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BWL in Mannheim - Eindrücke
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Foren-Übersicht -> VWL/BWL-Forum -> BWL in Mannheim - Eindrücke
 
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salsal
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Anmeldungsdatum: 16.08.2009
Beiträge: 81

BeitragVerfasst am: 18 März 2010 - 13:51:03    Titel: BWL in Mannheim - Eindrücke

Hallo zusammen,

wahrscheinlich gibt es dieses Thema mittlerweile schon x Mal, konnte es allerdings nicht gleich finden und die Suchfunktion funktioniert zur Zeit ja auch nicht...

Ich war gestern bei einer Praesentation an der Uni Mannheim ueber ihren BWL Studiengang und ich muss sagen, dass ich mir vorher eigentlich gar nicht vorstellen konnte in so einem "Massenstudium"zu studieren und nun aber durchweg von Mannheim ueberzeugt bin! Kann natuerlich auch an der Eloquenz des Referenten liegen, aber hier mal eine Zusammenfassung meiner Eindruecke:

- jeder Studiengang hat eigene Vorlesungen, daher max. 300 - 400 Leute in einer Vorlesung (nicht mehr so ueberfuellt wie zu alten Zeiten)
- Nacharbeitung der Materie in Tutoriengruppen von 20-30 Leuten
(--> in diesen beiden Punkten der HSG sehr aehnlich; auch keine Vorlesungspflicht)
- Intercultural Studies sowie Fremdsprache miteinbezogen
- 5. Semester im Ausland (wie werden die Plaetze fuer Auslandsunis vergeben?)
- zahlreiche Studenteninitiativen
- Unternehmen sind auch regelmaessig auf dem Campus praesent, workshops von Unternehmen etc. (Moeglichkeiten zu Networking etc.)
- Professoren (sowie Mitstudenten) sind groesstenteils erstklassig
- sehr guter Ruf der Uni ermoeglicht problemlose Praktika- und Jobsuche
- das alles fuer 500 Euro pro Semester

Mein Eindruck war daher, dass man aus einem Studium in Mannheim theoretisch dasselbe "herausholen" kann, vorrausgesetzt man nutzt das volle Angebot und engagiert sich entsprechend, wie man aus einem Studium an der WHU oder EBS, wo man natuerlich mehr oder weniger verpflichtet ist sich zu engagieren und an Vorlesungen, Events etc teilzunehmen. Zudem sehe ich den erstklassigen Ruf in der Forschung als Pluspunkt von Mannheim.

Was meint ihr?

Kann jemand, der gerade BWL in Mannheim studiert noch etwas zu den folgenden Dingen sagen:

- der Referent meinte Abbrecherquoten generell und Durchfallsquoten in den Klausuren seien sehr gering. Stimmt das?

- kann man allein durch Arbeitsaufwand in Mannheim viel erreichen? Ich habe oft gehoert Arbeitsaufwand und letztendlich Ergebnis in der Klausuren stuenden oft nicht im Verhaeltnis zueinander.
Wie gross waere der Arbeitsaufwand (Stunden pro Woche zusaetzlich zu Vorlesungen) denn um einen Schnitt von 2,0 oder besser zu erreichen?

Freue mich auf zahlreiche Meinungen und Kommentare... Smile
Don'tStepOnMyJays
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Anmeldungsdatum: 12.01.2008
Beiträge: 680

BeitragVerfasst am: 18 März 2010 - 13:56:20    Titel: Re: BWL in Mannheim - Eindrücke

salsal hat folgendes geschrieben:

Mein Eindruck war daher, dass man aus einem Studium in Mannheim theoretisch dasselbe "herausholen" kann, vorrausgesetzt man nutzt das volle Angebot und engagiert sich entsprechend, wie man aus einem Studium an der WHU oder EBS, wo man natuerlich mehr oder weniger verpflichtet ist sich zu engagieren und an Vorlesungen, Events etc teilzunehmen. Zudem sehe ich den erstklassigen Ruf in der Forschung als Pluspunkt von Mannheim.

Was meint ihr?


Das ist doch die alte Leier. Natuerlich hast Du recht! Du kannst bei fast allen staatlichen Unis (und Mannheim ganz besonders) theoretisch dasselbe herausholen. Etwas falsch machst Du sicherlich nicht! Voraussetzung ist natuerlich, wie Du auch selber gesagt hast, entsprechendes Engagement!
salsal
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Anmeldungsdatum: 16.08.2009
Beiträge: 81

BeitragVerfasst am: 18 März 2010 - 18:40:40    Titel:

Gibt es hier ein paar Leute aus Mannheim, die vielleicht ein bisschen was zum Studium erzaehlen koennen? Insbesondere auch zu den Fragen in meinem ersten Post und allgemein zur Studiensituation und ob ihr meine Eindruecke bestaetigen koennt oder nicht...

Eine Frage noch: Was passiert eigentlich, wenn man in Mannheim durch eine Klausur durchfaellt? Nach kurzer Zeit nachholen? Ein Semester warten und dann nachholen? Oder Studium abbrechen?
Irgendwas
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Anmeldungsdatum: 18.02.2009
Beiträge: 94

BeitragVerfasst am: 18 März 2010 - 18:48:50    Titel:

Ein einziger Anruf im Studienbüro der Uni Mannheim würde alle deine Fragen beantworten. Viel Erfolg!
michael.wi
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Anmeldungsdatum: 18.07.2007
Beiträge: 802

