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in zukunft zuviele MINT-Absolventen?
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BämmBämm
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Anmeldungsdatum: 29.09.2009
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BeitragVerfasst am: 04 März 2010 - 21:42:51    Titel: in zukunft zuviele MINT-Absolventen?

Hi,


ich verstehe den widersprich nicht, in den Medien wird oft propagiert das händeringend nach guten ing`s / inf`s etc. gesucht wird, aber in so manchen fachforen liest man wiederrum das der arbeitsmarkt eh schon mit ings überschwemmt ist...


Ich schließe bald meine ausbildung in einem großen deutschen konzern ab und überlege ob ich danach studieren soll... Da durch die wirtschaftskrise sowieso kaum jemand eingestellt wird und ich hochschulreife besitze wird mir die entscheidung schon etwas erleichtert...


aber auf der anderen seite ist ja alles auch ne geldsache, studium bedeutet 3-5 jahr kompletter lohnausfall, in dem konzern würde ich etwa 2,5 brutto verdienen und es kursieren so einige krasse sachen bezüglich ings und einstiegsgehälter... manchmal ist von 1800 brutto die rede..



Kann mal jemand tacheles reden?


Danke.
Raziela12
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Anmeldungsdatum: 05.10.2008
Beiträge: 557

BeitragVerfasst am: 04 März 2010 - 22:02:11    Titel:

Ja natürlich, 1800 brutto, das und das Wort "händeringend" reicht mir schonwieder um dem Thread eine große Zukunft voraussagen zu können.
-stopfkind-
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Anmeldungsdatum: 27.02.2010
Beiträge: 1690

BeitragVerfasst am: 04 März 2010 - 23:11:34    Titel:

Very Happy lustig lustig... es kommt immer individuell drauf an. mach das was du gerne möchtest und kümmer dich um prognosen oder sonst was.
Smutje
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Anmeldungsdatum: 18.07.2008
Beiträge: 3004
Wohnort: Gießen

BeitragVerfasst am: 05 März 2010 - 00:19:57    Titel:

Je weniger Leute studieren, desto mehr Chancen gibt es, dass du als Nichtakademiker einen anspruchsvollen Job bekommst (Übersättigung und so).
xerex
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Anmeldungsdatum: 02.12.2008
Beiträge: 402

BeitragVerfasst am: 05 März 2010 - 15:45:20    Titel:

@BämmBämm:

He-he ... Ich wette, du hast bei mikrocontroller so ein Thread gesehen, wo solche Einstiegsgehälter genannt wurden ? Very Happy

1. Wenn du mit deinem Studium fertig sein wirst, wird die Krise längst vorbei sein.

2. Die Einstiegsgehälter für Ing-re liegen bei 35k EUR (unterste Grenze). Im Süden über 40k, in Osten und Norden kann es ofter darunter sein.

3. Der Gehalt häng stark von Studienrichtung und der jeweiligen Spezialisierung ab. Da können schon Unterschiede von 15k und mehr bei einem Einstieg zu Stande kommen.

4. Wichtig ist auch wo du einsteigst. Bei einem großen Konzern mit IG-Tarif sind >50k üblich. KMU zahlen etwa 10-15% weniger. Irgendwo in der Pampe können es auch 35k sein bei gleicher Qualifikation.

1800 Brutto als Ingenieur muss keiner sich auf Dauer gefallen lassen. Nicht mal in der Krise wie dieser. Smile
FH-Spacken
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Anmeldungsdatum: 20.04.2009
Beiträge: 917

BeitragVerfasst am: 05 März 2010 - 17:34:06    Titel:

Die Bruttolöhne sinken allgemein. Im MINT-Bereich merkt man das sehr deutlich. Aus unserem Alumni-Netzwerk ergaben sich Senkungen von 30% bis 40%.
_________________
B.Sc. Wirtschaftsinformatik (7 Semester)
Software-Ingenieur/IT-Consultant

Forum Informatiker für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung e.V.
KamiKami
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Anmeldungsdatum: 17.08.2007
Beiträge: 1792
Wohnort: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 05 März 2010 - 17:48:42    Titel:

Studier, wie der Arbeitsmarkt in 3-5 Jahren aussehen wird, kann Dir ohnehin kaum einer genau sagen - der Markt reguliert sich auf Dauer aber selber. 1.800 Brutto als Einstiegsgehalt halte ich für übertrieben wenig, 1.800 Netto sind da schon realistischer.

