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Hausarbeit Übung BGB Viadrina frankfurt/o. PD Dr. Bartels
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novis
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Anmeldungsdatum: 24.03.2010
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 24 März 2010 - 22:14:10    Titel: Hausarbeit Übung BGB Viadrina frankfurt/o. PD Dr. Bartels

Hallo liebe Forenuser,

ich brauch Hilfe bei der Hausarbeit in Zivilrecht.
SV zusammengefasst:

K-GmbH soll dem Bauträger D-Bau e.K. Elektrogeräte für 57000 € liefern, sie sind sich darüber einig geworden.
Daraufhin bestellt K-GmbH die Geräte bei V für 30000 € und diese sollen auf der Baustelle der D-Bau geliefert werden, V geht davon aus, dass K-GmbH in Vollmacht der D-Bau handelt. Daraufhin wird eine Auftragsbestätigung über die Geräte an D-Bau geschickt, die D-Bau geht von einem Irrtum aus und widerspricht dem Schreiben. V versäumt darauf zu antworten.
Nach 2 Monaten werden die Geräte auf der Baustelle zu dem Einstandspreis von 15000 € geliefert und von dem Bauleiter der D entgegengenommen und gegenquittiert.
Später werden die Geräte von den Fachleuten der K installiert und D-Bau nimmt diese Arbeiten ab.
K rechnet seine geleisteten Arbeiten und Lieferung bei D-Bau ab.
V stellt der D-Bau für Lieferung 30000 € in Rechnung.
Die Rechnung des V weigert sich D-Bau zu begleichen.
In dem Zeitraum des Streits wird K zahlungsunfähig.

Wie ist die Rechtslage unter allen Beteiligten?


Zwischen D-Bau e. K. und K-GmbH gibt es meiner Ansicht nach keine Probleme, denn bei denen liegt ein Vertrag vor und sie beide haben ihre Leistungen erbracht.

Bei K-GmbH und V sollte diskutiert werden, ob ein Vertrag bei Bestellung gleich zustande kam oder erst durch die Auftragsbestätigung erfolgt.

Zwischen D-Bau e. K. und V liegt kein Vertrag vor, denn D-Bau hat der Auftragsbestätigung widersprochen.

Wohin könnte dieser Irrtum der V über die Vollmacht einzuordnen sein?

Könnte in der Quittierung der Annahme der Geräte eine Annahme des Angebots durch V an D-Bau doch verstanden werden?
Vielleicht könnte diese Quittierung einen § 812 BGB für V gegenüber D- Bau begründen, wegen "durch Leistung".

Was sollte dieser Einstandspreis von 15000 €, ich denke an eine Anfechtung des D-Bau gegenüber V wegen eines Irrtums.

Gehe ich richtig in der Annahme aus, dass wenn jemand zahlungsunfähig ist, die Ansprüche bestehen bleiben, jedoch es ungewiss ist, ob diese durchsetzbar sind?

Weiterhin, weiß ich nicht wo das Hauptproblem stecken sollte.


Ich freue mich auf eure Ansichten.
dolasar
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Anmeldungsdatum: 26.03.2010
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 26 März 2010 - 16:39:07    Titel:

Wenn jemand nicht zahlungsfähig ist hat man trotzdem den Anspruch.

Durchsetzbarkeit im Sinne von entstanden, erloschen , durchsetzbarkeit; wäre bei zahlungsunfähigkeit natürlich trotzdem gegeben.
dolasar
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Anmeldungsdatum: 26.03.2010
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 26 März 2010 - 17:02:30    Titel:

Durch die Quittierung ist das zustandekommen eines Vertrages vertretbar. Der Bauleiter hat Vollmacht, ist also kein erklärungsbote oder Empfänger. Vertrag nur in höhe 15.000.

Anfechtung wegen Irrtums wohl +

Ansprüche V gegen K wirtschaftlich wertlos.


Überprüf mal ob wegen 812 rückabwicklung übers eck in betracht kommt.
V hat geleistet, nur gegenüber wem. 812 V gegen D wohl subsidiär wegen Vorrang leistungskondiktion V gegen D. K hat deke ich keinen anspruch gegen D aus 812, den hätte er sonst gegen V abtreten müssen(als Anspruchsgegner von 812)


Der irrtum über Vollmacht des D is egal: Wenn Vollmacht dann Annahme, so neuer Antrag
dolasar
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Anmeldungsdatum: 26.03.2010
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 26 März 2010 - 18:14:45    Titel:

Mir is nicht klar ob ein Einbau vorliegt.
wenn ja 90, 951
dazu Schwabe, lernen mit fällen , sachenrecht aus dem achso verlag
colalight
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Anmeldungsdatum: 10.03.2009
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 28 März 2010 - 23:26:28    Titel:

naja, ich bin der meinung anfechtung -, weil die anfechtung ja für das angebot durch die auftragsbestätigung galt. es sei denn es gibt eine regelung oder rechtsprechung, die sagt, anfechtung kann man auch vor dem angebot machen. gibs nicht, kanns klar. ist unlogisch.
aber dann gibts noch ein problem, wie man V verantwortlich machen kann, dass er den widerspruch der D verplant hat ?? ich glaub das ist auch nicht so wichtig, weil durch die lieferung wieder ein neues angebot.


ausserdem, unwirtschaftlich oder nicht, zwischen d und k muss geprüft werden welcher anspruch aus welchem vertrag besteht. auch wenn k mit d abrechnet. dann kann man ein anspruch des d gegen k auf schadensersatz wege schlecht leistung probieren.
bin der meinung dass ein vertarg zwischen V und D zusatndengekommen ist, durch die liefrung auf die Baustelle und annahme durch den bauleiter.

versteh nicht ganz was ihr mit 812 mein, rückabwicklung übers eck??
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