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Geert Wilders "Partei für die Freiheit" legt zu
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Geert Wilders "Partei für die Freiheit" legt zu
 
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Julius_Dolby
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Anmeldungsdatum: 22.06.2008
Beiträge: 3856

BeitragVerfasst am: 29 Sep 2010 - 19:19:06    Titel:

nAim hat folgendes geschrieben:
weniger stark gegen Ausländer wettert. Dafür halt gegen die Armen. Stichwort: " Spätrömische Dekadenz"

Quark - weil völlig aus dem Kontext gerissen.

"Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt zu spätrömischer Dekadenz ein."

Was daran ist ein "Wettern" gegen die Armen?

nAim hat folgendes geschrieben:
Guido Westerwelle ist unser Gert Wilders.

Blödsinn. Westerwelle hat gar keine islamophobe inhaltliche Agenda wie ein Geert Wilders.

Oder kommt es auf die Inhalte gar nicht an?
Dann haben wir in Deutschland ja auf allen Seiten "bösartige" Populisten.

nAim hat folgendes geschrieben:
Ok meine Aussage, dass die FDP gegen die Armen ist, wettert nehme ich zurück die ist falsch. Aber Guido Westerwelle, hat diese Sachen gemacht.

Was hat Guido Westerwelle gemacht?
Nenne doch einmal konkrete Aussagen, Zitate bitte - nicht irgendwelche böswilligen Unterstellungen und Unterschiebungen politischer Gegner.

nAim hat folgendes geschrieben:
1. Die FDP ist inhaltich Rechts der CDU.

Da wirst du mit denke ich schwer widersprechen können. Evnetuell ist hier die defnition Rechts auch ungenügend.

Die Definition ist einigermassen bekannt und anerkannt:

"Unter der politischen Rechten werden in der Gegenwart meist konservative oder reaktionäre (im Sinne von in einem autoritär-obrigkeitsstaatlichen Verständnis rückwärtsgewandten) Strömungen innerhalb des politischen Spektrums verstanden."

Und da ist die FDP in vielerlei Hinsicht nun wahrlich nicht obrigkeitsstaatlicher als die CDU.

nAim hat folgendes geschrieben:
2. Guido Westerwelle ist ein Rechtspopulist.

Viele dieser Wähler wurden von seinem Populismus angelockt und Sprüchen wie "Mehr Netto vom Brutto" und "Leistung muss sich Lohnen"

Und die SPD ist ein Haufen von Linkspopulisten.

Oder was soll das hier zum Beispiel bitte sein, ausser blankem Populismus?

http://www.meinungs-blog.de/finanzhaie-wuerden-fdp-waehlen-eigentor

nAim hat folgendes geschrieben:
Damit hat Westerwelle viele dieser Leute angelockt dich sich vorstellen können eine Partei Rechts der CDU zu wählen

Nein - damit hat Westerwelle Arbeitnehmer (und auch Arbeitgeber) angelockt, die sich vorstellen konnten, eine Partei zu wählen, die ihnen selbst mehr Freiheiten lässt - indem sie weniger von ihrem hart erarbeiteten Geld an den Staats zwangsweise abführen müssten.

nAim hat folgendes geschrieben:
Der Realitätsgehalt ist für die Einordung ob es realpolitische Verprechen oder einfach nur populistische sind. Oskar Lafontaine z.B. ist ein Linkspopulist, genauso wie Sigmar Gabriel. Und so wie dei Linkspopulisten sind ist Westerwelle ein Rechter Populist.

Ist Westerwelle nicht eher liberaler Populist?

Aber ja, wenn so denkt, dann ist das Ergebnis: In Deutschland haben fast nur noch Populisten das Sagen.
Julius_Dolby
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Anmeldungsdatum: 22.06.2008
Beiträge: 3856

BeitragVerfasst am: 29 Sep 2010 - 19:28:44    Titel:

@nAim:

Ich persönlich finde ein politisches Spektrum, das einfach nur rechts-links polarisiert unzureichend und weltfremd.