Gruß
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Geist über Materie.
Eirz
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Anmeldungsdatum: 12.02.2010
Beiträge: 76

BeitragVerfasst am: 05 März 2010 - 18:10:05    Titel:

Hmm.. wie lange bleibt man denn als Ing in einem KMU im Bereich des Einstiegsgehaltes? Bzw. in welchen Schritten steigt das ganze? Smile .. so im durchschnitt und realistisch betrachtet natürlich ^^..
Er 1.0
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 21.08.2009
Beiträge: 223

BeitragVerfasst am: 05 März 2010 - 19:22:51    Titel:

Hatte letztens 2 lose Bekannschaften ausm Studium getroffen die 1 Jahr höher waren als ich, sprich letztes Jahr im Oktober ihren Abschluss in der Tasche hatten in Regelstudienzeit ( Maschinenbau, der eine Vertiefung Luft und Raumfahrttechnik und der andere Informatiker). Jedenfalls war ich ziemlich verduzt warum die hier noch rumrannten, als sie mir dann gesagt haben das stellenmäßig bisjetzt noch nix rausgesprungen ist. Beide sind jetzt Doktoranden, haben soweit ich weis auch jeweils sehr gute Ergebnisse im Studium hingelegt .

Trotzdem sollte man den Kopf nicht in den Sand stecken, man muss halt nun offensiver auf die Unternehmen zu gehen.
BämmBämm
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Anmeldungsdatum: 29.09.2009
Beiträge: 60

BeitragVerfasst am: 06 März 2010 - 13:43:38    Titel:

ja, das klingt nur ziemlich erschreckend wenn man das, wie jemand richtig erkannt hat, auf mikrocontroller so gelesen hat...


aber wie auch immer, bildung muss sein, durch meine ausbildung hab ich wohl die möglichkeit mich langfristig an den konzern zu binden wenn ich dort aussteige um zu studieren, mal sehen...
xerex
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Anmeldungsdatum: 02.12.2008
Beiträge: 402

BeitragVerfasst am: 06 März 2010 - 14:50:16    Titel:

BämmBämm hat folgendes geschrieben:
ja, das klingt nur ziemlich erschreckend wenn man das, wie jemand richtig erkannt hat, auf mikrocontroller so gelesen hat...


aber wie auch immer, bildung muss sein, durch meine ausbildung hab ich wohl die möglichkeit mich langfristig an den konzern zu binden wenn ich dort aussteige um zu studieren, mal sehen...


Das ist schon mal richtig. Mit einem technischen Hochschulabschluss verbesserst du deinen Arbeitsstatus. Auch gehaltsmäßig wird es deutlich besser. Wichtig ist, was du studierst und was du nachher machst. Es muss halt gebraucht werden und zukunftorientiert sein. Wenn du vorher dich informierst und nicht einfach einem Trend hinterher läufst, dann gehst du auch kein erhöhtes Risiko ein was falsch zu machen.

Hier sind zwei Links wo unter anderem die Gehaltstabellen zu finden sind. Ich glaube, es wird dich interessieren:
http://ingenieurgemeinschaft.foren-city.de/forum,49,d49c0d7281dbcd391461e54b65c3fc8a,-verdienstuebersicht.html
http://ingenieurgemeinschaft.foren-city.de/forum,53,d49c0d7281dbcd391461e54b65c3fc8a,-gehaltsumfragen-ist.html

ps.: eine Frage am Rande - was hast du vor zu studieren? Hast du da schon eine klare Vorstellung?
CarlosII
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Anmeldungsdatum: 21.11.2008
Beiträge: 493

