überblick. Zur Klausurzeit hin dann alte Klausuren rechnen und parallel die relevante Theorie nocheinmal vertieft lesen, und vorher die wichtigen Sachen auf einige Zettel zusammen fassen. So funktioniert das seit einigen Semestern wunderbar. Und ja, unsere Bücher haben z.T. auch 400 Seiten und das in einem Ing-Fach...
(Ich mag keine Selbstdarstellerei. Aber mit obigem fahren einige meiner Freunde bzw. ich selber sehr gut, das heißt Top xx% und unter Regelstudienzeit)

Selbst wenn es 1000 Folien sind, das heißt ja nicht, dass man sie alle kennen muss. Aber man sieht ja, du willst es nicht. Du denkst, du würdest riskieren, schlechter zu werden, wenn du dir Freizeit gönnst. Entweder du wagst den Absprung oder du machst so weiter. An der Uni kann man beliebig viel und lange lernen, aber wir sind ja alt genug das selbst zu wissen.

Mein Tip: Änder was und zwar schnell. Sonst wirst du irgendwann mal zurückschauen und dich fragen, ob du nicht was verpasst hast. Das was man im Uni-Studium lernt ist für den Job und die Einstellung ohnehin größtenteils irrelevant (außer für extrem spezialisierte NaWi-Stellen zu Themen für die nur eine handvoll Leute bundesweit promovieren...). Eingestellt werden Menschen und keine Streber.

EDIT: zum Zitat "die wenigsten schaffen es in Regelstudienzeit". Hast du gelesen was ich geschrieben habe? Tut mir leid für dich, dir sagen zu müssen, dass es Menschen gibt die auch ohne deinen Lerneifer ihr Studium meistern und das zügig.


Zuletzt bearbeitet von Jan.ST am 19 Sep 2010 - 10:31:30, insgesamt 3-mal bearbeitet
Midgardschlange
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Anmeldungsdatum: 09.10.2009
Beiträge: 392

BeitragVerfasst am: 17 März 2010 - 17:20:27    Titel:

Ich sehe doch, wohin es führt, wenn man zuviel neben der Uni macht. Die wenigsten schaffen es überhaupt in der Regelstudienzeit... Aber ich hab auch oft das Problem, dass ich mir zu viel Freizeit nehme und nachher kaum noch mit dem Stoff hinterher komme Very Happy Wie gesagt, ich würde gerne in diese studentische Unternehmensberatung oder in einen Badminton-Verein. Letztere habe ich ausprobiert und fands scheiße. Muss mich mal nach einem anderen umschauen...
Gottesschaf
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Anmeldungsdatum: 13.03.2007
Beiträge: 2211

BeitragVerfasst am: 19 März 2010 - 12:02:52    Titel:

Für 500 Seiten reichen doch auch bequem 2 Wochen, um alles zu wissen.

Ich habe letztens eine Rede von Steve Jobs zum Abschluss einer Stanford-Klasse 2005 gesehen und er hat passenderweise folgendes gesagt:

Zitat:
The first story is about connecting the dots.

I dropped out of Reed College after the first 6 months, but then stayed around as a drop-in for another 18 months or so before I really quit. So why did I drop out?

It started before I was born. My biological mother was a young, unwed college graduate student, and she decided to put me up for adoption. She felt very strongly that I should be adopted by college graduates, so everything was all set for me to be adopted at birth by a lawyer and his wife. Except that when I popped out they decided at the last minute that they really wanted a girl. So my parents, who were on a waiting list, got a call in the middle of the night asking: "We have an unexpected baby boy; do you want him?" They said: "Of course." My biological mother later found out that my mother had never graduated from college and that my father had never graduated from high school. She refused to sign the final adoption papers. She only relented a few months later when my parents promised that I would someday go to college.

And 17 years later I did go to college. But I naively chose a college that was almost as expensive as Stanford, and all of my working-class parents' savings were being spent on my college tuition. After six months, I couldn't see the value in it. I had no idea what I wanted to do with my life and no idea how college was going to help me figure it out. And here I was spending all of the money my parents had saved their entire life. So I decided to drop out and trust that it would all work out OK. It was pretty scary at the time, but looking back it was one of the best decisions I ever made. The minute I dropped out I could stop taking the required classes that didn't interest me, and begin dropping in on the ones that looked interesting.

It wasn't all romantic. I didn't have a dorm room, so I slept on the floor in friends' rooms, I returned coke bottles for the 5¢ deposits to buy food with, and I would walk the 7 miles across town every Sunday night to get one good meal a week at the Hare Krishna temple. I loved it. And much of what I stumbled into by following my curiosity and intuition turned out to be priceless later on. Let me give you one example:

Reed College at that time offered perhaps the best calligraphy instruction in the country. Throughout the campus every poster, every label on every drawer, was beautifully hand calligraphed. Because I had dropped out and didn't have to take the normal classes, I decided to take a calligraphy class to learn how to do this. I learned about serif and san serif typefaces, about varying the amount of space between different letter combinations, about what makes great typography great. It was beautiful, historical, artistically subtle in a way that science can't capture, and I found it fascinating.

