Verfasst am: 02 März 2010 - 02:37:13 Titel: Colloquium
Hallo.
Habe nun mein erstes Oberstufensemester absolviert und wir können nun nochmal das 3./bzw 4. Abiturfach umwählen.
Als 3. Abiturfach kommt für mich nur Englisch in Frage.
Ich hatte soweit als mündliches Abiturfach Erdkunde gewählt, und in diesem Fach am Ende von Semester 12/1 nur 7 Punkte erzielt.
In diesem Semester ist mir klar geworden, dass mir auch Gerschichte Spaß macht, welches ich mit 10 Punkten belegt habe.
Ich gehe auf ein Gymnasium in Bayern, falls diese Information relevant sein sollte.
Ich kann mich nicht entscheiden, welches Fach als mündliche Abiturprüfung für mich nun mehr geeignet ist; hat jemand vielleicht irgendwelche Erfahrungen zu dem besagten Thema und könnte sie mir vielleicht erläutern?
Ist eines der beiden Fächer generell leichter, bzw logischer aufgebaut, sodass man weniger für das Abitur tun müsste, da man ja auch für die anderen Fächer zu lernen hat usw?
Danke.
Muh89 Senior Member
Anmeldungsdatum: 14.05.2009 Beiträge: 330
Verfasst am: 02 März 2010 - 03:41:48 Titel:
ich hatte meine mündliche abiprüfung in geschichte und ich muss sagen, dass der stoff an sich, den man lernen muss nicht so viel ist, da du ja relativ viel ausschließen kannst.
ich weiß nicht, ob du schon weißt, wie die prüfung aufgebaut ist, aber ich erklärs mal.
du kannst ein semester in der mündlichen prüfung ganz ausschließen, 13/2 darfst du aber nicht ausschließen. dazu werden dir keine fragen gestellt und du musst es eben nicht mehr lernen.
von den übrigen 3 semestern musst du dir ein schwerpunktsthema aus einem der semester aussuchen. ich hatte mein schwerpunktsthema aus 12/1, bismarcks innenpolitik. die restlichen themen, die man noch in dem semester behandelt hat, woraus dein schwerpunktsthema ist, werden auch nicht abgefragt.
soll heißen, dass du theoretisch 2 semester ausschließen kannst.
ich hatte 12/1 als schwerpunkt, da mir dieses semester überhaupt nicht gefiel, 12/2 habe ich ausgeschlossen, da ich so wenig wie möglich zum dritten reich gefragt werden wollte. und über die letzten beiden semester musste ich dann jeweils eine frage beantworten.
du bekommst zum schwerpunktsthema noch eine bzw. mehrere lektüre(n) vom lehrer, zu dieser wurde mir dann eine frage gestellt, die ich gar nicht beantworten konnte, da ich diese seite ( die zusatzlektüre war 20 seiten lang) nur kurz überflogen hatte.
erdkunde ist nach meiner meinung einfacher, da du a) nicht so viel lernen musst, b) dir immernoch etwas aus den fingern saugen kannst, wenn du nichts mehr weißt, was bei geschichte nicht so der fall ist.
erdkunde ist, wie ich denke, einfacher zum lernen und zum abgefragt werden. doch solltest du den faktor *interesse und spaß* nicht unterschätzen...mir würds immernoch 1000 mal mehr spaß machen für geschichte zu lernen als für erdkunde.
noch was, was du nicht unterschätzen solltest, wäre dein kursleiter...mein kursleiter in geschichte war so nett und wollte keine jahreszahlen und details wissen.
wenn deiner aber ein sehr strenger lehrer ist, der seinen unterricht auch noch anspruchsvoll gestaltet, dann würde ich es mir zweimal überlegen, ob ich bei dem oder der in die mündliche reingehe.
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