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Abschlussnoten und andere Einstellungskriterien
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Abschlussnoten und andere Einstellungskriterien
 
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Wirt.-Inf.07
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Anmeldungsdatum: 04.06.2007
Beiträge: 1101

BeitragVerfasst am: 03 März 2010 - 18:56:46    Titel: Abschlussnoten und andere Einstellungskriterien

Hallo zusammen,

da die Suche momentan nicht funktioniert und ich nicht weiss, ob es hierzu schon einen Thread gibt, mach ich mal nen neuen auf.

Und zwar bei ner Bewerbung nachm Studium, welche Kriterien sind da am wichtigsten. Habe da mit ein paar Kommilitonen mal ne Liste von wichtig nach unwichtig erstellt und würd gern wissen, wie ich das gewichten würdet.

1. Abschlussnote Studium (welche Note zählt ihr zu "gut"?)
2. Praktikas
3. Lebenslauf (halte ich für sehr wichtig!)
4. Auftreten (Persönlichkeit)
5. Abizeugnis

Gruß
Wirt.-Inf.07
Otscho
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Anmeldungsdatum: 03.09.2006
Beiträge: 1279

BeitragVerfasst am: 03 März 2010 - 19:37:21    Titel:

Kommt wie immer natürlich drauf an. Wink

Beim Durchschnittsunternehmen und "normelen" Job würde ich sagen:
1. Fächerkombination
2. Auftreten
3. Praktika
4. Noten
5. Lebenslauf (Ausland, Ehrenamtliches Engagement, ...)
6. Abizeugnis
arthurspooner
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Anmeldungsdatum: 15.04.2007
Beiträge: 231

BeitragVerfasst am: 03 März 2010 - 19:40:52    Titel:

1. Abschlussnote Studium
2. Lebenslauf
3. Auftreten
4. Praktikas (überbewertet)
5. Abizeugnis
2BeFree
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Anmeldungsdatum: 02.08.2008
Beiträge: 144

BeitragVerfasst am: 03 März 2010 - 19:51:47    Titel:

1. Abschlussnote Studium (welche Note noch als gut gilt hängt stark vom Studiengang ab, daher kann man hier nicht pauschalisieren)
2. Lebenslauf
3. Auftreten
4. Praktikas
5. Abizeugnis
Magister Ludi
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Anmeldungsdatum: 03.02.2010
Beiträge: 41

BeitragVerfasst am: 03 März 2010 - 19:53:43    Titel:

ein Praktikum, zwei Praktika

cheers!
arthurspooner
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Anmeldungsdatum: 15.04.2007
Beiträge: 231

BeitragVerfasst am: 03 März 2010 - 19:58:31    Titel:

Magister Ludi hat folgendes geschrieben:
ein Praktikum, zwei Praktika

cheers!

Willkommen in einer Internet Community! Rolling Eyes
Magister Ludi
Junior Member
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Anmeldungsdatum: 03.02.2010
Beiträge: 41

BeitragVerfasst am: 03 März 2010 - 20:42:12    Titel:

Danke. Aber wenn das so gehäuft auftritt...
Schau mal, dieser Beitrag von mir könnte gleich 3 Leuten auf einmal zur Erleuchtung verhelfen.
Wirt.-Inf.07
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Anmeldungsdatum: 04.06.2007
Beiträge: 1101

BeitragVerfasst am: 03 März 2010 - 20:43:48    Titel:

Aus euren bisherigen Antworten kann man schonmal ableiten:
- Abinote ist relativ unwichtig und
- die Abschlussnote sowie der Lebenslauf wichtig