None of this had even a hope of any practical application in my life. But ten years later, when we were designing the first Macintosh computer, it all came back to me. And we designed it all into the Mac. It was the first computer with beautiful typography. If I had never dropped in on that single course in college, the Mac would have never had multiple typefaces or proportionally spaced fonts. And since Windows just copied the Mac, its likely that no personal computer would have them. If I had never dropped out, I would have never dropped in on this calligraphy class, and personal computers might not have the wonderful typography that they do. Of course it was impossible to connect the dots looking forward when I was in college. But it was very, very clear looking backwards ten years later.

Again, you can't connect the dots looking forward; you can only connect them looking backwards. So you have to trust that the dots will somehow connect in your future. You have to trust in something — your gut, destiny, life, karma, whatever. This approach has never let me down, and it has made all the difference in my life.


Alles in meinem Leben habe ich nicht wegen meines CVs gemacht sondern wegen Erfahrungen/weil es mich interessiert hat. Was es einem zu Anfang bringt weiß man nicht. Aber selbst die abstrusesten Sachen hatten später einen tieferen Nutzen. "Connecting the dots", sozusagen. Der Sache, die ich zu Anfang am wenigsten Wert für später zugewiesen habe, einer Hiwi-Stelle am Accounting-Lehrstuhl hat sich nach einem Jahr als wertvollste herausgestellt, weil man mir dort möglichst fehlerfreies Arbeiten eingeprägt hat - in meinem letzten Praktikum hat man mir dann z.B. nach einiger Sachen Projektauswertungen etc. für den CEO anvertraut mit dem Kommentar: "Das Schöne bei Dir ist, wir wissen, dass bei Dir keine Flüchtigkeitsfehler drin sind, die peinlich werden könnten." Das ist ein Beispiel für so eine "Connecting the dots"-Sache, ich dachte ursprünglich, dass ich nach der Hiwi-Stelle nur ein paar Hundert Euro mehr und ein wenig Wissen zu IFRS mehr hätte, aber es bringt oft mehr mit sich.

Mach was Dir Spaß macht neben dem Studium. Das driftet hier zwar jetzt in andere Bereiche, aber 3-4 Stunden am Tag für das Studium uiuiui. Hast Du auch schonmal versucht 3 Monate lang nichts zu machen und dann alles in die 3 Wochen vorher reinzuschieben? Very Happy
Und welchen Vorteil bringt dir ein Studium in Regelzeit, wenn Du sonst gar nichts machst?
Midgardschlange
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 09.10.2009
Beiträge: 392

BeitragVerfasst am: 19 März 2010 - 13:01:59    Titel:

Gottesschaf hat folgendes geschrieben:
Für 500 Seiten reichen doch auch bequem 2 Wochen, um alles zu wissen.

Ich habe letztens eine Rede von Steve Jobs zum Abschluss einer Stanford-Klasse 2005 gesehen und er hat passenderweise folgendes gesagt:

Zitat:
The first story is about connecting the dots.

I dropped out of Reed College after the first 6 months, but then stayed around as a drop-in for another 18 months or so before I really quit. So why did I drop out?

It started before I was born. My biological mother was a young, unwed college graduate student, and she decided to put me up for adoption. She felt very strongly that I should be adopted by college graduates, so everything was all set for me to be adopted at birth by a lawyer and his wife. Except that when I popped out they decided at the last minute that they really wanted a girl. So my parents, who were on a waiting list, got a call in the middle of the night asking: "We have an unexpected baby boy; do you want him?" They said: "Of course." My biological mother later found out that my mother had never graduated from college and that my father had never graduated from high school. She refused to sign the final adoption papers. She only relented a few months later when my parents promised that I would someday go to college.

And 17 years later I did go to college. But I naively chose a college that was almost as expensive as Stanford, and all of my working-class parents' savings were being spent on my college tuition. After six months, I couldn't see the value in it. I had no idea what I wanted to do with my life and no idea how college was going to help me figure it out. And here I was spending all of the money my parents had saved their entire life. So I decided to drop out and trust that it would all work out OK. It was pretty scary at the time, but looking back it was one of the best decisions I ever made. The minute I dropped out I could stop taking the required classes that didn't interest me, and begin dropping in on the ones that looked interesting.