BeitragVerfasst am: 18 März 2010 - 18:48:57    Titel:

ich habe dieses semester mal davon gehört, dass die evaluation der professoren und mitarbeiter in mannheim sehr viel strikter gehandhabt wird wie woanders.
während es an vielen unis so ist, dass die profs und assistenten machen was sie wollen und relative narrenfreiheit herrscht, gibt es in mannheim anscheinend (das wissen die studenten vor ort sicher besser) ein wirkliches kontrollsystem, das auch konsequenzen nach sich zieht.

evaluationen macht ja jeder, aber viele machen das doch nur, damit man es macht. in mannheim soll es anders sein.
die öffentlichen evaluationsergebnisse sehen daher zwangsweise sehr sehr ordentlich aus.
salsal
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Anmeldungsdatum: 16.08.2009
Beiträge: 81

BeitragVerfasst am: 18 März 2010 - 19:16:19    Titel:

Zitat:
Ein einziger Anruf im Studienbüro der Uni Mannheim würde alle deine Fragen beantworten

... wo man dann irgendeine standardisierte Antwort erhaelt. Man kann immer also so hinreden, wie man es gerne haette und wie es die Uni in ein gutes Licht rueckt. Eine konstruktive Diskussion von Studenten wuerde das alles zusaetzlich zu den Fakten wesentlich vielfaeltiger belichten, besonders die Frage bzgl. Arbeitsaufwand wird ein Studienbuero denke ich nicht besonders einsichtig beantworten koennen...
tuo
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Anmeldungsdatum: 06.03.2008
Beiträge: 403

BeitragVerfasst am: 18 März 2010 - 19:31:56    Titel:

Also ich studiere nicht in Mannheim, was ich manchesmal schade fand, da der Name einem in internationalen Programmen schon eher die ein oder andere Tür öffnet. Generell denke ich schon, dass die Lehre dort sehr gut ist (zumindest was man so hört). Allerdings möchte ich einige Punkte aus deiner Liste nennen, die auch an anderen Unis vorzufinden sind (was auf einer Mannheimer-Info-Veranstaltung aus nachvollziehbaren Gründen wohl verschwiegen wird):

Zitat:
- jeder Studiengang hat eigene Vorlesungen, daher max. 300 - 400 Leute in einer Vorlesung (nicht mehr so ueberfuellt wie zu alten Zeiten)


Also ich find das recht voll. Bei uns war das so das Maximum zu Diplom-Zeiten und auch nur bei den Pflichtveranstaltungen. Bei Spezialisierungen sitzen selten mehr als 80 da, wobei die Tendenz Richtung 30-40 geht.

Zitat:
- Nacharbeitung der Materie in Tutoriengruppen von 20-30 Leuten
(--> in diesen beiden Punkten der HSG sehr aehnlich; auch keine Vorlesungspflicht)


Ist bei uns genauso.

Zitat:
- zahlreiche Studenteninitiativen


Dürfte es wohl an den meisten Unis geben.

Zitat:
- sehr guter Ruf der Uni ermoeglicht problemlose Praktika- und Jobsuche


Also bei problemloser Jobsuche und ähnlichen Garantien wäre ich wohl überall skeptisch.

Aus meiner Sicht sind die folgenden zwei Punkte die wichtigsten und stärksten Argumente für Mannheim:

Zitat:
- Unternehmen sind auch regelmaessig auf dem Campus praesent, workshops von Unternehmen etc. (Moeglichkeiten zu Networking etc.)
- Professoren (sowie Mitstudenten) sind groesstenteils erstklassig


Hier unterscheidet sich die Uni wirklich von vielen. Dabei sei vor allem auf den ersten hingewiesen. Ich kenne viele Studenten von anderen Unis, die sich über die schlechte Vernetzung zu Unternehmen beschweren.
namb
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Anmeldungsdatum: 20.11.2005
Beiträge: 72

BeitragVerfasst am: 18 März 2010 - 22:08:42    Titel:

Ich finde das mit den Mitstudenten ist ein klassischer, blendender Werbespruch (lass mich raten, steht auf der Homepage der Uni?). Für was soll dieses "erstklassige" denn stehen? Motivierte und absolute Topstudenten hast du an jeder Uni, genauso wie eher durchschnittliche. An was willst du das den festmachen ob jemand erstklassig ist? Soziales Verhalten? Intelligenz? Und was bringt dir ein Professor, der zwar hervorragende Forschungsergebnisse bringt, aber dessen Lehre/Vorlesungen eher unterdurchschnittlich sind? Wir hatten ja in einem anderen Thread die Diskussion ob beides immer miteinander vereinbar ist........
Für mich wäre der Ruf (ist in Manheim ja sehr gut) am wichtigsten, gefolgt von wie gut die Uni den Studiengang organisiert hat/wie gut die Studienbedingungen sind. Muss dazu allerdings sagen dass ich keine Forschungskarriere anstrebe und mir gewisse Herleitungen oder Beweise relativ egal sind.
Kölner_VWLer
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Anmeldungsdatum: 09.08.2007
Beiträge: 1616

BeitragVerfasst am: 18 März 2010 - 22:18:28    Titel:

theoretisch kannst du in mannheim mehr rausholen, da das akademische niveau der WHU ja nun nach was ich gehört habe, auch von einem der dort studiert und hier im forum so hoch ja nun nicht ist.

Es ist halt alles ausgerichtet auf perfektes Placement im UB / IB Bereich.
Vor einem WHUler braucht man sich nicht zu verstecken, dass ist doch klar.
So leute wie der donfarzado hier ausm forum das sind die wahren elitestudenten.
Schludrigkeit
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Anmeldungsdatum: 09.06.2005
Beiträge: 1057

BeitragVerfasst am: 18 März 2010 - 22:34:02    Titel:

Zitat:
So leute wie der donfarzado hier ausm forum das sind die wahren elitestudenten.


A...kriecher Wink
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