Ich hab dann noch ne Frage zu meinem Lebenslauf in hinblick auf Praktika.
Und zwar studier ich noch auf Diplom (bin das letzte Diplomsemester bei uns), was den Nachteil hat, dass ich jede Vorlesung nur einmal hören kann. Und wenn man die Prüfungen nicht direkt in dem Semester schreibt wo man die Vorlesung gehört hat, dann hat man auch ein Problem mit dem Prüfungschreiben.
Denn wenn ich die Prüfung direkt schreibe, dann habe ich zwei Termine in diesem Semester. Wenn ich die nicht direkt schreibe, dann habe ich in den nächsten Semester jeweils nur einen Versuch und dieser Termine könnte auch mit Terminen von anderen Prüfungen kollidieren.
Was ich damit sagen will ist, dass ich das Studium deswegen schnell durchziehen muss und alle Vorlesungen besuchen muss und probieren muss alle Prüfungen auch direkt zu schreiben.
Deswegen habe ich während meines Studiums kein Praktika gemacht. Wie würdet ihr das im hinblick auf den Lebenslauf mit der oben genannten Problematik bewerten?
2BeFree
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Anmeldungsdatum: 02.08.2008
Beiträge: 144

BeitragVerfasst am: 03 März 2010 - 21:35:56    Titel:

Ein Praktikum kannst du auch immer noch nach dem Studium machen, da sehe ich persönlich kein wirkliches Problem, dass würde ich einem nicht negativ anrechnen.
Don'tStepOnMyJays
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Anmeldungsdatum: 12.01.2008
Beiträge: 681

BeitragVerfasst am: 03 März 2010 - 22:24:39    Titel:

das mit der einzahl und mehrzahl von praktika scheint wirklich schwierig zu sein. und auch wenn ihr das wort nicht gerne richtig schreibt, bin ich grundsaetzlich anderer meinung:

praktika = waehrend dem studium

trainee, job, einstieg = nach dem studium

ein praktikum nach dem studium zu machen ist meiner meinung nach ein no go. und ja.. meiner meinung nach unterschaetzt ihr die bedeutung und wichtigkeit von praktika (!)

das zaehlt jedoch nur fuer bwl und aehnliche studiengaenge. wie es in anderen fachbereichen aussieht kann ich nicht einmal ansatzweise einschaetzen.
Argi
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Anmeldungsdatum: 28.02.2007
Beiträge: 1383

BeitragVerfasst am: 03 März 2010 - 22:28:47    Titel:

Ich denke, die einstellende Seite will im Verlauf einer Bewerbung/Einstellung die folgenden Punkte klären:

1) Wer ist das überhaupt? Was für eine Persönlichkeit steht hinter dem Bewerber, und wie (gut) bekomme ich den an der gedachten Stelle unter?
2) Wofür kann ich ihn einsetzen und wie dringend brauche ich das?
3) Welche Perspektiven tun sich im Zusammenspiel Bewerber/Unternehmen auch auf längere Sicht auf?

Miss die Punkte gegen diese drei Perspektiven. Ich komme zu folgendem Schluss:

    Das Abizeugnis ist für keinen dieser Punkte ein starker Indikator. Hier wird wohl allenfalls abgeglichen, ob es massive kritische Ausreißer gab und in welche Richtung die weitere Entwicklung ging.
    Das Auftreten ist natürlich ein entscheidender Faktor, kommt allerdings erst beim Bewerbungsgespräch zum Tragen, allenfalls bei vorherigen Telefoninterviews. Hier empfiehlt es sich, soviele Informationen einzuholen, dass man grobe Patzer vermeiden kann und ansonsten einfach man selbst sein.
    Praktika können annähernd wertfrei sein oder in der Bedeutung die Abschlussnote überholen. Hier kommt es darauf an, was man gemacht hat: Lernen durch selbermachen oder durch zuschauen. Letzteres sagt dem Unternehmen, bezogen auf die drei einführenden Aspekte, quasi gar nichts aus. Ersteres, belegt durch qualifizierte Arbeitszeugnisse, kann der entscheidende Faktor bei einer Bewerbung sein. Meiner persönlichen Erfahrung nach ist eine längerfristige Werkstudententätigkeit hier ein besonders starkes Pfund. Das qualifizierte Arbeitszeugnis ist ein starker Hebel bezogen auf alle drei Punkte.
    Die Abschlussnote halte ich eher für überschätzt (und so schlecht war meine gar nicht ^^). Gerade im Bereich Wirtschaftsinformatik ist eine Note im Zweierbereich verbunden mit angemessener Studienzeit (darf durchaus ein Semester länger sein) ausreichend als Eintrittskarte, darüberhinaus machen erst wieder exzellente Noten (Besser als 1,5) einen Unterschied. Dennoch ist die Abschlussnote für die drei Aspekte, unter denen ich das hier bewerten will, nicht so aussagekräftig wie Arbeitszeugnisse oder der Lebenslauf.
    Der Lebenslauf ist besonders stark in Hinsicht auf die Frage, wen man sich da eigentlich einzustellen in Gefahr läuft. Hier dürfen durchaus Kurven drin sein, wenn sie authentisch sind. Das Dokument Lebenslauf ist übrigens eine entscheidende Hürde auf dem Weg zum Bewerbungsgespräch, wo dann das Dokument allenfalls grobe Richtlinie für Themen im Gespräch sind, das deutlich mehr in die Tiefe gehen kann.


