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Diplom oder Bachelor/Master?
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emma18
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Anmeldungsdatum: 23.09.2008
Beiträge: 246

BeitragVerfasst am: 09 März 2010 - 18:16:43    Titel: Diplom oder Bachelor/Master?

Hallo, Ich habe noch die Möglichkeit an einer Uni für meine studiengang Diplom zu machen, an den anderen Unis wurde schon auf Bachelor geweschselt...und jetzt meine Frage: Was meint ihr ist besser das gute alte Diplom oder Bachelor/Master? Was sind die Vor und Nachteile von beiden?

Danke für Antworten.

Liebe Grüße
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xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 6109

BeitragVerfasst am: 09 März 2010 - 18:28:07    Titel:

Der größte Nachteil ist schnell gefunden:

Wenn du bis zu einem bestimmten Tag, nennen wir in x, nicht fertig bist mit deinem Diplom, dann kanns dir passieren, dass bestimmte Klausuren und Seminare für Diplomer nicht mehr angeboten werden. Dann musst du in den Bachelor oder Master wecheln, was bedeuten kann, dass du bestimmte Scheine und Klausuren nachholen musst...

Merke:

Kaufe niemals ein Auto, welches völlig neu auf dem Markt ist und erst Recht keines, für das in ein paar Jahren keinerlei Ersatzteile mehr auf dem Martk sein werden...
emoguy
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Anmeldungsdatum: 08.07.2008
Beiträge: 632

BeitragVerfasst am: 09 März 2010 - 19:35:39    Titel:

Ich denke das kommt konkret auf den Studiengang an: Bei mir (Diplomphysik) läuft es so, dass statt der (unbenoteten) Diplomklausuren jetzt einfach die benoteten Bachelorklausuren mitgeschrieben werden, die Vorlesung für Ba und Diplom sind weitgehend identisch geblieben, haben nur andere Namen bekommen.
Für mündliche Diplomprüfungen müssen sich die Profs zumindest bist zur 1.5 fachen Regelstudienzeit (=15 Semester) bereit erklären.
hbr
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Anmeldungsdatum: 03.03.2006
Beiträge: 1787

BeitragVerfasst am: 09 März 2010 - 20:31:18    Titel:

Der Vorteil ist, dass du mit dem Diplom einen akademischen Grad in der Hand hast, der dem Master gleichwertig ist. Und das ohne ein Nadelöhr in Form von bestimmten Notenschnitten, wie es im Übergang von Bachelor auf Master notwendig ist.

Daher würde ich eher zum Diplom raten.
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Gegen Extremisten - Links und Rechts!

Was ist der Unterschied zwischen Objektiv und Subjektiv? Eine Meinung ist subjektiv, meine Meinung jedoch immer objektiv^^
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 6109

BeitragVerfasst am: 09 März 2010 - 21:49:55    Titel:

emoguy hat folgendes geschrieben:

Für mündliche Diplomprüfungen müssen sich die Profs zumindest bist zur 1.5 fachen Regelstudienzeit (=15 Semester) bereit erklären.


Wenn es das schriftlich gibt, dann könnte man sich das mit dem Diplom überlegen. Ich bezweifle das allerdings. Sowohl dass es das schriftlich gibt, als auch, dass sich Professoren dazu bereit erklären müssen...
emoguy
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Anmeldungsdatum: 08.07.2008
Beiträge: 632

BeitragVerfasst am: 10 März 2010 - 08:35:28    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
emoguy hat folgendes geschrieben:

Für mündliche Diplomprüfungen müssen sich die Profs zumindest bist zur 1.5 fachen Regelstudienzeit (=15 Semester) bereit erklären.


Wenn es das schriftlich gibt, dann könnte man sich das mit dem Diplom überlegen. Ich bezweifle das allerdings. Sowohl dass es das schriftlich gibt, als auch, dass sich Professoren dazu bereit erklären müssen...

