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Bachelor noten wie wichtig bei garantiertem Master ?
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Bachelor noten wie wichtig bei garantiertem Master ?
 
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Elijah
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Anmeldungsdatum: 25.03.2005
Beiträge: 752

BeitragVerfasst am: 30 März 2010 - 17:49:35    Titel:

michael.wi hat folgendes geschrieben:
Das würde ja beim Auswahlgespräch niemand so preisgeben, der sein ganzes Studium nur auf Kneteveranstaltungen ausgerichtet hat.
Ich hab schon oft gehört, dass das eine spezielle Krankheit der Unis ist, dass durch die große Wahlfreiheit und das Elitedenken mancher Profs manche Leute nach den Grundlagenveranstaltungen einfach überhaupt nichts mehr lernen - weil das Studium es ja nicht erfordert, wenn man nur ne gute Note haben will. An den Fachhochschulen ist es, wenn ich meinen Bekantenkreis so höre, schon eher das "ich tu was und krieg was zurück". Das kannst du an einigen dt. Uni-Lehrstühlen komplett vergessen.


Also ich hatte auch erst bedenken, gerade weil mich die schwereren Fächer(Wahlpflicht) mehr interessiert haben. Doch letztendlich "musste" ich die Zulassung zum Master kriegen, da kam es nur auf die Note an.
Die meisten in unserem Studiengang haben so wie ich gehandelt, zumal eines der Wahlpflichtfächer auch ein "Siebefach" sein konnte.
Hätte ich eine garantierte Zulassung zum Master bekommen, ich hätte zum Teil andere Fächer gewählt(da hätte ich dann auch mit einer 3 oder 4 leben können, dann hätte ich nach Interesse gewählt).

Letztendlich war aber meine Entscheidung richtig, in den schwereren Fächern gab es selten gute Noten. Ein Komolitone von mir hat deshalb auch keine Zulassung zum Master bekommen, den haben 2 Wahlpflichtfächer(das gab bei uns 8 CP je Fach) von 2,3 auf 2,4 gebracht. Mit 2,4 hat er keine Zulassung erhalten...
Smutje
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Anmeldungsdatum: 18.07.2008
Beiträge: 3004
Wohnort: Gießen

BeitragVerfasst am: 30 März 2010 - 17:51:06    Titel:

Elijah hat folgendes geschrieben:
Letztendlich war aber meine Entscheidung richtig, in den schwereren Fächern gab es selten gute Noten. Ein Komolitone von mir hat deshlab auch keine Zulassung zum Master bekommen, den haben 2 Wahlpflichtfächer(das gab bei uns 8 CP je Fach) von 2,3 auf 2,4 gebracht. Mit 2,4 hat er keine Zulassung erhalten...


Das ist einfach unheimlich schrottig, bei uns gibt es gerade Bemühungen, wie die Zahl der einzubringenden Module gesenkt werden kann, damit Studis wieder etwas nach Lust und Laune belegen können, ohne jedes Fach einbringen zu müssen.
DowJones
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Anmeldungsdatum: 23.03.2010
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 30 März 2010 - 20:35:54    Titel:

Bei uns ist es so, dass

a) alle mit 2,3 zum Master zugelassen werden

b) die besten 35% eines Jahrganges

Ist meiner Meinung nach die beste Methode bei der Verteilung der Plätze. Hier haben auch Studenten eine Chance, die schlecht in das Studium gestartet, und erst im nachhinein "aufgeblüht" sind.

Die ersten zwei Semester habe ich vermutlich einen Schnitt von ~3,7. Da war ich jede dritte Woche mal in einer Vorlesung etc., Prüfungen fielen also dementsprechend aus. War schon immer schlecht im "Lotto" spielen Sad.

Das fünfte Semester habe ich mit 2,0 abgeschlossen, sofern das auch im sechsten Semester so bleibt, wäre ich also sicher drin.

Hier spielt dann natürlich auch die o.g. Problematik eine Rolle: Die Pflichtmodule werden generell im Vorfeld gebucht, am Ende belegt man die Prüfungen, die einen hohen Lernanteil haben, aber weniger Transferleistungen voraussetzen.