BeitragVerfasst am: 06 März 2010 - 15:10:09    Titel:

Auf welche Bereiche wollt ihr denn umsteigen? So ziemlich alle anderen Studiengänge von Jura bis Kulturanthropologie bieten schlechtere Berufsaussichten, die oftmals ein Leben lang bestehen.
Und jetzt bitte nicht "öffentlicher Dienst" sagen, da derBereich in Zeiten leerer Kassen gerne mal verkleinert wird.
Minderleister
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Anmeldungsdatum: 14.01.2009
Beiträge: 55

BeitragVerfasst am: 06 März 2010 - 17:23:07    Titel: Re: in zukunft zuviele MINT-Absolventen?

BämmBämm hat folgendes geschrieben:
Hi,
Ich schließe bald meine ausbildung in einem großen deutschen konzern ab und überlege ob ich danach studieren soll... Da durch die wirtschaftskrise sowieso kaum jemand eingestellt wird und ich hochschulreife besitze wird mir die entscheidung schon etwas erleichtert...

aber auf der anderen seite ist ja alles auch ne geldsache, studium bedeutet 3-5 jahr kompletter lohnausfall, in dem konzern würde ich etwa 2,5 brutto verdienen und es kursieren so einige krasse sachen bezüglich ings und einstiegsgehälter... manchmal ist von 1800 brutto die rede..


Wenn du Chance hast, übernommen werden zu können nach der Ausbildung, würde ich das wahrnehmen. Wenn du als Ingenieur nicht zu Leistungsfähigsten gehörst, dann ist nämlich großer deutscher Konzern zu 90 % gestorben. Da hilft dann nur noch viel Vitamin C. Und im Mittelstand wird halt schlechter bezahlt und vereinzelnd auch skandalös. 1800 brutto sind zwar übertrieben, aber 2200 Euro Einstiegsgehalt in 12 Monatsgehältern sind im Westen zwar selten, aber nicht ausgeschlossen. Ein guter Richtwert für das Jahresgehalt sind 32.000 bis 34.00 Euro. Man darf auch nicht vergessen, dass viel nur noch über Dienstleister geht. Neben des Gehaltes sind die Einstiegschancen aber viel wichtiger.
Ich würde dir zu einem Studium angehaucht mit Informatik oder komplett raten. Da sind selbst in der Krise noch Chancen in ganz Deutschland drin, z. T. aber auch leider zu Gehältern um die 2000 Euro brutto.
Mit einem Maschinenbaustudium auf einer 0815-FH ist man aber aktuell durch die sehr bescheidene Lage im Maschinenbau der Angeschmierte und der Trend scheint sich zu festigen. Informatik ist bis jetzt krisenfester. Da gab es Anfang 2009 einen Rappel, aber ging es wieder besser. Der deutsche Maschinenbau ist trotz Abwrackprämie im Elendstal stecken geblieben und ich wüsste auch nicht, was den in naher Zukunft nach vorne bringen soll.
Depeche24
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Anmeldungsdatum: 07.11.2008
Beiträge: 258

BeitragVerfasst am: 06 März 2010 - 18:38:11    Titel:

@Minderleister,
was denkst du sollte ein frischer Ingenieur aus einer FH und durchschnittlichen Noten am besten machen wenn er trotz intensiver Bewerbungen keine Stelle in Aussicht hat?
Mir kommen drei Möglichkeiten in den Sinn:
1. Ingenieursdienstleister
2. Praktikas um Erfahrung zu sammeln
3. Sich auch im Ausland, hauptsächlich in den Nachbarländern bewerben
Natürlich nebenbei weiter bei Firmen bewerben und hoffen jemand nimmt einen

EDIT: Maschinenbau Bereich Smile
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 6109

BeitragVerfasst am: 06 März 2010 - 18:58:33    Titel:

Möglicherweise sollte man auch einfach mal seine Bewerbungsunterlagen mit Jemandem durchgehen, der sich mit sowas gut auskennt. Vielleicht bewirbt man sich einfach völlig falsch bzw. stellt sich einfach schlecht dar...
E-Engineering-Student
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Anmeldungsdatum: 28.07.2006
Beiträge: 1608
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 06 März 2010 - 20:21:41    Titel: Re: in zukunft zuviele MINT-Absolventen?