Nun, in der Prüfungsordnung stehts natürlich nicht, einziger Beweis der mir im Moment einfiele wäre das Protokoll der entsprechenden Fachbereichssitzung.
Mit den Professoren ist eher weniger ein Problem, da wir eh ein kleiner Fachbereich sind und dadurch das im Ba die mündl. durch schriftl. Prüfungen ersetzt werden, werden die Profs in den nächsten Jahren eh deutlich weniger Prüfungen haben. Falls man mehrere Profs fragt und wirklich keinen Termin bekommen sollte hat man nach PO das Recht sich beim Studiendekan zu beschweren und bekommt dann einen Prüfer zugewiesen. Aber dies ist jetzt eher theoretisch, ich habe noch nie gehört das ein Prof nicht innerhalb der nächsten Monate einen Termin für eine DP bei ihm gefunden hätte.
Wirt.-Inf.07
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Anmeldungsdatum: 04.06.2007
Beiträge: 1101

BeitragVerfasst am: 10 März 2010 - 16:28:45    Titel:

Ich musste mich auch zwischen Bachelor und Diplom entscheiden und habe mich dann fürs Diplom entschieden. Wobei das schon sehr stressig ist, denn ich bin das letzte Diplomsemester und da hat man mit ein paar kleinen Hindernissen zu kämpfen.

Trotzdem finde ich, dass es sich lohnt, denn wie oben schon gesagt, das Diplom ist ein vollwertiger Abschluss. Und außerdem kann man auch nach einem Diplom noch einen Master machen.
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 3651
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 10 März 2010 - 16:40:10    Titel:

hbr hat folgendes geschrieben:
Der Vorteil ist, dass du mit dem Diplom einen akademischen Grad in der Hand hast, der dem Master gleichwertig ist. Und das ohne ein Nadelöhr in Form von bestimmten Notenschnitten, wie es im Übergang von Bachelor auf Master notwendig ist.

Daher würde ich eher zum Diplom raten.


Wobei das auch der größte Nachteil sein kann. So kann man im Diplom noch zu einem Zeitpunkt scheitern und als Ungelernter gelten, wo man vorher schon den Bachelor als beruflichen Abschluß vorweisen kann. Zudem ist es im Bachelor, Master-System erheblich schwere lange Zeit "das falsche Fach" zu studieren.

Grüße,
Gozo
-stopfkind-
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Anmeldungsdatum: 27.02.2010
Beiträge: 1690

BeitragVerfasst am: 10 März 2010 - 20:33:37    Titel:

ich habe mich auch für eine diplomstudiengang entschieden und die zeit um das zuende zubringen ist reichlich. ich habe eigentlich den anspruch an mich das in Regelstudienzeit hinter mich zubringen mit 1 semster tolleranz. ich möchte keinen englische titel tragen so dumm sichs anhört. wir sind in deutschland und es hat alles viele viele jahre lang wunderbar funktioniert und jetzt wirds gekippt... für nix... in china kann ma denächst das deutsche Diplom erwerben.

das find ich lächerlich und rückschrittlich für uns. deswegen ganz klar diplom.
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 6109

BeitragVerfasst am: 10 März 2010 - 20:46:55    Titel:

Wunderbar hat eigentlich überhaupt nichts funktioniert. Das deutsche Diplom ist weltweit längst nicht so angesehen, wie gerne behauptet wird. Die Welt besteht aus mehr Ländern, als den USA...
-stopfkind-
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Anmeldungsdatum: 27.02.2010
Beiträge: 1690

BeitragVerfasst am: 11 März 2010 - 19:07:36    Titel:

ja dann führen wir lieber abschlüsse ein die net ma in deutschland angesehen sind... is klar
Smutje
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Anmeldungsdatum: 18.07.2008
Beiträge: 3004
Wohnort: Gießen

BeitragVerfasst am: 11 März 2010 - 19:18:42    Titel:

Wie soll auch ein Abschluss anerkannt sein, wenn er von vielen boykottiert wird und damit gar keine Chance bekommt, sich zu etablieren?
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 6109

BeitragVerfasst am: 11 März 2010 - 22:21:30    Titel:

Im Prinzip ist das ohnehin alles nur hohles Geseiere...