Soweit meine Ideen und Eindrücke zu dem Thema.
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2BeFree
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Anmeldungsdatum: 02.08.2008
Beiträge: 144

BeitragVerfasst am: 04 März 2010 - 01:07:18    Titel:

Zitat:
ein praktikum nach dem studium zu machen ist meiner meinung nach ein no go


und warum bitte?! Wenn man beispielsweise nichts anderes findet, wäre ein Praktikum ja wohl am sinnvollsten.
Auch wäre es Sinnvoll wenn es sich um ein Auslandspraktikum handeln würde.
Zeratul
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Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 04 März 2010 - 04:58:31    Titel:

verstehe grad nicht so recht, inwiefern die abinote überhaupt noch relevant ist, wenn man sein diplom/bachelor/was auch immer hat

kann ich ja gleich noch mein grundschulzeugnis dazu packen Very Happy
krawallschachtel
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BeitragVerfasst am: 04 März 2010 - 07:16:01    Titel:

Packt ihr nach dem Studium das Abi Zeugnis überhaupt noch dazu oder nur noch Studiennachweise?

Auftreten und Persönlichkeit sind neben Connections und wen kennen der wen kennt (ihr wisst schon...) die fast, wenn nicht sogar die wichtigsten Kriterien. Da kann Praktikum EIN Weg dazu sein, manchmal reicht es aber auch schon mit einem Mitarbeiter bekannt zu sein, in einem Verein zu sein, was auch immer. Wenn man sich während des Studiums ein gutes Netzwerk aufbaut, dann sind die Abschlussnoten wo auch immer gar nicht mehr so wichtig.
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BeitragVerfasst am: 04 März 2010 - 07:19:44    Titel:

Also, meinen Erfahrungen nach würde ich folgende Reihenfolge aufsetzen:


1) Korrekte grammatikalische Beherrschung der deutschen Sprache nachgewiesen durch Anschreiben der Bewerbung

2) Absolvierte Studienfächer

3) Spezialkenntnisse im Lebenslauf

4) Persönlicher Eindruck im Vorstellungsgespräch

5) Note des Abschlusszeugnisses

6) Abinote als Entwicklungsindikator

7) Praktische Erfahrung (Praktika im Studium, Lehre, Arbeit)

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Anmeldungsdatum: 03.03.2006
Beiträge: 1787

BeitragVerfasst am: 04 März 2010 - 07:21:47    Titel:

2BeFree hat folgendes geschrieben:
Ein Praktikum kannst du auch immer noch nach dem Studium machen, da sehe ich persönlich kein wirkliches Problem, dass würde ich einem nicht negativ anrechnen.


Das sollte man auf gar keinen Fall tun. Ist keine Arbeitserfahrung und macht sich sehr schlecht im Lebenslauf. Außerdem sehen die Unternehmen, dass man als Absolvent sich offenbar sehr billig verkauft. Das nutzen sie gnadenlos aus
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Wirt.-Inf.07
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BeitragVerfasst am: 04 März 2010 - 09:32:28    Titel:

Zitat:

6) Abinote als Entwicklungsindikator

Also bei mir ist es so, dass mein Fachabi mit 3,1 ziemlich schlecht ist und mein Studium mit ca. 2,0 um einiges besser ist.
Wie ist das dann zu bewerten?
arthurspooner
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Anmeldungsdatum: 15.04.2007
Beiträge: 231

BeitragVerfasst am: 04 März 2010 - 10:37:56    Titel:

Wirt.-Inf.07 hat folgendes geschrieben:
Also bei mir ist es so, dass mein Fachabi mit 3,1 ziemlich schlecht ist und mein Studium mit ca. 2,0 um einiges besser ist.
Wie ist das dann zu bewerten?