Unter dem "Lemma" "Politisches Spektrum" ist das eigentlich bei Wikipedia gut beschrieben, wieso ich die FDP keinesfalls als rechtspopulistisch einordnen würde - du das aber tust:

"Der Liberalismus lässt sich anhand dieser Sichtweise kaum einer bestimmten politischen Orientierung zuordnen, weil er einerseits sehr stark die rechtliche Gleichstellung propagiert, leistungsbedingte soziale Unterschiede jedoch als Anreiz für persönliches Engagement befürwortet.

In Deutschland und anderen europäischen Staaten wird der parlamentarische Liberalismus aufgrund seiner Wirtschaftsnähe („Leistungsgerechtigkeit“) teilweise als politisch „rechts“ oder „bürgerlich“ eingestuft."
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11565
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 29 Sep 2010 - 19:44:55    Titel:

und ich dachte das Dich die Erkenntnis ereilt, sobald Du über Inhalte nachdenkst.... Nicht in einem einzigen Punkt die Du aufzähltest gibt es eine Deckung zwischen liberaler und rechter Programmatik....

Was stehen bleibt ist, Du ordnest Dich links ein und hast deswegen alles rechte nicht zu mögen. Da Du nun Westerwelle auch nicht magst und die FDP auch nicht muß diese wohl rechts sein. Nur mal so, würdest Du Fußpilz, den Du sicher auch nicht leiden kannst, als politisch rechts stehend bezeichnen???
nAim
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Anmeldungsdatum: 04.12.2007
Beiträge: 2134

BeitragVerfasst am: 29 Sep 2010 - 20:51:29    Titel:

Oh man wir haben uns verrant, können wir bitte kurz aufhören über Begrifflichkeiten zu streiten. Nochmal von Vorne, gehen wir 1,5 Jahre zurück in der Zeit, in den Wahlkampf.

Inhalte spielten eine untergeordnete Rolle. Es geht darum die Partei und deren Idee am besten den Wähler zu verkaufen. Könnt ihr mir bis hier zustimmen?


Die Idee, die die FDP verkauft hat, war die von einem Effizientem Staat(Schlanker Staat). Mehr Netto vom Brutto (Steuervereinfachung, Steuersenkung) Mehr Leistungsgerechtigkeit. Schutz der Privaatssphäre. Stimmt ihr mir hier zu?

Mit diesen Forderungen hat die FDP sehr viele Wähler mobilisiert, 15%, darunter auch viele entäuschte Wähler der CDU. Richtig?

Viele dieser Wähler kann man als liberal-konservativ bezeichnen. damit bilden sie das Spektrum, für das Laut Umfragen Abseits der CDU ein großes Potenzial Besteht. Eine Partei wie sich viele Vorstellen in der z.B. Köpfe wie Friedrich Merz und Roland Koch das sagen haben könnten. Liberal Konservative. Stimmt ihr mir hier zu?
Julius_Dolby
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Anmeldungsdatum: 22.06.2008
Beiträge: 3856

BeitragVerfasst am: 29 Sep 2010 - 21:20:54    Titel:

nAim hat folgendes geschrieben:
Die Idee, die die FDP verkauft hat, war die von einem Effizientem Staat(Schlanker Staat). Mehr Netto vom Brutto (Steuervereinfachung, Steuersenkung) Mehr Leistungsgerechtigkeit. Schutz der Privaatssphäre. Stimmt ihr mir hier zu?

Könnte ich zustimmen.

Was aber soll diese Idee denn sein, als ein klarer politischer Inhalt?

nAim hat folgendes geschrieben:
gehen wir 1,5 Jahre zurück in der Zeit, in den Wahlkampf.
Inhalte spielten eine untergeordnete Rolle

Also war die FDP die löbliche Ausnahme, die mit klaren politischen Inhalten auf Stimmenfang ging?
Julius_Dolby
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Anmeldungsdatum: 22.06.2008
Beiträge: 3856

BeitragVerfasst am: 29 Sep 2010 - 21:28:25    Titel:

PS:

Die FDP ging also als "einzige" Partei mit klaren politischen Inhalten erfolgreich auf Stimmenfang.
Und da sie diese nach der Wahl nicht durchsetzen konnte, wandte sich ein Grossteil der FDP-Wähler enttäuscht von dieser ab.