In ein paar Jahren wird es nur Bachelor geben und dann werden die Firmen auch merken, dass der Bachelor nicht (wesentlich) weniger kann, als ein hochgelobter Diplomer...

Ich mache gerade meine Praxisphase und vor Diplomern muss ich mich wahrlich nicht verstecken...
CarlosII
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Anmeldungsdatum: 21.11.2008
Beiträge: 493

BeitragVerfasst am: 11 März 2010 - 22:37:25    Titel:

-stopfkind- hat folgendes geschrieben:
in china kann ma denächst das deutsche Diplom erwerben.


Und wie das? Wird dort wieder eine Zweigfiliale einer deutschen Uni errichtet?
-stopfkind-
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Anmeldungsdatum: 27.02.2010
Beiträge: 1690

BeitragVerfasst am: 12 März 2010 - 00:26:45    Titel:

nein aber das system wird übernommen so hat zumindest ein prof bei uns erzählt
Kölner_VWLer
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Anmeldungsdatum: 09.08.2007
Beiträge: 1593

BeitragVerfasst am: 12 März 2010 - 12:15:39    Titel:

@xmister

du weist schon das du unsinn redest denke ich mal. mag ja sein, dass du nach 6 semestern mehr drauf hast, als der durchschnittsdiplomer mit 9 semestern regelstudienzeit.

Im Durchschnitt wird jedoch ein Absolvent der 3 Semester mehr Stoff studiert hat, auch besser qualifiziert sein.
Zumindest in meiner UNi ist desweiteren keineswegs so, dass ein Bachelor pro Semester eine höhere Arbeitsbelastung hat. Sie ist sogar offiziell marginal niedriger. Diplom 273 Credits / 9 Semester. Bachelor 180 Credits / 6 Semester. (Der Diplomstudiengang wurde vor Bacheloreinführung modularisiert).
Desweiteren sind beim BAchelor Soft Skill Kurse enthalten, die der DIplomer in seiner Freizeit belegt.

Es ist richtig, dass der Bachelor im Grund ein richtiger Schritt war, weil das Diplom für viele Stellen in der Praxis zu umfangreich ist, bzw. gar nicht notwendig. Wer jedoch wirklich in ein Fachgebiet einsteigen will, muss nach wie vor 10 Semester Studieren und auch den Master machen.
emma18
Full Member
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Anmeldungsdatum: 23.09.2008
Beiträge: 246

BeitragVerfasst am: 12 März 2010 - 16:25:52    Titel:

ok danke für die antworten,..mh aber ich bin mir jetzt iwie immer noch unsicher, ob es nun besser wäre auf diplom oder bachelor/master zu studieren....Ernährunsgwissenschaften ( was ich möcglicherweise studieren möchte) kan man nämlich nur noch in Jena auf diplom studieren...Hat dazu noch jmd. eine neurale meinung oder einen guten tipp?

Danke schonmal

Liebe grüße
_________________
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<ass_könig
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 19.01.2008
Beiträge: 349

BeitragVerfasst am: 12 März 2010 - 17:19:16    Titel:

Hätte ich die Wahl gehabt, würde ich auf Diplom studieren. Der Bachelor ist an vielen Unis einfach noch nicht ausgereift. Ich bin jetzt, glaube ich zumindest, der dritte Bachelorjahrgang und erst jetzt pendelt es sich erst richtig ein.

Zum Beispiel hat man noch nicht das Problem mit den allgemeinhin schlechten Noten im Bachelorsystem gelöst, da werden einfach die alten Siebprüfungen aus dem Diplom auf das Bachelorsystem gestülpt. Mit dem Unterschied das im Bachelor alle Noten mit ins Endzeugnis kommen.
So wird der Großteil der ersten Jahrgänge an unserer Uni das Kriterium für die Masterzulassung wohl nicht schaffen. Unsere Fakultät möchte da gerne einen Ausweg und arbeitet an Konzepten.