Eigentlich positiv, 2,0er Studienabschluss kann sich sehen lassen. Dass du diese Frage gestellt hast trübt das Gesamtbild allerdings wieder etwas Neutral

Abi 3,1
Studium 2,0
Entwicklung? Hmm ka...
Smutje
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Anmeldungsdatum: 18.07.2008
Beiträge: 3004
Wohnort: Gießen

BeitragVerfasst am: 04 März 2010 - 11:05:53    Titel:

hbr hat folgendes geschrieben:
1) Korrekte grammatikalische Beherrschung der deutschen Sprache nachgewiesen durch Anschreiben der Bewerbung


Das ist ja wohl eine Selbstverständlichkeit. Wer nicht mal das Anschreiben fehlerlos hinbekommt, sollte sich mal ernsthaft Gedanken machen. Rolling Eyes
hbr
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Anmeldungsdatum: 03.03.2006
Beiträge: 1787

BeitragVerfasst am: 04 März 2010 - 11:13:47    Titel:

Man sollte wirklich meinen, dass die Beherrschung der grundlegenden Elemente der deutschen Sprache eine Selbstverständlichkeit ist. Viele Bewerbungsanschreiben aber sprechen eine andere Sprache
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2BeFree
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Anmeldungsdatum: 02.08.2008
Beiträge: 144

BeitragVerfasst am: 04 März 2010 - 15:56:48    Titel:

hbr hat folgendes geschrieben:
Das sollte man auf gar keinen Fall tun. Ist keine Arbeitserfahrung und macht sich sehr schlecht im Lebenslauf. Außerdem sehen die Unternehmen, dass man als Absolvent sich offenbar sehr billig verkauft. Das nutzen sie gnadenlos aus


Zu solch einer Aussage hab ich mich schon auf der ersten Seite geäußert
nibieski
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Anmeldungsdatum: 27.01.2009
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 04 März 2010 - 19:36:21    Titel:

Mein Abi war grottenschlecht. Damals waren Dinge wie die Finanzierung des eigenen Führerscheins oder Sport wichtiger für mich. Im Studium gab es allerdings nur Bestnoten. Und genau diese Entwicklung hat man in einigen Vorstellungsgesprächen positiv gesehen. Daher würde ich der Abinote keine große Bedeutung zukommen lassen, wenn die Noten im Studium stimmen. Erfahrungsgemäß sind diese Noten das wichtigste Kriterium für Einsteiger. Je mehr Erfahrung man dann im Beruf sammelt, desto mehr zählen auch andere Faktoren.


Don'tStepOnMyJays hat folgendes geschrieben:
das mit der einzahl und mehrzahl von praktika scheint wirklich schwierig zu sein. und auch wenn ihr das wort nicht gerne richtig schreibt, bin ich grundsaetzlich anderer meinung:

praktika = waehrend dem studium



"während des Studiums" Wink



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xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 6109

BeitragVerfasst am: 04 März 2010 - 20:13:50    Titel:

Ich würde sagen:

1. Auftreten


dann lange nix...