Bei den anderen Parteien spielten politische Inhalte dagegen a priori schon im Wahlkampf nur eine untergeordnete Rolle.
Wer von Anfang an weniger klare Ideen hat, bei wem die politischen Inhalte also nicht so eine wichtige Rolle spielen, der kann seine Wähler auch nicht so stark enttäuschen.

Super Theorie, oder?
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11565
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 29 Sep 2010 - 21:42:38    Titel:

nAim hat folgendes geschrieben:
Oh man wir haben uns verrant, können wir bitte kurz aufhören über Begrifflichkeiten zu streiten. Nochmal von Vorne, gehen wir 1,5 Jahre zurück in der Zeit, in den Wahlkampf.

Inhalte spielten eine untergeordnete Rolle. Es geht darum die Partei und deren Idee am besten den Wähler zu verkaufen. Könnt ihr mir bis hier zustimmen?


Die Idee, die die FDP verkauft hat, war die von einem Effizientem Staat(Schlanker Staat). Mehr Netto vom Brutto (Steuervereinfachung, Steuersenkung) Mehr Leistungsgerechtigkeit. Schutz der Privaatssphäre. Stimmt ihr mir hier zu?

Mit diesen Forderungen hat die FDP sehr viele Wähler mobilisiert, 15%, darunter auch viele entäuschte Wähler der CDU. Richtig?

Viele dieser Wähler kann man als liberal-konservativ bezeichnen. damit bilden sie das Spektrum, für das Laut Umfragen Abseits der CDU ein großes Potenzial Besteht. Eine Partei wie sich viele Vorstellen in der z.B. Köpfe wie Friedrich Merz und Roland Koch das sagen haben könnten. Liberal Konservative. Stimmt ihr mir hier zu?


nein, weil in dem Falle wir von einer rechts-konservativen Partei sprachen. Hinzu kommt, dass die FDP nicht nur bei der Union sondern bei allen Parteien außer der Linken Stimmen eingesammelt hat und das die von der Union kommenden Wähler eben nicht zu ihr zurückkehrten sondern zu anderen Parteien oder ins Lager der Nichtwähler. Ganz wichtig aber, keiner ging zur NPD.
Tonka
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Anmeldungsdatum: 03.08.2005
Beiträge: 2263

BeitragVerfasst am: 30 Sep 2010 - 00:19:09    Titel:

Nur noch mal zur Info:
Hier geht es um Geert Wilders und seinen Einfluss in der niederländischen Politik. Stattdessen wird hier schon seit ein paar Seiten über die FDP, Westerwelle und Dekadenz geredet. Also bitte zurück zum Thema!!
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24256

BeitragVerfasst am: 30 Sep 2010 - 01:08:50    Titel:

Die Niederlande sind etwas größer als Hamburg, aber sie haben jetzt auch ihren Ronald Schill. Bin mal gespannt, ob sich Wilders auch so lange halten kann (insbesondere, da die Rechtsliberale Minderheitsregierung selbst mit dem Wilders-Wahlverein zusammen nur über eine Mehrheit von2 Stimmen im Parlament verfügt)...

Cyrix
Steve2525
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Anmeldungsdatum: 20.06.2008
Beiträge: 1465

BeitragVerfasst am: 30 Sep 2010 - 22:26:00    Titel:

Etwas größer als Hamburg ist gut. Die Niederlande entsprechen etwa der größe NRWs (~16 Mio. Einwohner). Der Vergleich von Schill mit Wilders ist absurd. Schill war ein haudrauf Politiker, der sich im Wesentlichen für einen strengeren Strafvollzug einsetzte. Der geschickte Agitator Wilders spaltet ein ganzes Land. DEN Geist wird Europa nichtmehr los.
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