Außerdem hinkt die Industrie noch hinterher, so kann man zu hauf, vor allem in großen Firmen nur 6 Monate Praktikum machen, mit der Begründung ein kürzeres Praktikum lohne sich gar nicht, da die Einarbeitungszeit so lang sei. Zumindest ist das so im Ing Bereich.

Obwohl die Praktika im Bachelor kürzer und im Master noch einmal deutlich kürzer veranschlagt sind. So kommt man dann mit der Regelstudienzeit in Bedrängnis, das hat dann Auswirkung auf Bafög etc.

Ich sehe fast nur Nachteile im Bachelor-Master System.
Wer eine vollwertige Ausbildung möchte, für den ist der Master sowieso eine Pflicht, dann kann man auch gleich zum Diplom greifen.
Klunki
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Anmeldungsdatum: 09.10.2007
Beiträge: 2781

BeitragVerfasst am: 12 März 2010 - 18:17:47    Titel:

<ass_könig hat folgendes geschrieben:

...vor allem in großen Firmen nur 6 Monate Praktikum machen, mit der Begründung ein kürzeres Praktikum lohne sich gar nicht, da die Einarbeitungszeit so lang sei. Zumindest ist das so im Ing Bereich.


Ist auch meistens so, was soll man da machen?
Aus einem kürzeren Praktikum, bei Bachelor wohl meist so 2 Monate in der Semesterferien, nimmt man einfach nix mit, bzw. nützt dem Unternehmen einfach nix. Das sollte jeder bestätigen können, der schonma in einem größeren Unternehmen war.
Außer Kaffee holen und mal bischel "Abtipparbeit" ist da meist nix drin.
Das beste is ja dann auch noch, dass die Studis sich beschweren, dass man dann auch kaum was an Bezahlung bekommt ... (man möchte dann ja quasi dafür bezahlt werden, dass man nur beobachten kann, in der kurzen Zeit ^^)

Die Argumentation folgt aus dem Gedanken heraus, dass der jeweilige Praktikant noch nix in dem Gebiet gemacht hat, außer Vorlesungen gehört, sei nebenbei nochma angemerkt.
War Derjenige auf dem Gebiet allerdings schon tätig, lassen Unternehmen auch gerne mal mit sich reden.
Smutje
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Anmeldungsdatum: 18.07.2008
Beiträge: 3004
Wohnort: Gießen

BeitragVerfasst am: 12 März 2010 - 18:50:58    Titel:

Laut PO haben wir auch "nur" 3 Monate Ba-Praktikum, die sich aber problemlos auf 6 ausdehnen lassen -- in dem der Studierende eben gegen Ende mehr schreibt und weniger arbeitet, quasi ein fließender Übergang.
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 6109

BeitragVerfasst am: 13 März 2010 - 10:14:57    Titel:

Ich kann das nicht bestätigen...

Ich kenne Niemanden aus meinem Semester, dem man sein 10-wöchiges Praktikum verweigert hat, mit der Begründung, er müsse mindestens 6 Monate absolvieren. Und da sind durchaus Einige dabei, die bei großen Firmen untergekommen sind...

Und darüber hinaus kenne ich auch einige Kommilitonen (mich eingeschlossen), die in ihrer Praxisphase (theoretische) Entwicklungsarbeit leisten. Nix mit 10 Wochen Kaffee holen und dem Ingenieur über die Schulter linsen. Natürlich nicht auf dem Niveau eines ehrwürdigen Doktore, aber auch nicht mal eben a*b=c...

Natürlich steckt man nach 6 Monaten tiefer in der Materie drin. Aber wie Smutje bereits sagte, man kann ja sein Praktikum verlängern. Sicherlich auch nachträglich, wenn man merkt, dass es als Vorbereitung auf die Bachelorarbeit noch nicht reicht.
Welche Firma sagt schon nein, wenn ein eingearbeiteter Praktikant noch nen paar Monate länger bleiben will. Für nen Hungerlohn...
Klunki
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Anmeldungsdatum: 09.10.2007
Beiträge: 2781

BeitragVerfasst am: 13 März 2010 - 10:25:36    Titel:

Es mag natürlich sein, dass ich aus meiner vorbelasteten Erfahrung etwas eingeschränkt betrachten kann.
Wie gesagt, die meisten Studenten, die ins Praktikum gehn, von unserer Vertiefung, haben noch nie mit den Programmen gearbeitet, die benötigt werden.
Selbst der "Guru" auf diesem Gebiet, der ständig die OpenSource-Variante der CFD-Programme weiterentwickelt sagt "ein Entwicklungsingenieur brauch allein ein halbes Jahr, bis er sich gut eingearbeitet hat und versteht was er da macht".