2. eventuelle Berufserfahrung oder Praktika, also Lebenslauf
3. Noten in für den Bereich relevanten Fächern
4. gesamter Notendurchschnitt
5. Note der Bachelorarbeit
FH-Spacken
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Anmeldungsdatum: 20.04.2009
Beiträge: 917

BeitragVerfasst am: 04 März 2010 - 20:23:04    Titel:

Da meine Hochschule sehr gute Konktakte zur Wirtschaft hat, erfahren wir regelmäßig, was der Markt nachfragt. Hier mal ein Beispiel für Wirtschaftsinformatiker:

1. Fachkompetenz/Prädikatsabschluss (Schwerpunkte/Vertiefungen und Noten)
2. Flexibilität und Mobilität (kommt man nicht mehr drumherum)
3. Sozial- und Selbstkompetenz (Softskills und der ganze Kram)
4. Sprachkompetenz/Auslandserfahrung

Zum Thema Praktika:

Wir hören von den Unternehmen immer wieder, dass Praktika kürzer/gleich 3 Monate gar nicht ernst genommen werden, da man in kürzerer Zeit kaum was lernt. Ein Praxissemester, wo man schon an ein oder zwei echten Projekten mitgearbeitet hat, kann dagegen ein wahrer Türöffner sein.
_________________
B.Sc. Wirtschaftsinformatik (7 Semester)
Software-Ingenieur/IT-Consultant

Forum Informatiker für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung e.V.
Otscho
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Anmeldungsdatum: 03.09.2006
Beiträge: 1279

BeitragVerfasst am: 04 März 2010 - 20:31:10    Titel:

Zeratul hat folgendes geschrieben:
verstehe grad nicht so recht, inwiefern die abinote überhaupt noch relevant ist, wenn man sein diplom/bachelor/was auch immer hat


Ich würde sagen, in etwa der Hälfte der Vorstellungsgespräche nach dem Studium kam bei mir das Abi-Zeugnis zur Sprache.
Es zeigt einfach, ob jemand den leichten Weg gegangen ist und nur auf gute Noten aus war, oder ob jemand Fächer schon in Hinblick auf sein späteres Studium gewählt hat. Ein entsprechend roter Faden lässt sich so einfach besser untermauern.

Außerdem sind natürlich auch Bereiche abgedeckt, die mit dem Studium im engeren Sinne nichts zu tun haben, allerdings für den Job durchaus nicht irrelevant sein können.

Es spielt aber natürlich nur eine sehr untergeordnete Rolle.
Smutje
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Anmeldungsdatum: 18.07.2008
Beiträge: 3004
Wohnort: Gießen

BeitragVerfasst am: 05 März 2010 - 00:18:40    Titel:

Die Frage ist doch -- handelt es sich erst um die Bewerbung oder bereits um ein Vorstellungsgespräch? Wenn das Auftreten top ist, aber die Noten unter einem gewissen Schnitt, landet die Bewerbung u.U. automatisch auf dem Ablagestapel -- umgekehrt helfen gute Noten nichts, wenn der Bewerber im Gespräch wie ein farbloses Allerweltsgesicht "glänzt".

...nur so als Einwurf, weil hier denkbar unterschiedliche Prioritäten genannt wurden. Wink
rOYAL.
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 19.06.2008
Beiträge: 2007
Wohnort: Freiburg

BeitragVerfasst am: 07 März 2010 - 18:37:18    Titel:

Dem ein oder anderen mag dies hier vielleicht weiterhelfen.

Achtung, nur für High Potentials Shocked
Wirt.-Inf.07
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 04.06.2007
Beiträge: 1101

BeitragVerfasst am: 28 Mai 2010 - 08:37:59    Titel:

arthurspooner hat folgendes geschrieben:
Wirt.-Inf.07 hat folgendes geschrieben:
Also bei mir ist es so, dass mein Fachabi mit 3,1 ziemlich schlecht ist und mein Studium mit ca. 2,0 um einiges besser ist.
Wie ist das dann zu bewerten?

Eigentlich positiv, 2,0er Studienabschluss kann sich sehen lassen. Dass du diese Frage gestellt hast trübt das Gesamtbild allerdings wieder etwas Neutral

Abi 3,1
Studium 2,0
Entwicklung? Hmm ka...

Warum trübt das das Gesamtbild?
wima
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 12.05.2006
Beiträge: 1168

BeitragVerfasst am: 28 Mai 2010 - 09:15:32    Titel:

Es kommt immer darauf an, welches Unternehmen und welches Studienfach.