Bleibt nur zu hoffen, dass mir die anfängliche Motivationslosigkeit nicht später zum Verhängnis wird. Naja, ändern kann ich es nicht Very Happy.
Viviane21
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Anmeldungsdatum: 08.02.2007
Beiträge: 2206

BeitragVerfasst am: 30 März 2010 - 21:07:14    Titel:

Zitat:

Mit den Mediziner meine ich zum Beispiel das Fach Psychologie, da kann man mit einem Bachelor kein Psychotherapeut werden.
Das ist kein Mediziner, das ist ein Psychologe. Und warum soll man die nicht nach 3 Jahren in den Beruf lassen? Dann müssen sie sich eben spezialisieren und können nicht alles sondern jeweils nur bestimmte Teilgebiete.
Zitat:
Die Leute gehen doch nicht studieren, um nachher mit Leuten zu konkurrieren die eine duale Ausbildung gemacht haben.
Vielleicht ist das das Proble,.
Viviane21
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Anmeldungsdatum: 08.02.2007
Beiträge: 2206

BeitragVerfasst am: 30 März 2010 - 21:10:32    Titel:

Zitat:

deine argumentation ist ja auch klar, dass die mehrheit der ingenieure nicht wirklich das wissen aus dem master braucht. aber wenn es der personaler dann doch fordert? da ist eben die logik etwas brüchig.
Und durchaus möglich, dass der Personaler einfach nur mehr fordert als nötig ist, eben deswegen, weil er es bekommen KANN. DAS würde sich ändern wenn es einfach sehr wenige Master gäbe.
Elijah
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Anmeldungsdatum: 25.03.2005
Beiträge: 752

BeitragVerfasst am: 31 März 2010 - 10:54:51    Titel:

Viviane21 hat folgendes geschrieben:

Das ist kein Mediziner, das ist ein Psychologe. Und warum soll man die nicht nach 3 Jahren in den Beruf lassen? Dann müssen sie sich eben spezialisieren und können nicht alles sondern jeweils nur bestimmte Teilgebiete.


Das ist aber mit einem Bachelor nicht möglich und daher macht der Abschluss Bachelor eben in diesem Fach keinen Sinn.
Das ist genauso wie beim Lehramt, da macht dieser Abschluss ohne Master auch keinen Sinn.
Auch mit einem 3jährigen Bachelor kriegt man von der Architektenkammer keine Zulassung zum Architekten(min. 4 jähriges Studium).
Man muss dort entweder ALLE zum Master zulassen oder den Bachelor so aufsetzen das die Leute damit arbeiten können.

Ich möchte nicht das ich von jemandem behandelt werde der nur 3 Jahre studiert hat oder das jemand meine Kinder unterrichtet mit solch einem "flachem" Studium. Auch möchte ich nicht von so einem Bachelor mein Haus entworfen haben, so ein Schmalspurabschluss ist dort einfach der falsche Weg da 3 Jahre nicht ausreichen um sich "intensiv" mit einer Materie zu befassen wenn schon 2 Jahre(logisch und ein MUSS) für Grundlagen drauf gehen...
Viviane21
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Anmeldungsdatum: 08.02.2007
Beiträge: 2206

BeitragVerfasst am: 31 März 2010 - 11:46:05    Titel:

Zitat:

Das ist aber mit einem Bachelor nicht möglich und daher macht der Abschluss Bachelor eben in diesem Fach keinen Sinn.


So, wie er JETZT ist nicht, das ist aber ein Rechtliches Problem.
Zitat:

Das ist genauso wie beim Lehramt, da macht dieser Abschluss ohne Master auch keinen Sinn.
Auch hier: rechtliches Problem. 3 Jahre würden fachlich für einen Lehrer völlig ausreichen und jetzt komm bitte keiner un erzähl' mir, man würde sich 2 Jahre mit Pädagogik beschäftigen.
Auch mit einem 3jährigen Bachelor kriegt man von der
Zitat:
Man muss dort entweder ALLE zum Master zulassen oder den Bachelor so aufsetzen das die Leute damit arbeiten können.
Ich wäre für Letzteres.

