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Rogall-Montenbruck-strafrecht-hausarbeit-sose-2010-fu-berlin
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Sara100
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Anmeldungsdatum: 24.03.2009
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 05 Apr 2010 - 15:31:16    Titel:

ja ich dachte auch erst Mittäterschaft, aber er will ja nur unterstützen...aber Tatherrschaft hat er eigentlich auch...ich suche die ganze Zeit schon nach einem ähnlichen Fall...ob c straflos ist, bezweifel ich aber auch..
groli
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Anmeldungsdatum: 26.02.2010
Beiträge: 60

BeitragVerfasst am: 05 Apr 2010 - 16:29:02    Titel:

hi sara Smile
bin mir ziemlich sicher dass man sich hier für beides entscheiden kann,
je nachdem ob man der tatherrschaftslehre oder der animustheorie folgt!
glaub da kommts nur auf ne gute abgrenzung und darstellung der theorien und nicht auf das ergebnis an!

und C ist bei mir bis jetzt auch straflos.
man könnte höchstens den 133 irgendwie darunter kriegen, hab dazu aber auch noch nichts gefunden!
Sternenratte
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Anmeldungsdatum: 05.11.2009
Beiträge: 25

BeitragVerfasst am: 05 Apr 2010 - 16:35:06    Titel:

ich frag mich halt, ob für (mit)täterschaft beim raub zwingend zueignungsabsicht nötig ist. aber ich find nix gescheites dazu :S
groli
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Anmeldungsdatum: 26.02.2010
Beiträge: 60

BeitragVerfasst am: 05 Apr 2010 - 18:09:12    Titel:

aber B hat doch zueignugsabsicht für A oder?
für einen dritten reicht doch!
Sternenratte
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Anmeldungsdatum: 05.11.2009
Beiträge: 25

BeitragVerfasst am: 05 Apr 2010 - 19:56:02    Titel:

darauf bin ich jetzt auch gerade gekommen. dann is das ja wieder klar Wink
JuraHD2010
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Anmeldungsdatum: 10.03.2010
Beiträge: 500

BeitragVerfasst am: 05 Apr 2010 - 20:52:09    Titel:

Es kommt eben nicht nur auf Tatherrschaftstheorie oder Animustheorie an, ob Mittäterschaft vorliegt, oder nicht. Ungeachtet dieser Frage muss auch ein gemeinsamer Tatplan vorliegen, innerhalb dessen der als Mittäter in Frage Kommender neben dem oder den anderen Mittätern als gleichberechtigter Partner erscheint.

Das heißt: Jemand kann objektiv mit Tatherrschaft einen Tatbeitrag leisten aber trotzdem Gehilfe sein.

Beispiel: A möchte eine Bank ausrauben und heuert dafür den B an. Dieser soll für den "Job" 500€ erhalten. Gemeinsam schreiten sie zur Tat...

B ist hier nur Gehilfe, selbst wenn er einen objektiv täterschaftsbegründenden Tatbeitrag leistet. Grund: Der gemeinsame Tatplan, der überhaupt erst Grundlage ist, damit man Handlungen gem. § 25 I 2 zurechnen kann, zeichnet ihn nicht als gleichberechtigten Partner aus.
groli
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Anmeldungsdatum: 26.02.2010
Beiträge: 60

BeitragVerfasst am: 06 Apr 2010 - 14:30:21    Titel:

is ja aber fast das gleiche wie bei der animustheorie oder?
wo hast du denn was dazu gelesen?
Gonzalez
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Anmeldungsdatum: 26.03.2007
Beiträge: 219

BeitragVerfasst am: 07 Apr 2010 - 10:48:10    Titel:

Habe mal ne Frage:
Am Ende des Sachverhaltes bei der Probefahrt, als der X mit der Spielzeugpistole gezwungen wird auszusteigen: Habt ihr das als Wegnahme oder Weggabe gedeutet? Im Sachverhalt steht ja nichts weiteres von wegen "A und B sind dann weggefahren". Dann wärs wohl locker ne Wegnahme. Aber so?
Sternenratte
Newbie
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Newbie


Anmeldungsdatum: 05.11.2009
Beiträge: 25

BeitragVerfasst am: 07 Apr 2010 - 12:37:01    Titel:

hab wegnahme bejaht, weil x den eindruck hat, es bestünde keine chance mehr, den porsche zu behalten oder an das geld zu kommen.
Gonzalez
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Anmeldungsdatum: 26.03.2007
Beiträge: 219

BeitragVerfasst am: 08 Apr 2010 - 00:18:15    Titel:

ja, genau das soll ja darauf schließen oder zumindest den eindruck erwecken, dass es sich um eine wegnahme handelt.
mich beunruhigt nur, dass dann der sachverhalt schon zu ende ist und kein weiteres wort darüber geäußert wird, dass bzw ob a und b dann auch wegfahren(=wegnahme)... in dem aussteigen könnte ja genauso gut eine vermögensverfügung liegen (wenn da nicht wieder dieser satz wär, dass er "keine andere möglichkeit sieht"...)... ich habe auch eine wegnahme bejaht, aber etwas anders begründet, bin mir nun aber nicht sicher...

was anderes: wie habt ihr denn a und b im krematorium geprüft? ich habe sie einfach zusammen geprüft, aber nirgends was von § 25 II erwähnt, den finde ich überflüssig... was soll denn da auch untereinander zugerechnet werden, wenn eh jeder für sich genommen den tatbestand erfüllt...? da gibts ja auch kein arbeitsteiliges vorgehen oder so, sie hatten lediglich den gleichen tatentschluss...
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