Bei den Nawis sind Praktika nicht so wichtig wie für einen BWLer, einfach weil ein Nawi kaum nach dem 2 Semester ein Praktikum macht bzw. machen kann.
Ein Praktkum sollte aber auf jeden Fall drin sein, besser 2.

Zum Thema Abi. Alle Top Unternehmen wollen das Abi sehen, insbesondere Beratungen. Da ist ein schlechtes Abi schonmal Ausschlusskriterium. Da kann man argumentieren wie man will, das Onlinebewerbungssystem wird einen rauskicken und man bekommt eine Standardabsage.
Ansonsten wird es unterschiedlich bewertet.
Falls es jemand nicht mitschickt, kann man sich denken, dass der Bewerber ein schlechtes hatte, aber meistens ist es denen recht egal.

Aber man kann sich schon fragen, warum jemand bei Schlüsselfächern wie Deutsch oder Englisch oder Mathe im Abi schlecht war, insbesondere wenn das spätere Studium nichts mit den Fächern zu tun hat.

Praktikum nach dem Studium ist wirklich nicht gut. Viele Unternehmen sind der "Fair Company" beigetreten, die Studenten nach dem Abschluss keine Praktika vermittelt. Ausname sind Bachelorstudenten, die eine Masterzusage haben und dazwischen ein Praktikum machen wollen.
Oft muss man bei der Bewerbung eine Immatrikulation mitschicken, dass man Student ist usw.

royals Post sagt auf Seite 11, recht informatives, denke dass es nicht nur für High Potentials gilt;)
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Um eine Frau oder einen Edelstein kennenzulernen, muss man beide zuerst einmal aus der Fassung gebracht haben.
Wirt.-Inf.07
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Anmeldungsdatum: 04.06.2007
Beiträge: 1101

BeitragVerfasst am: 28 Mai 2010 - 09:39:39    Titel:

was noch ein wichtiger Punkt ist meiner Meinung nach das Alter! Auch in dem geposteten Artikel von royal spielt das keine unwichtige Rolle.

Unternehmen suchen doch eher jüngere Studenten, die sie noch formen können.
antiranker
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Anmeldungsdatum: 05.08.2008
Beiträge: 590

BeitragVerfasst am: 28 Mai 2010 - 22:25:54    Titel:

was hier ganz vergessen wird ist Regelstudienzeit Wink
jeder schafft nen 2er bachelor in 6 Jahren Smile

ausserdem macht es sich gut wenn man als Werkstudent gearbeitet hat.
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Fordere viel von Dir selbst und erwarte wenig von anderen.
So wird Dir viel Ärger erspart bleiben.
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Fuer mehr Forum... Fuer weniger Error 500:
http://bildungs-foren.de/
Argi
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Anmeldungsdatum: 28.02.2007
Beiträge: 1383

BeitragVerfasst am: 28 Mai 2010 - 23:46:55    Titel:

Wirt.-Inf.07 hat folgendes geschrieben:
was noch ein wichtiger Punkt ist meiner Meinung nach das Alter! Auch in dem geposteten Artikel von royal spielt das keine unwichtige Rolle.

Unternehmen suchen doch eher jüngere Studenten, die sie noch formen können.


Dem möchte ich hier widersprechen. Ich habe meine Stelle als Absolvent mit 33 Jahren bekommen, weil ich bereits Lebenserfahrung vorweisen konnte und meine Belastbarkeit außer Frage stand. Es gibt Stellen, an denen Jugend vorteilhaft sein kann, und es gibt Stellen, an denen das Gegenteil der Fall ist.
Eine Pauschalisierung ist hier definitiv nicht angebracht, ich würde sogar sagen, dass für den Großteil der Stellen das Alter - wenn überhaupt - von nachrangiger Wichtigkeit ist.

Mein Personalchef sagte mal, es sei ihm egal, ob jemand dem Unternehmen noch 30 oder 45 Jahre zur Verfügung steht. ;)
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(Groucho Marx)
emoguy
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Anmeldungsdatum: 08.07.2008
Beiträge: 632

BeitragVerfasst am: 29 Mai 2010 - 07:23:53    Titel:

Argi hat folgendes geschrieben:
Wirt.-Inf.07 hat folgendes geschrieben:
was noch ein wichtiger Punkt ist meiner Meinung nach das Alter! Auch in dem geposteten Artikel von royal spielt das keine unwichtige Rolle.