@Minderleister

Es gibt auch Leute die sind mit 35.000 € brutto im Jahr zufrieden, wenn das betriebliche Umfeld und der Aufgabenbereich passt. Was bringt es mir bei einem Konzern 40.000 und mehr zu verdienen, wenn mir das Aufgabenfeld nicht gefällt?
_________________
"Persönlichkeiten werden nicht durch schöne Reden geformt, sondern durch Arbeit und eigene Leistung.”

Albert Einstein
-stopfkind-
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Anmeldungsdatum: 27.02.2010
Beiträge: 1690

BeitragVerfasst am: 06 März 2010 - 21:08:16    Titel:

Arbeitsklima ist sehr sehr wichtig und kann mit geld meiner erfahrung nach nicht aufgewogen werden. hab schon für viel geld gearbeitet aber bei abf*ckten kollegen... da is das geld einem iwann auch wurst
Minderleister
Full Member
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Anmeldungsdatum: 14.01.2009
Beiträge: 55

BeitragVerfasst am: 07 März 2010 - 14:01:16    Titel:

Depeche24 hat folgendes geschrieben:
@Minderleister,
was denkst du sollte ein frischer Ingenieur aus einer FH und durchschnittlichen Noten am besten machen wenn er trotz intensiver Bewerbungen keine Stelle in Aussicht hat?
Mir kommen drei Möglichkeiten in den Sinn:
1. Ingenieursdienstleister
2. Praktikas um Erfahrung zu sammeln
3. Sich auch im Ausland, hauptsächlich in den Nachbarländern bewerben
Natürlich nebenbei weiter bei Firmen bewerben und hoffen jemand nimmt einen

EDIT: Maschinenbau Bereich Smile

Da ist guter Rat teuer. Confused
Ich kenne die Lage ja selber als nur durchschnittlich guter Maschb. Dipl.-Ing. und nicht erst seit Kurzem.
Mehrere Ingenieurdienstleister in verschiedenen Regionen waren bei mir erfolglos, mehr als eine Datenaufnahme + wir versuchen alles, kam nie raus. Die meisten von denen haben in 2009 sogar Personal abgebaut, wie soll da einer ohne Berufserfahrung vermittelt werden können?
An den Bewerbungsunterlagen liegt's ned, die sind nach allen Regeln der Kunst und Standards angefertigt und auch von mehreren Personen kontrolliert worden.
Praktika nicht Praktikas sind als fertiger Ingenieur im Maschinenbau schlecht zu bekommen. Erstens brauchen viele Maschinenbauunternehmen heute keine zusätzlichen (qualifizierten) Kräfte und zweitens muss auch in den meisten Fällen ein PC-Arbeitsplatz gestellt werden. Da ich mich von den Wirtschaftsfaschisten im Bundestag nicht weiter als Schmarotzer beschimpfen lassen will, dem noch in Zukunft wahrscheinlich die Endlösung in der Arbeitlosenfrage angedroht wird, habe ich den Führerschein D1 gemacht und fahre jetzt Kleinbus. Ziel ist es, noch den D zu machen und dann große Busse. Ehemalige Studienkollegen von mir lassen sich mittels der Arge und privaten, seriösen EVus zu in 8 Monaten zum Lokführer ausbilden mit Vertrag, der besagt, dass nach dem Ende der bestandenen Ausbildung eine Festanstellung zustande kommt. Man sieht, im Dienstleistungsbereich geht noch was. Bis der Maschinenbau anzieht, habe ich die ersten grauen Haare und meine Qualifikation ist verfallen.
Evtl. kann man sich noch als Prüfingenieur versuchen. Allerdings bezahlen, insbesondere die GTÜ/KÜS Selbständigen fast ausnahmslos die Ausbildung nicht. Das heißt, du musst ca. 14.000 Euro alleine tragen + die Führerscheine + die Verpflegungskosten. Entweder wohlhabende Eltern, Rücklagen oder die Arbeitsagentur bezirzen, aber das wird schwer.
Bei TÜV und Dekra ist hingegen volles Haus angesagt. Sehr schwer reinzukommen, am besten vor dem Studium eine Kfz-Lehre absolviert haben.
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
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BeitragVerfasst am: 07 März 2010 - 15:15:33    Titel:

