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Werstoffkunde Fragen
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wasp
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Anmeldungsdatum: 13.01.2007
Beiträge: 2718

BeitragVerfasst am: 24 März 2010 - 01:01:14    Titel:

tja, auch an der besagten Hochschule in der Kaiserstadt ist Werksoffkunde Teil des Grundstudiums bei den Ings. Zumindest die Grundlagenvorlesung.

Aber ist ja kein Problem. Informativ ist dein Beitrag ja gewesen.
lemignonraoul
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Anmeldungsdatum: 22.03.2010
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 24 März 2010 - 02:18:54    Titel:

Welcher Zusammenhang besteht zwischen einem ZTA-, ZTU- und dem EK-Dia-
gramm?

Das EKD gilt nur für unendlich lange Diffusionszeit. Das ZTU und ZTA sind entgegengesetzt zueinander und senkrecht zum EKD

Seid ihr mit der Antwort einverstanden?
Biomech
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Anmeldungsdatum: 17.11.2005
Beiträge: 858

BeitragVerfasst am: 25 März 2010 - 01:24:52    Titel:

Ein Eisen – Kohlenstoff – Diagramm ist trotz des tollen Namens und einer existierenden Abkürzung bloß ein Phasendiagramm, gehört daher in die Abteilung Statistische Physik des Gleichgewichtes (bzw. Thermodynamik wenn man von der phänomenologischen Schiene kommt). Das impliziert, das dynamische Vorgange (Diffusion ist ein solcher) unendlich langsam stattfinden.

Ist man an echter Dynamik interessiert, muss man sich etwas anderes überlegen. Das ist z.B. in der Chemie von großen Interesse. Chemische Reaktionen finden nicht instantan statt, sondern es gibt Reaktionsraten, die abhängen von Temperatur und Druck, dem Verhältnis der Ausgangs und Endprodukte, Katalysatoren, ...

Typischerweise kühlt oder erwärmt sich ein Material auch nicht instantan ab bzw. erhitzt sich (oder braucht dazu unendlich lange, so das man Gleichgewichts Statistik machen könnte), sonder es ist ein Prozess endlicher Zeit, während dessen sich die Temperatur nach einer jeweils typischen Funktion ändert und damit auch die Bedingungen für chemische oder Physikalische Prozesse (z.B. Reaktionsraten).

Man kann natürlich bewusst diese Prozesse beeinflussen in dem man diese Temperaturänderungen gezielt beschleunigt (glühendes Schwert in Wasser tauchen). Dann betrachtet man näherungsweise die Reaktionsraten (Umwandlungsraten) für eine Isotherme.

Entsprechend kann man Diagramme für Abkühlungs- und Erwärmungsprozesse erstellen ZTU/ZTA. Das ist aber etwas völlig anderes als ein Phasendiagramm.

Wenn sich während meiner Reaktion/Umwandlung jedoch ein Phasengleichgewicht einstellt, kann ich auch wieder mit Gleichgewichtsstatistik bzw. Gleichgewichtsthermodynamik arbeiten und in diesem Grenzfall auch mein Phasendiagramm nutzen. Wo da was senkrecht stehen soll ist mir jetzt nicht ganz klar, aber vielleicht ist das ein Ingenieurs Ausdruck.

Zitat:

tja, auch an der besagten Hochschule in der Kaiserstadt ist Werksoffkunde Teil des Grundstudiums bei den Ings. Zumindest die Grundlagenvorlesung.

Muss wohl doch noch mal ein Ing. Studium im schnelldurchgang machen damit ich weiß wovon die Leute an der Front so reden. Ich hatte schon seit längerem vor mir mal eine Lehrbuch der Werkstoffkunde für Ingenieure zuzulegen, bin aber noch nicht dazu gekommen. Gibt es da ein Lehrbuch das besonders typisch ist für den durchschnittlich vermittelten Stoff?
wasp
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Anmeldungsdatum: 13.01.2007
Beiträge: 2718

BeitragVerfasst am: 25 März 2010 - 19:27:04    Titel:

Buch:
Wolfgang Bergmann
Werkstofftechnik 1
Eventuell noch Band 2

Das ist der Stoff, den man im Grundstudium behandelt. Was in dem Buch allerdings nicht betrachtet wird, sind Rechnungen.
Falls du in Aachen wohnst, kannst du dir auch am Institut das Skript kaufen. Wobei sich vom Inhalt her beides gleicht, nur im Skript werden halt auch die Rechnungen betrachtet.

Ich studiere selbst nicht in Aachen, aber habe das Skript. Ich finde das Buch allerdings besser; das Skript zeigt vieles aber noch etwas anschaulicher.
Was man in höheren Semestern noch an Werkstoffkunde hört, weiß ich leider nicht. Bei uns ist die wählbare Folgeveranstaltung dann oben genannter Band 2
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