It wasn't all romantic. I didn't have a dorm room, so I slept on the floor in friends' rooms, I returned coke bottles for the 5¢ deposits to buy food with, and I would walk the 7 miles across town every Sunday night to get one good meal a week at the Hare Krishna temple. I loved it. And much of what I stumbled into by following my curiosity and intuition turned out to be priceless later on. Let me give you one example:

Reed College at that time offered perhaps the best calligraphy instruction in the country. Throughout the campus every poster, every label on every drawer, was beautifully hand calligraphed. Because I had dropped out and didn't have to take the normal classes, I decided to take a calligraphy class to learn how to do this. I learned about serif and san serif typefaces, about varying the amount of space between different letter combinations, about what makes great typography great. It was beautiful, historical, artistically subtle in a way that science can't capture, and I found it fascinating.

None of this had even a hope of any practical application in my life. But ten years later, when we were designing the first Macintosh computer, it all came back to me. And we designed it all into the Mac. It was the first computer with beautiful typography. If I had never dropped in on that single course in college, the Mac would have never had multiple typefaces or proportionally spaced fonts. And since Windows just copied the Mac, its likely that no personal computer would have them. If I had never dropped out, I would have never dropped in on this calligraphy class, and personal computers might not have the wonderful typography that they do. Of course it was impossible to connect the dots looking forward when I was in college. But it was very, very clear looking backwards ten years later.

Again, you can't connect the dots looking forward; you can only connect them looking backwards. So you have to trust that the dots will somehow connect in your future. You have to trust in something — your gut, destiny, life, karma, whatever. This approach has never let me down, and it has made all the difference in my life.


Alles in meinem Leben habe ich nicht wegen meines CVs gemacht sondern wegen Erfahrungen/weil es mich interessiert hat. Was es einem zu Anfang bringt weiß man nicht. Aber selbst die abstrusesten Sachen hatten später einen tieferen Nutzen. "Connecting the dots", sozusagen. Der Sache, die ich zu Anfang am wenigsten Wert für später zugewiesen habe, einer Hiwi-Stelle am Accounting-Lehrstuhl hat sich nach einem Jahr als wertvollste herausgestellt, weil man mir dort möglichst fehlerfreies Arbeiten eingeprägt hat - in meinem letzten Praktikum hat man mir dann z.B. nach einiger Sachen Projektauswertungen etc. für den CEO anvertraut mit dem Kommentar: "Das Schöne bei Dir ist, wir wissen, dass bei Dir keine Flüchtigkeitsfehler drin sind, die peinlich werden könnten." Das ist ein Beispiel für so eine "Connecting the dots"-Sache, ich dachte ursprünglich, dass ich nach der Hiwi-Stelle nur ein paar Hundert Euro mehr und ein wenig Wissen zu IFRS mehr hätte, aber es bringt oft mehr mit sich.

Mach was Dir Spaß macht neben dem Studium. Das driftet hier zwar jetzt in andere Bereiche, aber 3-4 Stunden am Tag für das Studium uiuiui. Hast Du auch schonmal versucht 3 Monate lang nichts zu machen und dann alles in die 3 Wochen vorher reinzuschieben? Very Happy
Und welchen Vorteil bringt dir ein Studium in Regelzeit, wenn Du sonst gar nichts machst?


Also es ist so, dass ich die ersten 3-4 Wochen nichts mache und dann große Probleme mit dem hinterher-kommen habe Wink Dann lerne ich wie ein bekloppter und mach gute Noten. Aber wie vor jedem Semester versuche ich mir vorzunehmen, das Ganze etwas gleichmäßiger zu verteilen Very Happy Ich hab ja schon Interessen. Wie gerne würde ich auch eine Hiwi-Stelle annehmen. Leider habe ich die aktuelle Ausschreibung für die Finance-Professur verpasst, allerdings hätten die wohl eher einen Banken-Vertiefer genommen. Aber wenn ich was in Accounting oder Taxation bekäme, wäre das natürlich klasse, da ich auch die jeweiligen Profs. toll finde und ebenso die Mitarbeiter und ich somit auch Spaß dran hätte. Eventuell hab ich für die großen Ferien ein Praktikum. In Frankfurt bei einem Steuerberater. Die haben mir ziemlich zuversichtlich auf die Mobilbox gesprochen, dass sie nur warten, bis die Kollegin aus dem Urlaub kommt und dann melden die sich wieder. Sie meinten, sie wäre schon vor ihrem Urlaub mit einverstanden gewesen und es ginge nur noch um Details. Im Großen und Ganzen könnten die sich das sehr gut vorstellen...
Gottesschaf
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Anmeldungsdatum: 13.03.2007
Beiträge: 2211

BeitragVerfasst am: 19 März 2010 - 19:37:05    Titel:

Und weil Du die Deadline verpasst hast, machst Du es nicht. Frag doch einfach nach und wenn ein Nein kommt, argumentiere ein wenig wirtschaftlich (da Hiwi-Stellen unterbezahlt sind! Razz).
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