vllt etwas zum Mut machen : im Bereich IT Beratung sieht es in Süddeutschland zurzeit echt wieder besser aus, hatte vor kurzem einige Gespräche bei einem Personalberater.

Derzeit überlege ich nämlich aus privaten Gründen wieder nach Deutschland zu gehen und hatte daher einige Gespräche und Vertragsangebote, keins unter 40 k Euro, IT Mittelstand, Region : Stuttgart und München, Bereich IT Beratung, allerdings oft inkl. unbezahlter Überstunden, das höchste Angebot in Deutschland waren rund 50 k als IT Berater in München + steuerfreie Spesen. Werde den Markt auch in Deutschland weiter beobachten.

An den Threadstarter : wenn du nach der Lehre übernommen wirst, bleib lieber da und bilde dich nebenberuflich fort. Hast ja erzählt, dass du auf der Arbeit eh nicht viel zu tun hast, kannst ja dabei lernen.

Ansonsten denke ich zum Thema : es werden in den nächsten Jahre extrem viele MINT Akademiker in Rente gehen, ein Drittel ist deutlich über 50. Und bis ein Studium fertig ist, gehts in der Wirtschaft vllt auch wieder aufwärts.

Langfristig würd ich mir weniger sorgen machen, schlimm geht es nur denen, die gerade jetzt fertig wurden mit einem Schwerpunkt wie Fahrzeugtechnik oder so

Zu Maschinenbauern : Klunki hat mal ein paar gefragte Fachrichtungen erwähnt, die trotz Krise wohl da noch gesucht seinen, vllt äussert sich er noch.

Ansonsten denke ich, geht es im IT Bereich noch verhältnismässig gut, d.h. der ein oder andere Ing mit guten SW-Kenntnissen könnte vielleicht als Entwickler unter kommen

Alles in allem bin ich froh, ein MINT Fach studiert zu haben


Zuletzt bearbeitet von Wirtschaftsinformatiker am 07 März 2010 - 15:18:00, insgesamt einmal bearbeitet
Smutje
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Anmeldungsdatum: 18.07.2008
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BeitragVerfasst am: 07 März 2010 - 15:17:40    Titel:

Wendung um 180° in gefühlten 2 Monaten. Wie machst du das nur? Behauptest du nicht steif und fest, dass die IT-Branche mit ihren hippen Youngstern keine Neulinge braucht, da sich selbst die magna-cum-laude-Promoventen mit Webfrickeleien beschäftigt haben?
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7084

BeitragVerfasst am: 07 März 2010 - 15:19:18    Titel:

Smutje hat folgendes geschrieben:
Wendung um 180° in gefühlten 2 Monaten. Wie machst du das nur? Behauptest du nicht steif und fest, dass die IT-Branche mit ihren hippen Youngstern keine Neulinge braucht, da sich selbst die magna-cum-laude-Promoventen mit Webfrickeleien beschäftigt haben?


teilweise ist das echt so ! und ich frage mich daher umso mehr, warum teils Top Absolventen als Entwickler für nen lausiges Gehalt arbeiten !

also beide Seiten stimmen, so wie ich es gesagt habe früher, aber auch so wie ich das jetzt sage

Allerdings sind diese Beraterjobs natürlich sehr stressig, gern mal 50 oder auch 60 h Woche, teilweise Reisetätigkeit usw.

solange das Geld stimmt und die Arbeit auch interessant ist, nehm ich das gerne in Kauf

