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Abgrenzung Betrug und räuberische Erpressung?!
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Liathano
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Anmeldungsdatum: 23.03.2010
Beiträge: 46
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 23 März 2010 - 22:49:25    Titel: Abgrenzung Betrug und räuberische Erpressung?!

Guten Abend!
Hätte jemand eine Minute Zeit für ein bisschen Feedback? Bin mir bei meinem Lösungsweg nicht ganz so sicher ...

Der SV:

A lernte in einer Bar X kennen, der ihm einen gestohlenen Porsche (Wert 95.000 €) zum „Kauf“ anbot. A ging auf dieses „Angebot“ zum Schein ein, wollte sich das gestohlene Auto aber ohne Bezahlung zu verschaffen. Er bat B um Hilfe. Tags darauf trafen sich A und B mit X und fuhren mit ihm unter dem Vorwand, den Endabnehmer, der das KFZ bezahlen werde, aufsuchen zu wollen, im Porsche aufs Land. In einem Dorf hielt A, der den Wagen Probe fuhr, plangemäß vor einer Kneipe an und erklärte X, er solle aussteigen und in der Kneipe warten, bis sie wieder mit dem Geld zurückkämen; der Endabnehmer wolle anonym
bleiben. X wurde misstrauisch und weigerte sich, das Fahrzeug zu verlassen.

Nunmehr forderte A den X barsch auf, auszusteigen. Als X sich wegen der fehlenden Bezahlung weigerte, hielt ihm der auf der Rücksitzbank sitzende B – entsprechend der vorher mit A getroffenen Abrede – eine echt aussehende Spielzeugpistole an die Schläfe. Nun gab X auf und stieg aus, weil er keine Chancen mehr sah, entweder das Auto zu behalten oder zu seinem Geld zu kommen.

Mein Lösungsvorschlag:

A

Strafbarkeit nach § 263:
Obj TB
Täuschung (+)
Irrtum (+)
Verfügung (+) --------> Bin mir aber sehr unsicher. Sehe die Verfügung darin, dass er dem A den Wagenschlüssel überlässt.
Schaden (+) ---------> Gehe da mit der Rspr, auch wenn es nicht die hM ist.
Subj. TB (+)

also 263 (+)

Strafbarkeit nach § 253 I, 255, 250 II Nr. 1:
Obj. TB
Qualifizierende Nötigungshandlung (+)
Nötigungserfolg (+)
(Vermögensverfügung) (+)
Vermögensschaden (-) -------> Der ist ja schon vorher durch den Betrug eingetreten.

Dann wäre da noch Nötigung und die Beihilfe des B.

Inzwischen schwanke ich aber doch arg wegen des Betruges ... ich hab vor allem wegen eines ähnlichen Falles so entschieden, aber da fährt der "A" mit dem geklauten Wagen voran, X und B in einem anderen Auto hinterher, weshalb die Verfügung da eindeutiger ist.
Liathano
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Anmeldungsdatum: 23.03.2010
Beiträge: 46
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 24 März 2010 - 16:08:41    Titel:

Hm, nun tendiere ich doch wieder zur räuberischen Erpressung.

Hat denn niemand einen Hinweis?
Sternenratte
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Anmeldungsdatum: 05.11.2009
Beiträge: 25

BeitragVerfasst am: 29 März 2010 - 12:33:20    Titel:

ach hallo, das is ja die rogall hausarbeit, hab den thread bisher gar nicht gesehen. ich muss sagen, dass ich da auch noch nicht weiter vorgedrungen bin (bisher eher mit dem ersten teil beschäftigt gewesen), aber wir können uns auch sonst per pn austauschen?
außerdem hatte ich angedacht schon bei dem auf das angebot zum schein eingehen einen betrug anzuprüfen, könnte man das nicht machen? mittlerweile kommts mir dann doch überflüssig vor, was meinst du?
und abgesehen davon würd ich noch auf trickdiebstahl eingehen auf jeden fall.
Sternenratte
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Anmeldungsdatum: 05.11.2009
Beiträge: 25

BeitragVerfasst am: 29 März 2010 - 12:33:38    Titel:

ach hallo, das is ja die rogall hausarbeit, hab den thread bisher gar nicht gesehen. ich muss sagen, dass ich da auch noch nicht weiter vorgedrungen bin (bisher eher mit dem ersten teil beschäftigt gewesen), aber wir können uns auch sonst per pn austauschen?
außerdem hatte ich angedacht schon bei dem auf das angebot zum schein eingehen einen betrug anzuprüfen, könnte man das nicht machen? mittlerweile kommts mir dann doch überflüssig vor, was meinst du?
und abgesehen davon würd ich noch auf trickdiebstahl eingehen auf jeden fall.
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