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Uniwechsel und Studienplan
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ofc10
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Anmeldungsdatum: 02.03.2010
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 02 März 2010 - 16:18:33    Titel: Uniwechsel und Studienplan

Hallo!

Ich studiere (noch) im dritten Semester Jura in Passau und habe vor, nach dem vierten Semester die Uni zu wechseln(u.a. wegen des Schwerpunktbereiches und einer Luftveränderung).
Mein Favorit ist zur Zeit Freiburg, allerdings weicht dort der Studienplan des vierten Semesters erheblich von dem in Passau ab. Praktisch alle Fächer(5 Vorlesungen, u.a. Erb-, und Arbeitsrecht), die im Zivilrecht nächstes Semester in Freiburg auf dem Studienplan stehen, werden in Passau erst nach dem vierten Semester gelesen.
Nun bin ich mir nicht sicher, wie ich mit dieser Situation umgehen soll.

Hat hier jemand ähnliche Erfahrungen beim Uniwechsel gemacht und kann mir sagen, ob und wie dies aufgeholt werden kann(natürlich, Lernen ist ne gute Idee. Mir geht es aber um den zeitlichen Aspekt, da ja noch HA und Praktika in den Semesterferien anstehen) und ob das Wissen, welches in diesen Vorlesungen vermittelt wird, für die Veranstaltungen im fünften Semester unabdingbar ist.

Das selbe Problem gilt auch für andere Unis, die für mich in Frage kommen(Tübingen, München etc.).

Danke im Voraus!
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 02 März 2010 - 17:00:03    Titel:

Hallo!

Was ist denn das Problem, wenn du die Vorlesungen später hörst? Nächstes Semester werden in Freiburg dann doch sicher auch einige Vorlesungen laufen, die du noch nicht hattest, oder? Entscheidend sind sowieso die großen Übungen und die werden ja jedes Sem. angeboten, die Vorlesungen sind nicht so wichtig... Klar, in den Vorlesungen wie Schuldrecht, Sachenrecht wäre es schon vorteilhaft teilzunehmen. Aber alle Vorlesungen wirst du eh nicht schaffen, jedenfalls nicht effektiv, so dass du alles nacharbeiten kannst. Dann lieber Schwerpunkte setzen und die wichtigesten Sachen lernen.

Du kannst mir auch ne PN schicken, welche Vorlesungen du schon gehört hast, welche du noch hören musst, wie der Studienplan in Freiburg aussieht und welche Scheine du schon hast und noch brauchst.
Ich hab auch die Uni gewechselt nach dem 4. Sem. (von Mainz nach Berlin) und kenne mich daher etwas aus. An sich ist ein Uniwechsel völlig unproblematisch, wenn er gut durchdacht ist.

Gruß
ofc10
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Anmeldungsdatum: 02.03.2010
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 03 März 2010 - 08:19:01    Titel:

Danke für deine Antwort.

Mein "Problem" dabei ist, dass ich befürchte, dass für die großen Scheine das Wissen aus diesen Vorlesungen bzw. die Kenntnis der Rechtsgebiete, welche behandelt werden(Handels-, Arbeits-, Familien-, Erb- und Internationales Privatrecht), vorausgesetzt wird.
Wie ich gerade herausgefunden habe sind nur Erb- und Familienrecht für den großen Schein prüfungsrelevant. Ein Problem weniger.

Wäre dies der Fall und würde ich die Vorlesungen erst später(im 6. Semester) hören, so könnte ich den großen Schein wohl erst im 7. Semester machen, was ich jetzt nicht gerade vorhabe, oder ich muss parallel zu den Veranstaltungen im 4. Semester diese Rechtsgebiete selbstständig erarbeiten(was ich vorziehe).
Daher frage ich mich, ob dies noch gut schaffbar ist oder ob man sich dadurch nicht zu viel aufbürdet.
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 03 März 2010 - 13:01:36    Titel:

Ich habe noch nie erlebt, dass in einer großen Übung Zivilrecht Nebengebiete gerpüft werden. Sicher kann es mal vorkommen, aber wenn, dann ist das eine Ausnahme. Und wenn, dann kommt das auch nur in einer Klausur dran. Und man muss für eine große Übung von max. 3 Klausuren nur eine bestehen.

Strafrecht: scheint nicht dein Problem zu sein.

ÖRecht: Staatsrecht und Verwaltungsrecht AT sollte man nach dem Grundstudium grob drauf haben, dann fehlt nur noch Polizei- und Baurecht.

Aufs 7. Semester musst du also mit Sicherheit keine Übung verschieben. Nichtsdestotrotz solltest du schauen, ob du bis zum Ende des 6. Semester alle Vorlesungen gehört haben könntest nach den Studienplänen, denn 7./8./ggf. 9. würde ich für die Examensvorbereitung und den Schwerpunkt einplanen. Aber für die Übungen sind die ganzen sog. Pflichtvorlesungen im Hauptstudium - wie gesagt - zumindest im ZR relativ irrelevant, da der Stoff über die ZR-Hauptgebiete schon umfangreich genug ist, da hast du selbst nach den Vorlesungen nichtmal ansatzweise alles drauf. Im Übrigen werden dort ja auch Fälle besprochen und du kannst parallel lernen.
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