Es ist allerdings erstaunlich, wie viele Probleme man mit einfachen Geradengleichungen lösen kann Wink
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 6109

BeitragVerfasst am: 13 März 2010 - 10:38:10    Titel:

Hmm... Ja... Wenn man sich in komplexere Programme einarbeiten muss, dann mag das anders aussehen...

Ich möchte a*b=c auch gar nicht abqualifizieren. Ich wäre im Moment heilfroh, wenn ich meine Probleme auf eine solch einfache Gleichung zurückführen könnte Wink
Epimetheus
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Anmeldungsdatum: 27.01.2008
Beiträge: 162

BeitragVerfasst am: 13 März 2010 - 14:00:25    Titel:

Bei uns hat sich die Problematik gar nicht gestellt. Das Praktikum wird bei uns am Anfang des Abschlusssemesters durchgeführt, bei dem Unternehmen, wo man direkt im Anschluss die BA schreibt. So war man quasi 6 Monate in einem Betrieb und hat letztendlich in der gesamten Zeit eine Fragestellung bearbeitet.

...aber jetzt beginnt mir zu dämmern was das Problem ist: Gerade an der Uni werden Arbeiten ja nicht in einem Unternehmen geschrieben...

Grüße
FH-Spacken
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Anmeldungsdatum: 20.04.2009
Beiträge: 917

BeitragVerfasst am: 13 März 2010 - 16:39:00    Titel:

Diejenigen, die an der FH studieren, haben doch sowieso 6 Monate Praktikum (+/- vorlesungsfreie Zeit vor und nach dem Praktikum).

Allerdings wurde das bei uns auch erst nachträglich geändert. Der Bachelor hatte zuvor 6 Semester, wo nur ein halbes Semester Praktikum veranschlagt war. Das Resultat war, dass die Unternehmen sich weigerten, Praktikanten einzustellen. So hat man bei uns die Semesterzahl einfach auf 7 erhöht. Insgesamt sind wir damit auf Diplomniveau, denn man hat zusätzlich noch die Zahl der Veranstaltungen pro Semester hochgeschraubt.
_________________
B.Sc. Wirtschaftsinformatik (7 Semester)
Software-Ingenieur/IT-Consultant

Forum Informatiker für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung e.V.
Smutje
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Anmeldungsdatum: 18.07.2008
Beiträge: 3004
Wohnort: Gießen

BeitragVerfasst am: 13 März 2010 - 16:58:35    Titel:

FH-Spacken hat folgendes geschrieben:
Diejenigen, die an der FH studieren, haben doch sowieso 6 Monate Praktikum (+/- vorlesungsfreie Zeit vor und nach dem Praktikum).


Nope, nicht mal alle Ba-Studiengänge an Fachhochschulen haben verpflichtende Praktika inklusive. Außerdem hast du ja selbst geschrieben, dass die sechs Monate bei euch erst nachträglich eingeführt worden sind.
Elijah
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 25.03.2005
Beiträge: 582

BeitragVerfasst am: 13 März 2010 - 17:01:46    Titel:

Ich würde auf Diplom studieren da:

- in Deutschland anerkannter als der Bachelor
- dir keiner garantiert nach dem Bachelor einen Master machen zu können

Mit einem Diplom ist man auf der sicheren Seite und hat Zeit sich in seinem Studium zu orientieren(Noten im Vordiplom fließen nicht in die Endnote mit ein).
_________________
„Die deutschen Zensoren — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — Dummköpfe — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — —.“(Heinrich Heine)
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