Unternehmen suchen doch eher jüngere Studenten, die sie noch formen können.


Dem möchte ich hier widersprechen. Ich habe meine Stelle als Absolvent mit 33 Jahren bekommen, weil ich bereits Lebenserfahrung vorweisen konnte und meine Belastbarkeit außer Frage stand. Es gibt Stellen, an denen Jugend vorteilhaft sein kann, und es gibt Stellen, an denen das Gegenteil der Fall ist.
Eine Pauschalisierung ist hier definitiv nicht angebracht, ich würde sogar sagen, dass für den Großteil der Stellen das Alter - wenn überhaupt - von nachrangiger Wichtigkeit ist.

Mein Personalchef sagte mal, es sei ihm egal, ob jemand dem Unternehmen noch 30 oder 45 Jahre zur Verfügung steht. Wink

ICh würde das Alter eher als relativen Faktor interpretieren: Wenn jemand sein Studium mit 30 abschließt weil er 10 Jahre studiert hat ist es sicher eher negativ. Wenn jemand aber sinnvolle Tätigkeiten ausgeführt hat (z.b. Ausbildung) und dann in halbwegs vernünftiger Zeit ein Studium abgeschlossen dürfte das Alter ansich kein Nachteil sein. Und mal unter uns - in vielen Berufen ist ein gewisser Alter doch eher förderlich, so kann z.b. ein 30 jähriger Ingenieur in den meisten Fällen viel einfacher bei den Facharbeitern ankommen als ein 23 jähriger B. Sc. der noch nie im Leben eine Kreissäge bedient hat.
Wirt.-Inf.07
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Anmeldungsdatum: 04.06.2007
Beiträge: 1101

BeitragVerfasst am: 29 Mai 2010 - 17:56:38    Titel:

emoguy hat folgendes geschrieben:
Argi hat folgendes geschrieben:
Wirt.-Inf.07 hat folgendes geschrieben:
was noch ein wichtiger Punkt ist meiner Meinung nach das Alter! Auch in dem geposteten Artikel von royal spielt das keine unwichtige Rolle.

Unternehmen suchen doch eher jüngere Studenten, die sie noch formen können.


Dem möchte ich hier widersprechen. Ich habe meine Stelle als Absolvent mit 33 Jahren bekommen, weil ich bereits Lebenserfahrung vorweisen konnte und meine Belastbarkeit außer Frage stand. Es gibt Stellen, an denen Jugend vorteilhaft sein kann, und es gibt Stellen, an denen das Gegenteil der Fall ist.
Eine Pauschalisierung ist hier definitiv nicht angebracht, ich würde sogar sagen, dass für den Großteil der Stellen das Alter - wenn überhaupt - von nachrangiger Wichtigkeit ist.

Mein Personalchef sagte mal, es sei ihm egal, ob jemand dem Unternehmen noch 30 oder 45 Jahre zur Verfügung steht. Wink

ICh würde das Alter eher als relativen Faktor interpretieren: Wenn jemand sein Studium mit 30 abschließt weil er 10 Jahre studiert hat ist es sicher eher negativ. Wenn jemand aber sinnvolle Tätigkeiten ausgeführt hat (z.b. Ausbildung) und dann in halbwegs vernünftiger Zeit ein Studium abgeschlossen dürfte das Alter ansich kein Nachteil sein. Und mal unter uns - in vielen Berufen ist ein gewisser Alter doch eher förderlich, so kann z.b. ein 30 jähriger Ingenieur in den meisten Fällen viel einfacher bei den Facharbeitern ankommen als ein 23 jähriger B. Sc. der noch nie im Leben eine Kreissäge bedient hat.

Da habt ihr sicherlich Recht, wobei ich es aufjedenfall nicht als Nachteil sehe, wenn man noch sehr jung ist beim Abschluss des Studium!
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