Edit :

langfristig denke ich aber schon, dass es Informatiker schwerer haben als Ings, einfach da sehr viele Ings über 50 sind und in Rente gehen. Aber eine Glaskugel besitze ich leider auch nicht Wink

es gibt allerdings einige Bereich in der IT, wo man auch langfristig wohl in Deutschland noch eine Chance hat, Standardsoftwareentwicklung gehört meiner Meinung nach aber nicht dazu
Otscho
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Anmeldungsdatum: 03.09.2006
Beiträge: 1279

BeitragVerfasst am: 07 März 2010 - 16:27:20    Titel:

Zu IT-Kräften ist in der aktuellen "Finance" ein nettes Diagramm drin:
Da wird die Entwicklung der Entlassungen im Verwaltungsbereich anhand von Beschäftigten in Finanzen, IT, Beschaffung, Personal von 2000 - 2014 (die letzten Jahre entsprechend geschätzt) dargestellt.
IT ist bei den Entlassungen durch die Bank über alle Jahre an erster Stelle. Um das Jahr 2009 holt der Finanz-Bereich deutlich auf, was wohl der Wirtschaftskrise geschuldet ist, geht ab 2011 aber wieder klar zurück.

Das ganze bezieht sich wie gesagt auf Verwaltungsabteilungen, bei IT heißt das wohl eher sowas wie Systemadministration, Support für ERP-Systeme, etc. Auf ITler in der Entwicklung muss das nicht übertragbar sein.
cotangens
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Anmeldungsdatum: 12.03.2009
Beiträge: 182

BeitragVerfasst am: 07 März 2010 - 16:50:26    Titel:

http://www.finance-magazin.de/archiv/pdf/Inhalt_03_2010.pdf

wo denn? welche Seite?
Otscho
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Anmeldungsdatum: 03.09.2006
Beiträge: 1279

BeitragVerfasst am: 07 März 2010 - 16:59:33    Titel:

Seite 44
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7084

BeitragVerfasst am: 07 März 2010 - 23:19:19    Titel:

vllt ist das genau der Trend, welcher ich schon hier im Forum vor einem Jahr vorrausagte : immer mehr IT Jobs werden nach Osteuropa und Indien ausgelagert.

Ausser vllt Adminstration, Systemintegration, IT-Beratung, Projektmanagement

darum sollte man sich darauf konzentrieren, hier in der Schweiz sagt man das schon relativ offen
Raziela12
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Anmeldungsdatum: 05.10.2008
Beiträge: 557

BeitragVerfasst am: 08 März 2010 - 01:01:20    Titel:

Lesen hast du dann als High Potential an deiner FH wohl nicht gelernt oder?
FH-Spacken
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Anmeldungsdatum: 20.04.2009
Beiträge: 917

BeitragVerfasst am: 08 März 2010 - 08:47:49    Titel:

Eng wird es eher in den klassichen IT Jobs z.B. Netzwerk-/Datenbankadminstration, aber auch Standardsoftware-Entwicklung. Gut sieht es dagegen im Bereich IT Consulting, Individual-Entwicklung (BI, CRM und co.) aus - häufiger auch "Software Engineer/IT Consultant". Das zeigen mir vor allem, die Job-Angebote, die ich in meinem Email-Fach vorfinde. Leider sind da auch noch viele Web-Frickel-Angebote bei - da wird einem jedes Mal schlecht, wenn man solche Angebote liest.

Edit: Hier mal die letzten 10 Angebote
Zitat:
1. Junior SAP Entwickler (m/w)
2. Software Engineer/ IT Consultant
3. SAP Berater
4. Berater Enterprise Content Management
5. ABAP-Programmierer
6. Aufbau eines Webshops (mit 15% Umsatzbeteiligung)
7. Junior Consultant (m/w)
8. Dokumenten-Management-Systeme
9. Softwareentwickler (m/w) Frontend
10. ERP/DMS

_________________
B.Sc. Wirtschaftsinformatik (7 Semester)
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Zuletzt bearbeitet von FH-Spacken am 08 März 2010 - 09:07:05, insgesamt einmal bearbeitet
AbZurSee
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 1249

BeitragVerfasst am: 08 März 2010 - 09:04:49    Titel: Re: in zukunft zuviele MINT-Absolventen?