Zitat:

Ich möchte nicht das ich von jemandem behandelt werde der nur 3 Jahre studiert hat oder das jemand meine Kinder unterrichtet mit solch einem "flachem" Studium.


Hast Du mal Lehramt studiert? Ich kann nur für Gymnasiallehramt sprechen. Fachlich hast du nach 3 Jahren längst alles was Du brauchst, das meiste im Studium brauchst Du so und so nicht in der Schule. In Politik gab es bei uns genau EIN Seminar was für den Schuluntericht sinnvoll gewesen wäre (macht man normalerweise im 2. Semester), in Latein ist man nach dem Grundstudium auch mit den Schulautoren durch.
Es ist schlicht nicht notwendig, mittellateinische Texte oder Autoren die in der Schule nie behandelt werden weil für Schüler schlicht zu schwer zu beherrschen wenn man lediglich unterrichten will.

Zitat:

Auch möchte ich nicht von so einem Bachelor mein Haus entworfen haben, so ein Schmalspurabschluss ist dort einfach der falsche Weg da 3 Jahre nicht ausreichen um sich "intensiv" mit einer Materie zu befassen wenn schon 2 Jahre(logisch und ein MUSS) für Grundlagen drauf gehen...



Wie gesagt von Architektur habe ich keine Ahnung, aber woher nimmst Du denn das Wissen, dass 3 Jahre für einen Lehrer nicht reichen? Einfach weil es IMMER so war?
Smutje
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Anmeldungsdatum: 18.07.2008
Beiträge: 3004
Wohnort: Gießen

BeitragVerfasst am: 31 März 2010 - 12:14:08    Titel:

Kein Mensch bekommt nach einem Studium direkt solcher Art Verantwortung, da nehmen einige ihr Studium eindeutig zu wichtig. Ob sich jetzt jemand Diplom, Bachelor oder Master nennt.

Zum Rest: Weniger an den Symptomen, mehr an der Krankheit arbeiten: im größten Teil der Fälle ist nur die Lobbyarbeit Schuld an der "Nichtakzeptiertheit" (siehe "Architektenkammer").
Elijah
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Anmeldungsdatum: 25.03.2005
Beiträge: 752

BeitragVerfasst am: 31 März 2010 - 12:54:36    Titel:

Smutje hat folgendes geschrieben:
Kein Mensch bekommt nach einem Studium direkt solcher Art Verantwortung, da nehmen einige ihr Studium eindeutig zu wichtig. Ob sich jetzt jemand Diplom, Bachelor oder Master nennt.

Zum Rest: Weniger an den Symptomen, mehr an der Krankheit arbeiten: im größten Teil der Fälle ist nur die Lobbyarbeit Schuld an der "Nichtakzeptiertheit" (siehe "Architektenkammer").


Klar ist es Lobbyarbeit, aber diese Kammern MÜSSEN auch die Qualität sichern. Wenn die bei 3jährigen Studiengängen nicht gegeben ist, dann kann man die auch nicht zulassen.
Es kann mir hier einfach keiner erzählen das eine Verkürzung der Studiendauer nicht zu lasten der Qualität geht. Mir ist auch egal ob der Abschluss BA oder MA heisst. Es geht doch um Qualität und die verschlechtert sich durch Schmalspurabschlüsse. Die wurden nur eingeführt um an Bildung Geld zu sparen und um die Quoten der Akademiker zu erhöhen, das sind Ziele die sich mit Qualität nicht vereinbaren lassen.
Viviane21
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Anmeldungsdatum: 08.02.2007
Beiträge: 2206

BeitragVerfasst am: 31 März 2010 - 13:17:00    Titel:

Zitat:
Es kann mir hier einfach keiner erzählen das eine Verkürzung der Studiendauer nicht zu lasten der Qualität geht.


Tut keiner. Natürlich lernt man in 3 Jahren weniger als in 5. Nur: die ganze Zeit hat man im 5jährigen Studium viel zu viel Zeug gelernt dass kein Mensch mehr braucht!

Die Qualität geht also in der Tat runter - weil das Qualitätslevel vorher viel höher war als notwendig!
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