Generell sollte es zur Zeit nicht ganz einfach sein, auch nicht im Mittelstand, einen Arbeitsplatz zu finden, da die Wirtscahftskriese hier voll durchschlägt. Aber die nächsten Jahre könnten wieder besser werden, wenn nicht wieder irgend ein Schuldenberg die Wirtschaft in die Krise reißt ...

Minderleister hat folgendes geschrieben:
Ich würde dir zu einem Studium angehaucht mit Informatik oder komplett raten. Da sind selbst in der Krise noch Chancen in ganz Deutschland drin, z. T. aber auch leider zu Gehältern um die 2000 Euro brutto.


Man bekommt mit ner Ausbildung als Fachinformatiker ja fast mehr (im Westen) im ÖD, warum sollte die Wirtschaft schlechter zahlen?

@ wirtschaftsinf

Programmiertätigkeiten werden wieder nach D. zurückgeholt, weil viele Firmen merken, dass die Ausbildung in Indien eben nicht das gelbe vom Ei ist. Auch wenn sich die Inder gerne selbst anders darstellen.
_________________
Es gibt WEDER ein VollABI, noch ein richtiges Abi, noch nen reguläres Abi. ES IST und BLEIBT das Abitur.
"In 10 Jahren sind Computer doppelt so schnell, 10k mal größer und so teuer, dass nur die 5. reichsten Männer der Welt sich einen leisten können"
xerex
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Anmeldungsdatum: 02.12.2008
Beiträge: 402

BeitragVerfasst am: 08 März 2010 - 10:58:29    Titel: Re: in zukunft zuviele MINT-Absolventen?

AbZurSee hat folgendes geschrieben:

Programmiertätigkeiten werden wieder nach D. zurückgeholt, weil viele Firmen merken, dass die Ausbildung in Indien eben nicht das gelbe vom Ei ist. Auch wenn sich die Inder gerne selbst anders darstellen.

Woher weißt du es?

Hast du vielleicht eine Quelle dazu ? Ich würde diese gerne lesen.
FH-Spacken
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Anmeldungsdatum: 20.04.2009
Beiträge: 917

BeitragVerfasst am: 08 März 2010 - 12:47:40    Titel: Re: in zukunft zuviele MINT-Absolventen?

xerex hat folgendes geschrieben:

Hast du vielleicht eine Quelle dazu ? Ich würde diese gerne lesen.


http://www.computerwoche.de/knowledge_center/it_services/1871089/
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B.Sc. Wirtschaftsinformatik (7 Semester)
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alpa21
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Anmeldungsdatum: 09.02.2009
Beiträge: 58

BeitragVerfasst am: 08 März 2010 - 14:23:27    Titel:

Also ich bin der Meinung das Leute die ein MINT Fach studieren oder studieren werden und etwas flexibel sind, müssen sich langfristig keine Sorge machen später arbeitslos zu werden.

Zum einen Leben wir in einer hoch technisierten Welt, wo einfach Leute mit guter Bildung und hoher Qualifikation gebraucht werden und Deutschland entwickelt sich ja immer mehr zum Dienstleistungs- und Wissensstandort und dafür werden halt Akademiker gebraucht.

Außerdem habe ich auch neulich in einen Artikel gelesen, das die Erwerbsstellen in den HighTech Branchen steigen werden, aber da seit der Wiedervereinigung die Geburtenrate kontunierlich gesunken sind und gleichzeitig in den nächsten 10-20 Jahren Leute aus den Geburtenstarken Jahrgängen in Rente gehen und somit einfach gar nicht genug Leute da sind die Stellen zu füllen.

Und zu guter Letzt glaube ich auch nicht, obwohl immer so sehr der große Mangel an Ingenieure, Informatiker....in sämtlichen Fachzeitschriften publiziert wird, das sich die Absolventenquote in den nächsten 10-20 Jahren so erheblich erhöhen wird, das wir ein Überangebot an Leute hätten.
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